Unterhaltung

"Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" "Tatütata der Präsident"

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"Das ist für mich genau der richtige Job": Der "Chuck Norris des Unterholzes" in der "Kleinen Dschungel-Kneipe".

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Erkenntnisse an Tag 5: Dirty Talk klingt auf Bayrisch gut, auf älteren Pferden lernt man Reiten, und Silikon-Brüste können hängen. Walter wagt einen Blick in die Zukunft und sieht einen Wohnortwechsel. Neue Anschrift: Schloss Bellevue.

Er kann es nicht lassen. Nicht genug, dass die halbe Nation blind geworden ist, weil sie mit ansehen musste, wie er seine riesige Altherren-Schlüppi runterließ, schüttet Walter erneut Öl ins Lagerfeuer und plaudert über Zukunftsvisionen. Sein Berufswunsch: Bundespräsident. Nachdem er die Urwaldkrone sein eigen nennen wird (ja, das glaubt der wirklich!), ist eine Kandidatur für das politische Amt so sicher wie ihm Buschschwein-Sperma nicht bekommt.

"Das ist für mich genau der richtige Job, weil ich die Aura habe, ich habe die Rhetorik drauf, die ich auch fürs Ausland brauche, um mich mit anderen Regierungsonkels zu treffen", verkündet der Präsident in spe in einer Dschungelpressekonferenz.

Tageswertung

Held des Tages: Jedi-Jörn, der immer gut zu allen ist

Loser des Tages: Angelina (flennt permanent trotz hoher Gage)

Weisheit des Tages: "Richtig guten Sex hat man nur mit älteren Semestern."

In die nächste Prüfung müssen: Walter und Tanja

Erkenntnis des Tages: 60 ist das neu 30

Tipp des Tages: Kamelpenisse niemals ohne Bratensoße!

Derweil werden Mutmaßungen laut, dass in Walters Gehörgang versehentlich Kolibakterien gelangt sind und große Teile seiner Hirnfunktionen lahmgelegt haben. Der von der Welt Missverstandene leidet unter einem Gott-Komplex. Umso besser, dass "The Godfather of Jungle" dieses Mal zur Prüfung muss.

Kamelpenis: Nix für Walter

Gemeinsam mit Jedi-Jörn schlägt der "Chuck Norris des Unterholzes" bei den Moderatoren auf. "Kleine Dschungel-Kneipe" steht auf dem Programm. Auf die Frage, ob  Walter wisse, wieso er in die Prüfung gewählt wurde, schrumpft er auf menschliche Größe zurück und gibt sich einsichtig: "Bestrafung, weil ich so eine große Klappe habe. Jetzt bin ich reif, jetzt gibt es was auf die Nuss."

Wie in jeder ordentlichen Kneipe wird Dart gespielt. Ein Wurf in die Mitte heißt Erlösung, ein Wurf in die Felder bedeutet den Verzehr diverser Unappetitlichkeiten in "Small" oder "Large". Den Mund voller Spinnenbrei stößt Walter an die Grenzen seines Ich-Universums und bekleckert sich, statt mit Ruhm, mit pürierter Kotzfrucht.

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Dank Walter Freiwald wissen die Deutschen, warum die Kotzfrucht Kotzfrucht heißt.

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Gemeinsam wird an Entenfüßen geknabbert und versucht, sich Kakerlaken-Chili einzuverleiben. Mit Kamelpenisresten zwischen den Zähnen verkrümeln sich die Recken samt ihrer mickrigen Ausbeute von fünf Sternen zurück in den Busch und man merkt: der Walter ist mehr so für das Feine.

"Let's Talk About Sex"

Erst später rieselte es einem wie Baby-Kakerlaken von den Augen: Als Tanja neulich auf Schatzsuche ging, sollte sie extra einen Bikini tragen. Das tat sie brav, aber nicht, weil sie ins Wasser sollte, sondern damit die Kamera auf ihre üppige Oberweite zoomen konnte.

Vielleicht kann man sich das in etwa so vorstellen: Da sitzen ein paar Programmverantwortliche im Dschungel, es ist furchtbar heiß und sie kriegen fast die Krise, weil es im Camp nicht so richtig rumst. Erst tote Hose in Krawallters Buxe, dann im ganzen Camp. Die Mäkeleien der IBES-Community sind nicht ungehört verhallt. Es muss ein Thema her, das zieht. Wie wäre es mit Brüsten und Sex mit älteren Männern? Man sagt ja, wenn es warm ist, fallen die Menschen wie Kaninchen übereinander her. Heikel nur, dass im Camp überall Kameras hängen. Aber über schmutzige Sachen reden wird ja wohl erlaubt sein!

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"Das Schönste an meinem Körper sind meine Brüste": Tanja Tischewitsch, Patricia Blanco und Sara Kulka (v.l.).

(Foto: RTL)

"Patricia, pack deine Brüste ein, zieh dir bitte etwas an!", hat "Fettes Brot" so ähnlich einst gesungen. Aber Patty findet: "Das Schönste an meinem Körper sind meine Brüste." Nachdem ihre reifen Dschungelfrüchte anfingen zu hängen, musste Silikon rein. Und die Blanco schämt sich zwar für ihren Nachnamen, aber nicht für ihre Implantate. Was folgt, ist ein Gefühlstest unter Frauen. "Stört dich so ein Fremdkörper nicht?", will Sara wissen. "Kein bisschen", sagt die Betatschte, "da bin ich total schmerzfrei."

Schmerzfrei ist Robertos Tochter auch, wenn es um Männerbeichten geht. Frei von der Leber plaudert "das Phantom der Opas" darüber, es als Teenie mal was mit einem 60-Jährigen hatte."Das war mein erster Typ. Ist aber schon tot. Dann bin ich auf einen anderen umgeswitcht und der war 63."

Auch beim Thema Beischlaf sind sich alle einig. Die sexy Aufforderung: "Mach die Beene breit, du Luder", klingt auf Bayrisch besonders heiß. Und Don Aurelio ist der Meinung, dass man "auf alten Pferden das Reiten am besten lernt". Fazit: Richtig guten Sex hat man nur mit älteren Semestern.

Was Sie sonst noch dringend wissen müssen:

Rolfe hat auf dem Klo daneben gepullert. Tanja macht "voll gerne so Moves" und "Auri de la rosa" erzählt mit monotoner Stimme von seiner Strip-Vergangenheit, dass man beinahe wegpennt. Ach ja, es gab auch noch eine Schatzsuche, bei der gerätselt wurde, wer aus der Gruppe am bekanntesten und attraktivsten ist. Dabei wurden "echt krass"  Gefühle verletzt, weil so ein "Ranking-Spiel doch Scheiße ist". Am Ende aber haben sich alle, dank ergattertem Kaffee-Schatz, wieder lieb.

Tag 4 im Dschungel: "Pimmel raus und alles"
Tag 3 im Dschungel: Eine geballte Krankheit namens Walter
Tag 2 im Dschungel: Heimweh, Hashtags und die Sara-Kulka-Diät
Tag 1 im Dschungel: Schlüpfer-Schnüffler und Kotzfrucht-Schlürfer

Quelle: ntv.de