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Displaygröße entscheidend Windows 10 ist nicht für alle gleich

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Das transparente Startmenü des Preview-Build 10041 sieht bereits gut aus, Windows 10 ist aber noch lange nicht alltagstauglich.

(Foto: kwe)

Microsoft gibt bekannt, welche Hardwarekomponenten Geräte mindestens haben müssen, damit Windows 10 auf ihnen läuft. Spannend ist vor allem, für welche Displaygröße welche Version des Betriebssystems vorgesehen ist.

Windows 10 wird im Laufe des Sommers veröffentlicht, die meisten Nutzer können es auf ihren Computern, Smartphones oder Tablets kostenlos installieren. Welche Voraussetzungen ein System dafür erfüllen muss, hat Microsoft jetzt auf einer Konferenz in China bekannt gegeben. Die Hardware-Latte liegt nicht besonders hoch, Windows 10 wird auch auf vielen älteren Geräten laufen.

Für die Desktop- beziehungsweise Tablet-Version des Betriebssystems ist bei 32-Bit-Systemen lediglich 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte interner Speicher notwendig, 64-Bit-Computer benötigen 2 Gigabyte RAM und 20 Gigabyte Speicherplatz. Außerdem muss die Grafikeinheit DirectX9-fähig sein und das Display mindestens eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln haben.

7-Zoll-Grenze gilt nicht für Pro-Nutzer

Für die mobile Variante von Windows 10 verlangt Microsoft je nach Display-Auflösung unterschiedlich große Arbeitsspeicher. Geräte mit WVGA-Displays (800 x 480 Pixel) benötigen 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Für Bildschirme mit qHD-Auflösung (960 x 540 Pixel) müssen sie mindestens 1 Gigabyte RAM aufweisen. Bis Full-HD (1920 x 1080 Pixel) genügen noch 2 Gigabyte, darüber hinaus sind 3 beziehungsweise 4 Gigabyte vorgeschrieben (ab 2560 x 2048 Pixel). Ist der interne Speicher nur 4 Gigabyte groß, müssen die Geräte zusätzlich einen Steckplatz für microSD-Karten haben, weniger Speicher akzeptiert Windows 10 nicht. Smartphones mit WVGA-Display benötigen unter dem Bildschirm außerdem Extra-Tasten für "Start", "Zurück" und "Suche".

Ob ein Gerät die Desktop-Version oder die mobile Variante des Betriebssystems erhält, hängt von seiner Displaygröße ab, wobei Microsoft hier mit zweierlei Maß misst. Denn wenn die Consumer-Variante installiert ist, gibt's bis zu einer Bildschirmgröße von 7,99 Zoll das mobile System, darüber die Desktop-/Tablet-Version. Bei Windows 10 Professional nimmt Microsoft aber bereits 7-Zoll-Displays ins Tablet-Programm auf.

Neue Vorschau-Version

Die aktuellste Vorschau-Version von Windows 10 ist das Build 10041 der Technical Preview, die Microsoft im Rahmen seines Insider-Programms Interessierten kostenlos zur Verfügung stellt. Sie wurde am 18. März veröffentlicht und beinhaltet unter anderem die Sprachassistentin Cortana - allerdings nur, wenn in den Ländereinstellungen die USA gewählt wurden.

Ein neues, transparentes Startmenü sieht richtig gut aus und Apps können jetzt aus der Sammlung oder "Am häufigsten genutzt" dort direkt angeheftet werden. Nach wie vor ist der Internet Explorer an Bord, der Nachfolger "Spartan" kommt vermutlich mit einem der folgenden Builds. In dieser Version ist es auch möglich, die eigenwilligen Icons zu begutachten, die Microsoft zur Debatte stellt.

Quelle: n-tv.de, kwe

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