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In 21 Sekunden Tempo 400 Czinger 21C - das Über-Hypercar

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Großes verspricht Kevin Czinger für den C21. Ob das Hypercar alle Versprechen halten kann, wird sich zeigen.

(Foto: Czinger)

Mit der Elektromobilität werden nicht nur ökologische Ziele verfolgt, auch die Hypercar-Szene profitiert davon. Kann sie doch jetzt zwei Antriebsarten kombinieren und gigantische Leistungen generieren. Das verspricht auch Hersteller Czinger für seinen kommenden 21C.

Das US-amerikanische Hypercar-Projekt Czinger geht in die finale Phase: Eigentlich sollte der C21 auf dem Autosalon in Genf vorgestellt werden. Jetzt hat das kalifornische Start-up die Serienversion des Hybrid-Sportwagens 21C in den USA enthüllt und unterdessen ein paar neue technische Daten verraten.

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Bei 322 km/h sollen 2,5 Tonnen Anpressdruck durch den Abtrieb erzeugt werden.

(Foto: Czinger)

Im Vergleich zum Premieren-Fahrzeug verändert sich vor allem die Aerodynamik. Der gewachsene Frontsplitter wird zusätzlich von Flaps flankiert. Der überarbeitete Heckflügel mit neuer Schwanenhals-Aufhängung fällt größer aus. In Sachen Anpressdruck gibt das Unternehmen 615 Kilogramm bei 160 km/h an, bei Tempo 322 sollen es 2,5 Tonnen sein. Der Clou ist, dass der V8 des Hypercars auch mit Methanol oder anderen E-Fuels betankt werden kann.

Es bleibt bei einem Antriebsmix aus 2,9-Liter-Turbo-V8 und einem zweimotorigen 800-Volt-E-Antrieb, der in der Standardausführung 1250 PS, gegen Aufpreis 1350 PS leistet. Als Trockengewicht gibt der Hersteller 1240 Kilogramm an. Entsprechend soll ein Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 1,9 Sekunden möglich sein, die 400-km/h-Marke fällt nach 21,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des C21 gibt Czinger mit 452 km/h an. Für die Viertelmeile vermeldet Firmenchef Kevin Czinger eine Zeit von 8,1 Sekunden.

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Über das Innenleben hat Czinger noch nichts verraten.

(Foto: Czinger)

Von dem in Teilen im 3D-Druckverfahren und mit viel Carbon gebauten 21C sollen 80 Exemplare entstehen. Preise nennt Czinger noch nicht, doch Antriebstechnik, Bauweise und Materialwahl legen die Vermutung nahe, dass hier mindestens eine siebenstellige Summe aufgerufen wird. Am Ende bringen die Kalifornier mit dem Czinger 21C so etwas wie Westküstengefühl ins stetig wachsende Hypercar-Segment.

Doch wie üblich sind auch hier die Versprechungen sehr groß. Ob der Hybrid-Sportwagen in seinen unterschiedlichen Bauarten am Ende die hier genannten Daten erfüllen kann, wird Czinger erst noch unter Beweis stellen müssen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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