Hörbücher

Ein Känguru, Liebe, Unendlichkeit Hörbücher für Sommertage

25402886.jpg

Abhängen im Liegestuhl und Kopfhörer auf die Ohren, so macht der Sommer Spaß.

(Foto: picture alliance / dpa)

Lange Auto- oder Zugfahrten, nicht enden wollende Tage am Strand - das ist der Sommer. Doch bevor die Erholung durch unerwartete Langeweile in Gefahr gerät, sollte man die richtigen Hörbücher auf dem MP3-Player haben.

Beuteltier und Kleinkünstler

photo.jpg

Die Live-Lesung ist bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Ein kommunistisches Känguru, das früher für den Vietcong gekämpft hat, leidenschaftlich gerne Nazis boxt und auf Schnapspralinen und schlechte Wortspiele steht. Als Hauptfigur. Für politisches Kabarett. Klingt abseitig, funktioniert gut. So gut, dass der Beutel des Kängurus vor Preisen überquillt. Abgeräumt hat sie Marc-Uwe Kling, der Autor der Saga um die WG seines Alter Egos Marc-Uwe mit dem sprechenden Beuteltier.

Mit den "Chroniken" begann die Geschichte, auf die Fortsetzung "Das Känguru-Manifest" folgt nun die "Offenbarung". In der Hörbuchfassung können die Leser auf sechs CDs fast acht Stunden dem Autor bei einer Lesung lauschen - was einen überschaubaren Mehrwert bringt. Dafür bekommt man beim nochmaligen Lesen des Buches die Klingsche Version des Kängurus nicht mehr aus dem Kopf.

Neuerdings jagen die beiden dem fiesen Pinguin hinterher, der sich nebenan eingenistet hat, aber fast nie zu Hause ist, sondern ständig unterwegs. Auf schlimmer Mission, weiß das Känguru, das in ihm das Mastermind einer großen Verschwörung ausgemacht hat. Der Pinguin steht für alles Dumme, Schlechte und Böse in der Welt. Und, Überraschung, Marc-Uwe und das Känguru finden ihn überall. Bei Bertelsmann, im Kloster, auf Partys.

So sehr Kling Alltagsbeobachtungen und Popkultur in die Episoden mischt, bleibt die "Offenbarung" im Grundsatz politisches Kabarett: Er lässt das Känguru gegen die Zustände rebellieren, und zwar radikal: Das Beuteltier organisiert Anti-Terroranschläge mit seinem "Asozialen Netzwerk". Es bringt die Gender-Debatte mit einer Frage auf den Punkt: "Warum will einer überhaupt wissen, ob ich männlich oder weiblich bin? Will er mir einen Job geben und mich schlechter bezahlen?" Und es torpediert ein Vorstellungsgespräch, weil es nicht hinnehmen will, dass alle anderen hinnehmen, dass Arbeitgeber Arbeitgeber heißen - obwohl sie die Arbeitskraft ihrer Arbeiter nehmen und Profit daraus schlagen. Kling hat einen feinen Blick für all diese kleinen Absurditäten, die den großen Wahnsinn sichtbar machen. (cba)

"Die Känguru-Offenbarung" bei Amazon

Kermani kennt die wahre Liebe

Ein Junge, gerade 15 Jahre alt, verliebt sich zum ersten Mal. Und zwar in die Schönste des Schulhofs. Sie, die Unerreichbare aus der für ihn noch verbotenen Raucherecke, wird er küssen. Den glatten Zahnschmelz von beiden Seiten der bezaubernden Zahnlücke mit seiner Zunge ertasten. 30 Jahre später wird sich der Junge an diese große Liebe, die vom ersten Kuss bis zur Trennung keine Woche dauern soll, erinnern. Der Trennungsschmerz hielt länger, in gewisser Weise bis heute. Dass er nie zuvor so geliebt hatte, erklärt sich mit dem Alter. Doch warum ist es ihm danach nie wieder so gelungen? Und wo ist der Mut geblieben, mit dem er die vier Jahre Ältere damals für sich einnehmen konnte?

Kermani.jpg

"Große Liebe", Carl Hanser, 17,95 €, Spieldauer: 05 Std. 03 Min.

In seinen Roman "Große Liebe" erzählt Navid Kermani, der jüngst mit seiner Rede zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes nicht nur Peer Steinbrück zu Tränen rührte, die kleine Geschichte einer ersten Verliebtheit und die große Geschichte der Liebe an sich. Denn mit der Erzählung aus einem Gymnasium einer kleinen westdeutschen Stadt verwebt der Schriftsteller und habilitierte Orientalist Anekdoten und Lehren aus der arabisch-persischen Liebesmystik. Nicht nur Dichter und Mystiker aus dem 9. bis 12. Jahrhundert kannten die Qualen der Liebe, sondern auch Jugendliche aus den 80er Jahren, die gegen Nato-Beschlüsse demonstrierten. Aber wird auch die Jugend von heute, mit ihrem Anspruch an perfekten Körpern und der ständigen Verfügbarkeit von Pornografie auf jedem Smartphone, diesen Zauber noch kennenlernen? Der Ich-Erzähler hofft es. Er hofft es für seinen 15-jährigen Sohn, der sich verschließt, mit ihm streitet und seinen Geburtstag lieber mit Freunden bei Starbucks verbringt, als mit ihm. Hoffentlich ist es eine erste Liebe, die ihn entfremdet.

In 100 kurzen Kapiteln, die für 100 Schreibtage stehen sollen, berichtet der Ich-Erzähler von seiner ersten Liebe. Ist es Kermani selbst? Das Alter, der Beruf, die westdeutsche Kleinstadt (Kermanis Heimatstadt ist Siegen) das Elternhaus mit nicht-deutschen Wurzeln – das Alter Ego ist unverkennbar. Auch wenn die Identität nicht unbedingt dieselbe sein muss. Wer zum Hörbuch greift, der hat jedoch schon nach wenigen Kapiteln keinen Zweifel mehr daran, wie sich der Ich-Erzähler anhört. Er muss einfach die Stimme Christian Brückners, vor allem als Synchronstimme von Robert de Niro bekannt, haben. Mit Kermanis Text, Brückners Stimme und der Musik von Saam Schlamminger blickt der Hörer wie durch das feinziselierte Gitter einer orientalischen Tür noch einmal auf das Wunder der großen Liebe. (sla)

"Große Liebe" bei Amazon

Hinter der glänzenden Ehe-Fassade

Vom 40-jährigen Schriftsteller, der über die Liebe nachdenkt, zu einem über 70-jährigen Romancier, der das Geheimnis einer glücklichen oder vielmehr die Ursachen einer unglücklichen Ehe ergründen will, wechselt Christian Brückner im Hörbuch zu Louis Begleys Roman "Erinnerungen an eine Ehe". Würzten eben noch arabische Namen und Zitate das Hörerlebnis, nimmt Brückner mühelos den Tonfall eines weltgewandten Amerikaners an: Dem Schriftsteller Philip ist nicht viel mehr geblieben, als die Erinnerungen an seine glückliche Ehe mit Bella. Gemeinsam überwanden sie die Trauer nach dem Tod des einzigen Kindes. Seite an Seite arbeiteten sie an ihren Büchern. Bis eine tödliche Krankheit dieses Idyll beendet. Doch es ist nicht diese Ehe, die den Witwer fasziniert, deren Geheimnis er auf den Grund gehen will. Es ist die Ehe seiner ehemaligen Bekannten Lucy de Bourgh, die er zufällig wiedertrifft.

Begley.jpg

Erinnerungen an eine Ehe, Suhrkamp, 17,95 €, Spieldauer: 05 Std. 59 Min.

Lucy hat sich seit den lang vergangenen gemeinsamen Zeiten in Paris verändert. Was hat das einst so lebenslustige Mädchen so verbittert? "Die Ehe mit Thomas, dem Monster", lautet die unverblümte Antwort. Thomas Snow, der Emporkömmling, der sich von der Autowerkstatt seines Vaters bis zur ersten Adresse an der Wall Street hochgearbeitet hat. Und dabei Lucy, die schöne, reiche Erbin, als Sprungbrett missbrauchte. Doch war Thomas wirklich so ein Monster? Der Schriftsteller begibt sich auf Spurensuche. "Schrieb Tolstoi, dass alle unglücklichen Ehen sich ähneln? Wenn nicht, hätte er es schreiben sollen."

Erneut führt Louis Begley Leser und Zuhörer elegant in die Upper Class der Ostküste ein. Sein Philip ist ein älterer Herr, der die Genüsse, die das Leben ihn noch bietet, wie Kultur, gutes Essen oder angenehme Gesellschaft zu schätzen weiß. Und sich gleichzeitig wehmütig an vergangene Freuden wie Reisen, Ruhm oder Sex erinnert. Doch auch Philip ist sich der glänzenden Oberfläche, die diese Gesellschaft umgibt, bewusst. Was passiert wirklich in diesen scheinbar perfekten Familien? Aus verschiedenen Zeugenaussagen über den mittlerweile verstorbenen Thomas Snow, von der verlassenen Ehefrau über enge Freunde bis zum Sohn setzt sich das Bild dieser Ehe zusammen. Und nimmt den Hörer mit in das Leben einer verwöhnten reichen Tochter, die als eine von Männern missbrauchte enttäuschte Frau endet. Oder hat sich Philip von Lucy manipulieren lassen? (sla)

"Erinnerungen an eine Ehe" bei Amazon

Im Kollektiv unglücklich

"Vermutlich brauchen die meisten Menschen mehr Wärme und Zuneigung, als die anderen ihnen geben können", denkt Osnat. Und kein Kibbuz-Ausschuss kann je dieses Defizit zwischen Bedürfnis und Erfüllung decken. Osnat wurde von ihrem Mann, dem Klempner Boas, für Ariela verlassen. Dennoch schreibt sie der Rivalin eine Liste über die Medikamente, die Boas einzunehmen hat. Doch das Freundschaftsangebot Arielas kann sie nicht annehmen. Sie bleibt einsam. Ebenso wie Zvi, der Gärtner, der immer als erster von Erdbeben, Flugzeugabstürzen oder Überschwemmungen zu berichten weiß. Das ist jedoch das Äußerste an Kommunikation, das der "Todesengel" zulassen kann. Der zurückhaltende Nachum hatte dagegen im charismatischen David Dagan immer einen guten Freund. Doch wie soll er damit umgehen, dass der Womanizer seine 17-jährige Tochter verführt hat?

unter freunden.jpg

"Unter Freunden", Suhrkamp, 19,99 €, Spieldauer: 04 Std. 19 Min.

Die ersten Jahrzehnte im jungen Staat Israel waren auch die Blütezeit eines außergewöhnlichen gesellschaftlichen Experiments: Dem Kibbuz, einem landwirtschaftlichen Kollektiv. Kein persönlicher Besitz, keine individuellen Lebensentscheidungen. "Die Gründerväter der Kibbuz-Bewegung hatten sich die größte Revolution überhaupt vorgenommen", meint der israelische Bestsellerautor Amos Oz. "Sie wollten die menschliche Natur ändern. Sie glaubten, dass wenn alle dasselbe haben und arbeiten und es kein Geld mehr gibt, dass auch Eifersucht, Selbstsucht und so weiter, einfach verschwinden", so Oz. "Doch der Mensch ändert sich nicht. Unter keinen Regime". Und die Kibbuz-Bewegung forderte große Opfer von ihren Bewohner. Von der Einsamkeit im Kollektiv schreibt Oz in seinem jüngsten Buch "Unter Freunden". In acht lose miteinander verbundenen Geschichten nimmt der Mitgründer der "Peace-Now"-Bewegung die Hörer mit in den fiktiven Kibbuz Jikhat. Und zeigt, wie weit Ideologien und menschliche Bedürfnisse auseinanderliegen. Wie etwa die damals übliche Praxis, Eltern und Kinder über Nacht zu trennen. Der kleine Juval in Oz' Geschichten macht jede Nacht ins Bett, weshalb er im "Kinderhaus" solange verhöhnt wird, bis sein Vater seine Wut auf die falschen Kinder richtet.

Amos Oz selbst trat 1954 als Jugendlicher nach dem Suizid seiner Mutter dem Kibbuz Chulda bei und lebte dort bis Mitte der achtziger Jahre. Doch sein Blick auf die alte Kibbuzwelt ist weder nostalgisch noch verurteilend. Stattdessen legt er die Finger in die Wunden und behält dabei doch den liebevollen Blick auf die Menschen. Im Audible-Hörbuch zu "Unter Freunden" nimmt erneut Christian Brückner die Zuhörer mit ruhiger, sonorer Stimme mit in diese Welt. Von den strengen Ideologien von einst haben sich die israelischen Kibbuzim schon lange verabschiedet. Doch die Idee eines Lebens ohne Kapitalismus zieht die Menschen nach wie vor an. Alle Probleme kann aber auch das Kollektiv nicht lösen. (sla)

"Unter Freunden" bei Amazon

Auf Drachenschwingen durch die Nacht

9783837307795.jpg

"Drachenreiter" ist bei Oetinger audio erschienen.

"Der Drache breitete die schimmernden Flügel aus und stieß sich von der Erde ab. Ben hielt den Atem an und klammerte sich fest an Lungs Zacken. Höher und höher stieg der Drache. Die Nacht umfing sie mit Dunkelheit und Stille ..." Cornelia Funkes Geschichte "Drachenreiter" um den Silberdrachen Lung, das Koboldmädchen Schwefelfell und den Waisenjungen Ben war ein riesiger internationaler Erfolg. Die drei Freunde sind gemeinsam auf der Suche nach einem sicheren Ort für Lungs Artgenossen, denn in der Menschenwelt gibt es für sie keinen Platz mehr. Sie setzen ihre ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen "Saum des Himmels". Dort, versteckt zwischen den Gipfeln des Himalaya, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen.

Der SWR und der NDR haben nun eine aufwendige Hörspielfassung des Buches produziert, von der selbst Funke begeistert war. Als prominente Sprecher sind unter anderem Jens Wawrczeck, Robert Missler, Helmut Krauss und Santiago Ziesmer besetzt. Die Hauptrollen sprechen Michael Tregor (Lung), David Weyl (Ben) und Sascha Icks (Schwefelfell). Die Regie übernahm mit Robert Schoen einer der renommiertesten deutschen Hörspielregisseure.

Sie selbst, so erzählte Funke einmal, habe Hörspiele auf Schallplatten immer so oft gehört, bis sie irgendwann "knisterten und knackten". Das passiert hier natürlich nicht, stattdessen ächzt und grummelt, stöhnt und spuckt es 159 Minuten lang, dass einem Hören und Sehen vergeht. Funkes Lieblingsfigur ist übrigens Fliegenbein, ein Homunkulus, der die Seiten wechselt und als Doppelagent tätig wird. Er kommt mit der Stimme Jans Wawrczecks daher. Ein herrliches Hörvergnügen. (sba)

"Drachenreiter" bei Amazon

"Come, Heavy Sleep"

51bNcuJVVUL._SS500_.jpg

"Vom Schlafen und Verschwinden" ist bei Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH erschienen.

Ellen Feld ist Somnologin, schreibt an einem Buch über die Kulturgeschichte des Schlafes und hilft ihren Patienten aus der nächtlichen Ruhelosigkeit. Doch selber kriegt sie kein Auge zu. Sie denkt an ihre Zeit in Irland, die Rückkehr in ihren Heimatort am Oberrhein und an den kleinen Chor, den ihr Vater gegründet hat, um seine im Koma liegende Frau mit dem Renaissance-Lied "Come, Heavy Sleep" wie Orpheus aus der Unterwelt zu geleiten. Ellen singt in dem Chor zusammen mit ihrer 17-jährigen Tochter Orla, die eine Zeitlang Gedichte rauchte und inzwischen Äolsharfen und Labyrinthe baut, ihrem Liebhaber Benno, der auf der Suche nach einem Deserteur selbst fahnenflüchtig wird, und ihrem Jugendfreund Andreas, der Ochsenfrosch um Ochsenfrosch aus dem Baggersee sammelt. Und dann ist da noch die Witwe Marthe Grieß, von der niemand weiß, wer sie wirklich ist. Aber es gibt ein Geheimnis, das nicht nur sie und Ellen verbindet. Und dessen Lösung nur einer kennt.

Katharina Hagena hat bereits in ihrem Debütroman "Der Geschmack von Apfelkernen" gezeigt, dass sie das tiefgründige Schreiben über Erinnern und Vergessen beherrscht. In ihrem zweiten Buch "Vom Schlafen und Verschwinden" lässt sie ihre Protagonistin eine ganze Nacht lang ihr bisheriges Leben Revue passieren und nach der Leerstelle suchen, die ihr den Schlaf raubt: "Irgendetwas habe ich verpasst, verpeilt, verpennt." Als Hörer muss man hellwach bleiben, um den vielen Andeutungen und Zeitsprüngen zu folgen. Erst nach und nach verbinden sich die ausgelegten Spuren zu einem großen Ganzen. Dass man der Puzzlearbeit gerne folgen mag, liegt nicht zuletzt an den Sprecherinnen: Den Part der Ellen übernimmt Meret Becker - sanft, melodiös und ein wenig fragend. Einen wunderbaren Kontrast dazu bildet Regina Lemnitz als Marthe mit ihrer rauen, unerbittlichen Stimme. (kse)

"Vom Schlafen und Verschwinden" bei Amazon

Wachsen wie die Bäume

John&Maus-Wallpaper3.jpg

Die "John & Maus"-Geschichten hat Campfire Media produziert. Inzwischen liegen zwei Zyklen vor.

(Foto: Megatruh)

Eines der wenigen Hörbücher, die keine literarische Vorlage haben, sind die "John & Maus"-Geschichten von Ben Esser und Andreas Fröhlich. Der Junge John will schneller wachsen, weil er in der Schule für seine Größe gehänselt wird. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Also sucht sich John ein Vorbild, die Bäume. Die sind stur, freundlich, geduldig, vielleicht sogar weise und vor allem groß. Er gräbt sich ein Loch, stellt sich hinein und gießt sich. Dabei wird er von einer Maus beobachtet, sie gesellt sich zu ihm, kommentiert sein Treiben und erwirbt seine Freundschaft.

Die Maus ist klug und der Junge hat viele Fragen. Wachsen, fressen, verstehen, die beiden besprechen die Dinge des Lebens miteinander und nähern sich dabei der Wahrheit und einander an. Musikalisches Konzeptalbum oder Hörspiel-Experiment, beide Lesarten sind nicht zuletzt dank der Musik von Ben Esser möglich. Längere Musikpassagen lassen den  anspruchsvollen Texten Zeit zum Nachwirken. "John & Maus" sprechen mit der Stimme von Andreas Fröhlich, der Bob Andrews in den "Drei Fragezeichen" oder auch die Synchronstimme von John Cusack und Ethan Hawke. Dass die Geschichte Fröhlich auf die Stimme geschrieben wurden, ist ebenso spürbar wie die philosophische Durchdringung der Texte. Ein ganz besonderes Hörerlebnis mit überraschender Tiefe. (sba)

"John & Maus" bei Amazon

Quelle: ntv.de