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Series 1 ist 100 Euro günstiger Wer braucht die Apple Watch 2?

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Optisch gibt's zwischen der Apple Watch 1 und der Apple Watch 2 keine Unterschiede.

(Foto: kwe)

Soll's eine Apple Watch zu Weihnachten sein? Das neue Gerät zeigt sich im Test durchaus als Verbesserung gegenüber ihrer Vorgängerin. Aber weil die Series 1 auch nicht mehr die alte ist, können sich viele Nutzer 100 Euro sparen.

Die Apple Watch 2 ist ein prima Begleiter im Alltag und derzeit die beste Smartwatch auf dem Markt. Aber optisch hat sich nichts getan und die technischen Änderungen gegenüber der Vorgängerin braucht nicht jeder Nutzer. Außerdem hat Apple auch eine verbesserte Series 1 herausgebracht. Wer nach Bedarf einkauft, kann sich also 100 Euro sparen.

Nach rund zwei Monaten am Handgelenk steht fest, was der größte Vorzug der neuen Apple Watch ist, so lange man kein Ausdauer-Sportler ist: Ihr Akku hält richtig lange durch. Die von Apple angegebenen 18 Stunden sind im Alltag durchaus drin und auch an anstrengenden Tagen muss man sich keine Sorgen machen, ob die Watch auch bis zur Nachtruhe durchhält. Schön ist auch das hellere Display, das in der Sonne etwas besser ablesbar ist. Der Unterschied ist aber nur im  direkten Vergleich sichtbar und kein echtes "Killer-Feature".

Schnell ist auch Series 1

Schon spürbarer ist der neue Prozessor, womit Apps teilweise deutlich schneller laden und die Bedienung sich insgesamt flüssiger anfühlt. Doch der Unterschied trifft nur im Vergleich zur wirklich ersten Generation zu. Denn Apple hat gleichzeitig mit der Apple Watch 2 die neue Series 1 auf den Markt gebracht, die ebenfalls einen stärkeren Chip erhalten hat. Zwischen diesen beiden Modellen gibt es praktisch keine Geschwindigkeitsdifferenzen. Auch die Akku-Laufzeit unterscheidet sich nicht wirklich, die neu aufgelegte Series 1 kommt ebenfalls problemlos über den Tag.

Die wichtigste Verbesserung hat auch die "alte" Apple Watch erhalten: watchOS 3. Apple hat mit dem Update fast alle Unzulänglichkeiten des Betriebssystems beseitigt und die Bedienung schneller, einfacher und logischer gemacht. Außerdem sind neue Funktionen hinzugekommen. Nach dem Update hat sich so auch die Apple Watch 1 wie ein komplett neues Gerät angefühlt.

Sportler sollten mehr ausgeben

100 Euro mehr für die Apple Watch 2 lohnen sich eigentlich nur für Sportler, die die Uhr ohne iPhone nutzen wollen. Das Gerät ist wasserdicht und kann daher problemlos mit ins Schwimmbad genommen werden. Entsprechende Workouts sind in watchOS 3 aufgenommen worden. Prima Idee: Das Wasser im Lautsprecher vibriert die Uhr durch einen Ton aus dem Gehäuse, nachdem man an der Krone gedreht hat. Und Jogger werden lieben, dass die neue Uhr ein GPS-Modul hat, das die Position ziemlich exakt bestimmt und so Strecken sehr genau aufzeichnen kann. Davon profitieren auch Freischwimmer. In der Halle "lernt" die Watch die Bewegungen des Schwimmers und misst so zurückgelegte Bahnen.

319 Euro sind für die aufgemöbelte Series 1 ein fairer Startpreis und viele Nutzer müssen auch nicht mehr Geld ausgeben. Sportler erhalten ab 419 Euro jetzt eine Apple Watch, die sie wirklich in jeder Lebenslage begleiten kann. Wer möchte, kann auch nochmal 100 Euro mehr für die Nike-Edition hinblättern. Einen echten Mehrwert erhält man dafür aber nicht.

Quelle: n-tv.de

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