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Jauch hat Corona So sicher ist "Wer wird Millionär?"

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Kandidat Christian Grau präsentiert seine Tattoos.

(Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Wie geht es nach Jauchs Corona-Diagnose bei "Wer wird Millionär?" weiter? Ein RTL-Sprecher beruhigt und erklärt, wie sicher es im Studio abläuft. In der Sendung am Montag kann Jauch noch höhnisch lachen: "Denken Sie nur an unsere Virologen!"

In der live ausgestrahlten "Jauch-Gottschalk-Schöneberger-Show" fehlte Günther Jauch am Samstag wegen seiner Corona-Erkrankung. Am Montagabend aber saß er wie gewohnt im "Wer wird Millionär?"-Studio. Die Quizshow wird mit einigem Vorlauf aufgezeichnet. Müssen Zuschauer trotzdem damit rechnen, dass Ausgaben wegen Jauchs Quarantäne ausfallen? "WWM ist aktuell davon nicht betroffen", beruhigte ein RTL-Sprecher während der Ausstrahlung der Doppelfolge. Das dürfte bedeuten: Die bis 3. Mai angekündigten Sendungen werden wie geplant zu sehen sein.

Der Moderator hatte sich in der "Jauch-Gottschalk-Schöneberger-Show" per Videoschalte gemeldet und verkündet, dass es ihm so weit gut geht. Am Freitag laufe die zweiwöchige Isolation ab. Wo sich der 64-Jährige angesteckt haben könnte, wurde nicht bekannt. Auf die Frage, ob am "Wer wird Millionär?"-Set wegen des Infektionsfalls getestet wurde, verwies der Sendersprecher auf das Hygienekonzept der Quizshow.

Corona-Regeln bei WWM

Abstandsregeln und Trennwände sind die Zuschauer seit geraumer Zeit aus dem Studio gewohnt. Daneben gilt laut den Regeln hinter den Kulissen unter anderem: Kandidaten müssen sich vor Betreten des Gebäudes einem Antigenschnelltest unterziehen; das Produktionsteam trägt während der Aufzeichnung FFP2-Masken; es gibt getrennte Toiletten für Kandidaten, Produktionsteam, Sendermitarbeiter; wo möglich werden getrennte Laufwege ausgezeichnet; Türklinken und Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert, der Kandidatenstuhl nach jedem Kandidaten gereinigt.

Wie man sich gegen gefährliche Erreger schützt, haben einst Louis Pasteur und Robert Koch erforscht. Die berufliche und persönliche Rivalität des Franzosen und des Deutschen hätte Niklas Phillip 64.000 Euro einbringen können. Der Kfz-Mechatroniker in einer Porsche-Werkstatt hatte allerdings vermutet, dass Wissenschaftler über solche Auseinandersetzungen erhaben sind. Da konnte Jauch nur höhnisch lachen. "Denken Sie nur an unsere Virologen!", meinte er. "Das ist berufsübergreifend. Wer Wissenschaftler, Theologen, Musikschaffende für die besseren Menschen hält..."

Rocker zeigt Jauch Arschgeweih

Der sympathische Nürnberger, der vor fünf Monaten Vater einer Tochter geworden ist, war zum Glück ausgestiegen und kann sich nun von den 32.000 Euro eine neue Familienkutsche zulegen. Dieselbe Gewinnsumme wurde es – etwas unerwartet – für Vorgänger Christian Grau. "Hätte ich auch nicht gedacht, dass es noch so gut geht", meinte Jauch anerkennend. Der stellvertretende Geschäftsführer einer Kölner Rockbar wäre beinahe schon bei der 2000-Euro-Frage rausgeflogen. Er benötigte zwei Joker, um herauszufinden, dass "obligatorisch" nicht etwa "überflüssig", sondern im Gegenteil "verpflichtend" bedeutet.

Dann aber hatte der ehemalige Leiter eines Sterne-Restaurants einen Lauf. Zur Feier seines Gewinns zog der wild tätowierte Kölner die Hose herunter und präsentierte ein Arschgeweih der anderen Art: Das Tattoo zeigt einen Camper, der von Außerirdischen entführt wird. "Um Himmels willen", entfuhr es Jauch bei dem vermutlich freizügigsten Einblick der WWM-Geschichte. "Oder wie meine Schwiegermutter immer gesagt hat: In deiner Sendung läuft wirklich Gottes großer Zoo auf."

Die höchste Summe des Abends wurde Überhangskandidatin Sylvia Rakel zuteil. Die Berlinerin gewann 64.000 Euro mit der Frage: Welche Spitzenpolitikerin versuchte sich 1989 als 15-Jährige in dem Spielfilm "Verbotene Liebe" als Schauspielerin? Richtige Antwort: Manuela Schwesig. "Wer wird Millionär?" kommt ungeachtet Jauchs Corona-Erkrankung am nächsten Montag wieder.

Quelle: ntv.de

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