Unterhaltung

Gekämpft wird, wo es sich lohnt Julia Roberts ist alles Gerede wurscht

julia roberts nachtragend.jpg

Julia Roberts ist es nach eigenen Angaben egal, was andere in ihr sehen.

(Foto: REUTERS)

Sie ist "Pretty Woman", die Frau mit dem Millionen-Lachen. Sie hat eine tolle Familie und ist für den Oscar nominiert. Dass Julia Roberts nach dem Selbstmord ihrer Halbschwester von allen Seiten Schuldzuweisungen erfährt, steckt sie einfach weg.

Hollywoodstar Julia Roberts ist nicht nachtragend. "Ich sehe keinen Sinn darin, nachtragend zu sein", sagte die 46-Jährige der Zeitschrift "Cinema". "Man muss selbst entscheiden, was für ein Kampf sich lohnt." Über ihre Außenwirkung macht sie sich nach eigenen Angaben keine Sorgen. "Mir ist egal, was andere in mir sehen."

Möglicherweise reagiert Roberts damit auf die Gerüchte und Beschuldigungen, sie könne etwas mit dem Suizid ihrer Halbschwester Nancy Motes zu tun haben. Der Bruder von Motes Verlobten behauptete in der Sendung "Inside Edition" beispielsweise, Roberts habe Motes tyrannisiert. "Sie hat sich geschämt, eine - ihrer Meinung nach - hässliche Person in der Familie zu haben", sagte er. "NY Daily News" berichtet, Roberts habe ihrer Halbschwester den Kontakt zur gemeinsamen Mutter unmöglich gemacht.

Privatleben kommt vor dem Job

Das Verhältnis der beiden Halbschwestern laut US-Medienberichten galt jedenfalls als schwierig. Motes war 13 Jahre alt, als Roberts 1990 mit "Pretty Woman" weltberühmt wurde. Sie soll versucht haben, ebenfalls als Schauspielerin zu arbeiten, konnte jedoch nicht an Roberts Erfolge anknüpfen.

Deren neuer Film "Im August in Osage County" startet am 6. März in den deutschen Kinos. Roberts bekam dafür eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. Inzwischen gebe es immer weniger Jobangebote, die sie als Schauspielerin wirklich reizen. Ihr Privatleben sei einfach so erfüllend. "Dagegen hat es jedes Jobangebot schwer."

Quelle: n-tv.de, ame/dpa