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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Real-Präsident hält zu seinem Trainer

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Noch einmal Glück gehabt: Benitez darf bleiben.

(Foto: dpa)

Trotz peinlichem Clásico-Auftritts darf Benitez Trainer bei Real Madrid bleiben. Mats Hummels nimmt sich die Kritik an seiner Person zu Herzen. Unterdessen muss der VfL Wolfsburg beim Champions-League-Spiel in Moskau auf zwei Leistungsträger verzichten.

Die Klubführung des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid hat seinem in der Kritik stehenden Trainer Rafael Benitez nach der demütigenden 0:4-Niederlage im Clásico gegen den FC Barcelona den Rücken gestärkt. Nach einer Sitzung der Vereinsspitze erklärte Präsident Floréntino Perez am Abend, Benitez genieße "vollstes Vertrauen und die Unterstützung des Präsidiums sowie des Vorstandes". Benitez, im Sommer als Nachfolger des Italieners Carlo Ancelotti engagiert, sei aufgrund seiner Fähigkeiten, seiner Professionalität und seiner großen Erfahrung für den Posten ausgewählt worden. "Wir stehen voll hinter ihm", sagte Perez vor rund 130 Journalisten im Estadio Santiago Bernabeu.

In der Tabelle der Primera División wuchs der Rückstand auf die Katalanen auf sechs Punkte an, Real (24 Punkte) ist hinter dem Erzrivalen (30) und Stadtkonkurrent Atlético Madrid (26) nach zwölf Spieltagen nur Dritter. (shu)

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VfL fehlen im Moskau zwei Stammkräfte

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Luiz Gustavo plagt eine Verletzung am Rücken.

(Foto: imago/Hübner)

Der VfL Wolfsburg fährt ohne seine beiden Stammspieler Ricardo Rodriguez und Luiz Gustavo zum wichtigen Champions-League-Spiel zu ZSKA Moskau. Linksverteidiger Ricardo Rodriguez stand nach dem Tod seiner Mutter und seinem Fehlen deswegen beim 6:0 gegen Werder Bremen am Montag zwar wieder auf dem Trainingsplatz. Trotzdem fliegt der Schweizer am Dienstag noch nicht mit nach Moskau. Auch Luiz Gustavo kann den Flug nach Russland nicht antreten. Der Brasilianer hatte sich gegen Werder am Rücken verletzt und fehlte deswegen am Montag beim Training. Nach der Einheit entschied Trainer Dieter Hecking nach einem Gespräch mit dem Mittelfeldspieler, beim Champions-League-Duell am Mittwoch in Moskau auf Luiz Gustavo verzichten zu wollen. (kbe)

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Aufsichtsrat pöbelt gegen HSV-Aktionär

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Klaus-Michael Kühne und seine Frau Christine blieben trotzdem auf der Zuschauertribüne.

(Foto: dpa)

HSV-Aktionär Klaus-Michael Kühne wurde beim Spiel der Hamburger gegen Borussia Dortmund nicht sehr herzlich empfangen. Beim Betreten des Hamburger Volksparkstadions schimpfte Ex-HSV-Seniorrat Thorsten Runge gegen den Milliardär: "Dieses Arschloch fehlt jetzt noch. Der ist ja noch nicht mal Mitglied hier", soll er gerufen haben. Kühne habe hingegen die Konfrontation gescheut und seinen Platz bezogen. Karl Gernandt, Aufsichtsrat beim Hamburger SV zeigte sich schockiert über die Reaktion seinen Klubkollegen. "Ich war erschüttert, dass Menschen aus dem Nichts heraus derart niveaulos pöbeln. Herr Kühne hat dem HSV nichts getan - außer, dass er ihm mehrfach geholfen hat. Diese Beleidigungen haben ihn getroffen", erklärte Gernandt. Kühne wolle trotz der Beleidigungen wiederkommen. (lsc)

1. Liga: Ergebnisse Tabelle

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Podolski trainiert unter neuem Übungsleiter

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Denizli hat viel Erfahrung im Trainergeschäft.

(Foto: imago sportfotodienst)

Weltmeister Lukas Podolski wird beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul künftig von Trainer-Routinier Mustafa Denizli betreut. Der Renommierklub gab die Verpflichtung des erfahrenen Fußballlehrers bekannt, der bereits zweimal (1987 bis 1989 und 1990 bis 1992) bei "Gala" tätig war. Denizli tritt die Nachfolge von Hamza Hamzaoglu an, der in der vergangenen Woche entlassen worden war. "Wir haben uns geeinigt und dies per Handschlag besiegelt", sagte Präsident Dursun Özbek im Beisein von Denizli. Die Details sollen in den kommenden ein bis zwei Tagen ausgehandelt werden. "Ich habe hier meine Karriere begonnen und hoffe, dass ich sie erfolgreich hier abschließe", sagte der neue Cheftrainer. In der Süper Lig belegt Galatasaray mit 22 Punkten den dritten Tabellenplatz hinter den Lokalrivalen Besiktas (29 Zähler) und Fenerbahce (27). (lsc)

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Zahlen des Hamburger sind "nicht gut"

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Finanziell sieht's beim Hamburger SV weiter nicht besonders gut aus.

(Foto: imago/Ralph Peters)

Sportlich läuft's wieder beim Hamburger SV, spätestens nach dem 3:1 am Freitagabend gegen den BVB. Wirtschaftlich aber sieht's weiter düster aus: Zum fünften Mal hintereinander wird der HSV ein Geschäftsjahr mit einem deutlichem Minus abschließen. "Die Zahlen sind nicht gut, aber Grund zur Sorge besteht nicht", sagte HSV-Aufsichtsrats-Boss Karl Gernandt der "Hamburger Morgenpost". Spekulationen, dass sich das Defizit der Spielzeit 2014/2015 im zweistelligen Bereich bewegt, wollte Gernandt jedoch nicht bestätigen. Mit einer schnellen finanziellen Wende rechnet der 55-Jährige indes nicht. "Wir werden noch ein, zwei weitere Jahre brauchen, das war vorhersehbar. Der Verein konnte über Jahre hinweg keine finanzielle Solidität vorweisen. Da kann man jetzt nicht mit einem Fingerschnipsen alles ändern." (tno)

1. Liga: Ergebnisse Tabelle

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Hummels kritisiert seine Kritiker

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Mats Hummels ärgert sich über sein Eigentor gegen den HSV - und die Kritik daran.

(Foto: imago/Team 2)

BVB-Verteidiger Mats Hummels setzt sich via Twitter gegen die seiner Meinung nach überharte Kritik zur Wehr. "Jetzt ist's aber mal gut mit der völlig überzogenen Kritik. Unglaublich, was man sich wohl gefallen lassen muss!", schrieb der Weltmeister am Montag und fügte hinzu, dies gehe "weit an der Realität vorbei". Der 26-Jährige hatte Dortmunds Niederlage am Freitag beim Hamburger SV (1:3) mit einem Kopfball-Eigentor zum 0:3 und Stellungsfehlern maßgeblich mitverursacht. (kbe)

1. Liga: Ergebnisse Tabelle

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Völler attackiert St. Paulis Manager

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Rudi Völler wetert gegen St- Paulis Manager Andreas Rettig.

(Foto: dpa)

Leverkusens Sport-Chef Rudi Völler hat St. Paulis Manager Andreas Rettig nach dessen Vorstoß bei der Verteilung der TV-Gelder im deutschen Fußball attackiert. "Das ist ein typischer Rettig. Er macht das, was er gerne tut: Er gibt ein bisschen Schweinchen schlau", sagte Völler vor dem Abflug Bayers zum Champions-League-Spiel bei BATE Borissow nach Weißrussland. Rettig war einst viele Jahre für den Werksklub tätig. Der Antrag des Zweitligisten, die Erstligaklubs Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, 1899 Hoffenheim und Hannover 96 von der Verteilung der TV-Gelder auszunehmen, nannte der Weltmeister 1990 in verschiedenen Äußerungen "ein bisschen populistisch, unnötig, nicht in Ordnung und enttäuschend". Auch Bayer-Geschäftsführer Michael Schade zeigte sich "überrascht, weil der Antrag nach den aktuellen Statuten unzulässig" ist. Schade warnte die Zweitligisten in dieser Hinsicht vor einem Eigentor: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Antrag durchgeht. Aber falls doch, könnte es sein, dass andere Verein auch auf die Idee kommen, sich selbst zu vermarkten, zum Beispiel Bayern München. Und ob die Zweitligisten dann mit Eigenvermarktung mehr erlösen als die derzeitigen 170 Millionen Euro, bliebe abzuwarten." (kbe)

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Fortuna Düsseldorf entlässt Coach Kramer

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Frank Kramer ist nicht länger für die Fortuna-Profis verantwortlich.

(Foto: imago/Horstmüller)

Frank Kramer ist nicht mehr Trainer von Fortuna Düsseldorf. Wie der vom Abstieg bedrohte Zweitligist bekanntgab, wurde die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. "Die Entscheidung ist uns unheimlich schwer gefallen, aber wir hatten gemeinsam nicht mehr die Hoffnung, mit Frank Kramer die Wende herbeizuführen", sagte der kommissarische Vereinsvorsitzende Paul Jäger. Als Interimscoach wurde der bisherige Co-Trainer Peter Hermann benannt. Kramer hatte die Fortuna im Juli übernommen und rangiert mit den Rheinländern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zuletzt kam Düsseldorf gegen Schlusslicht MSV Duisburg vor heimischer Kulisse nur zu einem 1:1. (tno)

2. Liga: Ergebnisse Tabelle

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Blatter: "Ich war kurz davor, zu sterben"

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Fifa-Chef Blatter hatte Angst um sein Leben. Wegen gesundheitlicher Probleme lag er kürzlich im Krankenhaus.

(Foto: imago/PanoramiC)

Der suspendierte Fifa-Präsident Joseph Blatter hat zu Beginn des Monats aufgrund gesundheitlicher Probleme um sein Leben gefürchtet. "Ich war kurz davor, zu sterben. Ich war zwischen den Engeln, die gesungen haben, und dem Teufel, der das Feuer angezündet hat. Aber es waren die Engel, die gesungen haben", sagte er in einem Interview des Schweizer Radio- und TV-Senders RTS, das am kommenden Mittwoch ausgestrahlt wird. In dem Interview, aus dem einige Auszüge bereits vorab veröffentlicht wurden, bezeichnete der 79 Jahre alte Blatter den derzeit ebenfalls suspendierten Uefa-Präsidenten Michel Platini (60) als einen "ehrlichen Mann". Auf die Frage, ob dieser auch ein guter Fifa-Präsident wäre, sollte er denn zur Wahl am 26. Februar 2016 zugelassen werden, antwortete der Schweizer: "Ja!" Sollte Platini rechtzeitig zurückkommen, dann "wird er gewählt". (tno)

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Russland wirbt bei Schalke um Spieler

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Neustädter erwägt EM-Teilnahme für Russland.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der deutsche Nationalspieler Roman Neustädter vom FC Schalke 04 kann sich durchaus vorstellen, bei der EM 2016 in Frankreich für Russland zu spielen. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass der WM-Gastgeber von 2018 den Defensivspezialisten zu einem Nationalitätenwechsel bewegen wolle. "Wenn das wirklich stimmt, dass sie auf mich zukommen wollen, würde mich das freuen. Es wäre eine super Chance", sagte der 27-Jährige dem "Kicker". Neustädters Mutter ist Russin, und obwohl er zwei Länderspiele für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bestritten hat, wäre eine Spielerlaubnis für Russland möglich. Neustädter machte aber auch klar: "Mich hat keiner kontaktiert, ich habe selbst auch nur davon gehört." Neustädter ist flexibel einsetzbar, kann im defensiven Mittelfeld, aber auch in der Innenverteidigung spielen. (jki)

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Watzke für WM-Vergabe durch Losentscheid

Im Kampf gegen Korruption bei künftigen WM-Vergaben plädiert Hans-Joachim Watzke, Klub-Boss des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, für einen Losentscheid. Das sei "die einzige Möglichkeit, dass eine Entscheidung über eine WM-Vergabe nicht manipuliert wird", sagte der 56-Jährige dem "Kicker".

"Ich stelle mir vor, dass Fifa und Uefa einen Ausschuss mit renommierten Experten für Sicherheit und Marketing bilden. Dieser Ausschuss befindet darüber, ob eine Bewerbung zugelassen wird. Unter denen, die final zugelassen werden, wird gelost", sagte Watzke. Das garantiere eine maximale Sicherheit, dass es keine Korruption gebe. (jki)

Quelle: ntv.de