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"Es besteht keine Gefahr" Wagenknecht heiratet Lafontaine

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"Es besteht keine Gefahr, dass künftig eine Sahra Lafontaine oder ein Oskar Wagenknecht irgendwo auftauchen": Das frisch getraute Ehepaar hält an den gewohnten Namen fest (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Sie sind eine Art Traumpaar der deutschen Oppositionspolitik: Im Standesamt eines kleinen Städtchens an der Saar - fernab von allen Wirbeln der Bundespolitik - gehen die beiden Volksvertreter einen Bund fürs Leben ein.

Die beiden Links-Politiker Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine haben sich das Ja-Wort gegeben. "Ja, es stimmt", erklärte Wagenknecht der "Bild"-Zeitung. "Wir haben geheiratet und wir sind sehr glücklich."

Dem Bericht zufolge fand die Trauung kurz vor Weihnachten im saarländischen Merzig in aller Stille statt. Die 30.000 Einwohner zählende Kreisstadt liegt rund 40 Kilometer nordwestlich der Landeshauptstadt Saarbrücken. Lafontaine ist gebürtiger Saarländer und war von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlandes.

Der einstige Kanzlerkandidat und zeitweilige Parteivorsitzende der SPD besitzt im Merziger Stadtteil Silwingen seit einigen Jahren ein Einfamilienhaus. Wagenknecht zog kurz nach Bekanntwerden ihrer Beziehung bei ihm ein. Die stellvertretende Fraktionschefin der Linken im Bundestag verlegte ihren Wohnsitz im Sommer 2012 sogar offiziell nach Merzig.

Ehe Nummer Vier und Zwei

Die standesamtliche Trauung habe im ganz kleinen Kreis stattgefunden, hieß es nun. Für Lafontaine ist es die vierte Ehe, für Wagenknecht die zweite.

Die Beziehung der beiden wurde im November 2011 öffentlich. Damals waren beide Politiker noch mit ihren früheren Partnern verheiratet: Lafontaine mit der Autorin Christa Müller, und Wagenknecht mit dem Filmproduzenten Ralph-Thomas Niemeyer, der in Irland lebt.

Knapp eineinhalb Jahre später, im Jahr 2013, wurden beide Ehen geschieden. Ihren Namen haben die beiden Linken-Politiker behalten. "Es besteht keine Gefahr, dass künftig eine Sahra Lafontaine oder ein Oskar Wagenknecht irgendwo auftauchen", sagte Wagenknecht der Zeitung.

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa