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++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++ Benzema räumt mit Wechselgerüchten auf

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Vonwegen Wechsel zu Arsenal: Benzema bleibt Madrilene.

(Foto: imago/Ulmer)

Wer wechselt? Was tut sich auf dem Transfermarkt? Und was ist nur ein Gerücht? Mario Balotelli zieht's womöglich zurück in die Heimat. Wandervogel Marko Marin schlägt seine Zelte in der Türkei auf. Und Benzema möchte von einem Wechsel nichts wissen.

Benzema sieht seine Zukunft im Santiago Bernabeu

Der französische Nationalstürmer Karim Benzema vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat via Twitter mit Wechselgerüchten aufgeräumt. "An alle Clowns, die meine Fans andere Dinge denken lassen wollen: Dies ist mein Zuhause", schrieb er aus der Real-Umkleidekabine. Zuletzt war über einen Transfer des 27-Jährigen zum FC Arsenal für bis zu 60 Millionen Euro Ablöse spekuliert worden. Benzema hat in Madrid am Nachmittag das Training wieder aufgenommen. Er hatte aufgrund diverser Oberschenkelverletzungen einen Großteil der Vorbereitung auf die am Wochenende gestartete Saison der Primera Division verpasst. (jja)

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Marin folgt Gomez und Poldi

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Gladbach, Bremen, Chelsea, Valencia, dazwischen Florenz und schließlich Anderlecht: Vielleicht wird Marin nun in der Türkei glücklich. Wenn nicht: Er ist erst 26.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Marko Marin wechselt vom FC Chelsea zu Trabzonspor in die türkische Süper Lig. Der Verein habe Einigung mit dem Linksaußen erzielt, Marin werde am Abend in Trabzon landen und am Dienstag den Medizincheck beim sechsmaligen Meister absolvieren, sagte Sportdirektor Süleyman Hurma türkischen Medien.

Der inzwischen 26-Jährige war 2012 von Werder Bremen zum FC Chelsea gewechselt, wo er einen Vertrag bis 2017 unterschrieb. Seitdem wird er in Europa herumgereicht: Sevilla, Florenz und zuletzt RSC Anderlecht. Sein letztes von 16 Länderspielen hat Marin, U21-Europameister von 2009, vor fünf Jahren absolviert. In die  Türkei waren zuletzt auch Mario Gomez (Besiktas Istanbul) und Weltmeister Lukas Podolski (Galatasaray Istanbul) gewechselt. (jwu)

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Hoffenheim holt Chile-Star

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Beim SSC Neapel konnte sich Eduardo Vargas Rojas nicht durchsetzen. In Hoffenheim soll er trotzdem in die großen Fußstapfen von Roberto Firmino treten.

(Foto: imago/Xinhua)

1899 Hoffenheim hat den chilenischen Nationalspieler Eduardo Jesús Vargas Rojas verpflichtet. Der 25 Jahre alte Angreifer kommt vom italienischen Serie-A-Klub SSC Neapel und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Vargas soll den zum FC Liverpool abgewanderten Brasilianer Roberto Firmino in der Offensivzentrale ersetzen. "Ich freue mich nicht nur auf die Fans, die Stadien und die Atmosphäre in Deutschland, sondern vor allem auf die Möglichkeit, mein aggressives und offensives Spiel in einer der Top-Ligen dieser Welt zeigen zu können", sagte Vargas, der mit Chile die Copa América gewonnen hatte und mit vier Treffern bester Torschütze des Turniers war. (cwo)

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Bender steht bei Arsenal hoch im Kurs

Laut "Daily Express" hat es der FC Arsenal weiterhin auf Bayer Leverkusens Kapitän Lars Bender abgesehen. Offenbar wäre der Londoner Traditionsklub bereit rund 25 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler in die Hand zu nehmen, um ihn ins Emirates zu locken. Dennoch scheint Bayer, insbesondere nach der schweren Verletzung von Charles Aranguiz, nicht gewillt, einen zentralen Mittelfeldspieler abzugeben. (jja)

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Balotelli vor Rückkehr zum AC Mailand

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Könnte schon sehr bald wieder für den AC Mailand auf Torejagd gehen: Mario Balotelli.

(Foto: imago/BPI)

Der Wechsel von Mario Balotelli vom FC Liverpool zum AC Mailand wird offenbar konkreter. Das berichten zumindest die "Gazetta dello Sport" und "SkySport24". Demnach sollen sich die Vereine bereits weitgehend über die Wechselmodalitäten geeinigt haben. Der 25-jährige soll zunächst auf Leihbasis zurück in die Lombardei wechseln und sich bereits am Dienstag einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Allerdings stehen zunächst noch letzte Verhandlungen mit dem Italienern selbst aus. (jja)

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Briten belegen Transfer-Spitzenposition

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Manchester United mit Trainer Louis van Gaal hat in diesem Jahr teuer eingekauft.

(Foto: AP)

Die Vereine der englischen Premier League haben auch in diesem Sommer auf dem Transfermarkt bislang deutlich mehr in neue Spieler investiert als ihre europäischen Konkurrenten - auch wegen des neuen, milliardenschweren TV-Deals. "Das ist eine logische Konsequenz", sagte Mark Goddard, der Geschäftsführer des Transferabgleichungssystems (TMS) der Fifa: "Die Premier League lag schon immer vorne, jetzt aber noch deutlicher."

Laut Goddard haben die Klubs von der Insel bisher zusammen in etwa doppelt so viel für ihre Transfers gezahlt wie die Vereine der dahinter folgenden spanischen Primera División. Den dritten Rang der "Shopping-Rangliste" belegt die italienische Serie A vor der viertplatzierten Bundesliga. Um den Vorjahres-Kaufrausch noch zu erreichen, müssen sich die Klubs aber noch ins Zeug legen. Während im TMS für den Sommer bislang 5286 Transfers verzeichnet waren, hatten im vergangenen zum gleichen Zeitpunkt 5365 Vereinswechsel stattgefunden. Dennoch wurden mit 2,596 Milliarden Euro bereits etwas mehr ausgegeben. (lsc)

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Bayern dementieren De-Bruyne-Gerüchte

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Nun also doch nicht: Der FC Bayern München spekuliert nicht mit um Kevin de Bruyne.

(Foto: imago/Team 2)

Die Spekulationen um ein Interesse an Kevin de Bruyne dementiert der FC Bayern München. Medienberichte zufolge wollten die Münchner in dem Transferpoker um den Wolfsburger eigentlich mitmischen. Nun stellen sie klar: "Wir werden da definitiv nicht aktiv werden. Das hat der Vorstand schon vor längerer Zeit entschieden", sagte Mediendirektor Markus Hörwick.

"Bild" hatte gemeldet, dass de Bruyne lieber zum deutschen Vorzeigeklub als zu Manchester City wechseln wolle und der VfL deshalb beabsichtige, ihn nach einem Jahr Wartezeit nach München zu verkaufen. Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte vor knapp zwei Wochen bereits betont: "Wir werden da zu 100 Prozent nicht reingrätschen." Der belgische Nationalspieler de Bruyne besitze in Wolfsburg einen Vertrag bis 2019 und er sei "ein Freund davon, Vertragslaufzeiten zu respektieren". (lsc)

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Sammer stellt klar: "Klar bleibt Mario" 

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Mario Götze kann sich freuen: Für ihn geht es mit dem FC Bayern München in die nächste Saison.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Für den FC Bayern München sind zwei Personalien offenbar unumstößlich: Thomas Müller und Mario Götze. Nachdem vor allem über Letzeren viel spekuliert wurde und seine Personalie wackelte, versichert Sportvorstand Matthias Sammer nun gegenüber dem "Kicker": "Klar bleibt Mario." Juventus Turin, Manchester United und Paris St. Germain hatten Interesse an dem Bayern bekundet. Götze hat darüber hinaus gerade erst eine Rekordmarke geknackt. Er hat im Alter von 23 Jahren 100. Bundesligasiege eingefahren und ist damit der jüngste Spieler, dem das gelingt. Auch für einen möglichen Müller-Transfer gibt es von Sammer ein klares Nein: "Müller ist unverkäuflich, egal, ob etwas kommt. Aber es war nichts da." Stattdessen gibt es dem "Kicker" zufolge keine Garantie mehr für Dante. Der brasilianische Nationalspieler sehe unter Trainer Josep Guardiola kaum eine Chance. (lsc)

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Bayern pokert um de Bruyne mit

Eine Woche bleibt den Vereinen noch für letzte Transfers, das heißt, noch eine Woche im Poker um Deutschlands Fußballer des Jahres Kevin de Bruyne. Nachdem der VfL Wolfsburg wochenlang jegliche Gerüchte über einen Wechsel des Belgiers dementierte, halten Spekulationen an. Die Wolfsburger sind mittlerweile eingeknickt, ein Transfer wird in Betracht gezogen. Erst sah es so aus, als würde der 24-Jährige auf die Insel wechseln und einen Vertrag bei Manchester City unterschreiben. Doch nun mischt sich auch der FC Bayern München ein.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, bevorzugt de Bruyne den deutschen Rekordmeister und soll auch schon Kontakt mit dem Klub aufgenommen haben. Das Blatt spricht von einem möglichen Zeitlupenwechsel, bei dem der Fußballstar noch ein Jahr in Wolfsburg verbleibt und erst dann zu den Münchnern geht. Vorteil für den VfL: Manager Klaus Allofs müsste nicht in letzter Minute Ersatz suchen. Vorteil für den FCB: Sie müssten nicht blitzartig Millionen für de Bruyne locker machen. Denn die Briten von ManCity sollen angeblich bereit sein, bis zu 80 Millionen Euro Ablöse und 20 Millionen Jahresgehalt für den Belgier auszugeben. (lsc)

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Hertha verstärkt sich mit Nürnberg-Talent

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Im Nürnberg-Trikot kämpft Niklas Stark mit dem Bochumer Stefano Celozzi (l) um den Ball.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hertha BSC steht nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vor der Verpflichtung von Abwehr-Talent Niklas Stark. Der 20-Jährige soll für eine Ablösesumme von etwa drei Millionen Euro vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg kommen. Der U19-Europameister von 2014 erhalte einen Vertrag bis 2019. Stark soll demnach im Team von Trainer Pal Dardai vor allem in der Innenverteidigung eingesetzt werden. (hul)

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BVB liebäugelt mit norwegischem Newcomer

Die Talentsucher von Borussia Dortmund sollen laut der norwegischen Zeitung "Verdeng Gang" ein Auge auf den jungen Rafik Zekhnini von Odds BK geworfen haben. Das 17-jährige Ausnahmetalent aus Norwegen überzeugte bei der knappen 4:3-Niederlage gegen die Dortmunder in den Europa-League-Playoffs. Er hatte das 1:0 von Odds durch Jone Samuelson vorbereitet und auch in der restlichen Spielzeit eine starke Leistung gezeigt. In seinem Heimatland sorgt der Linksaußen bereits für Furore in den wenigen Wochen, in denen er ganz oben bei den Profis mitspielt. Zekhnini erzielte als Odds-Joker bereits sein erstes Tor in zwei Einsätzen und bereitete mehrere gelungene Treffer mit vor. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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