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Wer folgt Kirk, Picard & Co? Trailer kündigt neue "Star Trek"-Serie an

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Der Countdown läuft: Im Januar 2017 soll "Star Trek" ins Fernsehen zurückkehren.

(Foto: Youtube / CBS)

Für alle Trekkies wird ein Traum wahr: "Star Trek" kehrt mit einer neuen Serie ins Fernsehen zurück. Ein erster Trailer soll schon mal die Vorfreude anheizen - und wirft doch mehr Fragen auf, als er Antworten gibt.

Mehr als zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit die bis dato letzte "Star Trek"-Serie "Enterprise" abgedreht wurde. Und das nach nur 98 Episoden - anders als die Vorgänger "Das nächste Jahrhundert", "Deep Space Nine" und "Raumschiff Voyager", die jeweils über 170 Folgen in sieben Staffeln andauerten. Erstmals schienen sich Ermüdungserscheinungen bei den zahlreichen Anhängern der Kultserie einzustellen und die Erfolgsgeschichte des Formats einen Dämpfer zu erhalten. Die Einschaltquoten während der Abenteuer von Captain Jonathan Archer (Scott Bakula) schwächelten, die Fans mäkelten an der Umsetzung der Geschichten herum. Da konnte auch die vollbusige Vulkanierin T'Pol (Jolene Blalock) nichts mehr retten.

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Doch nach über einem Jahrzehnt ohne Neuigkeiten aus dem "Star Trek"-Universum - von den zwischenzeitlich erschienenen Kino-Filmen mal abgesehen - dürften alle wieder heiß auf eine Fortsetzung des Formats sein. Und so teilte der US-Sender CBS bereits vor rund einem halben Jahr mit, dass er die Rückkehr der Kultreihe ins Fernsehen für den Januar 2017 ins Auge fasse. Wann die Serie dann auch in Deutschland zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Dass sie aber auch hierzulande über die Bildschirme flimmern wird, dürfte kaum jemand bezweifeln.

Spekulationen um Slogan

CBS heizte nun schon einmal die Vorfreude mit einem ersten Trailer an, so man den 50 Sekunden langen Clip als solchen bezeichnen will. Noch haben nicht einmal die Dreharbeiten zu der neuen Serie begonnen. Und so ist in dem Trailer außer dem legendären "Star Trek"-Logo und einer computeranimierten Reise durchs All auch nicht viel zu sehen. Doch immerhin: Wenigstens ein Slogan scheint etwas über die Epigonen von James Tiberius Kirk, Jean-Luc Picard oder Benjamin Sisko zu verraten - oder doch nicht? "Neue Crews, neue Bösewichte, neue Helden, neue Welten", steht da zu lesen. Und viele Fans rätseln bereits, ob mit "neue Crews" gemeint sein könnte, dass die neue Serie nicht mehr nur die Ereignisse auf einem einzelnen Raumschiff wie etwa der "Enterprise" oder der "Voyager" in den Fokus nimmt. Mehrere Handlungsorte und -stränge mit unterschiedlichen Protagonisten - das hat es bei "Star Trek" bisher noch nicht gegeben.

Doch auch und gerade wenn der Trailer mehr Fragen aufwirft, als er Antworten gibt - das Ziel ist erreicht. Die Aufmerksamkeit der Trekkies ist in jedem Fall geweckt. Während die Schauspieler und Geschichten der neuen Serie noch in den Sternen stehen, steht zumindest bereits fest, wer hinter den Kameras das Sagen haben wird. Produzent und Autor wird Bryan Fuller, der auch schon für "Deep Space Nine" und "Raumschiff Voyager" diverse Drehbücher verfasst hatte. Zum Produzententeam gehört mit Eugene Roddenberry auch der Sohn von "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry. Für die Produktion soll CBS im kanadischen Toronto die größte Studiohalle Nordamerikas angemietet haben.

Für alle Trekkies heißt es jetzt also nur noch: warten und fiebern. Die Zeit bis zum Start der neuen Serie verkürzt ein weiterer "Star Trek"-Kinofilm. Am 21. Juli feiert "Star Trek Beyond" mit Chris Pine als Captain Kirk und Zachary Quinto als Commander Spock in Deutschland Premiere.

Quelle: n-tv.de, vpr