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"Betrunkene Mama macht auf sexy" Fergie blamiert sich mit jazziger US-Hymne

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Ist das Kunst oder kann das weg? - fragen sich viele nach Fergies Darbietung der US-Nationalhymne.

(Foto: picture alliance / Chris Pizzell)

Dieser Vortrag der US-Nationalhymne wird nicht nur Basketballfans noch lange im Gedächtnis bleiben: Sängerin Fergie muss für ihre eigenwillige Jazz-Interpretation beim NBA-Spiel viel Spott und Häme einstecken. Nun reagiert der Popstar auf die harsche Kritik.

Sängerin Fergie sorgte mit ihrer Interpretation der US-Hymne vor dem Allstar-Spiel der US-Basketballliga NBA für jede Menge Gesprächsstoff. Die ehemalige "Black Eyed Peas"-Frontfrau präsentierte in Los Angeles eine Jazz-Version der Hymne und erntete dafür viel Spott. Nun nimmt Fergie in einem Statement Stellung und zeigt sich zerknirscht über die harsche Kritik.

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Sie habe sich geehrt gefühlt, die Hymne singen zu dürfen und "für die NBA etwas Besonderes" ausprobieren wollen, erklärte sie den US-Medien. "Ich bin künstlerisch risikofreudig, aber offenbar hat diese Interpretation nicht den richtigen Ton getroffen", so die Sängerin weiter. "Ich liebe dieses Land und habe wirklich mein Bestes gegeben."

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Vor allem auf Twitter machten sich viele über den Auftritt lustig. "Ich weiß nicht, was sie vorhatte, aber wenn ihre Performance 'die betrunkene Mutter meines Freundes macht auf sexy' war, dann hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen", zwitscherte der Comedian Johnny Taylor Jr.. Andere twitterten Bilder von blutenden Ohren. TV-Bilder zeigten während des Vortrags verwunderte, verschämte und lachende Gesichter im Publikum und bei den Basketballern in der Arena.

Neben der jazzigen Interpretation der Hymne war Fergies Auftritt als zu verführerisch kritisiert worden. Die Schriftstellerin Molly Knight fühlte sich vom gehauchten, leicht verführerischen Gesang an einen anderen viel beachteten Auftritt einer US-Sängerin erinnert: "Ich habe die Nationalhymne schon Hunderte Male gehört, aber noch nie im Schlüssel von "Happy Birthday Mr. President", twitterte Knight in Anspielung auf Marilyn Monroes Geburtstagsständchen für John F. Kennedy.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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