Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:54 Marokko verschärft Maßnahmen in mehreren Städten +++

Die marokkanischen Behörden reagieren auf steigende Infektionszahlen und verschärfen die Schutzmaßnahmen in den Städten Casablanca und Marrakesch. Mehrere Bezirke in beiden Städten würden abgeriegelt, zudem dürften Geschäfte, Restaurants, Cafés und öffentliche Parks nur noch zu festgelegten Zeiten öffnen. In der Wirtschaftsmetropole Casablanca sperrten die Behörden auch mehrere Strände. Seit Anfang August gibt es in dem 35-Millionen-Einwohner-Land täglich mehr als tausend Neuinfektionen. Am Mittwoch hatten die Behörden mehr als 1500 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 29 Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in dem nordafrikanischen Land damit rund 46.000 Infektionsfälle verzeichnet, 740 Menschen starben.

+++ 23:06 RKI sieht Gesundheitsämter noch nicht am Limit +++
Die Gesundheitsämter sind nach Einschätzung des Vizepräsidenten des Robert-Koch-Instituts in der Lage, die gestiegene Zahl der Corona-Neu-Infektionen zu meistern. "Im Moment können die Gesundheitsämter noch ganz gut nachermitteln", sagte Lars Schaade, nachdem das RKI 1707 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet hatte. Die Ämter seien personell besser ausgestattet als im Frühjahr. Damals habe zudem die Zahl der Neuinfektionen wesentlich höher gelegen. Die Ämter versuchen bei positiv getesteten Personen festzustellen, mit wem diese in den vorangangenen 14 Tagen Kontakt hatten.

+++ 22:30 Frankreich und Italien melden stärksten Anstieg neuer Corona-Fälle seit Mai +++
In Frankreich sind binnen eines Tages über 4771 Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind rund 1000 Fälle mehr als am Vortag, zudem ist es die höchste Zahl seit Mai. Die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus mussten, sank hingegen etwas. Am Donnerstag meldeten die Behörden 149 Einweisungen von Covid-19-Patienten ins Krankenhaus, nachdem am Mittwoch 162 Fälle gemeldet worden waren. Einen starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen gibt es auch in Italien. Dort verzeichneten die Behörden in den vergangenen 24 Stunden 845 neue Fälle - die höchste Zahl seit dem 23. Mai, wie das italienische Gesundheitsministerium mitteilte.

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+++ 22:02 US-Behörden melden 46.500 Neuinfektionen +++
Die US-Seuchenzentren CDC geben 46.500 bekannte Neuinfektionen und 1404 weitere Todesfälle bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 5,5 Millionen Infektionen und 172.416 Tote verzeichnet. Am Vortag hatten die Behörden 1172 Todesfälle gemeldet und 39.318 Neuinfektionen.

+++ 21:17 Fast 1700 Neuinfektionen in Deutschland +++
Die Zahl der gemeldeten Infektionen in Deutschland ist auf 229.260 gestiegen. Das geht am späten Abend aus Berechnungen von ntv.de unter Berufung auf die Angaben aus den 16 Bundesländern hervor. Binnen 24 Stunden kamen 1693 neue Infektionen hinzu. Das ist der stärkste Tageszuwachs seit dem 25. April. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 Verstorbenen stieg um 13 auf 9259. Als aktuell infiziert gelten gut 15.100 Personen. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut auf 1,04 geschätzt. Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 104 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,14.

+++ 21:10 Pharma-Riese will Impfstoff-Kandidaten an 60.000 Freiwilligen testen +++
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) will seinen potenziellen Corona-Impfstoff in einer großen klinischen Wirksamkeits-Studie an bis zu 60.000 Freiwilligen testen. Die Erhebung, die im September starten soll, würde an fast 180 Standorten in den USA und anderen Ländern durchgeführt, wie die Datenbank der US-Regierung über klinische Studien clinicaltrials.gov bekannt gab.

+++ 20:20 Drei Spieler beim FC Turin und SSC Neapel sind infiziert +++
Die Zahl der Corona-Fälle beim Start in die Saisonvorbereitung in der Serie A ist auf mindestens acht gestiegen. Der FC Turin gab bekannt, dass zwei Spieler positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet wurden. Die Namen gab der Klub nicht bekannt. Der SSC Neapel veröffentlichte unterdessen eine Stellungnahme mit Namen: Bei den Neapolitanern wurde Andrea Petagna positiv getestet. Tags zuvor hatten die AS Rom zwei und Cagliari Calciodrei positive Fälle vermeldet. Die neue Saison in der italienischenFußball-Meisterschaft soll am 19. September beginnen.

+++ 20:05 Belgien begrenzt enge Kontakte weiter auf fünf Personen +++
Belgien verlängert seine strikten Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise um einen Monat. Noch bis Ende September gelte eine "soziale Blase" von fünf Personen, zu denen Belgier außerhalb des eigenen Haushalts engeren Kontakt haben dürften, sagte Premierministerin Sophie Wilmès. Zugleich lockerte der Nationale Sicherheitsrat in Brüssel einige Einschränkungen. So soll das Einkaufen ab Montag wieder grundsätzlich zu zweit und ohne Zeitbeschränkung erlaubt sein. Zuletzt war dies wegen steigender Infektionszahlen nur alleine und für maximal 30 Minuten erlaubt. Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen hatte Belgien die Corona-Regeln Ende Juli wieder stark verschärft. Dies habe sich als wirksam erwiesen, sagte Wilmès nun.

+++ 19:41 Testkapazitäten in Baden-Württemberg stellenweise knapp +++
Die Tests auf das Corona-Virus werden im Südwesten derzeit offenbar stark nachgefragt: "Wir stoßen an unsere Grenzen", erklärte die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KV). Das Sozialministerium bestätigte den Trend. So meldeten Labore, dass die Kapazitäten stellenweise knapp würden. Tausende Reiserückkehrer, aber auch Lehrer und Erzieher können sich inzwischen gratis auf Corona testen lassen. In den ersten Monaten der Pandemie wurden hauptsächlich Menschen getestet, die Symptome zeigten.

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Laut dem RKI haben 157 Labore in dieser Woche Kapazitäten für mehr als 1,2 Millionen Corona-Tests.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Letzte Woche hätten bundesweit 41 Labore Lieferschwierigkeiten für Reagenzien gemeldet, schrieb das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch in seinem Lagebericht. Reagenzien sind Stoffe, die für den Nachweis eines anderen bestimmten Stoffes benötigt werden. Laut dem RKI sind bestimmte Reagenzien und andere Verbrauchmaterialien nur begrenzt haltbar und werden deshalb in Laboren nur für kurze Zeiträume bevorratet. Das RKI schreibt weiter: "Bei steigender Anzahl durchgeführter Tests und aufgrund von Lieferengpässen bei weltweit steigender Nachfrage können sich die freien Kapazitäten in den nächsten Wochen reduzieren."

+++ 19:18 Festnahmen bei Corona-Demonstration im Regierungsviertel von Den Haag +++
Bei einer Demonstration gegen Corona-Auflagen in den Niederlanden hat die Polizei im Regierungsviertel in Den Haag mehrere Teilnehmer festgenommen. Mindestens ein Polizist sei verletzt worden, teilte die Polizei mit. Mehrere Demonstranten hätten sich "provozierend und aggressiv gegenüber Beamten" verhalten. Regierungsgebäude und Parlament wurden abgeriegelt. An der Kundgebung nahmen nach Schätzungen etwa 50 Menschen teil. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

+++ 18:38 Sommergrippe oder Covid-19? Arzt über Symptome +++
Halsschmerzen, verstopfte Nase, Husten: Bei diesen Symptomen schrillen derzeit alle Alarmglocken. Gegenwärtig sind jedoch auch vermehrt Viren im Umlauf, die als "Sommergrippe" zusammengefasst werden. Experten erklären, worauf zu achten ist.

+++ 18:08 Bund und Länder prüfen einheitliches Bußgeld für Maskenverweigerer +++
Bund und Länder wollen ein einheitliches Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen prüfen. Das Bundesverkehrsministerium oder das Saarland als Vorsitzland der Verkehrsministerkonferenz sollen die Länder zu einer Arbeitsgruppe einladen, wie die Nachrichtenagentur AFP nach einer Bund-Länder-Schaltkonferenz aus Kreisen der Verkehrsminister erfuhr. Die Arbeitsgruppe soll einen Bußgeldrahmen erarbeiten. Denkbar ist demnach etwa eine Mindeststrafe von beispielsweise 50 Euro für Maskenverweigerer. Sachsen-Anhalt kündigte demnach jedoch an, keinem Bußgeld zustimmen zu wollen.

+++ 17:35 Hochzeit wird zu Corona-Hotspot: 16 Infizierte, 160 Personen in Quarantäne +++
Nach einer Hochzeitsfeier im hessischen Kreis Groß-Gerau am Wochenende sind mittlerweile 16 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. 160 Menschen seien in Quarantäne, erklärte das Gesundheitsamt des Kreises. Ein großer Teil sei von selbst zu einem Testzentrum gegangen, allerdings liegen noch nicht alle Ergebnisse vor. Dem Gesundheitsdezernenten des Kreises zufolge wurden bereits am Montag Maßnahmen ergriffen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen gestiegen war. Unter anderem gelte im Kreis Maskenpflicht in Schulen auch während des Unterrichts. Wegen der Hochzeitsfeier sei auch eine Schulklasse in Mörfelden-Walldorf in Quarantäne, weil der Lehrer Gast auf der Feier war und positiv getestet wurde. Ein Team von acht Leuten sei dabei, rund um die Uhr Infektionsverläufen nachzugehen, hieß es weiter. Es würden noch mehr positive Tests erwartet, und auch Kontaktpersonen nach dem Hochzeitsfest müssten gegebenenfalls in Quarantäne. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 17:04 NRW-Gericht schmettert Antrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab +++
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen weist einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes ab. Die vorübergehende Verpflichtung, auch während des Unterrichts grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sei verhältnismäßig, erklären die Richter in Münster. Die Maskenpflicht im Unterricht sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zudem geeignet, die Verbreitung von Viren einzudämmen. Sie leiste so einen Beitrag dazu, erneute Schulschließungen zu vermeiden. Geklagt hatten drei Schüler, die den Standpunkt vertreten, ein Nutzen der Masken sei wissenschaftlich nicht belegt. Das Gericht verwies auch darauf, dass im Unterricht die Masken zeitweise abgenommen werden können, wenn dies aus pädagogischen Gründen erforderlich erscheine. Zudem könnten die Schulleitungen aus medizinischen Gründen Ausnahmen von der Maskenpflicht erteilen.

+++ 16:31 Überbrückungshilfe für Studierende wird verlängert +++
Die Überbrückungshilfe für Studierende wird verlängert. Betroffene Studierende könnten sie in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses auch im September bei ihrem Studentenwerk beantragen, sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.

+++ 16:00 Airbnb führt Obergrenze für Ferienhäuser ein +++
Die Zimmervermittlungs-Plattform Airbnb verbietet wegen der Corona-Pandemie Parties und führt Obergrenzen für die Belegung von Ferienwohnungen und -häusern ein. "Die Einführung eines weltweiten Verbots von Partys und Veranstaltungen liegt im Interesse der öffentlichen Gesundheit", erklärt der Konzern. Zudem dürfen sich maximal 16 Menschen in den Räumen aufhalten. Wer gegen die Regeln verstößt, könne von der Plattform verbannt und verklagt werden.

+++ 15:31 Studie: Knapp jeder Dritte in Neu Delhi hat Antikörper im Blut +++
Ein Corona-Antikörper-Test im Auftrag der indischen Regierung hat ergeben, dass hochgerechnet knapp jeder dritte Mensch (29,1 Prozent) in der Hauptstadt Neu Delhi diese Antikörper im Blut hat. Untersucht worden seien Proben von 15.000 Personen, sagte der Gesundheitsminister der Stadt. Rechnet man die 29,1 Prozent der Antikörper-Studie auf die Bevölkerung hoch, müsste es aber in Neu Delhi allein 5,8 Millionen Menschen geben, die mit der Krankheit in Berührung gekommen sind, wie der Minister sagte. Vor gut einem Monat hatten bei einem ähnlichen Test 23,48 Prozent der Menschen Antikörper im Blut. Beide Werte sind deutlich höher als die offiziellen Zahlen der bekannten Coronafälle. Demnach haben sich weniger als ein Prozent der Bevölkerung von Neu Delhi mit dem Coronavirus infiziert. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:08 Forscher: In trockenen Räumen breitet sich Virus stärker aus +++
Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben eines Forscherteams aus Leipzig und Indien auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. "Liegt die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft unter 40 Prozent, dann nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Partikel weniger Wasser auf, bleiben leichter, fliegen weiter durch den Raum und werden eher von Gesunden eingeatmet", erläuterte Ajit Ahlawat vom Institut für Troposphärenforschung (Tropos) in Leipzig. Die Forscher empfehlen neben den bisher üblichen Maßnahmen wie Abstand und Masken auch die Raumluft zu kontrollieren - etwa in öffentlichen Gebäuden und im Nahverkehr. Eine relative Feuchte von 40 bis 60 Prozent könne die Ausbreitung der Viren und deren Aufnahme über die Nasenschleimhaut reduzieren.

Die Erkenntnisse sind besonders für die Wintersaison von Bedeutung, wenn sich die Menschen mehr in aufgeheizten Räumen aufhalten. "Das Erwärmen der Frischluft sorgt auch dafür, dass diese trocknet", erläuterte Alfred Wiedensohler vom Tropos. Das trockene Raumklima könnte die Ausbreitung der Coronaviren fördern. Bei höherer Luftfeuchtigkeit hingegen würden die Tröpfchen schneller wachsen, früher zu Boden fallen und könnten weniger von Gesunden eingeatmet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:44 Auswärtiges Amt lockert Teil-Reisewarnung für Rumänien +++
Das Auswärtige Amt hat seine Teil-Reisewarnung für Rumänien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelockert. Demnach ist die wirtschaftlich und touristisch wichtige Region Timis nahe der westrumänischen Stadt Timisoara (Temeswar) von der Warn-Liste gestrichen worden, ebenso der südwestliche Kreis Mehedinti und die südliche Region Ialomita. Gewarnt wird dafür seit diesem Donnerstag vor Reisen in die bisher als unbedenklich geltende zentralrumänische Touristenregion Valcea. Weiterhin auf der Warn-Liste stehen die Hauptstadt Bukarest, der Touristenmagnet Brasov (Kronstadt) sowie 13 weitere von insgesamt 41 Verwaltungsbezirken des Landes. Nicht als Risikozone gelten nach wie vor die Schwarzmeerstrände.

+++ 14:26 WHO: Europa kann Virus ohne Lockdown bekämpfen +++
Europa ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in der Lage, die steigenden Corona-Infektionszahlen auch ohne massive Einschnitte für Wirtschaft und Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Durch die Erfahrungen der vergangenen Monate seien die europäischen Länder viel besser vorbereitet als zu Beginn der Pandemie, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. "Wir sind in einer viel besseren Position, um lokalisierte Infektionsherde auszurotten." Die WHO empfiehlt neben Abstandsregeln und einer effektiven Strategie für Tests und Kontaktverfolgung vor allem ein konsequentes Vorgehen gegen einzelne Infektionsherde, sogenannte Cluster. In Europa steigen die Infektionszahlen nach einer ersten Infektionswelle im Frühjahr inzwischen wieder stark an: In der ersten August-Woche gab es nach Angaben der WHO 40.000 mehr Fälle als in der ersten Juni-Woche, als die Fallzahlen am niedrigsten waren.

+++ 14:02 Bundeswehr: Für Hilfe an Testzentren gut gerüstet +++
Die Bundeswehr ist auf eine größere Unterstützung bei Corona-Tests von Reiserückkehrern vorbereitet. Derzeit seien etwa 300 Männer und Frauen im Einsatz, um die zivilen Behörden auf Flughäfen oder an Autobahnraststätten zu unterstützen, erklärte Generalleutnant Martin Schelleis mehreren Medien. Binnen 48 Stunden könnten weitere 750 Soldaten für diese Hilfe eingesetzt werden, sagte er. Schelleis koordiniert und führt als Inspekteur der Streitkräftebasis den Unterstützungseinsatz.

+++ 13:52 Besuchsrecht bei Kindern gilt auch während Pandemie +++
Das gerichtlich geregelte Besuchsrecht für ein gemeinsames Kind getrenntlebender Eltern darf nicht einfach mit dem Verweis auf eine Corona-Infektionsgefahr verweigert werden. Das beschloss das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main und bestätigte ein Ordnungsgeld gegen eine Mutter, die dem Vater und Ex-Partner ein Treffen mit dem gemeinsamen Kind untersagt hatte. Allerdings sei sie ohne Einverständnis des Vaters grundsätzlich nicht befugt, das Besuchsrecht zu disponieren, befand das OLG. Demnach sei die Mutter grundsätzlich nicht befugt, die Regelungen des Familiengerichts selbstständig zu ändern.

+++ 13:32 EU steht vor Vertrag mit Curevac +++
Die EU will sich den potenziellen Corona-Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac sichern. Wie die Europäische Kommission mitteilte, sind die Sondierungsgespräche mit Curevac abgeschlossen. Dabei geht es um den Kauf von zunächst 225 Millionen Impfstoff-Einheiten. Laut dem Unternehmen sei ein Vertrag geplant, der zudem eine Option auf den Kauf von weiteren 180 Millionen Dosen vorsieht. Der Impfstoffkandidat von Curevac befindet sich derzeit in der ersten Phase der klinischen Entwicklung und wird an gesunden Erwachsenen an verschiedenen Studienzentren in Deutschland und Belgien getestet. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:24 WHO mahnt zu hoher Corona-Wachsamkeit +++
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einem Nachlassen im Kampf gegen das Coronavirus. Auch wenn sich "das Epizentrum der Pandemie" mittlerweile auf den amerikanischen Kontinenten befinde, verzeichne man auch in anderen Weltregionen einen starken Anstieg der Infektionszahlen, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Demnach sei das Risiko eines Wiederauflebens des Virus nach wie vor hoch. Zugleich mahnte Kluge, die anstehende Grippewelle ebenso wie Corona genau im Blick zu behalten.

+++ 12:55 Luxemburg ist kein Risikogebiet mehr +++
Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Luxemburg wegen der Corona-Pandemie aufgehoben. Das geht aus den aktualisierten Hinweisen der Bundesregierung für den Staat hervor. Luxemburg sei von der Lungenkrankheit Covid-19 vergleichsweise stark betroffen, aber kein Risikogebiet mehr, heißt es dort.

+++ 12:19 Rheinland-Pfalz will Bußgelder deutlich erhöhen +++
Bei Verstößen gegen Corona-Schutzvorschriften soll es in Rheinland-Pfalz künftig deutlich höhere Bußgelder geben als bisher. Das kündigte die Staatskanzlei in Mainz nach einem Treffen mit Vertretern der Kommunen an. Laut Ministerpräsidentin Malu Dreyer sollen bei fehlendem oder nicht korrekt getragenem Mund-Nase-Schutz statt bisher zehn künftig 50 Euro fällig werden - es sei denn, die Länderchefs vereinbaren in Kürze eine bundeseinheitliche Regelung.

+++ 12:03 RKI stuft kroatische Regionen als Risikogebiete ein +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft Teile Kroatiens als Risikogebiet ein. Die Urlaubsregionen Sibenik-Knin und Split-Dalmatien an der Adriaküste wurden in die Liste aufgenommen, teilt das RKI auf seiner Internetseite mit. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Auswärtige Amt auf dieser Basis auch eine Reisewarnung für dieses Gebiet des EU-Landes an der Adria erlassen dürfte. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

+++ 11:49 Deutschland schickt Experten und Material nach Mexiko +++
Die Bundesregierung unterstützt das von der Corona-Pandemie besonders stark betroffene Mexiko mit Experten und Material. Dabei würden auch 100.000 Tests zur Covid-19-Diagnostik zur Verfügung gestellt, teilte das Entwicklungsministerium mit. Deutsche Präventionsteams der "Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit" (SEEG) unterstützen demnach dabei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Zu der Gruppierung gehören auch Mediziner der Charité Berlin. Mexiko hat bislang 58.481 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. Nur in den USA und Brasilien sind es mehr. Die Gesamtzahl an registrierten Infektionen mit dem Coronavirus beträgt 537.031.

+++ 11:27 Ökologischer Fußabdruck schrumpft durch Lockdowns +++
Der ökologische Fußabdruck der Menschheit schrumpft in diesem Jahr durch die wirtschaftlichen Lockdowns in mehreren Ländern. Damit hat sich auch das Datum des sogenannten Erdüberlastungstags nach hinten verschoben. Nach wissenschaftlichen Berechnungen sind nun an diesem Samstag (22. August) weltweit bereits alle erneuerbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr aufgebraucht, teilten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und mehrere Umweltschutzorganisationen mit. Bis Ende Dezember wird die Menschheit deshalb "auf Pump" über ihre Verhältnisse leben.

+++ 10:52 Epidemiologe Ulrichs rät zu Karnevals-Absage +++
Der Berliner Epidemiologe Professor Timo Ulrichs rät davon ab, Großkonzerte wie das am 4. September in Düsseldorf geplante Event mit mehr als 10.000 Zuschauern stattfinden zu lassen. "Das birgt das Risiko, dass sehr viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen zusammenkommen", so Ulrichs im Interview mit RTL und ntv. Aufgrund zu geringer Abstände nannte er derlei Veranstaltungen "entbehrlich". Zudem sprach sich Ulrichs für eine frühzeitige Absage des Karnevals aus. "Wenn ich da Virus wäre, würde ich mich auf Karneval freuen. Denn da ist die Übertragung so gut und leicht möglich, dass man aus unserer Sicht davon Abstand nehmen sollte", sagte er. Weitere Einschränkungen hält Ulrichs aktuell hingegen für nicht nötig: "Wir haben ja die Maßnahmen, wir müssen sie nur konsequent und mehr diszipliniert anwenden."

+++ 10:05 NRW kündigt landesweite Maskenkontrollen an +++
Wer am kommenden Montag in öffentlichen Verkehrsmitteln durch Nordrhein-Westfalen reist, muss mit Maskenkontrollen rechnen. Wie das Verkehrsministerium bestätigte, soll in Regionalzügen und S-Bahnen unter anderem vom Bahnpersonal nach Maskenverweigerern gesucht werden, die dann an mehreren großen Bahnhöfen Bundespolizei oder Ordnungsamt übergeben werden sollen. Auf lokaler Ebene, wie etwa in Düsseldorf, gibt es solche Schwerpunktaktionen bereits. Seit 12. August ist in NRW ein Bußgeld von 150 Euro fällig, wenn Fahrgäste in den Verkehrsmitteln nicht Mund und Nase bedecken.

+++ 09:16 München testet Rolltreppen mit UV-Desinfektion +++
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus testen die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) Rolltreppen, mit automatischer Desinfektion. Sechs Rolltreppen im U-Bahnhof Marienplatz werden derzeit mit einer speziellen UV-Desinfektion ausgestattet. Die erste Rolltreppe mit dieser Technik ist seit dem 14. August in Betrieb.

+++ 08:33 Zahl der Regionen ohne Neuinfektionen steigt wieder +++
Die Gesamtzahl der Kreise und kreisfreien Städte (inklusive Berliner Bezirke), die in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Fälle gemeldet haben, ist dem neuesten RKI-Datenstand zufolge wieder gestiegen. Gab es gestern lediglich 15 Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 0, so sind es nun wieder 23. Damit bewegen sich die Werte allerdings weiter auf niedrigem Niveau. Der bisherige Spitzenwert von 158 war vor etwas mehr als zwei Monaten - am 15. Juni - erreicht worden.

Derweil weist die Infektions-Karte für Deutschland erneut keinen roten Fleck auf: Laut RKI überschreitet keine Region die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Obergrenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Allerdings nähert sich die kreisfreie Stadt Offenbach mit einem Wert von 39,6 der kritischen Marke.

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+++ 08:01 Airline entwickelt Klo-Türen für weniger Infektionsrisiko +++
Als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus hat die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) neue Türgriffe für Kabinentoiletten entwickeln lassen: Statt die Türen wie bisher mit bloßer Hand zu öffnen, reicht dazu jetzt der Ellenbogen, wie eine ANA-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Tokio mitteilte. Bei einer Befragung des japanischen TV-Senders NHK hatte eine große Mehrheit jüngst angegeben, sich Sorgen über Infektionen zu machen, wenn sie einen Sitzplatz oder eine Toilette benutzt.

+++ 06:57 Britische Kroatien-Urlauber müssen in Quarantäne +++
Die britische Regierung wird einem Zeitungsbericht zufolge Kroatien auf die Liste der Corona-Risikogebiete setzen. Angesichts der stark steigenden Zahlen von infizierten Urlaubern müssten sich die britischen Reiserückkehrer in eine 14-tägige Quarantäne begeben, berichtet "The Telegraph".

+++ 06:39 RKI: Zahl der Neuinfektionen auf höchstem Stand seit April +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist auf den höchsten Wert seit Ende April gestiegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 1707 neue Corona-Infektionen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt (Datenstand 20.8., 0 Uhr). Höher lag die Zahl zuletzt am 26. April mit 1737 registrierten Neuinfektionen. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9253, was einem Zuwachs von zehn Fällen entspricht. Aktuell gelten RKI-Schätzungen zufolge etwa 204.800 Menschen als genesen.

+++ 05:15 Kroatien fürchtet deutsche Reisewarnung +++
Die kroatische Tourismusbranche fürchtet eine Reisewarnung der Bundesregierung. "Die Deutschen sind unsere Urlaubsgruppe Nummer eins", sagte der Direktor der kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt, Romeo Draghicchio. Eine Reisewarnung aus Deutschland "würde uns am härtesten treffen". Derzeit hielten sich etwa 180.000 Urlauber aus Deutschland in dem EU-Land an der Adria auf. Angesichts mehrerer Corona-Fälle unter Reiserückkehrern aus Kroatien in den vergangenen Tagen hatten ranghohe Politiker eine Reisewarnung gefordert.

+++ 03:57 Mehr als 49.000 Neuinfektionen in Brasilien +++
Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 49.298 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 3,456 Mio. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1212 auf 111.100 zu.

+++ 03:17 Mieterbund: Viele Mieter haben noch Probleme +++
Seit Ende Juni ist die Schonzeit für Corona-betroffene Mieter vorbei. Davor galt drei Monate lang eine Sonderregelung zum Kündigungsschutz. Doch immer noch haben viele Mieter finanzielle Nöte durch die Krise, mahnt der Deutsche Mieterbund. Laut Präsident Lukas Siebenkotten gehe es in rund jeder zehnten Beratung durch die Mietvereine um "Fragen zu Zahlungsproblemen aufgrund der Corona-Krise". Eine Pleitewelle im Herbst könne zu einer Verschärfung der Situation unter Mietern führen, so Siebenkotten weiter. In diesem Fall müsse die Bundesregierung schnell reagieren und das Mieten-Moratorium neu auflegen.

+++ 02:13 Mexiko will russischen Impfstoff großflächig testen +++
Die mexikanische Regierung will die dritte und entscheidende Testphase des russischen Impfstoffkandidaten "Sputnik V" mit Tausenden Freiwilligen unterstützen. Außenminister Marcelo Ebrard twitterte, er habe bei Gesprächen mit dem russischen Botschafter Interesse daran bekundet, großangelegte Studien am Menschen durchzuführen, "um den Impfstoff so bald wie möglich in Mexiko zu haben". Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador erklärt sich bereit, den Impfstoff freiwillig als Erster zu testen, wenn er sich als wirksam erweisen würde.

+++ 01:39 Saarlands Ministerpräsident will Karneval nicht ausfallen lassen +++
Trotz Corona-Pandemie hält der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans nichts von einer Absage aller Karnevalsfeiern. "Karneval, so wie wir ihn im letzten Jahr erlebt haben, wird es nicht mehr geben. Das unterschreibe ich, das wird anders aussehen", sagte der CDU-Politiker in der ARD. So habe er auch Gesundheitsminister Jens Spahn verstanden. Schunkeln mit 1,5 Meter Abstand sei schwierig. Aber er traue den Vereinen zu, "Konzepte zu entwickeln, die die Menschen schützen, sodass wir dennoch Freude haben werden".

+++ 00:47 Finnland verschärft Einreiseregeln für die meisten EU-Bürger +++
Finnland verhängt strenge Einreisebeschränkungen für Reisende aus den meisten EU-Staaten. Auch deutsche Reisende sind betroffen: Nicht notwendige Reisen aus Deutschland sind laut dem Auswärtigen Amt in Berlin ab Montag nicht mehr gestattet. Nur noch Reisende aus Estland, Italien, Litauen, der Slowakei und Ungarn werden ohne Nachweis eines triftigen Grundes und ohne zweiwöchige Selbstisolation ins Land gelassen.

+++ 23:50 Mehrere Länder planen Phase-3-Tests in Türkei +++
Die Türkei ist mit Deutschland, China und Russland in Gesprächen über Phase-3-Tests für Corona-Impfstoffe, die derzeit in diesen Ländern entwickelt werden. Deutschland und China hätten einen Antrag für solche Studien in der Türkei gestellt, sagt Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Beide Länder hätten bereits Resultate der präklinischen Phasen vorgelegt. Die Ergebnisse aus Russland stehen demnach noch aus.

+++ 23:09 Warn-App ist nur auf 25 Millionen Nutzer ausgelegt +++
Als die Corona-Warn-App Mitte Juni startete, hörte man immer wieder die Zahl von 60 Prozent der Bevölkerung, die mitmachen müssten, damit das System funktioniert. Die Bundesregierung war offenbar von Anfang an weniger ehrgeizig: Bei der Entwicklung ist sie davon ausgegangen, dass weniger als ein Drittel der Bevölkerung die Anwendung aufs Handy holen wird. Das berichtet das "Handelsblatt", dem die Verträge mit den beteiligten Unternehmen Telekom und SAP vorliegen. Bei den Annahmen zum Datenfluss wurde demnach von 25 Millionen Nutzern ausgegangen. Die App sei zudem darauf ausgelegt, dass sich maximal 10.000 Nutzer täglich als infiziert meldeten. Bislang haben sich mehr als 17 Millionen Bürger die App installiert.

+++ 22:36 Kuba startet eigene Impfstoff-Tests +++
Kuba will kommende Woche mit den klinischen Tests für einen potenziellen Coronavirus-Impfstoff namens "Soberana 01" beginnen. Er sei vom staatlichen Institut Finlay entwickelt worden, berichten staatliche Medien. Ergebnisse sollten im Februar vorliegen. Der kommunistische Inselstaat ist stolz auf seine Bio-Pharma-Industrie, für die der frühere Revolutionsführer Fidel Castro die Grundlage gelegt hatte. Die Branche produziert bereits mehrere Impfstoffe, die wichtige Devisenbringer für das Land sind.

+++ 21:49 Spahn: Kita und Schule haben Vorrang vor Karneval +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut den Vorrang von Schulen und Kitas in der Corona-Krise vor dem Karneval oder privaten Feiern betont. Auch Wirtschaft und Handel müssten vorrangig unterstützt werden, denn es gehe um den Erhalt von Arbeitsplätzen, mit denen auch das Gesundheitssystem finanziert werde, sagte Spahn in Kiel bei einem Besuch des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Er wisse um die Bedeutung des Karnevals für Millionen Menschen in Deutschland. "Aber wenn wir vor der Frage stehen, ist die Kita möglich oder der Karneval, dann bin ich sehr sicher, dass ein Großteil der Gesellschaft da eine klare Antwort zu hat." Und es brauche Planungssicherheit. "Es ist doch besser, jetzt darüber zu reden - auch mit den Ländern, die besonders betroffen sind, und den Vereinen - als eine Woche vorher."

+++ 21:10 Mehr als 1500 Neuinfektionen in 24 Stunden +++
Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau. Laut einer Zählung von ntv.de sind aktuell 14.416 Menschen mit dem Virus infiziert, 9246 starben bislang im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Das sind 1546 Neuinfektionen und sechs Todesfälle mehr als am Vorabend. Im Laufe des gestrigen Dienstags wurden 1537 Neuinfektionen und sieben Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 227.541. Die Zahl der Genesenen beläuft sich auf über 203.000 Menschen.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland am Abend bei 1,03 (Vortag: 1,06). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Der Sieben-Tage-R bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger aktuellen Schwankungen. Am Abend lag dieser Wert bei 1,08 (Vortag: 1,05). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, cri/hul/ino/rts/dpa/AFP