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"Promi Big Brother" - Tag 10 "Wie Mobbing in der Schule"

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Wer Chethrin nominiert, ist ein böser Mobber.

(Foto: Sat1)

Caro friert, Völzi möchte Chethrin nicht umarmen und sowieso: Ohne Make-up ist das Leben nicht nur hart, sondern sinnlos. Alle News zu Tag 10 - und der weckt - "Oh, Mmh, Ah, Ohhhh!" schöne Reminiszenzen an Louis de Funés.

"Hast du einen Beruf?", will Alphonso von seiner "Mini Mouse" Katja wissen, denn das, was sie da aktuell so macht, kann seiner Meinung nach nicht dauerhaft funktionieren. "Der Körper", so Big Daddy "ist wie ein Zuhause, in dem man wohnt. Es ist nicht gut, wenn sich da zu viel Müll anhäuft, dann muss man sich selbst und seine Seele reinigen." Darauf Katja: "Aber das ist mein Beruf!" "Nein, Mini Mouse, das ist kein Beruf!" Das Lebensmodel des Erotikhasen geht dem Mann, der auch Vater ist, an die Nieren. "Man muss sich um dich kümmern, dich beschützen."

Derweil fühlt sich Chethrin ob ihrer Nominierung vom Vortag noch immer "hintergangen", das sei für sie "wie Mobbing in der Schule". Sie weint ein bisschen im Sprechzimmer, weil alles so "übertrieben verletzend ist". Wir erinnern uns: Zwei Bewohner haben sie nominiert - zwei. Dass dieser Vorgang "Part of the game" ist, hat Chethrin anscheinend vergessen.

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Bombenstimmung auf der Baustelle.

(Foto: Sat1)

Sowieso hängen auf der Baustelle alle ziemlich durch. Der eine stiert vor sich hin, der andere guckt desillusioniert ins Lagerfeuer. Da läuft es in der Villa um einiges runder. Mutti Wollny fühlt sich, als sei "Weihnachten", denn - tada! - sie hat neues Putzzeug erhalten. Feuchttücher und Wischlappen, sogar einen Staubsauger, denn "gucke mal, hier ist alles voller Krümel!"

Dieter, Harald und kein Brot

Natürlich ist das, was wir zu sehen bekommen, komprimiertes Material aus 24 Stunden. Beispielsweise ist es wirklich verwunderlich, dass die da alle überhaupt noch leben - bei all den Krankheiten, die sie haben. Sogar die Liebe kann manchmal ziemlich ungesund sein, vor allem eingebildete. Nachdem der Bachelor der Aufgelösten ein paar aufmunternde Worte zugeraunt hat, möchte die sich bei ihm bedanken und ihn umarmen. Das sagt er prompt: "Bitte nicht!" Die Chethrin-Völzi-Story ist inzwischen auch Thema bei den anderen Bewohnern.

Katja analysiert, die Verbindung stehe unter keinem guten Stern - "so wie Chethrin Daniel immer hinterherrennt". Da muss man sich als Frau auch mal "rarmachen".

Rargemacht hat sich auch der Dieter. Der Dieter war der Mann von der Silvia - bevor der Harald kam. "Alles war sehr schlimm als Schluss war mit dem Dieter", erzählt die Putzkönigin, "Niemand kam" und hat den Wollnys "auch nur eine Scheibe Brot gegeben." Also mussten sie "Flaschen sammeln und zur Tafel gehen" und die Leute haben gesagt: "Ey, gucke mal, die Wollny, das ist doch die aus dem Fernsehen." Frage: Erhält die Familie für ihre Wollny-Doku kein Honorar? Hallo, kann denen mal jemand einen Vertrag aufsetzen?

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Mutti Wollny im Putzglück.

(Foto: Sat1)

Beim Duell wird dieses Mal gezockt. Die Zocker: "Alonso" (Team Villa) gegen Daniel (Team Baustelle). Was die beiden nicht wissen: Die anderen schauen heimlich zu. Die Aufgabe: Jetons auf das jeweilige Konterfei eines Teammitglieds setzen. Je mehr Jetons, desto besser. Alphonso setzt direkt für sich, und zwar nur einen Jeton. Er will nämlich gern auf die Baustelle. So werden die Bereiche neu gemischt und "Caro" darf endlich wieder in einem richtigen Bett schlafen.

Alles hart ohne Make-up

Dass Chethrin aber nicht in die Villa "gezockt" wird, ist ein großer Fehler, den Mr. Bling Bling sofort einräumt. "Die Chethrin hätte den Bereichswechsel viel mehr verdient, denn sie muss ja jetzt ohne Make-up und das alles auskommen", so der Daniel besorgt. Ja, das ist schon hart, so als Frau - ohne Make-up und dann auch noch auf der Baustelle!

Zeit für den nächsten Rauswurf. Dieses Mal haben die Bewohner zwei Stimmen. "Was, zwei Stimmen?" "Nee!" "Oh!" "Ohhhr!" "Neeeein!" "Ah!" Man fühlt sich, als schaue man einen Streifen mit Louis de Funés. Natürlich fallen wieder die herrlichsten Phrasen: "Keine Bindung", "am wenigsten zu tun" und so weiter. Aber Umut wählt plötzlich Alphonso: "Er kennt immer noch nicht meinen Namen, fragt mich ständig, wie ich heiße. Am Anfang fand ich das witzig, aber mittlerweile finde ich es respektlos."

"Mein Leben geht weiter"

Obwohl Alphonso zweifelsohne zu den Favoriten dieser Staffel gehört, kann dieses permanente Feelgood-Gegroove bisweilen auch auf den Senkel gehen. Und wenn er einen Namen sogar mehrmals erfragt, darf der andere doch erwarten, irgendwann auch mal richtig angesprochen zu werden. Es sei denn, man hält ihn für eine unwichtige, unsichtbare Person. Und das passt so gar nicht zur Herzenswärme, die Big Papa für gewöhnlich proklamiert.

Auf der Abschussliste stehen Nicole und erneut Chethrin. "Nicht schlimm, wenn ich heute raus muss, mein Leben geht weiter, ich werde Moderatorin", bringt die sich sofort in Stellung. Am Ende aber trifft es Nicole, die sich sichtlich "auf Zuhause" freut. Vorher aber erstmal in aller Ruhe aufrauchen.

Frage an die Leserschaft: Was meinen Sie? Wo werden wir wohl Chethrin in naher Zukunft als Moderatorin bestaunen dürfen?

Quelle: n-tv.de

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