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Kein Herzbeben mehr mit Flori Helene Fischer macht uns atemlos

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Das war einmal: Helene Fischer und Florian Silbereisen sind getrennt.

(Foto: imago/HOFER)

Brexit-Chaos? CDU-Umbruch? Trump-Desaster? Vergessen Sie es. Was könnte ein größerer Paukenschlag vor Weihnachten sein als dieser: Helene Fischer und Florian Silbereisen trennen sich. Ein Liebes-Aus, das Spekulationen befeuern dürfte.

Es gibt Promi-Paare, bei denen glaubt man das Kriseln geradezu hören zu können. Boris und Lilly Becker zum Beispiel. Schon lange bevor die beiden offiziell das Ende ihrer Beziehung verkündeten, schien vieles darauf hinzudeuten, dass der Haussegen bei ihnen einfach schief hängt. Und es gibt Promi-Paare, bei denen trifft einen die Trennungsnachricht wie ein kalter Waschlappen ins Gesicht. Pietro und Sarah Lombardi etwa. Die Inszenierung des "Dreamteams" war einfach zu perfekt, als dass man ernsthaft daran zweifeln mochte, ehe Sarahs Fremdgeh-Fotos die Illusion vom absoluten Traumpaar jäh zunichtemachten.

Und wie ist das bei Helene Fischer und Florian Silbereisen? Irgendwas dazwischen. Auch die schier unaufhaltsame Schlagerkönigin und der scheinbare Liebling aller Schwiegermütter badeten sich im öffentlichen Image des perfekten Paares. Zweifel daran gab es gleichwohl schon immer. Nur diese auszusprechen, traute sich kaum einer. Hätte man es gewagt, wäre das schon beinahe einer Majestätsbeleidigung gleichgekommen. Und Fischer und Silbereisen taten alles, um den schnöden Schein ihres angeblich nicht zu erschütternden Glücks aufrechtzuerhalten.

"Danke Florian, mein Schatz"

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Ja, Silbereisen hat tatsächlich Fischers Konterfei auf seinem Oberarm tätowiert. Und ja, Fischer ließ kaum eine Gelegenheit aus, um die Verzückung über ihren "Flori" möglichst breitenwirksam kundzutun. Sei es bei der Bambi-Verleihung im vergangenen Jahr, als die Sängerin auf der Bühne erklärte: "Danke Florian, mein Schatz, dafür, dass du diese Stärke in dir trägst. Für deine Liebe und dafür, dass du mein Zuhause bist." Oder sei es auf einem ihrer Konzerte, auf denen sie wie ein Mantra Sätze wiederholte wie: "Vielen Dank dafür, dass du da bist, mein Schatz."

Und nun das: Helene Fischer und Florian Silbereisen haben sich getrennt. Das bestätigten nicht nur die Managements der beiden. Mittlerweile hat sich auch die Sängerin selbst bei Facebook zu Wort gemeldet. "So traurig wir darüber sind, dass wir unseren Lebenstraum gemeinsam nicht verwirklichen konnten und Florian und ich nun getrennte Wege als Paar gehen, umso schöner und kraftvoller gehen wir aus dieser bitteren Erfahrung nun als Freunde neue Wege", schreibt die 34-Jährige da.

Wahre Liebe oder doch PR?

Und schon jetzt scheint sie die Rezeption dieser Trennungsnachricht vorauszuahnen. "In den nächsten Wochen und Monaten wird die Gerüchteküche in den Medien - wie schon so oft in den vergangenen Jahren - brodeln", mutmaßt Fischer. Und sie ergänzt: "Wir gehen hier als Freunde gestärkt raus und werden nicht zulassen, dass sich uns die Medien auch nur ansatzweise in den Weg stellen oder uns gegeneinander ausspielen."

Gegen angeblich überbordende Medienberichte ging Fischer auch schon in der Vergangenheit vor. Auf Schwangerschaftsgerüchte, weil sich ihr Bauch bei irgendeiner Veranstaltung mal eben verdächtig zu wölben schien, schickte sie ihren Anwalt auch mal mit der Forderung nach Abgabe einer Unterlassungserklärung los. Dass nun vermutlich verstärkt die Frage gestellt werden wird, ob es sich bei ihrer Beziehung mit Silbereisen schon immer lediglich um eine PR-Liaison handelte, scheint Fischer bereits klar zu sein. Schließlich gehört zur Nachricht von der Trennung von Silbereisen auch das: Fischer hat bereits einen neuen Freund. Daraus macht die Interpretin von Songs wie "Atemlos" und "Herzbeben" auch gar keinen Hehl. "Aber ja, es gibt einen neuen Mann in meinem Leben und daraus will ich kein Geheimnis machen", schreibt sie in ihrer Facebook-Nachricht. Nach RTL-Informationen handelt es sich bei dem "neuen Mann" um Thomas Seitel, Tänzer und Luftakrobat bei den Live-Shows der Schlagerikone.

Schluss mit heiler Welt

Der "Spiegel" kämpft gerade gegen den Vertrauensverlust, den ihm ein Reporter beschert hat, der jahrelang erfundene Geschichten publizierte. Fischer wagt nun mit "den Medien" die Auseinandersetzung um die Deutungshoheit angeblicher "Fake News". Fakt ist: Ja, Paare trennen sich. Doch egal, was dahinter steckt, Kollateralschäden werden bleiben. Weniger vielleicht bei Florian Silbereisen, der trotz seiner Erfolge als Moderator und mit seinem Musikanten-Trio Klubbb 3 im Mainstream untergeht. Aber durchaus bei Helene Fischer, deren Fans sie nicht zuletzt für ihre "heile Welt" liebten.

Eine heile Welt, die nun zusammengebrochen ist. Fischer ist am absoluten Zenit ihrer Karriere. Hinter ihr liegen ausverkaufte Hallenkonzerte, eine phänomenale Stadiontour und die erneute Anerkennung, das "Album des Jahres" veröffentlicht zu haben. So gesehen ein guter Zeitpunkt, um das Liebes-Aus mit Silbereisen zu verkünden. Wie gut sie das als Künstlerin verkraften wird, muss sich gleichwohl erst noch zeigen.

Quelle: n-tv.de

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