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Freitag, 16. März 2012

Reedereien glauben an den "Suchtfaktor": Kreuzfahrtreisen boomen weiter

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Ferien auf schwimmenden Hotels bleiben bei deutschen Urlaubern beliebt. Und daran wird sich nach Einschätzung der Branche auch nach der Havarie der "Costa Concordia" und dem Brand auf der "Costa Allegra" nichts ändern. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Ferien auf schwimmenden Hotels bleiben bei deutschen Urlaubern beliebt. Und daran wird sich nach Einschätzung der Branche auch nach der Havarie der "Costa Concordia" und dem Brand auf der "Costa Allegra" nichts ändern.

Ferien auf schwimmenden Hotels bleiben bei deutschen Urlaubern beliebt. Und daran wird sich nach Einschätzung der Branche auch nach der Havarie der "Costa Concordia" und dem Brand auf der "Costa Allegra" nichts ändern.

"Kreuzfahrtschiffe gehören zu den sichersten Transportmitteln", sagt Sebastian Ahrens von Hapag-Lloyd-Kreuzfahrten, der im Deutschen Reiseverband für den Sektor verantwortlich ist, auf der Reisemesse ITB in Berlin.

Das Unglück der "Costa Concordia" sei tragisch gewesen, aber es bedeute nicht, dass die Sicherheitsstandards auf Schiffen noch weiter erhöht werden müssten.

Auch andere Schifffahrtsexperten bezeichnen Kreuzfahrt- und Fährschiffe trotz der jüngsten Unglücke als insgesamt sehr sichere Reisemöglichkeit. Wenn es zu Unfällen komme, sei in etwa 80 Prozent der Fälle menschliches Versagen der Grund.

Dennoch hinterließen besonders die Bilder der Havarie der "Costa Concordia", bei der mehr als 30 Menschen ums Leben kamen, bei vielen Urlaubswilligen ein mulmiges Gefühl.

Einige Anbieter verzeichnen derzeit niedrigere Buchungen oder böten Rabatte an, bestätigt Sebastian Ahrens. Dies seien aber nur kurzfristige Effekte, das Wachstum der Branche sei solide.

Im vergangenen Jahr haben mehr als 1,8 Millionen Bundesbürger ihren Urlaub auf einem Hochsee- oder Flusskreuzfahrtschiff verbracht - mehr als jemals zuvor. Das Plus zum Vorjahr liegt bei 12 Prozent. Und die Anbieter gehen davon aus, dass es weiter aufwärts geht.

Eine Kreuzfahrt erfülle die Bedürfnisse der Urlauber besser als der Landurlaub, glaubt Ahrens. Deshalb gebe es auch viele Wiederholer: "Weil diese Urlaubsform letzten Endes Suchtcharakter hat."

Darauf setzt man auch bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten und lässt mit der "MS Europa 2" bald einen zweiten Luxusliner vom Stapel.

Seit September 2011 wird die "MS Europa 2" auf der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire gebaut. 11 Decks hoch wird der Neubau, gut 225 Meter lang und fast 27 Meter breit.

Am 7. Februar 2012 war Kiellegung, ab Juli soll das Trockendock verlassen werden und der Innenausbau beginnen.

Die Taufe des Luxusschiffs für 516 Passagiere und 370 Crewmitglieder ist im Frühjahr 2013 geplant, der Ort steht noch nicht fest. Die Jungfernfahrt wird vom 11. bis 25. Mai von Hamburg nach Lissabon führen. (Bild: Die "MS Europa" bricht am 17.9.1999 zu ihrer Jungfernfahrt auf)

Zielgruppe sollen Berufstätige und Familien sein: "Die 'Europa-2'-Kunden sind anspruchsvoll, kosmopolitisch und beruflich stark eingebunden", skizziert die Reedereien ihre Wunschpassagiere.

Dem moderneren Anstrich sollen aber auch einige liebgewonnene Kreuzfahrtschiff-Traditionen zum Opfer fallen.

Formelle Abendkleidung darf zu Hause gelassen werden, der Dresscode ist "modern und leger", das Captains Dinner am Ende der Reise fällt aus.

Für wen aber gerade das den größten Reiz einer Kreuzfahrtreise ausmacht, der sollte sich weiterhin an das Schwesternschiff, die "MS Europa", halten.

Ansonsten soll es auf der "MS Europa 2" das komplette Verwöhnprogramm mit jeder Menge Wellness geben – denn schließlich ist das Schwelgen im Luxus schon immer das Hauptvergnügen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gewesen.

"Eine Maxime lautet: Wir erfüllen Wünsche, von denen Sie nicht zu träumen wagten. Solchen Losungen begegnet man an Bord dauernd, aber sie sind bitterer Ernst." (David Foster Wallace: "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich")

Der/die typische KreuzfahrttouristIn (links) genießt es, in fremde Kulturen einzutauchen ...

... oder ausgelassen an den schönsten Stränden der Welt herumzutollen.

"Sobald eine Sandale den Pier betritt, werden aus 5-Sterne-Passagieren stinknormale Touristen. Ein komplexes, unaufhaltsames Vorrücken pastellfarbener Hemden und Blusen, behängt mit Aufnahmegeräten. Ich kann mir gut vorstellen, welchen Eindruck wir aus Sicht gelassener Jamaikaner oder Mexikaner hinterlassen." (DFW)

Die ersten Kreuzfahrten in Deutschland gibt es im 19. Jahrhundert. Die großen Passagierschiffe der Hapag liegen in den Wintermonaten im Hamburger Hafen und bringen der Reederei Verluste.

1891 hat Albert Ballin die Idee, die Schiffe für Vergnügungsreisen in wärmere Gebiete zu nutzen.

Die erste Kreuzfahrt ist eine zweimonatige luxuriöse Seefahrt der Auguste Victoria.

Zunächst belächelt von der Konkurrenz, ist die von Ballin selbst begleitete "Excursion" mit organisierten Landausflügen ein Riesenerfolg.

Besonders bei älteren, betuchten Damen erfreuen sich Kreuzfahrten in den folgenden Jahrzehnten großer Beliebtheit. Aufmerksame Reedereien sorgen dafür, dass stets genügend elegante Tänzer und Unterhalter an Bord sind.

"Seegangsbedingt klammert man sich aneinander wie in jungen Jahren an die erste College-Liebe. Die Frauen hängen sich den Männern an den Hals und die Männer gewinnen an Statur. Immer wieder bietet eine Luxus-Kreuzfahrt diese unerwartet romantischen Momente, was ein Grund sein dürfte, warum sie gerade von älteren Menschen so geschätzt werden." (DFW)

Beim Massenpublikum gewinnen die Kreuzfahrtreisen in Deutschland besonders durch eine Serie an Beliebtheit: Das "Traumschiff".

Nach Vorbild der US-amerikanischen Fernsehserie "Love Boat" verwickeln sich die Passagiere bereits seit 1981 an exotischen Urlaubszielen in heitere oder dramatische Geschichten.

Tatkräftig unterstützt vom Kapitän, der Chefhostess und dem Schiffsarzt (v. r. n. l.) schippern natürlich alle Passagiere regelmäßig einem Happy End entgegen.

Das Erfolgsrezept bleibt dabei immer dasselbe: Eine lustige, eine spannende und eine Liebesgeschichte. 40 Prozent der Geschichte spielen an Land und 60 Prozent an Bord. Fertig.

"Ein Mann sieht niemals besser aus als in einer weißen Marineuniform. Frauen, ganz egal welcher Altersgruppe oder mit welchen Östrogenwerten, fielen regelmäßig fast in Ohnmacht (...) sobald ihnen einer dieser blendend weißen griechischen Offiziere entgegenkam, ein Phänomen, das der Entwicklung persönlicher Bescheidenheit nicht eben förderlich ist." (DFW)

Am Sonntag, dem 22. November 1981 sticht der erste TV-Kreuzer in See, damals noch die Vistafjord. Später dienen dann die Schiffe "Astor" und "Berlin" (Bild) als schwimmende TV-Bühne.

Heute ist es die "MS Deutschland", die mit James-Last- Klängen die TV-Meere bereist. Die Dreharbeiten passen sich den fahrplanmäßigen Routen an, schließlich wollen neben der Filmcrew auch gut 500 zahlende Gäste auf ihre Kosten von rund 3625 Euro kommen.

Damit alles genau so ist, wie sich der Kunde und Fernsehzuschauer das ausgemalt hat, gibt es auf der "MS Deutschland" sogar eine Chefhostess. Die war eigentlich nur in der Serie vorgesehen und wird seit 30 Jahren von Heide Keller gespielt.

Mit mehr oder weniger immer den gleichen deutschen Schauspieler (alleine Gila von Weitershausen und Maria Sebaldt waren jeweils 6-mal an Bord), geht es dann nach Bora Bora, Rio, San Francisco, Schanghai oder zu den Seychellen.

Die Serie ist so erfolgreich, dass das ZDF einen Ableger kreiert hat: "Kreuzfahrt ins Glück", wo sich alles um Hochzeiten und Flitterwochen an Bord dreht. Da weiß man kaum: Ist man noch auf dem Traum- oder bereits auf dem Glücksschiff?

Wie so oft, ist die Geschäftswirklichkeit eine ganze Ecke nüchterner. So ist eine Kreuzfahrt eine klassische Pauschalreise (§651a BGB), bestehend aus einem Bündel von Einzelleistungen wie Transport, Unterbringung, Verpflegung und Unterhaltung.

"Ich war der einzige Kreuzfahrt-Neuling und der Einzige, der nie von "Dinner" sprach, sondern immer nur von 'Abendbrot', eine Angewohnheit aus der Kindheit, von der ich nicht lassen wollte." (DFW)

Auf den meisten Schiffen teilt sich die Besatzung in Offiziere, Mannschaft und Personal (etwa die Angestellten in den Schönheitssalons) auf. Das zahlenmäßige Verhältnis von Personal zu Gästen beträgt etwa 1 zu 3, auf Luxusschiffen sogar 1 zu 1,5.

Die meisten Kreuzfahrtschiffe sind militärähnlich organisiert. Die Arbeitsschutzgesetze sind oft schwach, die Freizeitmöglichkeiten an Bord für die Mitarbeiter stark eingeschränkt.

Bei der Besetzung werden häufig verschiedene Nationalitäten unterschiedlich stark berücksichtigt, weil einigen Herkunftsländern besondere Fähigkeiten zugeschrieben werden.

So kommen Kapitäne und Offiziere gerne aus Großbritannien, Italien, Norwegen oder Griechenland, weil sie für ihre nautischen Kompetenzen und hohen Ausbildungsstandards bekannt sind.

Köche und Restaurantleiter kommen meist aus Frankreich, Deutschland oder Österreich, weil diese Länder als gastronomisch führend gelten.

Servicepersonal in Restaurants und Kabinen wird schließlich gerne mit Personal aus Asien, etwa Indonesien oder Thailand, besetzt. Diese Mitarbeiter gelten nicht nur als serviceorientiert und freundlich, auch die Lohnforderungen seien bei gleicher Motivation niedriger.

"Megaschiffe werden für gewöhnlich in Amerika entworfen, in Deutschland gebaut, unter Billigflaggen wie Liberia bzw. Monrovia registriert, meistens von skandinavischen oder griechischen Gesellschaften betrieben und von einem skandinavischen oder griechischen Kapitän befehligt. Skandinavier und Griechen haben die Seefahrt seit jeher beherrscht. Die ethnische Zusammensetzung der Mannschaft folgt, oberflächlich betrachtet, der United-Colours-Ansage der Benetton-Werbung." (DFW)

Auch bei den Passagieren gibt es Unterschiede: Deutsche legen in der Regel Wert auf viele interessante Häfen, Briten kommt es vor allem auf die Seereise an.

Für US-Amerikaner können die Reisen dagegen ruhig kürzer sein, dafür aber bitte mit einem reichhaltigen Unterhaltungsprogramm.

Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden und zudem nicht nur die klassische Zielgruppe über 50 Jahre mit stabilen Einkommen anzusprechen, hat sich die Branche in den vergangenen Jahren stark diversifiziert.

Neben der klassischen Kreuzfahrt, wo es vor allem darum geht, ein Gefühl von Exklusivität zu vermitteln, gibt es Themenkreuzfahrten (z.B. Golf, Musik, Literatur, Essen, Trinken), Studienkreuzfahrten …

… oder das Fun-Cruising, das Kreuzfahrten für den Massenmarkt interessant macht, da die großen Schiffe mit über 2000 Passagieren kleinere Preise ermöglichen.

In Deutschland hat sich vor allem AIDA Cruises auf den "Cluburlaub" auf hoher See spezialisiert.

Die Disney Cruise Line (hier die "Disney Dream" in der Meyer Werft in Papenburg) will dagegen die Familien an Bord locken - mit Micky, Minnie & Co geht es dann auf große Fahrt.

Branchenexperten gehen davon aus, dass die Diversifizierung noch weitergehen wird und bald große Schiffe verschiedene Segmente anbieten werden – etwa mit einem Sechs-Sterne-Deck mit Butlerservice und Privatpools und "normalen" Decks für das mittlere Preissegment.

"Auf jedem Deck, vor jedem Aufzug, an jeder Kreuzung in den Gängen, hängen sie, diese Übersichtskarten, jede mit einem roten Punkt und dem Hinweis SIE SIND HIER. Schon bald ahnt man, dass sie weniger der Orientierung als der Beruhigung dienen."(DFW)

Auch mit dem Unterhaltungsprogramm werden die Passagiere geködert. So sind etwa auf deutschen Schiffsbühnen nicht nur Stimmungskanonen wie Roberto Blanco zu Hause, …

… auch bekannte Gesichter wie Fernseh-Historiker Guido Knopp …

… oder Alfred Biolek absolvieren hier die eine oder andere Geschäftsreise.

Insgesamt gilt das Geschäft mit den Kreuzfahrten als ausbaufähig. 2010 wurden in Europa 5,5 Millionen Passagiere befördert, das ist gerade mal ein Prozent der Urlauber insgesamt. In den USA waren es elf Millionen Kreuzfahrtpassagiere, das ist ein Marktanteil von fast drei Prozent.

Die Finanzkrise bremst die Ozeanriesen nicht aus – im Gegenteil. Die Reisenden versuchen, möglichst viel aus ihrem Geld rauszuholen und das erscheint ihnen bei Kreuzfahrten am einfachsten zu sein.

"Eines der tiefsten Mysterien der gesamten christlichen Kreuzfahrerei ist die Frage, wie man damit überhaupt Geld verdienen kann. Es liegt teilweise sicher am Getränkeumsatz, die allgemeine Atmosphäre von Überfluss und einer nicht enden wollenden Party lässt den Wein in Strömen fließen." (DFW)

"Eine weitere Quelle der Wertschöpfung: Trinkgeld. Außerdem sind längst nicht alle Unterhaltungsangebote an Bord kostenlos." (DFW)

Piraten oder politische Unruhen kümmern die Kreuzfahrtreisenden dabei in der Regel nicht. Sie vertrauen darauf, dass der Kapitän rechtzeitig abdreht.

Auch der demografische Wandel kommt der Branche entgegen – die wichtigste Zielgruppe im Bereich 50+ wird immer größer.

Umweltschützer sehen die Wachstumsprognosen nicht gerne, hinterlassen die Kreuzfahrtschiffe doch jede Menge Müll auf hoher See.

Laut der internationalen Meeresschutzorganisation Oceana produzieren die Dampfer täglich bis zu 4000 Kilogramm Abfall. Rund 70 Prozent des Mülls, der in der Tiefe des Mittelmeers lagert, stammt beispielsweise von Kreuzfahrtschiffen.

Auch die Abwasserentsorgung ist oft alles andere als umweltfreundlich - oft gehen die Schiffsabwässer ungeklärt ins Meer.

Hinzu kommt der enorme Energieverbrauch der "schwimmenden Kleinstädte" und der hohe Schadstoffausstoß. Laut NABU bläst ein Kreuzfahrtschiff etwa so viele Schadstoffe in die Luft ...

... wie 50.000 Autos. Hauptursache dabei ist der Treibstoff: "Auf hoher See wird fast ausschließlich Rückstandsöl verwendet, ein Restprodukt der Raffinerien, das hohe Anteile an Schwefel, Asche, Schwermetalle und andere giftige Abfallprodukte und Sedimente enthält", so der NABU.

Hier will die "MS Europa 2" neue Standards setzen: Sie ist das erste Kreuzfahrtschiff mit SCR-Katalysatoren, die den Stickoxidausstoß um fast 95 Prozent reduzieren. Ein optimierter Rumpf soll zudem den Treibstoffverbrauch senken.

Immerhin schneidet der Kreuzfahrttourismus hinsichtlich der Landschaftszerstörung besser ab als der landseitige Tourismus.

Der Auslöser des Ganzen, das "Love Boat", hat mittlerweile seine letzte Reise angetreten und nimmt Kurs auf einen türkischen Schrottplatz.

Nachdem das Schiff in den vergangenen zehn Jahren mehrfach den Besitzer wechselte, ging es zuletzt für die spanische Reederei Quail Cruises auf die Reise. Ein türkischer Metallverwerter hat nun die "Pacific Princess" für 2,5 Millionen Euro gekauft und will das Boot in seine Einzelteile zerlegen.

Das bedeutet: nie wieder Dinner mit Captain Merrill Stubing und seiner Crew.

Dennoch werden sich auch in Zukunft sicherlich Tausende von Kreuzfahrt-Fans nicht der Seeromantik entziehen können.

Sie werden von fernen Ländern träumen, …

… Schiffstaufen feiern ...

… und sehnsüchtig am Pier stehen, wenn die Ozeanriesen vorbeikommen.

"Ich hatte immer noch diesen leicht glasigen Blick, fühlte mich aber ansonsten ganz wohl, froh auf dem Schiff zu sein und froh, es bald wieder verlassen zu können, froh vor allem, das Verwöhnprogramm überlebt zu haben." (DFW)

"Auch wenn ich durch meinen Trancezustand die große Talentshow und das Farewell Midnight Buffet verpasste sowie das Anlegemanöver und das Abschiedsfoto mit Kapitän G. Panagiotakis ...

... mein Wiedereintritt in das normale selbstverantwortliche Landrattenleben ging weit unproblematischer vonstatten, als ich nach einer Woche reinen Nichtstun befürchtet hatte." (DFW)

(Bilder: rts/dpa/hhla/msdeutschland; Text: Samira Lazarovic, Auszüge aus: "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich", David Foster Wallace, Goldmann Verlag, 2006)

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