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Der Rundkurs ruft Viper ACR - verschärfte Giftschlange

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Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zur Viper ist bei der ACR die sportliche Aufrüstung mit dem Bodykit.

Die Auferstehung der Viper vor drei Jahren sorgte für Freude bei den Fans. Leider blieb der Absatz verhalten. Nun will Dodge mit einer verschärften Version des Bolzers auf die Rundkursqualitäten aufmerksam machen und schickt die Viper ACR ins Rennen.

Als die neue Dodge Viper im Jahr 2012 vorfuhr, zeigte sich das Publikum begeistert. War doch die Giftschlange im Zuge der Wirtschaftskrise zwei Jahre auf Eis gelegt worden. Inzwischen befindet sich die dritte Generation, jedenfalls was die Verkaufszahlen angeht, auf einem absteigenden Ast und das, obwohl die Preise radikal gesenkt und das Vertriebssystem ausgebaut wurde. Inzwischen darf jeder Dodge-Händler die Viper als Sportcoupé anbieten. Das ist wohl auch der Grund, warum die Fiat-Chrysler-Tochter jetzt ein Sondermodell für die Rennstrecke auf die Räder gestellt hat.

Lediglich fünf PS mehr

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Der riesige Heckspoiler aus Kohlefaser sorgt für entsprechenden Anpressdruck.

Erstaunlicherweise hat man sich, gerade was die Befeuerung der Dodge Viper ACR 2015 betrifft, sehr zurückgehalten. Lediglich fünf PS mehr hat man den auch in der Serie unter der ewig langen Haube arbeitenden V10 mit 8,4 Liter Hubraum gegönnt. Auf dem Rundkurs dürfte die Anhebung von 649 auf 654 PS kaum spürbar sein, denn auch das Drehmoment bleibt bei den bekannten 814 Newtonmetern.

Was hingegen den Racern entgegenkommen dürfte, ist die imposante optische Aufrüstung der Viper ACR und die unabdingbaren technischen Feinheiten, die für absolute Pace auf der Rennstrecke sorgen. Da wäre zum Beispiel das Karbon-Bodykit zu nennen, das mit seitlichen Blades und Flics bestückt ist, die im Zusammenspiel mit der weit nach vorn gestreckten Spoiler-Lippe an der Front und dem riesigen aufgesetzten Heckspoiler aus Kohlefaser den Boliden beim schnellen Kurvenlauf am Boden halten. Ebenso wie die Rennreifen, die an der Front mit einer Nennbreite von 295 Millimetern am Asphalt kleben und am Heck, als 355er Schluffen für einen ausgezeichneten Stand sorgen.

Technologie aus Deutschland

Aber auch deutsche Renntechnologie wurde für die Viper ACR verbaut: So kommt das verstellbare Fahrwerk aus dem Hause Bilstein und die Bremsleistung dirigiert eine Karbon-Keramik-Anlage von Brembo. Die Taktung des manuellen Sechsgang-Schaltgetriebes obliegt dem Piloten, denn eine Automatik ist nicht im Angebot. Für den Feinschliff der schnellen Giftschlange zeichnet im Übrigen die Racing-Sparte SRT (Street and Racing Technology) verantwortlich, die bereits mit der Viper GTS-R in der American Le Mans Series (ALMS) und bei der United SportsCar Championship auf den Dodge setzen.

Die sportlichste Ausführung der Viper ist somit auch eine Antwort auf Rivale Chevrolet und dessen Corvette Z06. Allerdings kann man in das Coupé der Konkurrenz etwas preiswerter einsteigen als in die Viper. Die kostet nämlich umgerechnet knapp 105.000 Euro, während die Z06 bereits ab 99.000 Euro zu haben ist.

Quelle: ntv.de, hpr

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