Donnerstag, 07. April 2022Der Tag

Heute mit Sabine Oelmann und Johanna Ohlau
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 7. April 2022

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picture alliance/dpa

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Hatten Spaß am windigen und verregneten April-Tag: Windsurfer auf dem Ammersee in Bayern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

also ich hatte heute den Eindruck, dass wir bis auf vielleicht den Winter alle Jahreszeiten im fröhlichen Wechsel erlebt haben. Zum Glück habe ich es noch trocken nach Hause geschafft vor meiner Schicht und arbeite glücklicher Weise im Home Office. Für Sie hoffe ich auch, Sie haben keine nassen Füße bekommen, außer Sie wollten es wie die Windsurfer auf dem Ammersee (Bild). Zum Abschluss hätte ich noch diese Leseempfehlungen:

EU beschließt großes Sanktionspaket gegen Russland

Kommentar zu Impfpflicht-Abstimmung: Dieses Mal war es nicht Lauterbachs Schuld

Blockaden, Straßenschlachten und Tote in Peru

Ketanji Brown Jackson wird erste schwarze Richterin am Supreme Court

Ich hoffe, morgen wird das Wetter etwas weniger wechselhaft! Für Sie einen schönen Abend,

Ihre Johanna Ohlau

22:04 Uhr

Avril Lavigne hat sich verlobt

Avril Lavigne hat "Ja" gesagt - naja, erstmal zur Verlobung mit US-Sänger Mod Sun. Die kanadische Musikerin hat den Antrag - man könnte sagen: höchst klassisch - in der "Stadt der Liebe" Paris von ihrem Freund erhalten, der mit bürgerlichem Namen Dylan Smith heißt. Auf Instagram postete sie Fotos von wohl einem ihrer schönsten Momente im Leben - Eiffelturm im Hintergrund inklusive. Auf Französisch schrieb Lavigne dazu, wie sie auf die Frage alle Fragen geantwortet hat: "Oui! Je t'aime pour toujours" - "Ja, ich liebe dich für immer."

Die kanadische Sängerin hat bereits zwei Ehen hinter sich. Von 2006 bis 2010 war sie mit dem kanadischen Musiker Deryck Whibley verheiratet. 2015 hatte sich Lavigne nach zwei Jahren Ehe von Nickelback-Sänger Chad Kroeger getrennt.

21:39 Uhr

Mindestens zwei Tote bei Anschlag in Tel Aviv

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Die Dizengoff-Straße ist abends gut besucht.

(Foto: REUTERS)

Bei einem Anschlag im Zentrum der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv sind am Abend nach Angaben von Sanitätern mindestens zwei Menschen getötet worden. Mehrere weitere Menschen erlitten den Angaben zufolge Schussverletzungen. Ein Attentäter habe auf Besucher einer Kneipe auf der belebten Dizengoff-Straße geschossen, teilte die Polizei mit. Sicherheitskräfte suchten nach dem Täter. Die Polizei rief die Anwohner auf, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:25 Uhr

Autofahrer auf der A61 ignoriert 20 Kilometer lang die Polizei

Der Führerschein ist wohl erstmal weg: Ein alkoholisierter Autofahrer hat auf der Autobahn 61 bei Zotzenheim in Rheinhessen rund 20 Kilometer lang die Anhaltezeichen der Polizei ignoriert. Unabsichtlich ist das wohl nicht passiert: Der 24-Jährige fuhr in der vergangenen Nacht bei jeder Gelegenheit, an der die Beamten den Wagen von der Autobahn lotsen wollten, einfach weiter, wie die Polizei mitteilt. Erst nach rund 20 Kilometern gelang es den Beamten demnach, das Auto zu stoppen. Dafür sei mit Hilfe einer zweiten Streife der Autobahnpolizei die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt worden. Möglich sei das nur gewesen, weil es so wenig Verkehr in der Nacht auf der Autobahn gab.

Aufgefallen war der Polizeistreife das Auto, weil es relativ langsam auf der A61 unterwegs war. Doch so stark alkoholisiert, wie man jetzt vermuten könnte, war der junge Mann nicht: Ein Atemalkoholtest ergab nach Angaben der Polizei 0,5 Promille. Das könnte mit Drogen zu tun haben, die der 24-Jährige nach eigenen Angaben zu sich genommen hatte. Deshalb musste er zum Bluttest mit auf die Wache. Sein Auto wurde abgeschleppt.

20:55 Uhr

Ketanji Brown Jackson wird erste schwarze Richterin am Supreme Court

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US-Präsident Biden verfolgte die Abstimmung im Senat zusammen mit der Juristin.

(Foto: AP)

Die afroamerikanische Richterin Ketanji Brown Jackson zieht als erste schwarze Frau der US-Geschichte in den Supreme Court ein. Der Senat bestätigte die von Präsident Joe Biden als Verfassungsrichterin nominierte Juristin mit einer Mehrheit von 53 zu 47 Stimmen für den Obersten Gerichtshof des Landes. Neben den 50 Senatoren von Bidens Demokraten stimmten auch drei Senatorinnen und Senatoren der oppositionellen Republikaner für Jackson. Nach dem historischen Votum brach Jubel im Senat aus. Jackson selbst verfolgte die Abstimmung gemeinsam mit Biden im Weißen Haus.

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20:30 Uhr

Videos des Tages

19:45 Uhr

Wegen Anrempler falschen Knopf gedrückt - Frau gewinnt im Lotto

Rüpelhaftes Verhalten kann wohl auch mal (in sehr seltenen Fällen) zu etwas gut sein: Eine Frau im US-Bundesstaat Kalifornien hat rund zehn Millionen US-Dollar (9,16 Millionen Euro) im Lotto gewonnen, weil jemand sie angerempelt hatte und sie sich so an einem Lottoautomaten verdrückt hatte. Das berichtet das britische Blatt "Metro". Demnach habe LaQuedra Edwars im Supermarkt in der Stadt Tarzana gerade gegrübelt, welche Zahlen sie in den Automaten eingibt, als eine andere Kundin sie anrempelt. So kauft sie unabsichtlich ein 200-faches sogenanntes "Scratchers-Ticket". Das ist ein Rubbellos mit einem besonders hohen Gewinn, aber so waren von ihren 40 Dollar auch schon 30 weg.

Doch der Ärger wird schnell von wahnsinnig großer Freude verdrängt: Als die US-Amerikanerin im Auto ihr Los frei rubbelt, kann sie ihr Glück kaum fassen. "Ich habe es zuerst nicht wirklich geglaubt, aber ich bin auf den Freeway gefahren und habe immer wieder auf [das Ticket] geschaut und wäre fast mit einem Auto zusammengestoßen", zitiert das britische Blatt Edwards. "Ich hielt an, schaute es mir immer wieder an, scannte es mit meiner Lotto-App und dachte immer nur: 'Das kann nicht richtig sein.'" Sie weiß auch schon etwas mit ihrem Gewinn anzufangen: Sie will ein Haus kaufen und eine gemeinnützige Organisation gründen.

18:41 Uhr

Bekannt aus "Die Sopranos": US-Schauspielerin Rae Allen ist tot

Traurige Nachrichten aus der Schauspielbranche: Die aus Serien wie "Seinfeld" und "Die Sopranos" bekannte US-Schauspielerin Rae Allen ist tot. Sie sei gestern im Alter von 95 Jahren im Schlaf gestorben, berichten US-Medien unter Berufung auf ihren Manager. Die 1926 in New York als Raffaella Julia Theresa Abruzzo geborene Schauspielerin begann ihre Karriere auf Theaterbühnen. Sie bekam dann auch Rollen in Filmen und Fernsehserien, etwa "Remington Steele", "Seinfeld", "Grey's Anatomy" und "Die Sopranos". Allen wurde unter anderem mit einem Tony-Theaterpreis ausgezeichnet.

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Die Schauspielerin wurde 95 Jahre alt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

18:17 Uhr

Mitarbeiterin der Stadtreinigung verhindert Raubüberfall

Die Kasseler Stadtreinigung hat jetzt schon definitiv ihre Mitarbeitende des Monats, wenn nicht des Jahres gefunden: Als eine blinde Frau in der hessischen Landeshauptstadt Opfer eines Raubüberfalls wird und um Hilfe ruft, fasst sich die 50-jährige Angestellte ein Herz und schreitet ein. Das berichtet die Kasseler Polizei. So hat sich das Ganze demnach abgespielt: Eine Frau reißt die blinde Frau am Gurt ihrer Handtasche gewaltsam zu Boden und versucht, ihr diese zu entreißen. Die Mitarbeiterin der Stadtreinigung eilt zur Hilfe und schreit die Täterin derart an, dass sie die Flucht ergreift. Doch darauf will es die 50-Jährige nicht belassen, nimmt die Verfolgung auf und alarmiert die Polizei. Diese kann wenig später eine Tatverdächtige festnehmen: eine 39-jährige polizeibekannte Frau.

17:44 Uhr
Breaking News

Nach "Mallorca-Gate": NRW-Ministerin Heinen-Esser tritt vor Landtagswahl zurück

Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen, sitzt im Landtag auf der Regierungsbank.

Die CDU-Politikerin war seit 2018 Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen.

(Foto: Marius Becker/dpa)

Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl tritt Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser von ihrem Amt zurück. Das teilt die CDU-Politikerin auf einer Pressekonferenz mit. Sie war wegen eines Mallorca-Aufenthalts während der Flutkatastrophe im Juli 2021 zunehmend unter Druck geraten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:30 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:03 Uhr

Dramatischer Einsatz in der Nordsee: Seglerpaar aus Seenot gerettet

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Die DGzRS finanzieren sich aus Spenden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dramatische Rettungsaktion gestern Abend in der Nordsee: Ein Paar strandet mit seiner Segeljacht auf den sogenannten Nordergründen, ein unter "Wasserratten" berüchtigtes Gebiet vor der Wesermündung. Denn bei Sturm und starkem Wellengang verwandeln sich die vielen Sandbänke schnell in gefährliche Brandungszonen. Nachdem der Funkspruch bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eingeht, macht sich eine Besatzung auf, um die Jacht zu finden - bei Wind, Dunkelheit und Regen eine schwierige Aufgabe. Das teilt die DGzRS mit. Demnach gelingt es den Seenotrettern erst nach rund eineinhalb Stunden, die havarierte Segeljacht auf der Nordsee auszumachen. In dem flachen Wasser können sie nur mit einem Beiboot zu dem Paar vordringen, das jedoch auch auf den Meeresboden kracht. Dennoch gelingt es unter "schwersten Bedinungen", wie die DGzRS schreibt, sowohl das Paar als auch ihren Hund von Bord zu holen und unversehrt die Brandungszone zu verlassen und alle in Sicherheit in Hooksiel zu bringen - nach vier Stunden ein guter Ausgang für alle Beteiligten.

15:55 Uhr

Armenien und Aserbaidschan wollen Friedensvertrag schließen

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EU-Ratspräsident Charles Michel (Mitte) mit Armeniens Premier Nikol Paschinjan (links) und Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev in Brüssel.

(Foto: picture alliance / AA)

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist nicht der einzige gewaltsame Konflikt, der die Europäische Union (EU) beschäftigt: Quasi "vor der Haustür" Europas gibt es seit dem Herbst 2020 immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach. Jetzt gibt es gute Nachrichten über den Konflikt der beiden verfeindeten Südkaukasus-Republiken: Armenien und Aserbaidschan haben sich unter EU-Vermittlung auf die Aushandlung eines Friedensvertrags verständigt. Das teilten beide Seiten nach einem Treffen von Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev in Brüssel mit. "Wir haben alle gemeinsam beschlossen, einen konkreten Prozess für Friedensgespräche einzuleiten, um einen möglichen Friedensvertrag vorzubereiten", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel nach den Gesprächen.

15:09 Uhr

Experiment in der Klasse geht schief - Chemielehrer schwer verletzt

Können Sie sich noch an die Experimente Ihrer Chemie- oder Physiklehrer und -lehrerinnen erinnern? Also bei mir sind sie meistens geendet mit Sätzen wie "Nanu? Also eigentlich müsste es blau sein?!" Ergo: Es hat oft nicht ganz so geklappt wie erhofft. In einem Klassenraum in München ist so ein Versuch im Chemieunterricht auch schief gegangen, aber zu einer "Reaktion" ist es definitiv gekommen: Ein Glaskolben ist dort zersprungen, der Lehrer wurde von umherfliegenden Glassplittern verletzt und musste ins Krankenhaus. Für die Schülerinnen und Schüler in den ersten Reihen ist die Sache jedoch glimpflich ausgegangen: Zwei Schüler zogen sich leichtere Verletzungen zu, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. An was für einem Experiment sich der 31-jährige Pädagoge mit seiner Klasse versucht hat, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen.

14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den sonnigen Nachmittag. Ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum Abend mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Alles zu Corona finden Sie in unserem Corona-Ticker. Über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg informieren wir hier im Ukraine-Ticker.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Ihre Johanna Ohlau

13:45 Uhr

Tödliche Bandengewalt in Kalifornien

Die Polizei geht nach der Schießerei in Kalifornien am letzten Wochenende mit sechs Toten von Bandengewalt aus. Zwar könne man zum jetzigen Zeitpunkt keine genauen Angaben über die Bandenzugehörigkeit der beteiligten Personen machen, doch seien Banden und Bandengewalt untrennbar mit den Ereignissen in Sacramento verbunden, teilt die Polizei mit. Mindestens fünf Schützen hätten Schüsse abgefeuert, zwischen mindestens zwei Gruppen von Männern habe ein Schusswechsel stattgefunden.

Drei Männer und drei Frauen im Alter von 21 bis 57 Jahren waren in der Nacht zum Sonntag in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento erschossen worden. Zwölf Menschen wurden verletzt. Mehrere Schützen hatten gegen 2.00 Uhr in einem Ausgehviertel der Innenstadt das Feuer eröffnet. Am Tatort wurden mehr als hundert Patronenhülsen gefunden. Die Polizei hatte nach der Tat mehrere Männer festgenommen. "Diese Tragödie in der Innenstadt ist ein sehr öffentliches Beispiel für das, was Familien in vielen unserer Stadtteile nur zu gut kennen", so Polizeichefin Kathy Lester.

Die Bandengewalt sei an diesem Abend auf die Gemeinde übergeschwappt. Die Ermittler hätten zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Es seien rund 200 Videos, Fotos und andere Beweisstücke eingegangen, die von der Polizei ausgewertet würden.

12:44 Uhr

NRW-Minister feierten nach Flut auf Mallorca

Fast fünf Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen droht ein Skandal um Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser den Wahlkampf von Ministerpräsident Hendrik Wüst (beide CDU) zu belasten. Sie hat rund zehn Tage nach der Flutkatastrophe im vergangenen Juli in NRW einem Medienbericht zufolge mit weiteren Regierungsmitgliedern auf Mallorca Geburtstag gefeiert. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Ich bestätige das", sagt Heinen-Esser zu dem Zeitungsbericht. Auch NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach und Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hätten am 23. Juli an einer Geburtstagsfeier des Ehemanns von Heinen-Esser teilgenommen. Heinen-Esser habe der Zeitung gegenüber erklärt, dass auch die derzeitige Kölner Bundestagsabgeordnete und damalige NRW-Staatssekretärin Serap Güler zu den Gästen gehört habe. Die nordrhein-westfälische Umweltministerin steht bereits seit Längerem in der Kritik, weil sie ihren Mallorca-Urlaub kurz nach dem Hochwasser vom 14. Juli für zwei Tage zwar unterbrochen, dann aber fortgesetzt hatte. Diesen Schritt hatte sie zunächst damit begründet, sie habe ihre minderjährige Tochter zurückholen müssen.

Bei der Flutkatastrophe Mitte Juli waren verheerende Schäden verursacht worden, es gab 49 Todesopfer in Nordrhein-Westfalen. Die SPD-Opposition sprach von einem "absoluten Skandal" und einem "Mallorca-Gate der Landesregierung". Jetzt sei Ministerpräsident Wüst gefordert, die Affäre umgehend vollständig aufzuklären, verlangte SPD-Partei- und Fraktionschef Thomas Kutschaty. Sollte das zutreffen, müsse das Konsequenzen haben.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:47 Uhr

Jury berät weiter im Prozess gegen Boris Becker

Im Strafprozess gegen Boris Becker dauern die Beratungen der Jury an. Die Geschworenen kamen am Donnerstagmorgen am Southwark Crown Court erneut zusammen, um eine gemeinsame Entscheidung darüber zu finden, ob sie den Ex-Tennisprofi für schuldig befinden oder nicht.

Becker wird vorgeworfen, Vermögen wie Immobilien, Konten und wichtige Trophäen in dem Insolvenzverfahren gegen ihn nicht ordnungsgemäß angegeben zu haben. Der 54-Jährige weist die Vorwürfe entschieden zurück. Theoretisch könnten ihm bis zu sieben Jahre Haft drohen. Wie lange es dauert, bis die Jury ihr Urteil fällt, ist völlig unklar. Dies kann theoretisch binnen weniger Stunden geschehen, aber auch tagelange Diskussionen hinter geschlossenen Türen sind möglich. Becker muss sich währenddessen bereithalten, weil jederzeit die Entscheidung verkündet werden kann. Der Wahl-Londoner erschien am Donnerstag im blaugrauen Anzug - erneut in Begleitung seiner Freundin und seines Sohnes Noah.

Die Staatsanwaltschaft sieht die Vorwürfe in allen 24 Anklagepunkten als erwiesen an. Becker habe das Vermögen absichtlich verschwiegen und schiebe die Schuld seinen Beratern zu, die sich nach seinen Angaben um alle finanziellen Fragen kümmerten, so Staatsanwältin Rebecca Chalkley in ihrem Plädoyer. Verteidiger Jonathan Laidlaw betonte hingegen, Becker sei zwar naiv und habe sich nicht um seine Finanzen gekümmert. Er sei aber unschuldig. Es sei kein Verbrechen, sich auf Berater zu verlassen.

10:53 Uhr

Lkw rast in Schwertransporter bei Nürnberg

Auf der A9 bei Nürnberg prallt ein Lkw auf einen Schwertransporter und ein Sicherungsfahrzeug. Zwei Menschen kommen ums Leben. Die Fahrbahn muss für viele Stunden gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, unter anderem weil der mit Obst beladene Sattelzug auf der Seite liegt.

10:33 Uhr

"Vertiefte Untersuchungen" wegen Massenhinrichtungen von Zivilisten in Mali

Nach Berichten über Massenhinrichtungen von Zivilisten in Mali hat die Militärjustiz des westafrikanischen Landes Ermittlungen eingeleitet. Das Verteidigungsministerium habe "vertiefte Untersuchungen" angeordnet, "um diese Anschuldigungen vollständig zu beleuchten", so die Staatsanwaltschaft beim Militärgericht in Mopti. Die Stadt liegt in der Nähe von Moura im Zentrum des Landes, wo sich die Gewalttaten ereignet haben sollen.

Der Staatsanwalt werde sich bald mit Ermittlern und einem Rechtsmediziner vor Ort ein Bild machen, hieß es weiter. In den vergangenen Tagen war die vom Militär dominierte Regierung des westafrikanischen Landes von vielen verschiedenen Seiten aufgerufen worden, eine unabhängige Untersuchung der mutmaßlichen Verbrechen einzuleiten, sie sich zwischen dem 27. und dem 31. März in der Unruheregion Moura ereignet haben sollen.

Die Armee und Zivilisten, die von Medien sowie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) befragt wurden, lieferten widersprechende Darstellungen der Vorfälle. So gab die Armee an, bei einem großangelegten Einsatz 203 Dschihadisten "neutralisiert" zu haben. Bewohner von Moura sprechen hingegen von willkürlichen Massenhinrichtungen von Zivilisten, Vergewaltigungen und Plünderungen durch malische Soldaten sowie ausländische Kämpfer, mutmaßlich Russen. Nach Erkenntnissen von Human Rights Watch wurden 300 Zivilisten hingerichtet, darunter einige mutmaßliche Dschihadisten. Die Organisation spricht von der "schlimmsten Welle von Gräueltaten", seit dem Beginn der Eskalation der Gewalt in Mali 2012.

09:43 Uhr

Regierung muss Probleme weiterhin ohne Kanzlerin a.D. lösen

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel plant trotz stetig neuer Aufforderungen keine weiteren öffentlichen Äußerungen zu ihrer Russlandpolitik. Die bisherigen schriftlichen Stellungnahmen Merkels in diesem Zusammenhang hätten hingegen "unverändert Gültigkeit. Deshalb ist eine darüber hinausgehende öffentliche Äußerung der Bundeskanzlerin a.D. derzeit nicht geplant", teilt eine Sprecherin Merkels mit. Man kann die Schuld in der Vergangenheit suchen, und man kann da auch sicher fündig werden, Fakt ist jedoch, dass Merkel nicht mehr zuständig ist. Auch, wenn die Ex-Kanzlerin aus ihrem privaten Aufenthalt in Florenz wieder nach Deutschland zurückgekehrt sein wird, sei mit keinen weiteren Informationen zu rechen.

Merkel hatte den russischen Angriff auf die Ukraine am 25. Februar in einer schriftlichen Erklärung scharf verurteilt und sich hinter die Bemühungen ihres SPD-Nachfolgers Olaf Scholz gestellt, Präsident Wladimir Putin zu stoppen. "Dieser Angriffskrieg Russlands markiert eine tiefgreifende Zäsur in der Geschichte Europas nach dem Ende des Kalten Krieges", so Merkel. "Für diesen eklatanten Bruch des Völkerrechts gibt es keinerlei Rechtfertigung, ich verurteile ihn auf das Schärfste." Sie betonte: "Meine Gedanken und meine Solidarität sind in diesen furchtbaren Stunden und Tagen beim ukrainischen Volk und bei der Regierung unter Führung von Präsident (Wolodymyr) Selenskyj". Außerdem stellte sich Merkel trotz massiver Kritik Selenskyjs dennoch hinter die Entscheidung, die Ukraine 2008 nicht in die NATO aufzunehmen.

Selenskyj hatte Merkel zuvor zu einer Reise nach Butscha aufgefordert, wo in den vergangenen Tagen nach dem Abzug russischer Truppen Hunderte Leichen gefunden wurden. In dem Kiewer Vorort könne sich Merkel - ebenso wie Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy - ein Bild ihrer gescheiterten Russlandpolitik machen. Beim Gipfel 2008 hatten die NATO-Staaten der Ukraine eine Aufnahme in Aussicht gestellt, dann aber aus Rücksicht auf Russland einen Rückzieher gemacht. Merkel und Sarkozy blockten Forderungen anderer NATO-Partner nach einem raschen Beitritt ab.

Frage: Hätte ein Beitritt der Ukraine in die NATO Putin von seinem Schlachtzug tatsächlich abgehalten? Sie wissen ja, wie Sie mich erreichen können.

09:19 Uhr

Was heute wichtig wird

Sechs Wochen Krieg in der Ukraine - und jeden Morgen der Blick auf die News, welche Gräueltaten in der Nacht passiert sind oder aufgedeckt wurden. Sechs Wochen, in denen nichts mehr so ist, wie es mal war. Sechs Wochen, in denen wir, nur ein paar Hundert Kilometer entfernt vom Kriegsgeschehen, unsere Werte, unser Denken, unsere Zukunft überdenken müssen. Und die unserer Kinder. Und die der ukrainischen Kinder. Auch die der russischen Kinder. In welcher Welt wollen wir leben? Das sollte sich jeder eindringlich fragen, und bevor sich ältere Leute weiter in Talkshows produzieren, sollten wir doch endlich handeln. Oder wie sehen Sie das? Unter dertag@n-tv.de können Sie mir schreiben, wie Sie es momentan handhaben: Alle News ständig konsumieren oder nur einmal am Tag, weil Sie sonst aus der Depression nicht mehr rauskommen? Ihre Meinung interessiert mich, Sabine Oelmann, denn ich begleite Sie durch den Tag.

Was heute ansteht:

  • Ukraine-Krieg: Kommt nach einem Kohleimportstopp bald auch noch ein Ölembargo? Die Sanktionsspirale gegen Moskau dreht sich weiter, denn das Entsetzen über die Kriegsgräuel in der Ukraine nimmt kein Ende.
  • WM-Organisatoren geben Ausbeutung von Arbeitern in Katar zu: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft privaten Sicherheitsfirmen im WM-Gastgeberland Katar die Ausbeutung von Arbeitsmigranten vor. So hätten Arbeiter gegen ihren Willen und unter Androhung von Strafen Arbeit verrichten müssen.
  • Ewiges Thema Impfpflicht: Es wäre ein weitreichender Eingriff beim Kampf gegen die Corona-Pandemie: Kommt eine allgemeine Impfpflicht für Millionen Menschen - oder scheitert sie? Der Ausgang ist ungewiss. Heute wird abgestimmt.
  • Ostern naht mit großen Schritten und wir werfen mal einen Blick in Richtung BER und wie sich der Berliner Flughafen auf den Osterandrang vorbereitet. Die Osterferien in Berlin starten am 11. April, die BER-Chefin sagt, die Personaldecke sei "ausreichend, aber nicht komfortabel", guten Flug!
  • Am 7. April 1948 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegründet, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Seitdem wird jährlich an diesem Datum der Weltgesundheitstag unter einem bestimmten Motto gefeiert, heute lautet es: "Unser Planet, unsere Gesundheit."
08:16 Uhr

Tödlicher Schusswechsel in der Schweiz

Bei der Festnahme eines gesuchten und bewaffneten Deutschen durch die Schweizer Polizei sind zwei Menschen getötet worden. Der Gesuchte, ein 38-Jähriger deutscher Staatsbürger, sowie dessen Begleiterin seien bei einem Schusswechsel mit der Polizei am Mittwochabend tödlich verletzt worden, teilt die Kantonspolizei von Zürich mit. Der Mann wurde seit dem 31. März wegen einer Entführung gesucht.

07:45 Uhr

Stürmisch, kühl, Gewitter, kurz: Aprilwetter vom Feinsten

Heute sehr windig bis stürmisch mit teils kräftigen Regengüssen und einzelnen Gewittern. Höchsttemperaturen 9 bis 17 Grad. Von Nordwesten her durchziehender, zum Teil kräftiger, mitunter schauerartig verstärkter Regen. Im späteren Verlauf von der Nordsee her auch Sonnenschein, daneben Schauer, teils mit Graupel, zudem Gewitter möglich. Anfangs auch zwischen Alpen und Oder noch zeitweise Sonne. Höchstwerte 9 Grad an der Nordsee bis örtlich 17 Grad an der Neiße sowie im Passauer Land. Frischer bis starker Wind, vor allem bei kräftigen Schauern und Gewittern, an der See, in der Mitte sowie im Süden auch Sturmböen, in exponierten Lagen schwere Sturmböen, auf dem Brocken und dem Feldberg im Schwarzwald Orkanböen.

Morgen in der Südhälfte und in Teilen der Mitte überwiegend bedeckt und länger anhaltender, teils schauerartig verstärkter Regen. Im Südwesten lokale Überflutungen möglich. Nach Norden hin wechselnd bewölkt und gebietsweise Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Starkregenwarnung Schwarzwald: Von Freitag auf Samstag fallen im Schwarzwald verbreitet 50-100 Liter Regen pro Quadratmeter. An Bächen und kleinen Flüssen besteht Hochwassergefahr! In Lagen oberhalb von 800 bis 1000 Meter wird der Niederschlag zeitweise als Schnee gebunden.

Trend: Samstag Aprilwetter und kühl, Sonntag Wetterberuhigung, ab Montag bei Sonne und Wolken deutlich wärmer, am Dienstag vielleicht schon 25 Grad.

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Auf Malle sieht's gerade auch nicht so super aus ...

(Foto: IMAGO/Chris Emil Janßen)


07:24 Uhr

18 Männer und Jugendliche wegen "gemeinschaftlichen Totschlags" in U-Haft

Hunderte Polizisten haben im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt mehrere Flüchtlingsunterkünfte in Nordrhein-Westfalen durchsucht. Die Polizei erklärt, dass seit den frühen Morgenstunden sechs Wohnungen und vier Flüchtlingsunterkünfte in Köln sowie eine Unterkunft in Wuppertal durchsucht wurden. Die Polizei will 18 Männer und Jugendliche im Alter von 17 bis 60 Jahren wegen "gemeinschaftlichen Totschlags" in Untersuchungshaft nehmen.

Den Ermittlern zufolge waren die Männer an einem Angriff auf einen 37-Jährigen am 10. März in Köln beteiligt. Demnach hätten sie mit mindestens neun weiteren, noch nicht identifizierten Tatbeteiligten auf das Opfer eingeschlagen, getreten und gestochen. Die bisherigen Verdächtigen seien durch Videoaufnahmen identifiziert worden. Der 37-Jährige sei nach mehreren Notoperationen am 28. März gestorben. Hintergrund der Tat sollen familiäre Streitigkeiten zwischen zwei aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Großfamilien sein.

07:03 Uhr

Krabbeltiere und giftige Spinnen wegen Starkregen in Sydney unterwegs

So viel Regen gab es in Sydney fast noch nie: Nur einen Monat nach den katastrophalen Überschwemmungen an der australischen Ostküste sind Teile der Millionenmetropole erneut von Starkregen betroffen. In nur drei Monaten sei in der Stadt mit dem weltberühmten Opernhaus so viel Niederschlag gefallen wie sonst in einem ganzen Jahr, so die australische Meteorologiebehörde. Besonders gefährlich war die Situation in den südlichen Vororten Woronora und Bonnet Bay, wo die Behörden Evakuierungsbefehle für Tausende Anwohner erteilten.

Tagelanger Starkregen hatte schon im Februar und März zu historischen Überflutungen vor allem im Norden des Bundesstaates New South Wales und im angrenzenden Queensland geführt. In Sydney hatte es dabei zweieinhalb Wochen lang fast ununterbrochen geregnet. Meteorologen sprachen damals schon vom nassesten Jahresbeginn in der größten Stadt des Landes seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858. Die Feuchtigkeit hat einen weiteren unliebsamen Effekt: "Australiens berüchtigte 'creepy crawlies' (gruselige Krabbeltiere) sind in Massen unterwegs und suchen Zuflucht vor dem unerbittlichen Regen", berichtet der Sender 9News unter Berufung auf Experten. Zahlreiche Bürger berichteten in sozialen Netzwerken von einer massiven Zunahme an Blutegeln. Aber auch Schlangen und Spinnen sind auf dem Vormarsch, darunter die gefährliche Sydney-Trichternetzspinne - die giftigste Spinnenart der Welt. Seit der Entwicklung eines Gegengifts im Jahr 1981 gab es allerdings keinen eindeutig der Spinne zugeordneten Todesfall mehr.

Es gebe aber keinen Grund zur Panik: Die Tiere seien nicht darauf aus, Menschen vorsätzlich zu verletzen. Am besten sei es, ruhig zu bleiben und die Tiere sicher einzufangen - aber auch, einen Kompressionsverband für alle Fälle bereitzuhalten. Ein Ende des Regens ist derweil nicht in Sicht: Zwar werde er am Wochenende nachlassen, jedoch würden ab Dienstag neue Niederschläge erwartet. Der Boden ist mit Wasser gesättigt, die Flüsse sind voll, die Dämme sind am Limit. Die Behörden warnten wegen der instabilen Böden auch vor möglichen Erdrutschen.

06:41 Uhr

Le Pens Chancen auf Wahlsieg steigen

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat bei ihrem dritten Anlauf bei der französischen Präsidentschaftswahl größere Aussichten als je zuvor auf einen Wahlsieg. Kurz vor der ersten Runde der Wahl am Sonntag hat der bisher eher müde Wahlkampf eine überraschende Dynamik bekommen. In Umfragen liegen Amtsinhaber Emmanuel Macron und Le Pen nur noch zwei, drei Punkte auseinander - etwa so viel, wie die Fehlermarge beträgt.

"Ich bin bereit zum Regieren", so Le Pen im "Figaro". "Ich habe eine Reife erreicht in meiner Laufbahn, die ich vor 20 Jahren begonnen habe." Es gibt Gründe, warum es Le Pen dieses Mal schaffen könnte - aber auch einige, die dagegen sprechen. Zwei ihrer Vorgänger, François Mitterrand und Jacques Chirac, haben es beide erst im dritten Anlauf geschafft. Außer den beiden ist in Frankreich keiner der sechs anderen Präsidenten wiedergewählt worden.

Macron hat weitgehend auf den Wahlkampf verzichtet und vergeblich darauf gesetzt, sich als Pandemie- und Putin-Bezwinger in Szene zu setzen. Le Pen hingegen ist dauerlächelnd in pastellfarbenen Blazern durch die Talkshows gezogen und hat sich immer wieder mal als Katzenmutti gezeigt. 2017 fanden sie 62 Prozent der Franzosen unsympathisch, inzwischen sind es nur noch 50 Prozent. Einen Teil ihrer Wählerschaft hat sie an den radikaleren Eric Zemmour verloren - wo sie nun eine Stimmenreserve für eine wahrscheinliche Stichwahl bilden. Sie kann auch darauf hoffen, dass viele Wähler "alles außer Macron" wollen.

06:32 Uhr

Jemens Präsident Hadi überträgt Macht an Präsidialrat

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Abed Rabbo Mansur Hadi

(Foto: dpa)

Im Jemen hat Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi seine Macht überraschend an einen neuen Präsidialrat übertragen und Vizepräsident Ali Mohsen al-Ahmar per Dekret abgesetzt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Saba. Der neue Rat solle das Land übergangsweise führen und mit den Huthi-Rebellen auch über eine "endgültige und umfassende" Lösung des jahrelangen Bürgerkriegs verhandeln. Hadis volle Befugnisse würden "unwiderruflich" an den Rat übertragen. Der sogenannte "präsidiale Führungsrat" solle das Land politisch, militärisch und mit Blick auf Sicherheitsfragen für eine "Übergangszeit" leiten, heißt es im Dekret. Geführt werden soll der achtköpfige Rat vom früheren Innenminister Raschad al-Alimi. Das Mandat des Rats soll auslaufen, wenn "vollständiger Frieden" im Land wiederhergestellt ist.

Im Jemen kämpft die international anerkannte Regierung von Präsident Hadi gegen die Huthi-Rebellen, die das Land 2014 überrannt hatten. Die Aufständischen werden vom Iran unterstützt, die Hadi-Regierung von einem Militärbündnis unter Führung Saudi-Arabiens. Der Krieg hat das stark verarmte Land zermürbt und in eine humanitäre Katastrophe gestürzt.

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