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Nach Suizidversuch Paris erhält Post aus dem Gefängnis

Familie weiterhin in Sorge um Paris Jackson

Familie weiterhin in Sorge um Paris Jackson

(Foto: dpa)

Paris Jackson begeht drei Wochen vor dem vierten Todestag ihres Vaters Michael Jackson einen Selbstmordversuch. Jetzt versucht ausgerechnet Conrad Murray, der wegen fahrlässiger Tötung Jacksons verurteilte Arzt, sie zu trösten.

Nach dem Suizidversuch von Paris Jackson hat der inhaftierte frühere Leibarzt ihres Vaters, Conrad Murray, ihr eine Trostnachricht übermittelt. "Du bist nicht allein", erklärte der wegen der fahrlässigen Tötung Michael Jacksons verurteilte Arzt in einer vom Onlineportal "TMZ" veröffentlichten Botschaft. "Ich weiß nicht, was du gerade durchmachst, aber es muss schwer sein", fügte Murray hinzu. Die 15-jährige Paris solle wissen, dass er für sie da sei, sagte der zu vier Jahren Haft verurteilte Mediziner.

"Dein Vater hat dich über alles geliebt", erklärte Murray weiter, "Paris, ich liebe dich auch, wie ein Vater sein eigenes Kind liebt". Paris Jackson hatte am Mittwoch versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie wurde am Donnerstag weiter in einem Krankenhaus in der Nähe des Familienhauses in Calabasas nordwestlich von Los Angeles behandelt. Die 15-Jährige soll sich das Handgelenk aufgeschnitten und einen Abschiedsbrief geschrieben haben. Zudem soll sie 20 Tabletten Motrin genommen haben, die den Wirkstoff Ibuprofen enthalten.

Die Familie bestätigte den Suizidversuch, dementierte aber Berichte, wonach die junge Frau wütend gewesen sei, weil sie nicht auf ein Konzert des Rockstars Marilyn Manson gehen durfte. Paris habe sich nicht deshalb versucht umzubringen, so ein Angehöriger. Sie habe Depressionen gehabt. Manson sandte der 15-Jährigen ebenfalls über das Onlineportal eine Botschaft. "Ich hoffe, du fühlst Dich besser, du stehst auf meiner Gästeliste, wann immer du willst", erklärte er kurz vor seinem Konzert am Donnerstagabend.

Quelle: n-tv.de, AFP

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