Walfang ist eine umstrittene und blutige Praxis, ...Bild 1 von 31 ... an der heute nur noch drei Länder festhalten: Japan, Island und Norwegen sind die Befürworter des kommerziellen Walfangs.Bild 2 von 31 Alle drei Nationen setzen sich über das Moratorium der Internationalen Walfangkommission (IWC) von 1986 hinweg und töten seit Jahren tausende Wale.Bild 3 von 31 Die IWC ist keine Organisation, die Wale schützt. Die Kommission, die sich 1946 gründete, sollte ursprünglich Fangquoten festlegen, die den Bestand aller Wale sichern sollten.Bild 4 von 31 Aus diesem Grund wurden die Fangquoten aller Walarten auf Null gesetzt. Das seit 1986 in Kraft getretene Moratorium, das den kommerziellen Walfang verbietet, hat allerdings gewaltige Lücken.Bild 5 von 31 Es erlaubt den Walfang für "wissenschaftliche" Zwecke. Auch der indigenen Bevölkerung der Nordpolarregionen wird der Walfang erlaubt, denn Walfleisch ist dort ein wichtiger Bestandteil der Nahrung.Bild 6 von 31 Alle drei Nationen, die am Walfang festhalten, nutzen diese Schlupflöcher als Argumente.Bild 7 von 31 So beteuert Japan seit Jahren, Wale tatsächlich nur für wissenschaftliche Zwecke zu jagen.Bild 8 von 31 Fraglich bleibt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse das Land aus fast 1000 in der Antarktis getöteten Zwergwalen zwischen 2007 und 2008 ziehen will.Bild 9 von 31 Tierschützer konnten anhand von DNA-Proben nachweisen, dass die offiziellen Walfangzahlen der japanischen Regierung nicht mit den Zahlen tatsächlich gefangener Tieren übereinstimmten.Bild 10 von 31 Trotz internationalen Drucks, ...Bild 11 von 31 ... zahlreicher vom Aussterben bedrohter Walarten ...Bild 12 von 31 ... und weltweiter Proteste pocht Japan darauf, den kommerziellen Walfang offiziell wieder einzuführen.Bild 13 von 31 Auch die Absatzmärkte für Walprodukte werden sowohl in den Walfangländern als auch international immer kleiner. Aus diesem Grund wird der Walfang von den Regierungen seit einigen Jahren stark subventioniert.Bild 14 von 31 Das Festhalten am Walfang scheint mehr politische Entscheidung und internationales Kräftemessen zu sein.Bild 15 von 31 Die Tiere, die mit einer Harpune angeschossen werden, müssen einen langen Todeskampf führen, ...Bild 16 von 31 ... um schließlich qualvoll im Wasser zu verbluten. Das scheint bei Verfechtern des Walfangs keine Rolle zu spielen.Bild 17 von 31 Gegner und Befürworter stehen sich sowohl in der Kommission, ...Bild 18 von 31 ... als auch im richtigen Leben unerbittlich gegenüber.Bild 19 von 31 Im Kampf um den kommerziellen Walfang wird mit falschen Zahlen und ...Bild 20 von 31 ... fragwürdigen Begründungen gearbeitet; etwa: Wale gefährden das ökologische Gleichgewicht im Meer, weil sie keine natürlichen Feinde haben.Bild 21 von 31 Auch die Begründung, dass Japaner schon jahrhundertelang Walfleisch essen, ist nur schwer als Argument zu akzeptieren, ...Bild 22 von 31 ... wenn man weiß, dass der Preis für Walfleisch künstlich hoch gehalten wird, Walfleisch als Delikatesse dementsprechend nur von wenigen Japanern konsumiert werden kann.Bild 23 von 31 Die Fronten sind verhärtet. Die Angst der Walfangländer, sich vollständig an das Walfangverbot zu halten, scheint riesengroß. So werden keine Mittel gescheut, um weiterhin Jagd auf die Meeressäuger ...Bild 24 von 31 ... und auf störende Tierschützer zu machen.Bild 25 von 31 Die Auseinandersetzungen zwischen japanischen Fängern ...Bild 26 von 31 ... und Booten der Umweltorganisation Greenpeace erinnern an den Kampf zwischen David und Goliath.Bild 27 von 31 Die Bestände der verschiedenen Walarten, die bereits unter den Folgen der Klima- und Umweltveränderungen dramatisch sinken, werden durch den Walfang dezimiert.Bild 28 von 31 Doch es gibt auch positive Aspekte: Lateinamerika geht mit gutem Beispiel voran. Zahlreiche Länder des Kontinents setzen auf touristische Aspekte und fördern die Beobachtung der Tiere als Naturerlebnis.Bild 29 von 31 Einer Studie zufolge konnten so die Einnahmen aus dem Tourismus um das Achtfache gesteigert werden.Bild 30 von 31 Die Zahl der Wal-Touristen in Lateinamerika wird in diesem Jahr auf eine Million geschätzt. (Text: J. Köhler, Bilder: AP, dpa, Wikipedia)Bild 31 von 31