mit Clara SuchyDas war Mittwoch, der 12. Juli 2023
Liebe Leserinnen und Leser,
der Tag neigt sich dem Ende zu und damit auch "Der Tag" auf ntv.de. Der heutige Tag brachte Nachwehen über den NATO-Gipfel in Vilnius, sowie die traurige Nachricht über den Tod der ersten Frau an der Spitze eines deutschen Bundeslandes.
Auch die folgenden Themen haben uns heute beschäftigt:
Interne Untersuchung bei Tesla: Gönnt sich Elon Musk einen Palast aus Glas?
Experte zum Vilnius-Ergebnis: "Die NATO will sich Freiräume erhalten - für Verhandlungen mit Putin"
Ukraine auf dem Weg in die NATO: Was Putin sagt, ist ganz egal
Kein Grund zur Verzweiflung: Die ukrainischen Hoffnungen wurden enttäuscht
Erste Frau an Landesspitze: Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis ist tot
Berichte über brutales Vorgehen: So dreist enteignet Russland ukrainische Firmen
Was zählt als Einfuhrverbot?: Der Zoll beschlagnahmt Autos russischer Urlauber
Weitere Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine finden Sie wie immer im Ticker auf ntv.de.
Ich wünsche Ihnen einen ruhigen und angenehmen Abend. Adieu!
Lava strömt bei Ausbruch auf Island aus kraterähnlicher Erdöffnung
Bei einem Vulkanausbruch auf Island scheint sich nach und nach eine Art Krater zu bilden. Im Livestream des isländischen Rundfunks vom Ausbruchsort war zu sehen, wie glühend heiße Lava vor allem aus einer kraterähnlichen Öffnung in die Höhe sprudelte. Ob es sich dabei um den einzigen derzeitigen Eruptionsort handelte, ging aus den Bildern nicht hervor. Ähnliches berichtete aber auch die staatliche Wetterbehörde Vedurstofa: "Lava fließt jetzt aus einem Krater nordöstlich des Litli-Hrútur", schrieb die Behörde auf ihrer Webseite. Sie warnte jedoch davor, dass sich in der Umgebung schnell neue Erdrisse oder Krater öffnen könnten.
Mindestens sechs Tote und zwölf Verletzte bei Sprengstoffanschlag in Mexiko
Bei einem Sprengstoffanschlag im Westen Mexikos sind sechs Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden. Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Enrique Alfaro, sprach von einem "brutalen Terrorakt". Unter den Todesopfern seien drei Polizisten. Laut Alfaro waren die Beamten in "eine Falle" gelockt worden.
Die Regionalregierung hatte in früheren Angaben noch von drei getöteten Polizisten und keinen weiteren Todesopfern gesprochen. Medienberichten zufolge ereignete sich die Explosion in Tlajomulco de Zúñiga, einem Vorort der Millionenstadt Guadalajara, nahe eines Fahrzeuges, in dem die Polizisten unterwegs waren. Bei dem Anschlag seien sieben "improvisierte Sprengsätze" eingesetzt worden.
Nach Brandbrief: Lehrkräfte aus Burg wollen Schule verlassen
Zwei Lehrkräfte machen rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule im brandenburgischen Burg öffentlich - rund drei Monate später wollen sie die Schule nun verlassen. Der Lehrer Max Teske bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Medienberichte, nach denen er und seine Kollegin Laura Nickel auch wegen Anfeindungen aus der rechten Szene gehen wollen.
Nickel und Teske hatten im April rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule öffentlich gemacht und damit eine bundesweite Debatte ausgelöst.
Die Lehrkräfte schilderten damals in einem anonymen Schreiben, sie seien an der Schule im Spreewald täglich mit Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie konfrontiert.
Beide sollen in diesem Jahr den "Preis für Zivilcourage gegen Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Rassismus" bekommen.
Im Juni hatte Teske gesagt, die Situation an der Schule habe sich auch nach Bekanntwerden von rechtsextremen Vorfällen nicht verändert.
Das Kollegium sei tief gespalten, Lehrkräfte grüßten ihn und seine Kollegin zum Teil nicht mehr. Weiter sagte er, dass sie wegen ihres Engagements auch mit Übergriffen rechneten.
Pfarrer wegen Veruntreuung und Geldwäsche vor Gericht
Wegen Untreue und Geldwäsche muss sich ein katholischer Pfarrer vor dem Amtsgericht Mönchengladbach verantworten. Der 59-Jährige soll Kirchengelder von insgesamt hunderttausend Euro abgezweigt sowie weitere Gelder aus Betrugsdelikten gewaschen haben. Ihm werden 145 Fälle der gewerbsmäßigen Untreue und 65 Fälle der gewerbsmäßigen Geldwäsche vorgeworfen.
Laut Anklage war der Mann von Januar 2017 bis März 2018 als Pfarrer über das Spendenkonto mehrerer Kirchengemeinden verfügungsberechtigt.
Dieses Konto sei ausschließlich für Kirchenzwecke vorgesehen gewesen.
Dabei habe er zahlreiche Überweisungen auf ausländische Konten getätigt, die in keinem Zusammenhang mit der Kirchentätigkeit gestanden hätten.
Er wurde nach Auffliegen der Transaktionen im März 2018 von seinem Amt entbunden.
Der Angeklagte soll auch eigene und fremde Konten genutzt haben, um Gelder aus Betrugsstraftaten ins Ausland zu überweisen. Die Betrugsopfer waren von unbekannten Hintermännern zu Zahlungen auf diese Konten gedrängt worden. Die Gelder soll der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft dann an ebenfalls unbekannte Empfänger weitergeleitet haben. Hier geht es um ein Volumen von rund zehntausend Euro.
Lkw fährt Klimaaktivist bei Protest an - Ermittlungen gegen Fahrer
Ein Klimaaktivist ist bei einem Protest in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern von einem Lastwagen angefahren worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, ereignete sich der Vorfall auf einer Hauptverkehrsstraße. Wie auf Videos zu sehen ist, zerrt der 41-jährige Lkw-Fahrer drei Klima-Protestierer, die den Verkehr blockierten, zum Teil von der Straße und droht ihnen Schläge. Dann setzt sich der Mann hinter das Lenkrad und fährt kurz an. Dabei wird ein junger Demonstrant, der sich wieder auf die Straße setzte, etwa einen Meter nach vorn geschoben.
Der junge Mann macht sich steif und ist augenscheinlich unverletzt geblieben. Ein Mediziner habe den Mann, der sich zur Gruppe Letzte Generation hinzuzählte, begutachtet, so die Polizei. Der Lkw-Fahrer war danach weitergefahren. Der 41-Jährige meldete sich später bei der Polizei in Grimmen.
Die Polizei ermittelt gegen den Lkw-Fahrer wegen des Verdachts der Körperverletzung. Zugleich wird gegen die Teilnehmer an der Verkehrsblockade wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt.
Mindestens 66 Todesopfer durch schweren Monsunregen in Indien
Durch Erdrutsche und Überschwemmungen infolge von tagelangem Monsunregen sind in Indien nach Behördenangaben mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. In dem am schlimmsten getroffenen nördlichen Bundesstaat Himachal Pradesh seien mindestens 33 Menschen gestorben, sagte Onkar Sharma, Leiter der Katastrophenschutzbehörde des Staats.
Nach Polizeiangaben wurden Rettungskräfte mobilisiert, um dutzenden ausländischen Touristen und hunderten Indern zur Hilfe zu kommen, die in dem für seine malerischen Orte im Himalayagebirge bekannten Staat gestrandet sind.
Biden: Klimawandel ist "größte Bedrohung für die Menschheit"
US-Präsident Joe Biden hat den Klimawandel als "größte Bedrohung für die Menschheit überhaupt" bezeichnet. "Er ist real, ernst, wir haben nicht mehr viel Zeit", warnte Biden in einer Rede in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Nur wenn man weltweit zusammenarbeite, ließe sich verhindern, dass die schlimmsten Folgen des Klimawandels "unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder zerstören". Biden betonte auf die Klimakrise und andere Herausforderungen bezogen: "Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte, an dem die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, die Richtung unserer Welt für die nächsten Jahrzehnte bestimmen werden."
39 Migranten tot: Ermittlungen in Spanien wegen unterlassener Hilfe
Auf den Kanaren hat die spanische Staatsanwaltschaft nach dem Tod von mindestens 39 Bootsflüchtlingen Medienberichten zufolge die Eröffnung eines Strafverfahrens wegen unterlassener Hilfeleistung beantragt. Das berichtete die Zeitung "Canarias Ahora" unter Berufung auf die Behörde. Die spanische Hilfsorganisation "Caminando Fronteras" ("Grenzgänger"), die in dem Fall Anzeige erstattet hat, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sie von der Behörde entsprechend informiert worden sei.
Das Boot mit mehr als 60 afrikanischen Migranten war am 21. Juni vor der Küste Marokkos untergegangen.
Marokkanische Retter waren erst nach zehn Stunden zur Stelle, während ein spanisches Boot nicht eingriff.
Nur 24 Menschen konnten gerettet werden.
Zuständig war die marokkanische Seenotrettung. Jedoch sank das Schlauchboot, bevor die Retter mit stundenlanger Verzögerung zur Stelle waren.
Ein spanischer Seenotrettungskreuzer, der nur etwa eine Fahrtstunde entfernt war, hatte wegen der Zuständigkeit Marokkos nicht eingegriffen.
Es sei das erste Mal, dass ein solcher Fall von der spanischen Justiz aufgegriffen werde, sagte Helena Maleno von "Caminando Fronteras".
Erfolgsserie "Succession" führt Emmy-Rennen an
Die Erfolgsserie "Succession" über eine mächtige und zerstrittene Medienfamilie führt das diesjährige Rennen um die Emmys an. Die vierte und letzte Staffel der Serie des US-Bezahlsenders HBO wurde in 27 Kategorien für den begehrten US-Fernsehpreis nominiert.
Es folgen die HBO-Videospiel-Adaption "The Last of Us" mit 24 Nominierungen und die ebenfalls von HBO produzierte Gesellschaftssatire "The White Lotus" mit 23 Nominierungen.
Regionalzug nach Sylt fährt mit Baby in Kinderwagen ohne Mutter ab
Ein Schreckensmoment für eine junge Mutter in Norddeutschland: Ein Regionalzug nach Sylt verließ Elmshorn in Schleswig-Holstein mit ihrem Baby im Kinderwagen ohne sie. Wie die Bundespolizei in Flensburg mitteilte, brachte die Frau zunächst den Wagen mit dem Kind in den Zug, um dann ihr Fahrrad vom Bahnsteig zu holen. In diesem Moment schlossen sich die Türen, und die Bahn fuhr in Richtung Westerland ab.
Ein anderer Reisender alarmierte die Bundespolizei, die Kontakt mit dem Zugbegleiter aufnahm. Dieser fand den Wagen mit dem acht Monate alten Kind und übergab ihn in Itzehoe einer Bundespolizeistreife. Die 29-jährige Mutter wurde von Beamten nach Itzehoe gebracht, wo sie ihre Tochter wieder in die Arme nehmen konnte.
Polizist in Nürnberg wegen Vergewaltigungen zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen Polizisten wegen mehrerer Sexualdelikte sowie Unterschlagung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.
Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass der Mann sich bei vier früheren Partnerinnen der Vergewaltigung, sexuellen Nötigung und Belästigung schuldig gemacht hatte, wie eine Gerichtssprecherin sagte.
Außerdem hatte er zweimal bei Polizeieinsätzen in Wohnungen von Verstorbenen Geld gestohlen.
Der 34-Jährige war bereits zu Prozessbeginn im März vom Polizeidienst suspendiert. Er bestritt die sexuellen Übergriffe auf die Frauen, mit denen er teils längere, teils kürzere Beziehungen geführt hatte. Der Gerichtssprecherin zufolge stand zwar Aussage gegen Aussage. Auf Grundlage von aussagepsychologischen Gutachten glaubte das Gericht aber den Angaben der Frauen.
Zwei große Cannabisplantagen in Nordrhein-Westfalen ausgehoben
In zwei Städten in Nordrhein-Westfalen deckt die Polizei große Cannabisplantagen auf. Ermittler in Gelsenkirchen und in Velbert stoßen auf die professionellen Plantagen. Der Geldwert der Pflanzen dürfte nach Behördenangaben in die Millionen gehen.
Die Beamten in Gelsenkirchen stoßen nach umfangreichen Ermittlungen auf eine Cannabisplantage mit mindestens tausend Pflanzen in fortgeschrittenem Wachstum.
Die Ordnungshüter nehmen Angaben der Wuppertaler Polizei zufolge einen 26-Jährigen fest. Er soll einem Haftrichter vorgeführt werden.
Ermittler finden in Velbert laut der Polizei in Mettmann in einem Gebäudekomplex eine Cannabisplantage mit insgesamt 945 Pflanzen.
Nach Schätzungen hätten die Betreiber einen Jahresumsatz von bis zu 1,2 Millionen Euro erzielen können.
Frau in Frankreich reißt Mann im Streit Stück vom Penis ab
Weil sie sich von ihrem Mann betrogen geglaubt hat, hat eine Frau dem 45-Jährigen in Südfrankreich bei einem heftigen Streit ein Stück vom Penis abgerissen. Die 36-Jährige habe dem Mann die Haut vom Penis abgerissen und ihn aufs Ohr geschlagen, teilte die Staatsanwaltschaft in Toulouse mit. Die Frau sei bei dem Beziehungsstreit ebenfalls verletzt worden. Der Mann wurde deshalb in Polizeigewahrsam genommen. Er wurde für 21 Tage krankgeschrieben. Die Frau kam auf freien Fuß.
Als der Mann spätabends nach Hause kam, habe die misstrauische Frau dessen Handy durchsucht, berichtete die Zeitung "Midi Libre". Daraufhin sei es zu einem heftigen Handgemenge zwischen den beiden Betrunkenen gekommen.
Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis ist tot
Die frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli in Kiel.
Sprengung von Kraftwerk in Kiel geht mehrmals schief
Bis 2019 produziert ein Kohlekraftwerk in Kiel Strom und Wärme, jetzt soll es abgerissen werden. Doch gleich mehrere Versuche einer Sprengung schlagen fehl. Erst im dritten Anlauf geht auch das Kesselhaus zu Boden. Bereits im April war es bei einem Sprengverlauf zu einem Unfall gekommen.
Sensation bei GNTM: Erstmals können sich auch Männer bewerben
Schon die vergangene Staffel war etwas Besonderes für "Germany's Next Topmodel" - Jede Frau in jedem Alter und jeder Konfektionsgröße konnte mitmachen. Für die nächste Staffel können sich zum ersten Mal in der Geschichte der Castingshow auch Männer bewerben. Es spiele keine Rolle, "welchem Geschlecht sich die Bewerber:innen zugehörig fühlen", kündigte der Sender ProSieben an. Die einzige Voraussetzung sei, dass man mindestens 18 Jahre alt ist.
Mindestens drei Tote bei Unfall mit Greyhound-Fernbus in den USA
Bei einem Unfall eines Fernbusses sind im US-Bundesstaat Illinois mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen hätten außerdem schwere Verletzungen erlitten, teilte die zuständige Polizei mit. Der Unfall ereignete sich demnach in den frühen Morgenstunden auf einer Autobahn nahe der Stadt Highland. Der Reisebus der ikonischen Marke Greyhound sei mit drei Fahrzeugen zusammengestoßen, die an einer Autobahnausfahrt zu einer Raststätte geparkt hätten. Ersten Erkenntnissen nach soll es sich bei den Toten um Passagiere des Busses handeln, wie örtliche Medien berichteten. Demnach teilte Greyhound mit, dass der Bus von Indianapolis nach St. Louis unterwegs gewesen sei.
Erstausgabe des "Hobbit" für mehr als 10.000 Pfund versteigert
Es gibt Mega-Fans, die eine Menge Geld für besondere Erinnerungsstücke ausgeben. So auch in Großbritannien: Ein Exemplar der ersten Ausgabe von J.R.R. Tolkiens Buch "Der Hobbit" wird für mehr als 10.000 Pfund (umgerechnet knapp 12.000 Euro) versteigert. Der Fantasy-Roman, der erstmals 1937 mit einer Auflage von nur 1500 Büchern veröffentlicht wurde, erzählt die Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Saga über den Hobbit Bilbo Beutlin (Englisch: Bilbo Baggins).
Eigentlich hätte das wertvolle Exemplar für nur fünf Pfund (etwa 5,86 Euro) oder weniger in einem Second-Hand-Laden in der schottischen Stadt Dundee zugunsten der Organisation für Krebsforschung Cancer Research UK verkauft werden sollen, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Doch der Filialleiter erkannte, dass es sich um ein seltenes Exemplar handelte, und ließ es für die Wohltätigkeitsorganisation auf der Online-Auktionsplattform Ebay einstellen.
"Zuerst dachte ich, wir bekommen maximal 500 Pfund dafür, wenn wir Glück haben", sagte Adam Carsley PA zufolge. Er fügte hinzu: "Meines Wissens ist das einer der wertvollsten Gegenstände, die je an einen unserer Läden gespendet wurden. Es ist definitiv der höchste Preis, der je für einen einzelnes Objekt auf unserer Ebay-Seite erzielt wurde."
Microsoft: Chinesischer Hacker-Großangriff auf Outlook-E-Mail-Konten
Chinesische Hacker haben sich Microsoft zufolge Zugang zu Outlook-E-Mail-Konten von rund 25 Organisationen verschafft. Zu den Zielen der großangelegten Kampagne gehörten auch Regierungseinrichtungen, teilte Microsoft mit. Die Hacker-Gruppe, die Microsoft als "Storm-0558" bezeichnet, habe vor allem Stellen in Westeuropa ins Visier genommen. Microsoft habe alle betroffenen Organisationen direkt informiert. Um welche Einrichtungen oder Regierungen es sich konkret handelt, ließ der US-Konzern offen.
Laut Microsoft begann die Cyberspionage im Mai. Dabei fälschten die Hacker Authentifizierungs-Codes, um auf Outook-E-Mail-Konten im Internet zugreifen zu können. Betroffen waren offenbar auch E-Mails der US-Regierung. Deren nationaler Sicherheitsberater, Jake Sullivan, sagte dem Sender ABC, die USA hätten die Übergriffe auf Konten der amerikanischen Bundesregierung ziemlich schnell entdeckt und ein weiteres Eindringen verhindert. Die Zuständigen hätten sofort Kontakt zu Microsoft aufgenommen, um die Schwachstelle in dessen Cloud-Service zu finden. Betroffen seien "nicht geheime Systeme", sagte Sullivan, ohne Details zu nennen. Ermittlungen liefen.
Verletzte bei Unwettern in Süd- und Westdeutschland
Während in Teilen Europas Temperaturen von bis zu 40 Grad herrschen, fegen über Teile Deutschlands Gewitter hinweg. Bei starken Unwettern im Süden und Westen Deutschlands sind mehrere Menschen verletzt sowie zahlreiche Gebäude und Autos beschädigt worden.
In Freisen im Saarland gab es Schäden an 50 Häusern - der Leiter des Katastrophenschutzes im Landkreis Sankt Wendel, Dirk Schäfer, ging von einem Tornado aus. ´
In der Nähe von Ravensburg in Baden-Württemberg verunglückte der Fahrer eines Rollers, als er in einen auf der Straße liegenden Baum fuhr. Er sei schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es bestehe Lebensgefahr.
Die Polizei in Konstanz berichtete, dass in ihrem Gebiet zwei Menschen bei insgesamt fünf witterungsbedingten Verkehrsunfällen verletzt worden seien.
Auf einem Campingplatz in Allensbach sei eine etwa 70 Zentimeter starke Eiche auf einen Wohnwagen gestürzt, in dem sich eine dreiköpfige Familie aufhielt. Die drei Familienmitglieder und eine weitere Frau mussten ins Krankenhaus.
Hund beißt zweijähriges Mädchen in Brandenburg in Gesicht und Kopf
Meistens wollen Hunde nur spielen, höchstens sind sie ein wenig aufgeregt und verletzen unabsichtlich jemanden. Doch im brandenburgischen Falkenhagen hat ein freilaufender Hund ein zweijähriges Mädchen in das Gesicht und den Kopf gebissen. Wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilt, stößt das Tier das Kind auf einer Straße zunächst um und verletzt es dann durch die Bisse. Demnach soll es sich bei dem Hund um einen American Staffordshire Terrier handeln.
Das Tier wird beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Gegen die Halterin wird wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Diebische Schleckermäuler: Unbekannte stehlen Eis aus Gartengeschäft
Bei diesen hohen Temperaturen denkt man oft nur an eines: Abkühlung. In Meerane bei Zwickau kommt diese für einige in Form von Eis am Stiel - allerdings mit einem fiesen Beigeschmack. In der Nacht hebelten Unbekannte die Schiebetür einer Gärtnerei auf und verschafften sich Zugang zur Gefriertruhe. Sie klauen fünf Eis am Stiel.
Dabei richteten sie einen Sachschaden von rund 10.000 Euro an. Der Wert des Diebesguts hingegen betrug nur 15 Euro.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Yuki Schubert genießt ihren Feierabend in der Sonne. Mein Name ist Clara Suchy und ich verbringe mit Ihnen nun den Nachmittag. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@ntv.de.
Tödlicher Messerstich auf Kirmes: 21-Jähriger wegen Mordes in Münster angeklagt
Mitte März soll ein 21-Jähriger einen 31-Jährigen auf einer Kirmes in Münster getötet haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage wegen Mordes erhoben. An einem Fahrgeschäft soll es "aufgrund vorangegangener Rempeleien" zu einem Streit zwischen dem 21-Jährigen und seinem Bruder sowie dem 31-Jährigen und einem seiner Begleiter gekommen sein. Dabei soll der 21-Jährige gestürzt sein. Später am Abend sollen sich die Männer erneut begegnet sein. Dabei soll der Bruder noch zweimal versucht haben, den Tatverdächtigen zurückzuhalten. Dieser soll sich jedoch losgerissen haben und auf das Opfer zugegangen sein. Dabei soll er unvermittelt ein Messer aus der Bauchtasche seines Pullovers gezogen und dem 31-Jährigen ins Herz gestochen haben. Der 21-Jährige war zunächst von dem Volksfest geflüchtet, die Polizei fahndete mit einem Foto nach ihm. Einige Tage später stellte sich der Mann. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Bergsteigerin stürzt im Rocky-Mountain-Nationalpark 150 Meter in den Tod
Eine 26-Jährige kletterte ungesichert im Rocky-Mountain-Nationalpark im US-Bundesstaat Colorado und ist dabei mehr als 150 Meter tief gestürzt, wie der Nationalpark in einer Mitteilung schreibt. Demnach war sie mit einem 27-jährigen Begleiter unterwegs, als sie vom Blitzen Ridge auf dem 4121 Meter hohen Ypsilon Mountain fiel. Dieser informierte den Park per Handy von dem Unglück und wurde am Sonntagabend unverletzt von einem Helikopter gerettet. Such- und Rettungskräfte konnten die Leiche der Frau am Montag bergen. Die verunglückte Bergsteigerin habe Free-Solo-Climbing ausgeübt und daher weder Seil noch sonstige Sicherheitsausrüstung genutzt. Es ist bereits der zweite Todesfall im Rocky-Mountain-Nationalpark in diesem Monat. Eine Woche zuvor ist ein 25-Jähriger tödlich verunglückt, als er bei den West Creek Falls ins Wasser stürzte.
Biz & Beyond - der neue Podcast mit Sandra Navidi und Ulrich Reitz
Das transatlantische Wirtschafts-Team Sandra Navidi und Ulrich Reitz hat einen neuen Podcast: In "Biz & Beyond" sprechen sie mit mächtigen Entscheidern, internationalen Experten und außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Ihre Gäste geben Einblicke in ihr Business, ihre Erfolge, aber auch in persönliche Rückschläge. Gast in der ersten Folge ist Milliardär und TV-Löwe Carsten Maschmeyer. Er spricht unter anderem über die Schattenseite seines unternehmerischen Erfolgs: "Ich war überarbeitet, wurde depressiv, war tablettensüchtig." Seit 13 Jahren sei er geheilt.
Die erste Folge von "Biz & Beyond" mit Carsten Maschmeyer gibt es ab 14. Juli in der ntv-App, auf RTL+ Musik und überall, wo es Podcasts gibt.
Aggressiver Otter kapert beißend Surfbrett von Kind
Mit diesem Tier ist nicht zu spaßen: Eine aggressive Otter-Dame macht die Küste von Santa Cruz im US-Bundesstaat Kalifornien unsicher. Vor dem Tier wird bei West Cliff bereits gewarnt. Nun filmen Augenzeugen, wie ein surfendes Kind attackiert wird und sein Surfbrett an die unbeirrbare Angreiferin verliert.
Sylvester Stallone: Rufe meine Töchter während ihrer Dates an
Action-Star Sylvester Stallone beobachtet nach eigenen Angaben mit strengem Blick das Dating-Leben seiner drei Töchter. "Ich folge ihnen immer noch und rufe sie ständig an", sagte der 77-Jährige dem Magazin "Bunte". Wenn sich Sophia, 26, Sistine, 25, oder Scarlet, 21, mit Männern träfen, rufe er sie an und frage, warum sie nicht zu Hause seien, gab Stallone zu. Mit einem Lachen sagte er: "Es sind immerhin meine Mädchen und dafür gibt es natürlich keinen Mann, der gut genug ist." In der Realityshow "The Family Stallone" will der Hollywoodstar zusammen mit Ehefrau Jennifer Flavin und den drei gemeinsamen Töchtern Einblick ins Familienleben geben.
Die Mädchen seien früher häufig gemobbt worden, sagte die 54-jährige Flavin. Laut Tochter Sistine war es für sie aufgrund vieler Umzüge schwierig, Freunde zu finden. Dennoch hätten sie und ihre Schwestern eine "sehr normale Kindheit" gehabt, erklärte sie. Die achtteilige Serie "The Family Stallone" soll ab dem 14. Juli bei Paramount+ zu sehen sein.
Schiff soll Flüchtlingsboot beistehen und hatte die ganze Zeit Jungen auf Ruder
Auf dem Ruder eines Containerfrachters, der bei einem Flüchtlingsboot auf dem Atlantik vor den zu Spanien gehörenden Kanaren gestoppt hatte, haben unerkannt auch zwei blinde Passagiere aus Nigeria gesessen. Sie wurden erst entdeckt, als das Schiff Stunden später den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria erreichte, wie die Hafenpolizei auf Twitter mitteilte. Die beiden Jungen, deren genaues Alter nicht genannt wurde, müssen verzweifelt gewesen sein, als der Containerfrachter "MSC Marta", auf dessen schmalem Ruder sie nur etwa einen guten Meter über dem Wasser lagen, am Montag die Maschine abstellte, aber weit und breit kein Land in Sicht war. Denn der 275 Meter lange Koloss unter der Flagge Panamas hatte auf Bitten der Seenotrettung bei einem Flüchtlingsboot rund 140 Kilometer südwestlich der Kanaren beigedreht. Er sollte 78 Migranten aus Afrika auf einem kleinen Holzboot beistehen, bis sie von einem Seenotkreuzer übernommen werden konnten. Wo genau die beiden Jungen auf das Ruder geklettert waren, wurde nicht mitgeteilt.
Schriftsteller Milan Kundera ist tot
Der tschechische Schriftsteller Milan Kundera ist tot. Der 94-Jährige sei am Dienstag nach langer Krankheit gestorben, sagte die Sprecherin der Milan-Kundera-Bibliothek in seinem Geburtsort Brünn (Brno). Kundera war mit dem Roman "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von 1984 weltberühmt geworden.
Meeresschildkröten brüten erstmals auf Mallorca
Am Strand von Palma bietet sich aktuell ein ungewohnter Anblick. Denn auf Mallorca werden erstmals seit Aufzeichnungsbeginn Gelege von Meeresschildkröten entdeckt. Um die Eier zu schützen, wurde ein Bauzaun errichtet. Die eigentlich erfreuliche Nachricht hat jedoch einen Beigeschmack.
Botschaft an Musk? Mark Zuckerberg lässt die Muskeln spielen
Vor nicht allzu langer Zeit hat Elon Musk einen anderen Tech-Milliardär, und zwar keinen Geringeren als Mark Zuckerberg zu einem MMA-Käfigkampf herausgefordert. Das zog zwar im Netz sehr viel Spott nach sich, aber die beiden scheinen es ernst zu meinen. Zumindest der Meta-Chef hat nun auf seinem Instagram-Konto ein oberkörperfreies Bild gepostet, das durchaus als Ansage verstanden werden kann. Schließlich steht er auf dem Foto neben den erfolgreichen MMA-Kämpfern Israel Adesanya und Alex Volkanovski, mit denen "Zuck" sich hochkarätige Trainingspartner an die Seite geholt hat. "Keine Sperenzien mit Mark. Das ist eine ernste Angelegenheit", schreibt der als "The Last Stylebender" bekannte Adesanya auf seinem Account. Und tatsächlich kann auch der 39-jährige Zuckerberg mit einem Sixpack unter dem bekannten T-Shirt-Look dienen. Wie der "Business Insider" schreibt, soll er bereits mit der früheren UFC-Legende George St-Pierre trainiert und dort auch nicht enttäuscht haben.
Nachdem Zuckerberg mit Threads eine Twitter-Alternative auf den Markt gebracht hat, hagelt es Beschimpfungen von Musk. Der rief zuletzt sogar dazu auf, dass die beiden ihre Genitalien vergleichen sollten. Mit Zuckerbergs Demonstration, wie gut trainiert er bereits ist, geht der Vergleichskampf der beiden US-Milliardäre wohl in eine neue Runde.
Mehr als 70.000 Blitze in der Schweiz in weniger als 24 Stunden
Über die Schweiz zieht seit Dienstag eine schwere Sturm- und Gewitterfront. Wetterdienste meldeten bis zum heutigen Morgen Zehntausende Blitze. SRF Meteo sprach von mehr als 70.000 Blitzen im ganzen Land, Meteonews Schweiz von mehr als 50.000. Im Kanton Freiburg wurde eine Frau vom Blitz getroffen und schwer verletzt. Nähere Umstände nannte die Polizei nicht. Teils wurden Orkanböen von mehr als 140 Kilometern in der Stunde gemeldet. Mancherorts hagelte es heftig. Am Flughafen Zürich wurde am Vorabend aus Sicherheitsgründen die Abfertigung für rund eine Stunde unterbrochen. Chur im Kanton Graubünden meldete am Vortag die höchste Temperatur des Jahres in der Schweiz: 37,6 Grad.
Leiche in Kühltruhe in Thailand: Trio im Visier der Ermittler
Nach dem Fund der Leiche eines 62-jährigen Deutschen im thailändischen Badeort Pattaya ist örtlichen Medien zufolge ein ebenfalls deutscher Verdächtiger festgenommen worden. Die Ermittler hätten den per Haftbefehl gesuchten Mann am Vorabend in der Hauptstadt Bangkok ausfindig gemacht, berichteten örtliche Medien. Ihm sowie zwei weiteren Verdächtigen wird vorgeworfen, an der Tötung des Geschäftsmannes beteiligt gewesen zu sein und versucht zu haben, seine Leiche zu verstecken.
Die Leiche des 62-Jährigen, der seit Anfang Juli als vermisst galt, war am Montag auf einem Anwesen in Nong Prue in Pattaya (Provinz Chonburi) gefunden worden - zerstückelt in einer Kühltruhe. Den festgenommenen Deutschen hatte die thailändische Polizei zuvor zum Verschwinden des Mannes befragt und eigentlich wieder entlassen. Mithilfe von Überwachungskamera-Aufnahmen hatten die Ermittler den Medien zufolge schließlich drei Hauptverdächtige ins Visier genommen. Dazu gehörte neben dem Deutschen eine ebenfalls aus Deutschland stammende Frau, die sich am Dienstag in Begleitung eines Anwalts auf einer Polizeiwache in Pattaya gestellt hatte, sowie laut Medien ein 27-Jähriger pakistanischer Herkunft, der beim Transport der Leiche geholfen haben soll. Der Tod des Geschäftsmannes soll nach Ermittleraussagen im Zusammenhang mit Erpressung stehen.
Zeugen filmen Raubüberfall auf Juwelier in Hannover
In Hannover rauben zwei vermummte Täter ein Juweliergeschäft aus - und das, obwohl in der Innenstadt zu dem Zeitpunkt reges Treiben herrscht. Bei dem Überfall wird ein Mitarbeiter angeschossen. Passanten filmen, wie die Diebe aus dem Geschäft fliehen.
"90210"-Star Tori Spelling soll mit Kindern in Motel leben
Als Tochter des erfolgreichen TV-Produzenten Aaron Spelling ist Tori Spelling in einer der teuersten und größten Villen Hollywoods aufgewachsen. Der Prachtbau mit 123 Zimmern hat laut britischer "Daily Mail" mittlerweile einen Wert von 165 Millionen Dollar. Schon zuvor machten Meldungen die Runde, dass die 50-Jährige pleite sei, nun soll die "Beverly Hills 90210"-Schauspielerin in einem Motel wohnen, wie die "Daily Mail" berichtet. Demnach wurde Spelling fotografiert, als sie mit ihren fünf Kindern ein Motel für 100 Dollar pro Nacht verließ, nur wenige Wochen nachdem sie und ihr Mann Dean McDermott nach 17 Jahren Ehe das Liebes-Aus verkündet haben. Wie "Daily Mail" weiter schreibt, musste die Familie aufgrund eines Schimmelproblems und daraus resultierenden Gesundheitsproblemen ihr Haus verlassen.
Tori Spellings Vater hat nach seinem Tod ein Vermögen von geschätzt 600 Millionen Dollar hinterlassen. Allerdings soll sie davon "lediglich" 800.000 US-Dollar bekommen haben, die ihr nun anscheinend auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Toris Mutter Candy, die das Vermögen ihres Mannes verwaltet, sagte einmal gegenüber der "New York Times", dass die ausladenden Shopping-Touren ihrer Tochter daran schuld seien. Den beiden wird ein sehr schwieriges Verhältnis nachgesagt.
Abziehende Gewitter machen Platz für Sonnenschein
Von den schweren Unwettern der Nacht sind hier und da noch Gewitterfronten übrig, die sich im Tagesverlauf teils kräftig abregnen. Im Großteil des Landes ist der Himmel jedoch wieder klar, und mit Werten zwischen 21 und 28 Grad lässt es sich besser aushalten als in den Tagen zuvor.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
ist ein Tornado über das Saarland gezogen? Noch gibt es dazu keine Bestätigung, allerdings haben die schweren Gewitter insbesondere in dem kleinen Bundesland große Schäden angerichtet. In Asweiler in der Gemeinde Freisen (Landkreis St. Wendel) entwickelte der Sturm erhebliche Zerstörungskraft und wütete in einer Schneise von etwa 100 Metern, wie das Lagezentrum der Polizei mitteilte. Rund 30 Gebäude in Asweiler seien beschädigt worden, sagte der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD). Glücklicherweise sei aber niemand verletzt worden.
Außerdem wird ein Duell von 20-Jährigen heute für sportliches Adrenalin sorgen, aber dazu gleich mehr. Zunächst möchte ich Ihnen noch berichten, dass heute die NATO ihren Gipfel in der litauischen Hauptstadt Vilnius fortsetzt. Im Mittelpunkt steht ein Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit den Staats- und Regierungschefs der Militärallianz bei einer Zusammenkunft des neuen NATO-Ukraine-Rats. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird zum Abschluss des zweitägigen Treffens des Verteidigungsbündnisses Bilanz ziehen.
Diese Termine gestalten den heutigen Tag:
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stellt um 12.30 Uhr eine Initiative zu Unterstützungsangeboten bei Long Covid vor.
Einem wichtigen EU-Naturschutzgesetz droht am Mittwoch das vorläufige Aus: Voraussichtlich gegen Mittag stimmen die Abgeordneten des Europaparlaments darüber ab, ob sie das sogenannte Gesetz zur Wiederherstellung der Natur ablehnen oder nicht.
Ist die Miete zu hoch oder nicht? Um das einzuschätzen, braucht ein Mieter bestimmte Angaben vom Vermieter. Ob dessen Pflicht zur Auskunft verjähren kann, entscheidet heute um 12.00 Uhr der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
CDU-Chef Friedrich Merz will den Spitzengremien seiner Partei heute den Wirtschaftsexperten Carsten Linnemann als neuen Generalsekretär vorschlagen.
Und wie versprochen: In Wimbledon kommt es zum Duell der beiden Tennis-Youngster Carlos Alcaraz aus Spanien und Holger Rune aus Dänemark. Die beiden 20-Jährigen kämpfen im zweiten Spiel nach 14.30 Uhr (MEZ/Sky) auf dem Centre Court um den Einzug ins Halbfinale.
Damit begrüße ich Sie nun herzlich zum Bergfest dieser Woche. Auch wenn es in Berlin gerade nicht so aussieht, wird es wieder ein warmer Tag. Deshalb viel trinken, eincremen ... Sie wissen Bescheid. Bis zum Nachmittag führe ich Sie durch die großen und kleinen News des Tages, falls Sie den direkten Draht benötigen, dann hier: dertag@n-tv.de
Lassen Sie uns durchstarten!
Ihre
Yuki Schubert
Mann ruft Polizei wegen Streits und landet selbst im Gewahrsam
Anruf mit Folgen: Statt die erhoffte Unterstützung im Streit mit einem aggressiven Kontrahenten zu bekommen, hat sich ein Mann in Rheinland-Pfalz selbst seine eigene Festnahme eingehandelt. Der 56-Jährige hat am Vorabend in Losheim am See laut den Ermittlern den Notruf gewählt und angegeben, dass er mit einem Bekannten nach einem Trinkgelage in Streit geraten ist und von diesem nun massiv bedroht wird. Als die Beamten an der Adresse des Mannes eintrafen, war sein Widersacher bereits verschwunden - allerdings stellte sich heraus, dass gegen den Anrufer selbst ein Haftbefehl wegen eines Betrugsdelikts offen war. Und schnurstracks wurde er noch über Nacht in Polizeigewahrsam genommen.
Staudamm in Vermont droht zu bersten - Biden reagiert
Die von heftigen Regenfällen im Nordosten der USA ausgelösten Überschwemmungen lassen die Behörden um die Stabilität eines Staudamms bangen. Der Wrightsville-Damm im Bundesstaat Vermont habe seine Kapazitätsgrenze erreicht und könnte im schlimmsten Fall brechen, warnten die örtlichen Behörden laut Medienberichten am Vortag. US-Präsident Joe Biden reagierte und hat den Katastrophenfall ausgerufen. "Die Verwüstungen und Überschwemmungen, die wir in ganz Vermont erleben, sind historisch und katastrophal", sagte Gouverneur Phil Scott. Die Überflutungen wurden mit den Auswirkungen des Hurrikans Irene im Jahr 2011 verglichen. Besonders schwer betroffen war auch Vermonts Hauptstadt Montpelier, deren Zentrum zu großen Teilen unter Wasser stand. Auf Bildern war unter anderem zu sehen, wie Kajakfahrer über eine überflutete Straße paddeln. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten in den überschwemmten Gebieten gingen derweil weiter.
Jamie Foxx will das Leben dieses Stars auf die Leinwand bringen
Jamie Foxx hatte zuletzt seine Fans mit seinen gesundheitlichen Problemen und einem Krankenhausaufenthalt im April beunruhigt. Der Schauspieler scheint jedoch auf dem Weg der Besserung zu sein und sich wieder auf seine Arbeit konzentrieren zu können. Denn wie nun bekannt wird, sitzt der 55-Jährige bereits an einem neuen Projekt. Foxx, der für seine Performance als Ray Charles einen Oscar erhalten hat, plant mit Kollege Colin Firth eine Dokumentation über das Leben und die Karriere von Soul- und R&B-Sänger Luther Vandross (1951-2005). Das berichtet "The Hollywood Reporter". Die beiden Schauspieler sollen mit ihren Produktionsfirmen und Sony Music Publishing das Projekt, bei dem Dawn Porter Regie führt, auf die Beine stellen. Laut "Hollywood Reporter" ist es die erste Dokumentation über den achtmaligen Grammy-Gewinner Luther Vandross. "Luther ist einer unserer GOATs", erklärt Foxx in einem Statement. "Er ist einer der größten Sänger der Musikgeschichte. Es ist wirklich eine Ehre, Teil des Teams zu sein und dazu beizutragen, diese unglaubliche Geschichte der breiten Masse zugänglich zu machen."