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Tattoos für Tierrechte Moby setzt unübersehbare Zeichen

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Mit diesem Tattoo ging es bei Moby los. Es sollte nicht das letzte bleiben.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Vor einigen Monaten liegt Moby im Clinch mit Natalie Portman und ist zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt. Er deaktiviert seinen Instagram-Account vorerst. Nun ist der Musiker zurück und zeigt dort auf ungewöhnliche Weise, was ihm wirklich wichtig ist.

Ende Mai hatte sich Moby aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Jetzt ist der 54-Jährige zurück im Social-Media-Game und macht sich dort für das stark, was ihm schon seit vielen Jahren am Herzen liegt: Tiere jeglicher Art.

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Der gebürtige New Yorker ist seit 32 Jahren Veganer, betrieb selbst bereits mehrere vegane Cafés. Immer wieder macht er die Rechte der Tiere zum Thema in den sozialen Medien und hat inzwischen seinen wieder aktivierten Instagram-Account nahezu komplett diesem Anliegen gewidmet.

Schon Mitte September zeigte er eine neue Tätowierung, die an seinem Hals prangt. Dort steht groß und deutlich der Satz "Vegan for Life" - übersetzt "Vegan fürs Leben". Nun hat der Musiker dem noch einen drauf gesetzt und sich in riesigen Lettern die Worte "Animal Rights" - Tierrechte - auf die Arme stechen lassen.

"Jedes Tier hat das Recht, sein Leben zu leben"

"Ich bin ein veganer Tierrechtsaktivist aus sehr vielen Gründen, aber vor allem, weil ich ganz fest daran glaube, dass jedes Tier das Recht hat, sein Leben zu leben - ganz nach seinem freien Willen", schrieb er zu einem Foto des neuen Körperschmucks. Optisch lässt sich darüber streiten, doch deutlicher kann man sein Anliegen wohl nicht zum Ausdruck bringen.

Der DJ und Produzent geriet früher in diesem Jahr in die Schlagzeilen, nachdem er in seiner Autobiografie "Then It Fell Apart" über eine vermeintliche Beziehung mit Natalie Portman geschrieben hatte, die diese öffentlich mehrfach vehement verneinte. Daraufhin kehrte Moby den sozialen Medien für eine Weile den Rücken, um weiteren Anfeindungen von Portman-Fans aus dem Weg zu gehen. Im September kehrte er zu Instagram zurück und postet seither vor allem Tierbilder.

Moby, der eigentlich Richard Melville Hall heißt und ein Ur-Ur-Enkel von "Moby Dick"-Autor Herman Melville ist, feierte seinen Durchbruch als Musiker Anfang der 1990er-Jahre mit der Rave-Hymne "Go". Anschließend remixte er große Künstler wie Michael Jackson, Depeche Mode und Brian Eno. Sein Album "Play" wurde 1999 zum Bestseller und sechsfach mit Platin ausgezeichnet. Inzwischen hat er 15 Alben veröffentlicht, das letzte erschien 2018 unter dem Titel "Everything Was Beautiful, and Nothing Hurt".

Quelle: n-tv.de, nan