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Montag, 09. Februar 2015

Sam "Stay" Smith sahnt groß ab: V-Ausschnitte und Duette bei den Grammys

Von Anna Meinecke

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Nur weil man bei den Grammys in der ersten Reihe stehen darf und in seinem Leben also irgendwelche musikalischen Erfolge verbucht hat, heißt das nicht, dass man automatisch gerne zu AC/DC hopst. (Foto: REUTERS)

Nur weil man bei den Grammys in der ersten Reihe stehen darf und in seinem Leben also irgendwelche musikalischen Erfolge verbucht hat, heißt das nicht, dass man automatisch gerne zu AC/DC hopst.

Nur weil man bei den Grammys in der ersten Reihe stehen darf und in seinem Leben also irgendwelche musikalischen Erfolge verbucht hat, heißt das nicht, dass man automatisch gerne zu AC/DC hopst.

Dabei hat die Band doch sogar wieder Drummer Chris Slade mit ins Boot geholt. Die Musikgrößen gucken mehrheitlich gnädig, ...

... nur Lady Gaga rockte mit.

"Das war großartig", formen ihre Lippen, als sie in Begleitung von Tony Bennet nach dem Auftritt der fröhlichen Altrocker herzt.

Zur Verleihung der Grammys sind alle wichtigen Musikstars gekommen. Iggy Azalea hat sich als Gretel verkleidet, ...

... Rihanna ist ein stoffgewordener Cupcake.

Katy Perry zeigt sich eine Woche nach ihrem großen Super-Bowl-Auftritt mit kurzem lilafarbenem Bob. Und wo wir schon bei Perry sind: Was treibt eigentlich deren Erzfeindin Taylor Swift?

Die freut sich aus vollem Herzen für den großen Gewinner des Abends: ...

... Sam Smith. Der kann selbst noch nicht ganz glauben, was ihm da gerade passiert ist: Bester Newcomer, bester Song, beste Aufnahme, bestes Pop-Album.

Als er später mit Mary J. Blidge seinen Hit "Stay" performt, fühlt er sich wieder sichtlich wohl in seiner Haut.

Swift allerdings, die an diesem Abend eine der beeindruckendsten Roben trägt, hätte man fast gewünscht, sie hätte die Laudatio für den besten Newcomer statt auf Smith auf ihre Busenfreundinnen ...

... von der Band Haim halten können. Soll aber nicht sein.

Die Hotpants zu Hause gelassen hat für die Awardshow Ariana Grande. Statt zu tanzbaren Elektrobeats über die Bühne zu hopsen, zeigt die Sängerin, dass sie tatsächlich eine großartige Stimme hat ...

... - und ihren Rapper-Freund Big Sean, der kürzlich noch so zauberhaft über enge Vaginas rappte, den zeigt sie auch.

Wenigstens Grandes "Bang Bang"-Partnerin Jessie J performt dann aber im knappen Höschen und sehr "durchsichtig" an der Seite von Tom Jones. Nachdem Jessie J zuletzt bei Jimmy Fallon ihre beeindruckenden Gesangskünste mit geschlossenem Mund bewiesen hatte, kann so ein Auftritt nur noch mäßig vom Hocker hauen.

Mit der besten "Pop Performance" hätte Taylor Swift ihren Auftritt im türkisfarbenen Kleid gleich noch mit Grammophon vergolden können. Es kam dann aber anders: ...

... In der Jury können sie Pharrells "Happy" offenbar noch ertragen. Später darf er den Überohrwurm sogar noch vortragen.

Ob er sich ins Wes Andersons "Grand Budapest Hotel" verirrt hat oder wieso genau trägt der Musikstar wohl Pagenuniform? Vermutlich aus dem gleichen Grund, ...

... aus dem er Bermudashorts am Abend gleich in dreifacher Ausführung vorzeigt. Irgendwas muss man sich ja auch einfallen lassen, wenn die Frau in einer Hommage an den Taucheranzug auftaucht.

Wesentlich schlichter gibt sich Katy Perry bei ihrem Auftritt. Ganz anders als bei ihrer quirligen, quietschbunten Super-Bowl-Performance.

Sie trägt eine bodenlange, futuristische Robe, im Hintergrund Schattenspiel.

Lady Gaga und Tony Bennett ziehen weiter gemeinsam über die roten Teppiche. Lohnt sich aber, wie man an den Trophäen sieht.

Usher würdigt mit seiner Performance Stevie Wonder. Überhaupt ist es der Abend der Duette, der mehr oder weniger ungewöhnlichen Paarungen.

Gwen Stefani singt mit Adam Levine einen Song seiner Band Maroon 5, ...

... Frauenverschlinger John Mayer macht den hervorragend gekleideten Backgroundsänger und Gitarristen für Ed Sheeran ...

... und Chris Martin singt mit Beck.

Der Singer-Songwriter ist die Überraschung des Abends. Mit "Morning Phase" gewinnt er das Grammophon für das beste Album des Jahres - das für das beste Rock-Album geht auch an ihn.

Lustiger als der bekennende Scientologe - wesentlich lustiger - gibt sich ausnahmsweise Rapper Kanye West. Der scheint ohnehin einen guten Abend zu haben.

Erst lässt er auf dem roten Teppich mit Ehefrau Kim Kardashian den Teenager raushängen, dann tut er so, als wollte er Becks Dankesrede unterbrechen, so wie er tatsächlich 2009 Taylor Swift gestört hatte.

Heute haben sich die beiden wieder lieb. Tatsache, hier ist der Fotobeweis - und man hat Herrn West wirklich schon unnatürlicher lachen sehen! Dann darf King Kanye gleich noch zweimal auf die Bühne.

Bei Auftritt Nummer eins im weinroten Samtensemble beweist er auf jeden Fall zwei Dinge: Erstens ist sein neuer Song "Only One" ohne das Musikvideo inklusive mäßig gelauntem Töchterchen North noch schlechter und zweitens können wirklich nur die wenigsten Jogginghose und Hoodie farblich aufeinander abstimmen und damit ein Fashion-Statement setzen - Kanye kann’s nicht.

Bei Auftritt Nummer zwei sitzt dann aber alles. Mit Rihanna und Paul McCartney gibt West die brandneue Single "FourFiveSeconds" zum Besten - schlicht und großartig.

Da kann man schon auch mal Küsschen geben. Die Partner im Publikum erweisen sich übrigens als richtige Fangirls. McCartneys Frau Nancy Shevell zeigt sich generell auch bei den anderen Darbietungen als textsicher, ...

... Kim Kardashian riskiert mit zartem Mitträllern wenigstens für Kanye mal ein paar Fältchen.

Madonna hat ganz offensichtlich nicht geplant, sich bei den Grammys etwas zurückzuhalten.

Anmoderiert wird die Pop-Oma von Miley Cyrus, die sich für den wichtigen Anlass mal ganz elegant gibt ...

... - jedenfalls für Porträt-Einstellungen.

Madonna ist bei ihrem Auftritt dann ganz die Miley. Sie setzt auf Sex, Sex, Sex - ...

... anderweitig lassen sich diese oberkörperfreien Latexstiere mit funkelnden Ganz-Gesichts-Masken nicht so recht erklären.

Was auch immer hier geschieht. Solange die Jünglinge sich ordentlich nach ihr recken, ...

... ist Madonna zufrieden. Sie entschwebt ihren Verehrern elegant wie, nun ja, ein nasser Sack.

Eine jedenfalls stört das wirklich gar nicht: Taylor. Die tanzt. Dafür, dass die Sängerin in ihrem bislang erfolgreichsten Karrierejahr keine Auszeichnung abbekommt, ergaunert sie sich erstaunlich viel Bildschirmzeit. Wenn schon Swift nicht absahnt, dann doch aber ...

... eine andere Preisabonnentin: Beyoncé natürlich. Unter anderem gab's die Trophäe für den besten R&B-Song: "Drunk In Love" mit Rapper-Ehemann Jay Z.

Ansonsten präsentiert Queen Bey gleich zweimal einen tiefen V-Ausschnitt. Einmal in Weiß auf der Bühne, ...

... einmal in Schwarz auf dem roten Teppich. Scheint ein Trend zu sein. Kim Kardashian und Lady Gaga haben's schließlich auch gemacht.

Sia schickt - wie immer - lieber andere vor. Während sie mit dem Gesicht zur Wand "Chandelier" zum Besten gibt, umtanzen sich die aus Sias Musikvideos bereits bekannte Maddie Ziegler und Schauspielerin Kristen Wiig (l.) vor liebevoll gestalteter Kulisse.

Lief doch eigentlich alles ganz gut bei den Grammy Awards 2015. In die Hose gingen nur die Outfits der Country-Stars.

Was war denn da eigentlich los, Miranda Lambert? Jedenfalls werden die Grammophone nicht nach äußerlichen Kriterien vergeben, das ist jetzt sicher.

Hach, war doch wieder schön, oder Prince?

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