Technik

Mit jeder Scheibe mehr drauf HP Elite Slice ist ein genialer Modul-PC

hp-elite-slice-3.jpg

Der HP Elite Slice wird aus Modulen zusammengesteckt.

(Foto: jwa)

Der HP Elite Slice ist ein schicker Desktop-PC nach dem Baukasten-Prinzip. Er besteht aus einzelnen Modulen, die sich kinderleicht aufeinander stapeln lassen. Die Konfigurationen sind vielfältig, doch die Fülle an Möglichkeiten hat ihren Preis.

Der Elite Slice von HP ist ein ungewöhnlicher Rechner. Der Büro-PC besteht aus mehreren flachen Modulen, die ganz einfach aufeinandergesteckt werden können. So lässt sich der PC scheibchenweise erweitern, mit jedem Modul bekommt er neue Fähigkeiten. n-tv.de hat den Elite Slice im Redaktionseinsatz auf seine Alltagstauglichkeit geprüft.

Kinderleichte Montage

Mit einem klassischen Desktop-PC, wie er in vielen Büros unter dem Schreibtisch steht, hat der Elite Slice nichts gemein. Die einzelnen Module sind leicht und flach (das Rechner-Modul misst 16,5 x 16,5 x 3,5 Zentimeter) und lassen sich tatsächlich scheibchenweise aufeinander stapeln. "Slice" bedeutet auf Englisch so viel wie "Scheibe" oder "Stück". Eine Anleitung ist dafür nicht erforderlich, falsch machen kann man beim Zusammenbauen nichts.

Das Testmodell für n-tv.de besteht aus drei Bauteilen: Oben sitzt das Rechnermodul mit einer leicht angehobenen Abdeckplatte, unter der Platz für die Lüftungsschlitze ist. Im eingeschalteten Zustand leuchten auf dem "Collaboration Cover" Sensorflächen für Telefonkonferenzen auf - Anrufe annehmen, Auflegen, Mikrofon stummschalten und Lautstärke anpassen. Das ist praktisch, denn mit seinen kompakten Abmessungen kann der Elite Slice tatsächlich in der Mitte eines Konferenztisches stehen.

hp-elite-slice-2.jpg

An der Rückseite des HP Elite Slice finden Peripheriegeräte Anschluss.

(Foto: jwa)

Telefongespräche über das vorinstallierte "Skype for Business" sind möglich dank des unteren Moduls, einer Lautsprechereinheit von Bang & Olufsen, die in alle Richtungen abstrahlt und zugleich als Freisprecheinrichtung dient. Gesprächspartner sind klar und deutlich zu verstehen, das Gegenüber hat ebenfalls keine Verständnisschwierigkeiten.

Rechenleistung nach Bedarf

Das Rechner-Modul des Elite Slice gibt es in mehreren Ausführungen. Das n-tv.de-Testgerät läuft mit Windows 10 Pro und hat einen Intel Core i5-6500T der Skylake-Generation mit 2,5 GHz und 8 Gigabyte (GB) DDR4-Arbeitsspeicher an Bord - genug, um auch anspruchsvolle Anwendungen und Multitasking zu bewältigen. Das ist die schwächste Konfiguration der Meeting-Room-Variante, gegen Aufpreis gibt's mehr Rechenpower und mehr Arbeitsspeicher (bis zu 32 GB).

Die SSD-Festplatte SanDisk X300 hat eine Kapazität von 256 Gigabyte und liefert gute Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Die Grafikeinheit Intel HD Graphics 530 ist für anspruchsvolle Games nicht geeignet, in niedrigen oder mittleren Einstellungen lassen sich aktuelle Spiele aber flüssig darstellen. Für den Büroalltag ist sie absolut ausreichend.

Die wichtigsten Anschlüsse bringt der Slice mit, an der Rückseite des Rechner-Moduls gibt's zwei USB-Ports, zwei USB-3.1-Typ-C-Eingänge für Datenübertragung und Ladekabel, einmal LAN, einen HDMI-Ausgang sowie einen DisplayPort und einen Audioausgang (Miniklinke). Einen Steckplatz für SD-Karten gibt es nicht. Im Lieferumfang sind eine drahtlose Tastatur und eine Funk-Maus enthalten, die sich über einen Dongle mit dem Rechner koppeln. Damit ist einer der zwei USB-Ports belegt.

Freiheit ist Trumpf

Der Elite Slice über Zweifel erhaben ist top verarbeitet, er sieht schick aus, Leistung und Ausstattung lassen sich je nach Bedarf anpassen. Und das ist der eigentliche Trumpf des Slice-Systems: die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten. Es gibt Abdeckungen zum Drahtlos-Laden von Smartphones, ein Display, das gleichzeitig den Rechner mit Strom versorgt, eine Ladebasis für drahtloses Laden des PCs, Audiomodul und DVD-Laufwerk und verschiedene Speicherkonfigurationen. Viel Spielraum also, für den man aber auch etwas Geld in die Hand nehmen muss. Die Basis-Version des Slice kostet ohne Extras und der schwächsten Konfiguration immerhin bereits knapp 830 Euro.    

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema