Der Tag
26. August 2021
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:40 Uhr

Das war Donnerstag, der 26. August 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

während die Bundeswehr ihre Evakuierungsmission beendet, ereignen sich am Kabuler Flughafen zwei Terroranschläge. Dabei werden Dutzende Menschen getötet und verletzt. Meine Kollegen halten Sie dazu im Afghanistan-Ticker rund um die Uhr auf dem Laufenden. Bevor sich im "Tag" der Vorhang für heute schließt, möchte ich Ihnen noch folgende Artikel ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen noch einen entspannten Abend und eine geruhsame Nacht. Und bleiben Sie gesund!

Das war Donnerstag, der 26. August 2021
22:12 Uhr

Kasachstan: Dutzende Verletzte bei Explosion in Munitionslager

In Kasachstan sind bei einer Explosion in einem Munitionslager 60 Menschen verletzt worden. Mehrere angrenzende Dörfer mussten evakuiert werden, wie die Behörden der Provinz Schambyl im Süden des zentralasiatischen Landes mitteilten. Tote habe es keine gegeben. Unter den 60 Verletzten waren demnach elf Soldaten.

In dem Munitionslager hatte ein Feuer ausgebreitet. Dies habe zu einer Explosion "unbekannter Objekte" geführt, erklärte das Verteidigungsministerium.

Kasachstan: Dutzende Verletzte bei Explosion in Munitionslager
21:46 Uhr

Russland will mit Gedenkstätte an blutiges Geiseldrama erinnern

Am 1. September 2004 nahmen schwer bewaffnete Islamisten in einer Schule der russischen Stadt Beslan 1128 Geiseln, darunter neben zahlreichen Schülern auch Lehrer und Eltern. Bei dem anschließenden Massaker starben zwei Tage später mehr als 300 Menschen. Nach offiziellen Angaben hatte eine Explosion in der Schule ein stundenlanges Feuergefecht zwischen Terroristen und Sicherheitskräften ausgelöst.

Kurz vor dem 17. Jahrestag der blutigen Geiselnahme hat Präsident Wladimir Putin die Gründung einer Anti-Terror-Gedenkstätte befürwortet. "Das ist jene tragische Geschichte im Leben unseres Landes, in der jüngeren Geschichte, die immer eine besondere Beachtung und Teilhabe erfordert", sagte Putin.

Regierungschef Michail Mischustin unterzeichnete eine Anordnung über die Freigabe von 75 Millionen Rubel für die Schaffung eines kulturell-patriotischen Zentrums. Das Geld soll etwa helfen, die vom Verfall bedrohte Schule und die Spuren des Anschlags zu erhalten.

Russland will mit Gedenkstätte an blutiges Geiseldrama erinnern
21:17 Uhr

DFB weist Wolfsburger Berufung gegen Pokal-Ausschluss ab

Die Wechselpanne von Trainer Mark van Bommel hat den VfL Wolfsburg endgültig den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals gekostet. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigte in seiner Berufungsverhandlung den Ausschluss des Bundesliga-Tabellenführers. Das gaben die Niedersachsen nach der Sitzung unter dem Vorsitz von Achim Späth bekannt.

"Berufung zurückgewiesen: Auch nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Bundesgericht bleibt es dabei, dass die DFB-Pokal-Erstrundenpartie bei Preußen Münster durch den Wechselfehler nachträglich mit 0:2 gegen die Wölfe gewertet wird", twitterte der Klub. Bereits das Sportgericht hatte dem Einspruch des Viertligisten Preußen Münster gegen die Wertung des Erstrundenspiels im DFB-Pokal am 8. August (1:3 nach Verlängerung) stattgegeben und eine Umwertung des Spiels mit 2:0 zugunsten der Münsteraner vorgenommen. Gegen dieses Urteil hatte Wolfsburg Berufung eingelegt. Torben Siemer

Mehr sportrelevante Nachrichten lesen Sie im Sport-Tag.

DFB weist Wolfsburger Berufung gegen Pokal-Ausschluss ab
20:52 Uhr

Frau stirbt nach Zusammenbruch in Berliner Klub

Eine junge Irin ist in einer Berliner Klinik gestorben, nachdem sie am frühen Montagmorgen leblos auf der Toilette einer Discothek aufgefunden worden war.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurde die Feuerwehr am Montag um 3.53 Uhr in den "Suicide Club" an der Revaler Straße gerufen. Demnach konnten die Notärzte die 25-Jährige reanimieren und in ein Krankenhaus einliefern. Dort verstarb die Frau später.

Nach Informationen der Zeitung soll die Irin zuvor Drogen konsumiert haben, mutmaßlich GHB (in Szenekreisen "Liquid Ecstasy" genannt). Die Polizei hat Ermittlungen in dem Fall eingeleitet.

Der "Suicide Club" kündigte nach dem Vorfall an, am kommenden Wochenende "aus Respekt und Pietät" nicht zu öffnen.

Frau stirbt nach Zusammenbruch in Berliner Klub
20:17 Uhr

Schon 200 Bienenvölker in diesem Jahr gestohlen

Deutschlands Imkern macht der Diebstahl von Bienenvölkern zu schaffen. 195 Fälle wurden in diesem Jahr bereits gemeldet, teilt die Imkerversicherung mit. Das entspricht einer Schadenszahlung von rund 115.000 Euro.

Die Dunkelziffer liege aber wohl höher, wie eine Sprecherin sagte. Denn nicht alle Imker seien Mitglied in einem Landesverband und damit über die Imkerversicherung abgesichert.

Doch wer sind die Diebe? "Das können nur Imker sein, sagt Margit Meinke, Geschäftsführerin des Landesverbandes Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker. "Wer soll damit sonst etwas anfangen? Aber in der Regel erwischt man die nicht."

Schon 200 Bienenvölker in diesem Jahr gestohlen
19:15 Uhr

BVB bei CL-Auslosung im Glück: Anspruchsvolles Los für FC Bayern, Leipzig erwischt Hammergruppe

Die Vorrundengruppen für die neue Champions-League-Saison sind fix - und RB Leipzig steht vor der eindeutig schwersten Aufgabe der vier Bundesligisten. Während der FC Bayern eine reizvolle Gruppe erwischt, geht auch Borussia Dortmund als Favorit aus der Auslosung der UEFA hervor.

BVB bei CL-Auslosung im Glück: Anspruchsvolles Los für FC Bayern, Leipzig erwischt Hammergruppe
19:37 Uhr

Polizisten verklagen Trump wegen Kapitol-Erstürmung

Als fanatische Trump-Anhänger am 6. Januar das US-Kapitol stürmen, versetzten sie Parlamentarier und Mitarbeiter in Todesangst und die Weltöffentlichkeit in Entsetzen. Für den damaligen Präsidenten gibt es nun neuen Ärger. Denn sieben Kapitol-Polizisten haben Trump sowie Mitglieder rechtsextremer Milizen verklagt.

  • Den Beklagten wird ein "rechtswidriger Versuch" vorgeworfen, "den Kongress durch Gewalt, Einschüchterung und Drohungen daran zu hindern, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 zu zertifizieren".

  • Das habe dazu geführt, dass die Polizisten "gewaltsam angegriffen, bespuckt, mit Tränengas und Bärenspray besprüht, Ziel rassistischer Beleidigungen und Schimpfwörter" geworden seien und um ihr Leben hätten fürchten müssen.

In den vergangenen Monaten haben bereits andere Polizisten, aber auch Parlamentarier der Demokratischen Partei Klagen gegen Trump eingereicht. Außerdem hat ein Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses eine Untersuchung zu der Kapitol-Erstürmung eingeleitet.

Polizisten verklagen Trump wegen Kapitol-Erstürmung
19:03 Uhr

Leichenteile an Bundesstraße nahe Chemnitz entdeckt

Grausiger Fund nahe einer Bundesstraße bei Chemnitz. Nach einem Hinweis haben Polizisten am Nachmittag an einem Feld nahe der B174 Teile einer menschlichen Leiche gefunden. Eine Identifizierung war zunächst nicht möglich, teilte die Polizei mit. Auch zu den möglichen Todesumständen konnten die Ermittler keine Angaben machen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun aber wegen des "Verdachts eines nichtnatürlichen Todesfalles". Der Fundort wurde laut Polizei abgesperrt, die Ermittler nahmen eine umfassende Spurensicherung auf. Dabei wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, zudem war ein Spezialhund im Einsatz.

Leichenteile an Bundesstraße nahe Chemnitz entdeckt
18:18 Uhr

VW baut bald keine Autos mit Gangschaltung mehr

Bei der Fahrt aus Versehen den Motor "abwürgen" ist in Volkswagen-Autos bald nicht mehr möglich: Nach Daimler verabschiedet sich auch der Wolfsburger Konzern von der Handschaltung. Ab 2023 soll es bei neuen Benzin- und Dieselautos nur noch Automatikgetriebe geben, berichtet der "Focus" unter Berufung auf die Fachzeitschrift "Auto Motor & Sport".

Die 3. Generation des Tiguan, die 2023 auf den Markt kommt, wird als erste nicht mehr mit Handschaltung angeboten. Damit entfällt auch das Kupplungspedal. Beim Passat soll ebenfalls ab 2023 Schluss mit Schalten sein. Als Grund nennt die Zeitschrift Kosteneinsparungen.

Für die Elektro- und Hybridfahrzeuge der Wolfsburger ändert sich nichts. Denn die hatten ohnehin immer stufenlose Getriebe für E-Motoren oder Automatik- bzw. Doppelkupplungsgetriebe bei den Hybridmodellen.

VW baut bald keine Autos mit Gangschaltung mehr
17:38 Uhr

Studie: Künftig mehr Starkregen in Deutschland

Die Art der Niederschläge in Deutschland wird sich einer Studie zufolge in den kommenden Jahren verändern. In Zukunft wird es häufiger zu Starkregen kommen, der zugleich intensiver ausfalle, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Experten berufen sich bei ihrer Einschätzung auf eine Analyse von Niederschlagsdaten aus den Jahren 2001 bis 2020.

Die Prognose: Mit steigenden Temperaturen betreffen lokale Gewitter mit extremem Starkregen eine größere Fläche und werden intensiver. Und mit der Gesamtmenge an Niederschlag steige auch die Gefahr, die von ihm ausgehen könne, so der DWD.

Der Klimaschutz müsse verstärkt werden, um den Temperaturanstieg zu begrenzen, fordert deshalb Tobias Fuchs vom DWD. Vor allem in städtischen Gebieten müsse Vorsorge getroffen werden, um die Auswirkungen von Starkregen abzufedern.

Apropo Wetter: Auch dieses Wochenende wird es laut ntv-Wetterexperte Björn Alexander kräftig regnen.

Studie: Künftig mehr Starkregen in Deutschland
17:11 Uhr

Sechs Kraftwerks-Schornsteine fliegen spektakulär in die Luft

Die Sprengung von sechs Industrie-Schornsteinen im US-Bundesstaat Alabama liefert beeindruckende Bilder. Die Essen gehören zu einem außer Betrieb genommenen Kohlekraftwerk. Auf dem Gelände soll jetzt eine umweltfreundliche Erdgasanlage aufgebaut werden.

Sechs Kraftwerks-Schornsteine fliegen spektakulär in die Luft
16:41 Uhr

Letzte Maschine in Kabul gestartet - Bundeswehr beendet Evakuierungsflüge

Die letzten Maschinen der Bundeswehr zur Rettung von Deutschen und einheimischen Mitarbeitern aus Afghanistan sind abgehoben. Sie starteten am frühen Abend (Ortszeit) vom Flughafen Kabul aus mit dem Ziel Taschkent in Usbekistan.

Letzte Maschine in Kabul gestartet - Bundeswehr beendet Evakuierungsflüge
16:36 Uhr

Streit ums Essen: Mallorca-Tourist und Kellner gehen aufeinander los

Ihm hat's wohl nicht geschmeckt: Im Streit um die Qualität des Essens haben ein britischer Tourist und ein Restaurant-Kellner auf Mallorca mit Messern aufeinander eingestochen. Der 45 Jahre alte Urlauber wurde dabei am Mittwochabend im Yachthafen von Can Picafort schwer verletzt, berichten mehrere Medien. Der 60 Jahre alte Kellner erlitt nur leichte Verletzungen.

Doch wie kam es zur außergewöhnlichen Auseinandersetzung an der auch bei deutschen Touristen sehr beliebten Bucht von Alcúdia? Nach Aussagen von Augenzeugen beklagte sich der Tourist zunächst lautstark über die Rechnung. Ihm habe das Essen überhaupt nicht geschmeckt, er wolle deshalb weniger zahlen, habe er geschrien.

Der Streit sei schnell eskaliert. Der Urlauber habe als erster nach einem Messer gegriffen und dem Kellner in Hand und Arm gestochen. Daraufhin habe der Angestellte des Restaurants sich ebenfalls ein Messer geschnappt und dem Briten damit Verletzungen am Bauch und an einem Bein zugefügt.

Was der Tourist bestellt hat, wurde zunächst nicht bekannt.

Streit ums Essen: Mallorca-Tourist und Kellner gehen aufeinander los
16:03 Uhr

Schöpferin von Willi Wiberg - Autorin Gunilla Bergström ist tot

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(Foto: picture alliance/dpa/LEHTIKUVA)

Die schwedische Kinderbuchautorin Gunilla Bergström ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Das teilt ihr Verlag mit. Bergström ist vor allem für ihre Serie um den Jungen Willi Wiberg, der allein mit seinem Vater lebt, bekannt. Die 26 Bände wurden in mehr als 35 Sprachen übersetzt und waren auch als Zeichentrickserie im Fernsehen ein großer Erfolg.

"Sie wollte nie eine Märchentante sein", heißt es auf der Webseite des Verlages. "Sie hat sich mehr dafür interessiert, was im Inneren passiert, wenn man jemanden schlägt, der kleiner ist, wenn man seinen besten Freund im Stich lässt oder einsam ist."

Schöpferin von Willi Wiberg - Autorin Gunilla Bergström ist tot
15:37 Uhr

Merkel sagt Israel-Besuch ab

Die Situation in Afghanistan spitzt sich zu: Während weiter Menschen evakuiert werden, steigt die Terrorgefahr am Kabuler Flughafen. Vor diesem Hintergrund sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre geplante Reise nach Israel vorerst ab.

Merkel sagt Israel-Besuch ab
15:29 Uhr

Vermisster Kreuzfahrtschiff-Passagier tot geborgen

Das Luxus-Kreuzfahrtschiff MS Europa war auf dem Weg nach Antwerpen, als ein 80-jähriger Mann vergangene Woche nahe der Wattenmeer-Insel Texel über Bord ging. In einer großangelegten Rettungsaktion suchten Boote und Hubschrauber in der Nordsee nach dem Vermissten.

Nun hat die Polizei den Tod des Mannes bestätigt. Die Leiche sei am Dienstag am Strand der Wattinsel Terschelling angespült worden, teilte die Polizei mit. Anzeichen für ein Verbrechen gebe es nicht, die polizeilichen Ermittlungen seien damit abgeschlossen.

Zur Identität des Toten machte die Polizei keine näheren Angaben. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Toten um den Hamburger Multi-Millionär und Mode-Mogul Kai Wünsche. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, soll er schon länger unter Depressionen gelitten haben.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Vermisster Kreuzfahrtschiff-Passagier tot geborgen
14:45 Uhr

Pornostar soll 21 Frauen vergewaltigt haben

21 Frauen werfen dem Pornodarsteller Ron Jeremy Vergewaltigung oder sexuelle Übergriffe vor. Das jüngste mutmaßliche Opfer soll zum Tatzeitpunkt erst 15 Jahre alt gewesen sein. Nun muss sich der 68-Jährige, der sich selbst als "sexbesessen" bezeichnet, vor einem Gericht in Los Angeles verantworten.

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(Foto: AP)

Im Juni 2020 war Jeremy erstmals beschuldigt worden, drei Frauen vergewaltigt und eine Vierte sexuell missbraucht zu haben. Sein Anwalt hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Jeremys Erscheinen vor Gericht in Los Angeles hatte eine Welle von weiteren Anschuldigungen ausgelöst.

Seit den 1970er-Jahren wirkte Jeremy in mehr als 1700 Pornofilmen mit. Sein Markenzeichen war sein Schnauzbart. Jeremys Anwalt Stuart Goldfarb hatte nach den ersten Anschuldigungen im vergangenen Jahr versichert, der Porno-Darsteller sei "kein Vergewaltiger", sondern "der Liebhaber von mehr als 4000 Frauen". Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Pornostar soll 21 Frauen vergewaltigt haben
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den Feierabend. Bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
14:07 Uhr

Tornado zieht durch Hochhaus-Schluchten

Ungläubig filmen die Bewohner Huludaos den Tornado, der durch ihre Millionenstadt zieht. Über eine Minute dauert der Spuk. Die Bilanz danach: Dutzende entwurzelte Bäume und beschädigte Häuser - doch glücklicherweise nur ein Verletzter.

Tornado zieht durch Hochhaus-Schluchten
13:30 Uhr

Bloß nicht nachmachen: Die "Milchkisten-Challenge" kann richtig weh tun

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Beten hilft da, ehrlich gesagt, nicht wirklich.

Worauf Leute so kommen, wenn ihnen langweilig ist ... Erst schwankt der Turm aus Milchkisten, dann bricht er zusammen: Bei Tiktok posten Nutzer Videos, in denen sie auf einer Pyramide aus Plastikmilchkisten balancieren. "MilkCrateChallenge" lautet der englische Name der Mutprobe, die sich nach Angaben der "Washington Post" seit Anfang August vor allem in den USA verbreitet. Nun warnen Ärzte davor, die Kurzvideos nachzuahmen.

Ziel der Challenge ist es, eine Pyramide aus aufeinandergestapelten Milchkisten hinauf- und wieder hinunterzuklettern. Doch in den meisten Videos ist zu sehen, wie Teilnehmer die Balance verlieren und dann unsanft auf dem Boden oder auf den Kisten landen. Das Resultat: Ausgerenkte Schultergelenke, Kreuzband- und Meniskusrisse, gebrochene Handgelenke und sogar Rückenmarksverletzungen, wie der Arzt Shawn Anthony vom New Yorker Krankenhaus Mount Sinai berichtet. Vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Neuinfektionen in den USA warnte er daher davor, die Krankenhäuser zusätzlich zu belasten.

Es ist nicht das erste Mal, dass Tiktok-Nutzer ihre Gesundheit für gefährliche Mutproben aufs Spiel setzen: Bei der "Tide Pod Challenge", mussten die Teilnehmer auf Waschmittelkapseln beißen. Die "Choking Challenge", bei der Teilnehmer absichtlich in Ohnmacht fielen, forderte Medienberichten zufolge sogar Todesopfer.

Bloß nicht nachmachen: Die "Milchkisten-Challenge" kann richtig weh tun
12:33 Uhr

Edgar Ramirez' dringender Impf-Appell: "Habe fünf Menschen an Covid verloren"

Innerhalb weniger Wochen hat Schauspieler Edgar Ramirez mit fünf Todesfällen in der Familie und im Freundeskreis zu kämpfen. Alle starben an Covid-19. "Ich kann euch nicht sagen, wie traurig, deprimiert und verzweifelt ich bin", schreibt er auf Instagram, aber auch: "Ich kann euch auch nicht sagen, wie frustriert ich bin. Denn während in den USA Unmengen an Impfdosen weggeschmissen werden müssen, weil Menschen sich nicht impfen lassen wollen, hätten meine Leute in Venezuela, die überhaupt nicht die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen, sich sehr gerne impfen lassen." Nun sind sie tot, und der Schauspieler, der aktuell in "Jungle Cruise" zu sehen ist, fordert dazu auf, sich impfen zu lassen. "Wenn ihr es nicht für euch selbst tut, dann für die, die schwächer sind als ihr."

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Edgar Ramirez' dringender Impf-Appell: "Habe fünf Menschen an Covid verloren"
11:40 Uhr

Scholz. Wie Schmidt. Bei der SPD läuft's ... sagt die SPD

Die SPD stellt ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz in einem neuen Wahlwerbespot in die Tradition des früheren SPD-Kanzlers Helmut Schmidt: Scholz schreitet durch das Berliner Regierungsviertel, während aus dem Off der Amtseid Schmidts erklingt. Schmidt war von 1974 bis 1982 Regierungschef sozialliberaler Koalitionen.

Gut vier Wochen vor der Bundestagswahl zeigte sich SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zuversichtlich für die heiße Wahlkampfphase. "Wir haben keinen Robert Habeck, der die Aufmerksamkeit krampfhaft von der eigenen Kanzlerkandidatin abzieht", so Klingbeil. "Wir haben keinen Markus Söder, der versucht, dem eigenen Kanzlerkandidaten jeden Tag vors Schienbein zu treten", ergänzt er mit Blick auf den CSU-Chef und den Unionskandidaten Armin Laschet. "Wir sind dankbar über den Zuspruch, den Olaf Scholz erfährt.

Er wisse nicht, wann es das letzte Mal bei einer Bundestagswahl so spannend gewesen sei. Das Rennen sei offen. Doch bei SPD laufe der Wahlkampf wie geplant. Bei der Union fehle es an einem Plan. "Das, was wir bei der Union erleben, ist Panik pur."

Scholz. Wie Schmidt. Bei der SPD läuft's ... sagt die SPD
11:00 Uhr

Das könnten unsere Kinder sein, bitte spenden Sie

Alle Kinder, die Sie auf den folgenden Bildern sehen, werden es einigermaßen gut haben. Denn Sie verlassen Afghanistan gerade. Es sieht aus, als gingen sie auf Reisen, dabei gehen sie in ein neues Leben - wenn ihnen weiterhin geholfen wird. Was mit den Kindern ist, die in Afghanistan zurückbleiben, eventuell ohne Eltern, die nicht mehr in die Schule gehen können oder die als Sklaven missbraucht werden - man vermag es sich nicht vorzustellen. Alle diese Kinder brauchen unsere Hilfe.

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(Foto: AP)

Unicef - Nothilfe für Afghanistan

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(Foto: AP)

Ärzte ohne Grenzen

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Welthungerhilfe

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(Foto: AP)

Afghanischer Frauenverein

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(Foto: via REUTERS)

Visions for Children

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(Foto: AP)

Save the children

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(Foto: AP)

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Das könnten unsere Kinder sein, bitte spenden Sie
10:20 Uhr

87-Jährige verursacht mehrere Unfälle an einem Tag - und fährt weiter

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Miss Daisy und ihr Chauffeur - keine einfache Beziehung, aber sicherer. (Foto: imago images/Mary Evans)

So etwas ist nur im Film lustig: Eine Autofahrerin hat in Hagen an einem Tag eine ganze Reihe von Verkehrsunfällen verursacht. Zunächst sei die Seniorin am Mittwochmorgen auf ein an einer roten Ampel stehendes Auto aufgefahren, erklärt die Polizei. Mit dessen Fahrerin habe sie sich darauf verständigt, am Straßenrand zu halten, um die Angelegenheit zu klären. Stattdessen habe die Seniorin ihr Auto nur kurz zur Seite gelenkt und sei weitergefahren.

Danach touchierte sie mit ihrem Fahrzeug laut Polizeibericht mehrere Warnbaken in einer Baustelle. Nach der Unfallaufnahme nahm die Polizei der 87-Jährigen ihren Führerschein ab. Die Beamten erklärten ihr, dass sie nicht mehr fahren dürfe. Die Frau, die den Angaben zufolge einen verwirrten Eindruck machte, entgegnete, dies verstanden zu haben.

Am Nachmittag verursachte sie jedoch den nächsten Unfall: Demnach stieß die Hagenerin gegen einen geparkten Anhänger und schob diesen in ein parkendes Auto. Sie musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden und kam ins Krankenhaus. Ihr stark beschädigtes Fahrzeug wurde abgeschleppt. Über den gesamten Tag verursachte die Seniorin einen Schäden in Höhe von über 21.000 Euro.

87-Jährige verursacht mehrere Unfälle an einem Tag - und fährt weiter
09:33 Uhr

Söder: "Es wird richtig knapp!"

Langsam werden die politischen Größen - im Angesicht der Ratlosigkeit "Wen soll ich bloß wählen?" - aufgrund der jüngsten Umfragen nervös. Und fordern einen harten Endspurt bis zur Bundestagswahl. "Es wird jetzt richtig knapp", sagt CSU-Chef Markus Söder der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier". Es stehe "Spitz auf Knopf", urteilte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) in der "Rheinischen Post".

Söder sagte den Zeitungen, entweder rutsche Deutschland mit der Bundestagswahl "nach links" oder aber das Land bleibe "bürgerlich stabil". Zu Kritik aus der Schwesterpartei CDU, er unterstütze den gemeinsamen Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) nicht ausreichend, sagte der bayerische Ministerpräsident: "Die Verantwortung für die Umfragen liegt nicht in Bayern." Während er und die CSU für Laschet kämpften, würde er sich "ehrlich wünschen, dass sie auch in der CDU mehr für ihn werben".

Söder: "Es wird richtig knapp!"
08:50 Uhr

"Wollen nicht die Reichen töten"

Beruhigend, oder? Chinas Kommunistische Partei verteidigt die geplante Umverteilung von oben nach unten folgendermaßen: Im Kampf gegen die Ungleichheit und für "gemeinsamen Wohlstand" gehe es nicht darum, "die Reichen zu töten, um den Armen zu helfen", so Han Wenxiu von der zentralen Kommission für Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten in Peking. Das Land müsse sich auch davor hüten, "in die Falle des Wohlfahrttums zu tappen", fügte er hinzu. Vielmehr müssten diejenigen, die zuerst reich würden, denen helfen, die bislang zurückgeblieben seien. Es müsse aber auch harte Arbeit gefördert werden: "Wir können keine Faulenzer unterstützen", sagt Han.

Nach einem Treffen unter Vorsitz von Präsident Xi Jinping hatte die Regierung Anfang des Monats zwar erklärt, sie werde legale Einkommen schützen. "Übermäßig hohe" Einkommen sollten aber beschnitten werden. Einkommensstarke Gruppen und Unternehmen sollen zudem dazu angehalten werden, mehr zur Gesellschaft beizutragen. Wohltätige Spenden sollten durch die Steuerpolitik aktiv gefördert werden, sagte Han. Dadurch könne eine bessere "Verteilungsstruktur" erreicht werden. Spenden seien aber "keine Pflicht", fügte er hinzu.

"Wollen nicht die Reichen töten"
08:26 Uhr

Mit Essen spielt man nicht? Doch!

Wie wärs mit einem Salat? Zugegeben, den müssen Sie eh nicht kochen, aber falls Ihnen langweilig ist, dann experimentieren Sie doch mal ein bisschen. So wie Helga Stentzel - die Künstlerin nennt das "Household Surrealism" und gewann bereits den "Food Art Creator of the Year Award".

Mit Essen spielt man nicht? Doch!
08:03 Uhr

Wen interessiert schon das Wetter?

Wo können wir denn hin, wo es besser ist?

  • Nach Irland, dort herrscht unter Hochdruckeinfluss viel Sonnenschein bei trockenen 25 Grad.

  • Oder der Klassiker: Im Mittelmeerraum ist es verbreitet sonnig und an den Küsten knallen sommerliche 27 bis 33 Grad vom Himmel, nur rund um Süditalien und Albanien gibt es Schauer und Gewitter, wie auch eventuell zwischen Valencia und Barcelona

Schauen wir nach Deutschland, dort bringt Tief "Nick" frühherbstliches Wetter

Die letzten Tage des meteorologischen Sommers (bis 31. August 2021) sind von frühherbstlichem Wetter geprägt. Dafür verantwortlich ist "Nick", der über die Ostsee nach Polen und Vorpommern und in den nächsten Tagen nur langsam weiter südwärts nach Tschechien zieht. Er bringt höhenkalte und damit sehr labile Luft mit, die sich bis Anfang nächster Woche nur zögerlich erwärmt. Erst ab Mitte nächster Woche weitet sich vom Nordostatlantik her wieder Hochdruckeinfluss über weite Teile Deutschlands aus.

Besonders vom Nordosten über die Mitte bis in den Südosten Schauer. Höchstwerte 15 bis 22 Grad, an den Küsten windig.

Heute zieht ein Streifen mit Regen über den Süden in die Alpen und von Nordosten her breiten sich Regenschauer über die Mitte bis in den Südosten aus. Besonders in den Mittelgebirgen können auch kurze Gewitter mit dabei sein. Im Nordwesten und am Hochrhein und am Nachmittag auch von der Mosel bis ins nördliche Baden-Württemberg sind Schauer die Ausnahme. Dort setzt sich die Sonne besser durch. Bei maximal 15 bis 22 Grad ist es an den Küsten und auf den Bergen windig mit teils stürmischen Böen aus Nord bis Nordwest.

Wen interessiert schon das Wetter?
07:28 Uhr

Afghanistan - was kommt nach der Luftbrücke?

Noch heute will die Bundeswehr die Luftbrücke aus Afghanistan beenden - doch was passiert danach? Tausende Hilfskräfte, besonders von Nichtregierungsorganisationen sind nach wie vor im Land und haben kaum Chancen auf Ausreise. Müssen westliche Regierungen Verhandlungen mit der Miliz aufnehmen, um vor allem Afghanen retten zu können? "Das Drama ist, dass sich das Ausfliegen im Wesentlichen auf Europäer und Amerikaner beschränkt", regt sich Thomas Rudhof-Seibert von der Organisation "medico international" im Podcast "heute wichtig" auf. Und er warnt davor, zu glauben, dass die Taliban Frauenrechte neuerdings respektieren: "Man muss eher damit rechnen, dass es moderate Anfänge und dann eine Bewegung der Radikalisierung gibt und des Nachlegens."

Außerdem in der neuen Folge "heute wichtig":

  • Das unglaubliche Comeback der SPD

  • Historische Sitzung im Bundestag

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Afghanistan - was kommt nach der Luftbrücke?
06:59 Uhr

Das wird heute wichtig

Good morning in the morning! Schon aus dem Fenster geschaut? Ja, es ist Herbst, das soll uns aber nicht die gute Laune verhageln an diesem wunderbaren August-Donnerstag, denn: Es kann nur besser werden! Dieser einfach so dahingesagte Spruch lässt sich auf viele Bereiche anwenden und deswegen wenden wir uns auch sofort den Dingen des Lebens zu, die uns heute beschäftigen werden. Bei Fragen kontaktieren Sie also bitte nur im äußersten Notfall Ihren Arzt oder Apotheker, die haben genug zu tun, und schreiben mir an sabine.oelmann@nama.de.

Das wird heute wichtig.

  • Natürlich geht es heute weiterhin um Afghanistan: Um 14.30 Uhr findet ein Sondertreffen der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der EU zur Lage in Afghanistan statt

  • Am späten Nachmittag werden bei einer Gala Europas Fußballerin und Fußballer des Jahres bekannt gegeben

  • G20-Konferenz zu Stärkung der Rolle von Frauen: Aus 20 der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer treffen sich die Gleichstellungsminister und -beauftragte sowie Vertreter verschiedener Organisationen und Wissenschaftler. Es geht auch um die Benachteiligungen für Frauen durch die Corona-Pandemie

  • In Offenbach wird heute eine Pressekonferenz über die Risiken und Folgen durch Starkregen für Städtebau und Bevölkerungsschutz abgehalten. Dabei sein werden der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Präsident des THW, die Abteilung Raum- und Stadtentwicklung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und die Leitung des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes

  • Prozesse in Deutschland: Totes Baby in Mülltonne, Plädoyers im Mordprozess gegen Mutter erwartet; Prozess um Unfalltod von vier Menschen auf der A44, angeklagt ist ein Lastwagenfahrer aus Rumänien. Er war am 11. September 2020 ungebremst auf ein Stauende aufgefahren. Möglicherweise Urteil im Prozess gegen 32-Jährigen wegen Geiselnahme in JVA Geldern: Der Angeklagte soll am 2. September 2020 einen JVA-Beamten mit einem Messer bedroht und genötigt haben, ihn aus der Anstalt zu bringen; Fortsetzung im Prozess um Dreifachmord von Starnberg

Das wird heute wichtig
06:26 Uhr

Warten auf Urteil im Prozess um tödliche Teufelsaustreibung

Im Prozess um eine tödliche Teufelsaustreibung durch einen Wunderheiler vor dem Berliner Landgericht wird am Montag das Urteil erwartet. Drei Familienmitglieder sollen auf Empfehlung des ebenfalls angeklagten islamischen Wunderheilers im Dezember 2015 eine junge Frau vergiftet haben. Der sogenannte Hodscha empfahl laut Anklage, der 22-jährigen Ehefrau eines Angeklagten Salzwasser zu verabreichen, um einen Teufel auszutreiben, der für die Kinderlosigkeit des Paars verantwortlich sei.

Die ebenfalls angeklagten Eltern des Ehemanns sollen gemeinsam mit ihrem Sohn der jungen Frau über eine Woche hinweg täglich rund anderthalb Liter Salzwasser verabreicht haben. Der sogenannte Wunderheiler soll die Sitzungen teilweise mit Lesungen aus dem Koran begleitet haben. Die Frau starb nach einer Woche im Krankenhaus.

Im Prozess forderte die Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge für den angeklagten Ehemann Wajdi H. fünf Jahre, für dessen Mutter Widad A. drei Jahre und drei Monate und für dessen Vater Mohamad H. zwei Jahre und sechs Monate Haft. Für den sogenannten Wunderheiler Mazen K. plädierte die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung auf eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und eine Zahlung von 3000 Euro.

Warten auf Urteil im Prozess um tödliche Teufelsaustreibung
06:17 Uhr

Igor Levit will im Wahlkampf mitmischen

Klassik-Star Igor Levit mischt sich gern mit viel Elan in politische Debatten ein - und will sich auch vor der Bundestagswahl am 26. September nicht zurückhalten. "Ich kann noch nicht ins Detail gehen, weil ich noch nicht so weit bin - aber seien Sie sich sicher, ich werde mich, so wie ich es kann und wie es sich richtig anfühlt, in den letzten Wochen des Wahlkampfes beteiligen", kündigt der Klavier-Virtuose an.

Levit, der unter anderem mit der Gesamtaufnahme der Beethoven-Sonaten seit 2019 große Erfolge bei Plattenkäufern und Kritikern feiert, hat für die Wahl eine klare Präferenz. "Was meine Mitgliedschaft bei den Grünen angeht - die ist kein Geheimnis, da bin ich vollkommen transparent. (..) Das ist mein Team!"

Levit unterstützte in der Vergangenheit auch die Umweltaktivisten von Fridays for Future am Klavier auf der Straße oder positionierte sich mit seiner Musik bei Demonstrationen im Dannenröder Forst. Im Herbst 2020 wurde Levit für sein gesellschaftliches Engagement von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Igor Levit will im Wahlkampf mitmischen