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Nackt, aber nicht billig Léa Seydoux will keine Porno-Szenen

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Als sie die Sex-Szenen mit ihrer Filmpartnerin sah, war das Léa Seydoux ganz schön peinlich.

(Foto: REUTERS)

Eine der nicht ganz unwesentlichen Fragen im Leben einer jungen Schauspielerin lautet: Wie viel Haut kann ich zeigen? Die Französin Léa Seydoux hat das für sich schon beantwortet - viel, aber geschmackvoll muss es sein.

Der Schauspielerin Léa Seydoux haben die Dreharbeiten zum Film "Blau ist eine warme Farbe" ("La vie d'Adèle") Kopfzerbrechen bereitet. "Ich hatte große Sorge, dass es pornografisch werden könnte", sagte die 28-jährige Französin in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit Blick auf die ausführlichen Sexszenen zweier Frauen.

"Wir hatten keine Wahl. Wir mussten diese Szenen drehen. Und währenddessen fühlt es sich auch wie ein Spiel an. Man realisiert nicht richtig, was man da eigentlich macht", so Seydoux. "Aber wenn man sich dann selbst auf der Leinwand sieht, ist es eine andere Wahrnehmung. Dann fand ich es schon ziemlich peinlich."

Seydoux und ihre 20-jährigen Kollegin Adèle Exarchopoulos sind in "Blau ist eine warme Farbe" zu sehen. Im Mai wurde der Film von Abdellatif Kechiche bei den Festspielen in Cannes mit der Goldenen Palme belohnt. Fast drei Stunden dauert das Porträt der jungen Frau Adèle, die sich erst für Männer interessiert, bis Emma in ihr Leben tritt. Die beiden nähern sich an, werden ein Paar und entfernen sich im Laufe der Jahre voneinander. Am 19. Dezember kommt er in die deutschen Kinos.

Quelle: n-tv.de, ame/dpa

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