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Fake-Vorwürfe zum Überfall in Paris Kim Kardashian verklagt US-Website

Kim Kardashian will sich nicht als Diebin und Lügnerin darstellen lassen und zieht vor Gericht.

Kim Kardashian will sich nicht als Diebin und Lügnerin darstellen lassen und zieht vor Gericht.

(Foto: dpa)

Seit der Raubnacht in Paris verhält sich Kim Kardashian ungewohnt still. Doch nach einer Woche ohne Instagram-Post meldet sich die Selfie-Queen wieder zu Wort. Und zwar mit einer Klage gegen ein US-Klatschportal.

TV-Star Kim Kardashian verklagt die US-Website "mediatakeout.com" wegen Verleumdung. Das Portal hatte berichtet, die Frau des Rappers Kanye West habe den Überfall und den Raub von Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro in Wahrheit nur inszeniert, um ihre Versicherung zu betrügen. Die 35-Jährige will nun in einem Prozess nachweisen, dass sie verleumdet wird und verlangt Entschädigung.

In der Klageschrift von Kardashians Anwälten hieß es: "Nachdem sie das Opfer eines fürchterlichen und traumatischen bewaffneten Überfalls in Frankreich geworden war, kehrte Kim Kardashian in die Vereinigten Staaten zurück, nur, um erneut zum Opfer zu werden. Dieses Mal das eines Klatschmediums, das eine Serie von Artikeln veröffentlichte, die sie als Lügnerin und Diebin darstellten."

Schwester Khloé Kardashian wusste am Dienstag bei einem Auftritt in der "Ellen DeGeneres Show" wenig Positives über die Gemütslage ihrer Schwester zu erzählen. Es habe sich um ein "unglaublich traumatisches Erlebnis" gehandelt, betonte auch sie. "Es war ein Weckruf, um viele Veränderungen im Leben vorzunehmen." Die Familie wolle sich zunächst weiter etwas zurückziehen. Dem "People Magazine" erzählte ein Insider gar, die Familie habe sich in den vergangenen Tagen regelrecht "verschanzt".

Kim Kardashian war am Montag vergangener Woche in einem Pariser Hotel von Bewaffneten überfallen und ausgeraubt worden. Dabei soll Schmuck im Wert von zehn Millionen Dollar entwendet worden sein. Seit dem Vorfall hatte sich Kardashian aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Auftritte wurden bis auf Weiteres abgesagt und auch auf ihren Social-Media-Kanälen herrscht Funkstille.

Quelle: ntv.de, sro/spot/dpa/AFP