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"Dschungelcamp" - Tag 2 Der Tag, an dem die Falter kamen

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Gisele: die Frau, die gegen Falter fightet.

Spinnen, fiese Falter und zwei Männer, die sich wohl bald "aufs Maul hauen". Tag 2 ist ein Tag der Tränen, aber auch ein Tag der Zärtlichkeit. Wären da nur nicht die yotta'schen Anschuldigungen: Chris, was hast du mit deinem Mops gemacht?

"Hallo, Ranger! Jetzt soll mal son Kackvogel kommen und das Viech wegtun", keift das Currymännchen spinnenfeindlich durchs Geäst. Ist das zu fassen? Da hat sich doch so eine fiese "Spider" tatsächlich gewagt, in die Nähe des Imbissheinis zu krabbeln und dort ihr Nachtlager aufzuschlagen! Und als wäre das nicht schon dreist genug, kommt auch noch Erzfeind Yotta, die vom Wurstmännchen so abgrundtief gehasste Sacknase aus Santa Monica um die Ecke, und trägt die Mörderspinne einfach, ohne zu fragen, aus der Gefahrenzone.

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Chris hat von Yotta schon jetzt die Schnauze voll .

Zuviel für den Kampfzwerg. Er will den gratfulen Miracle-Morning-Beschwörer seine Abneigung spüren lassen, erst recht, als der nach der Insektenevakuierung in schönstem Seitenhieb-Sprech raunt: "Chris, jetzt bis du safe!" Töpperwiens Konfro - leider wieder nur hinterm Rücken und im "safen" Dschungeltelefon: "Da hatte er ja gerade wieder seine perfekte Bühne, ich habe dich gerettet, pah! Ich bin schwul, hat er auch schon gesagt, ich soll meinen Mops ficken!"

Töpperwien "hatet" sich in Rage: "Meine Frau soll abgehauen sein, weil ich keinen Steifen kriege, hat er gesagt. Den hätten 'se mal besser in Frankfurt im Gefängnis gelassen." Schlitten-Sandra hat, der angespannten Situation angemessen, einen guten Rat: "Haut euch doch mal!"

Mein Reis gehört zu mir, ist das klar?

Tag 2 im Camp ist ein Tag, an dem die Gefühle volle Pulle hochkochen. Einer der Betroffenen: Domenico. Kann ja nicht sein, dass Teamchefin Dietel einfach seinen Reis schnappt und ihn zu den Portionen der anderen in die Pfanne gibt! Das geht so nicht! Der Domenico wäre bitte gerne vorab gefragt worden, ob sein Reis in den Topf darf. Swayzemäßig setzt er sich gegen alle Widrigkeiten für seinen Reis ein: Mein Reis gehört zu mir, ist das klar!? Ja, schon klar.

Kochtopf-Aufpasserin Dietel, so der Gockel, sei "sone typische Mama". Hallo, Yotta, kannst du bitte mal kommen? Die "patzige" Reiskocherin müsste dringend ihren "Führungsstil" visualisieren!

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Links der Mann, der für seinen Reis in die Schlacht zieht.

Apropos Yotta, Frage: Für welches Team sind Sie? Team "Schtrong and full of enerdschie" oder Team: "Der soll gefälligst die Schnauze halten"? Fakt ist, Yotta hat, was die innere Ruhe angeht, aktuell die besseren Karten. Er lässt sich von seinem Kontrahenten nicht provozieren, obschon ihm die töpperwienschen Hinterfotzigkeiten nicht entgangen sind. Aber Vorsicht, Yotta: Don't mess with a Mopsficker!

Indes muss die arme "ungefestigte Schisäll" in den "Kanal fatal". Ein Guru-Coaching könnte "die, die immer weint" (Hey, Kerstin Ott, wäre das nicht 'ne tolle Idee für einen neuen Song?) mental ein wenig pushen. Denk' dran, Schisäll, in dem Loch, in das du gleich kriechen musst, sind zwar tausend Spinnen und alles kreucht und fleucht und vielleicht stirbst du in dem dunklen Rattenverschlag auch tausend Tode, aber: "Just relax!" Relaxen ist verdammt wichtig! Fokussiere dich! Gehe immer "weiter und weiter und weiter". Artig stimmt das Sensibelchen in den Yotta-Singsang ein: "Ich gehe immer weiter und weiter und weiter!" Aber dann, "in der dunklen Höhle", bleibt sie STEHEN!

"Ahhh, oh my god! Tiere!" Hosenlos sieht sie sich heimtückischen Schlammkrabben ausgesetzt. "Geht mal weg!", schreit sie. Problem: Die Viecher sind englischsprachig. Die geben sich wirklich nicht die geringste Mühe, Giseles Sprache zu verstehen!

"Voll die Falter überall"

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Hallo, du süße Krabbe, verstehst du Deutsch?

Nulpenhaft bringt sie es auf semi-okaye fünf Sterne. Aber der Urwald hat sich eindeutig gegen sie verschworen. Als sie im Dschungeltelefon ein Interview geben will, sind da "voll die Falter". Ja, Falter sind ganz gemeingefährliche, hinterlistige Schwirrwesen. Wer nun meint, das immertraurige, "gelähmte" und "schwache" Haserl sei im Dschungel deplatziert, irrt. Liebevoll kümmert sie sich um ihre Mitcamper, führt "berührende Gespräche" mit Muckimann Orloff über eine unglückliche Liebe, und sie hört Pieper zu, der ihr sein Herz über sein trauriges Leben an der Seite seiner alkoholkranken Frau ausschüttet.

Indes bahnt sich schon an Tag Zwei ein erstes Verblassen so mancher Feuerholer an. Von einigen fehlt fast jede Spur, Schlitten-Sandra: irgendwo am Rande, Schattengustel Sibylle: Huscht mal kurz durchs Bild - und Leila? Ihre Zeit kommt vielleicht noch. Aber dafür, dass sie "Goethe in ihre Vagina reinlassen" würde, kontert sie Sonjas süße Provokation äußerst lahm, als die sie auf das Verwirklichen ihrer großen Sexvorhaben anspricht. Es hätte ihr Auftritt sein können. Frech und angriffslustig hätte sie sagen sollen: "Ja, sehr gerne, Sonja, wie wärs sogar mit uns beiden Turteltäubchen?" Stattdessen entfleucht ihrem Mündchen ein fast unschuldig wirkendes Kleinmädchenlächeln.

Derweil behauptet sich Domenico immer mehr als Lauch mit Kleinsthirn. Er habe jetzt ein Kind, da sei man(n) automatisch reifer und älter und so grateful. Spricht's und starrt dem Evelynchen auf den Poppes. Die aber, das prophezeit sogar ALF, wird garantiert zur Königin gekrönt werden. Entzückend, das Herz auf dem rechten Fleck und liebenswert - "dat is unser Evelyn".

Bis es so weit ist, ereilt "Schisäll" leider erneut das Prüfungsschicksal. Du schaffst das, Schisäll, du bist eine Kreischerin, gehe einfach immer weiter und weiter und weiter! Wir geben dir alle "Enerdschi" mit auf den Weg, die wir haben!

Alle Dschungel-Folgen von Staffel 13 als Video bei TVNOW. Mehr zum Dschungel bei rtl.de.

Quelle: n-tv.de

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