Donnerstag, 29. Oktober 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 29. Oktober 2020

Wieder erschüttert eine brutale Messerattacke Frankreich und die ganze Welt. Ein 21-jähriger Tunesier ermordet in einer Kirche in Nizza drei Menschen. Mehrere weitere werden verletzt. Präsident Macron spricht von einem "islamistischen Terroranschlag". Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

21:47 Uhr

Zu Party nicht eingeladen: Jugendlicher greift Freund mit Messer an

In Aachen hat ein 16-Jähriger seinen Freund mit einem Messer schwer verletzt - weil er nicht zu einer Halloween-Party eingeladen wurde. Zwischen den beiden Jugendlichen war es wegen der anstehenden Feier zum Streit gekommen, teilte die Polizei mit. Die beiden 16-Jährigen seien erst handgreiflich geworden, dann habe der nicht zur Feier eingeladene Jugendliche ein Messer gezogen und auf seinen Freund eingestochen. Dieser musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

21:34 Uhr

Conti-Chef Degenhart legt Amt vorzeitig nieder

Nach dem peinlichen Fehler in der Wendler-Meldung - der Sänger kündigte seine Rückkehr an, nicht seinen Rücktritt - geht es in diesem Eintrag wirklich um einen Rücktritt: Der Vorstandschef des Autozulieferers Continental, Elmar Degenhart, legt sein Amt vorzeitig nieder. Wie der Dax-Konzern aus Hannover überraschend mitteilte, informierte der 61-Jährige den Aufsichtsrat über seinen Entschluss. Demnach gibt Degenhart das Mandat an der Unternehmensspitze "aus Gründen unmittelbar notwendiger, gesundheitlicher Vorsorge" Ende November auf.

20:52 Uhr

Mysteriöser Wendler kündigt Rückkehr an

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Was hat er da im Mundwinkel?

(Foto: Screenshot Instagram)

Vier Wochen nach seinem Coming-Out als Corona-Verschwörungstheoretiker ist es wieder etwas ruhiger geworden um Michael Wendler. Doch jetzt meldet er sich wieder zu Wort: "Back on November 3rd" schreibt der Sänger in einer Instagram-Story. Dazu postet er ein bizarres schwarz-weißes Bild von sich selbst mit unbekanntem Gegenstand im Mundwinkel (womöglich einer Zigarre).

So wie es aussieht, will der Wendler ausgerechnet am Tag der US-Wahl "zurückkehren". Was er damit meint, erklärte er nicht. Der 48-Jährige postete dazu lediglich ein paar "Weisheiten", die ein wenig nach Verschwörungstheorien klingen:

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(Foto: Screenshot Instagram)

Anmerkung der Redaktion: In der Überschrift hieß es zunächst "Wendler kündigt Rücktritt an". Dabei handelte es sich um einen Fehler.

20:27 Uhr

Königin Silvia von Schweden trauert um ihren Bruder

Traurige Nachrichten aus dem schwedischen Königshaus. Silvia von Schweden hat ihren älteren Bruder verloren. Walther Sommerlath ist am 23. Oktober im Alter von 86 Jahren verstorben, wie der Palast offiziell mitteilte. Der Bruder der schwedischen Monarchin war demnach krank und ist in einem Krankenhaus friedlich eingeschlafen.

Königin Silvia sagte über ihren Verlust: "Ich und meine Familie sind sehr traurig und vermissen meinen Bruder Walther." Die gebürtige Deutsche ist das jüngste von vier Kindern. 2006 ist bereits ihr Bruder Jörg, der jüngste von den drei Brüdern, gestorben. Er hatte Krebs. Ihr ältester Bruder, Ralf (geb. 1921), lebt in ihrer Heimatstadt Heidelberg.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:43 Uhr

Mehr als 140 Menschen sterben bei Schiffsunglück vor Senegal

Bei einem Schiffsunglück vor Senegal sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration mindestens 140 Flüchtlinge ertrunken. Das Unglück habe sich am vergangenen Wochenende ereignet, teilte die UN-Organisation mit. Es sei das schlimmste Unglück dieser Art in diesem Jahr.

19:09 Uhr

Lukaschenko schließt Belarus-Grenzen: Bürger sitzen im Ausland fest

Belarus hat ohne Vorwarnung seine Grenzen zu den EU-Staaten Polen, Litauen und Lettland sowie zur Ukraine geschlossen - angeblich wegen der "epidemiologischen Lage" in einigen Nachbarländern, wie der Grenzschutz erst Stunden nach der Schließung mitteilte. "Wir müssen die Grenze schließen", hatte zuvor Diktator Lukaschenko ohne Angabe von Gründen gesagt.

  • Durchgelassen würden nur Diplomaten und Lastverkehr, teilte der Grenzschutz mit.
  • Bürger aus Belarus sitzen an den Grenzübergangsstellen fest und können nicht in ihre Heimat zurückkehren.
  • Es gilt als wahrscheinlich, dass es eher politische Gründe für die Grenzschließung gab. Die Beziehungen von Belarus zu allen vier Nachbarn sind gespannt, seit sie Lukaschenko nicht mehr als Präsidenten anerkennen. Mit Russland, das extrem hohe Infektionszahlen hat und Lukaschenko unterstützt, funktioniert der Grenzverkehr.
18:45 Uhr

Auto fährt in Menschengruppe - ein Toter, drei Schwerverletzte

Im nordrhein-westfälischen Kempen ist ein Auto in eine Menschengruppe auf einem Rad- und Gehweg gefahren. Eine Person kam dabei ums Leben, mindestens drei weitere wurden schwer verletzt. Der Autofahrer kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach RTL-Informationen soll es sich bei dem Todesopfer um ein Kind handeln. Die Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern abtransportiert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:26 Uhr

Gesundheitsgefahr: Hersteller ruft Snack-Produkte zurück

Der Snackhersteller Lorenz Snack-World ruft vorsorglich bestimmte Produkte mit Sesamsamen zurück. Sie könnten Rückstände des als gesundheitsschädlich eingestuften Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid enthalten, teilte das Unternehmen mit. Betroffen seien Produkte mit bestimmter Chargennummer und bestimmtem Mindesthaltbarkeitsdatum, die hier veröffentlicht wurden.

Aus Geschäften werden dort noch vorhandene Produkte entfernt. Verbraucher sollen schon gekaufte und von dem Rückruf betroffene Produkte nicht verzehren und können diese gegen Erstattung des Geldes zurückgeben oder umtauschen.

18:06 Uhr

Identität des Nizza-Attentäters steht fest

Bei dem Attentäter von Nizza handelt es sich nach Angaben der Ermittler um einen 21-jährigen Tunesier. Der Mann sei Ende September über die italienische Insel Lampedusa in die EU gelangt und anschließend nach Frankreich gekommen.

Der Festgenommene soll Brahim Aouissaoui heißen und kein Asyl in Frankreich beantragt haben. Nach seiner Ankunft auf Lampedusa hatten ihn die italienischen Behörden demnach zunächst in Corona-Quarantäne genommen und ihn dann aufgefordert, das italienische Staatsgebiet zu verlassen.

17:39 Uhr

Marktleiter wirft Kundin raus: Edeka-Filiale führt Dresscode ein

Ein Fall für die Modepolizei: Wenn man in Duisburg einkaufen geht, muss man künftig nicht nur das Portemonnaie und die Maske mitnehmen, sondern auch anständig aussehen.

Zumindest in einer Edeka-Filiale am Neumarkt. Dort hat eine morgendliche Kundin mit Pyjama, Puschen und pinkem Morgenmantel den Supermarktleiter Frank Schneider auf die Palme gebracht. Der 43-Jährige komplimentierte die Frau mitsamt ihrer Tochter - ebenfalls im Schlafdress - nicht nur aus dem Laden, sondern hängte ein Verbotsschild auf: "Personen mit Morgenmantel oder Schlafanzug haben keinen Zutritt zu unserem Laden", steht darauf. Schlafanzug-Einkäufe seien "aus hygienischen Gründen nicht akzeptabel", sagte der Edeka-Marktleiter. Welcher Virologe ihm so etwas erzählt hat, bleibt ein Geheimnis. Die Kundin habe "mit leichtem Moppern" - die Tochter an der Hand - den Laden verlassen, so Schneider.

17:30 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:56 Uhr

Roxette veröffentlichen vier neue Alben

Vor fast einem Jahr, am 6. Dezember 2019, verstarb die Roxette-Sängerin Marie Fredriksson. Jetzt bringt ihr kongenialer Partner Per Gessle eine ganze Kompilation an bisher unveröffentlichten Songs, verschollen geglaubten Demo-Aufnahmen, Bonustracks oder alternativen Mixen aus der 30-jährigen Bestehenszeit des schwedischen Pop-Duos auf den Markt. Los geht es bereits an diesem Freitag, den 30. November 2020 mit Volume 1 von "Bag of Trix".

Drei weitere Alben erscheinen am 13. und 27. November sowie am 11. Dezember 2020 zunächst einzeln im Digitalformat und im Dezember dann auch als 4er LP-Box und als 3er CD-Set. Darin sollen "seltene Einblicke in die Karriere einer der faszinierendsten Popgruppen Schwedens" gewährt werden, heißt es in der Ankündigung, in der auch Per Gessle zu Wort kommt. Er sehe vieles, was nicht veröffentlicht wurde, heute als "interessanten Teil unseres Katalogs an". Aus diesem Grund finde er, dass "Bag of Trix" ein sehr spannendes Hörerlebnis sei.

16:35 Uhr

Polizisten wecken schlafende Einbrecher

Guten Morgen, Sie sind festgenommen! In Köln ist ein Einbrecherpaar noch am Tatort eingeschlafen.

  • Die Polizei fand die beiden am Mittwochmorgen schlafend in einem leerstehenden Fabrikgebäude im Stadtteil Mülheim. Um die Verdächtigen herum lagen mehrere abmontierte Stromkabel zum Abtransport bereit.
  • Der 33 Jahre alte Mann ohne festen Wohnsitz gab an, dass es sehr stark geregnet habe und sie sich daher erstmal hingelegt hätten. In seiner Tasche fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge.
  • Ermittelt wird nun wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl gegen den Mann.
15:53 Uhr

Mit Messer bewaffneter Mann in Lyon festgenommen

Hat die Polizei nach der Messerattacke in Nizza einen weiteren Anschlag - diesmal in Lyon -  vereitelt? Im Zentrum der zweitgrößten französischen Stadt ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann festgenommen worden. Zeugen hatten zuvor die Polizei benachrichtigt. Der Mann ist den Sicherheitsdiensten bekannt. Niemand wurde verletzt.

Die Zeitung "Le Parisien" berichtete außerdem von einer Festnahme in Sartrouville in der Nähe von Paris. Der Mann soll seinem Vater anvertraut haben, nach der Attacke in Nizza einen Anschlag verüben zu wollen, und habe ein Messer dabei gehabt, so die Zeitung weiter. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Auch in der Nähe von Avignon gab es einen mutmaßlich islamistischen Angriff auf Passanten. In dem Ort Montfavet bedrohte ein Mann mehrere Menschen mit einer Pistole. Die Polizei erschoss ihn.

Im saudi-arabischen Dschidda griff ein Mann am französischen Konsulat einen Sicherheitsbeamten an. Der Mitarbeiter wurde leicht verletzt. Der Täter wurde festgenommen.

15:41 Uhr

Mann ohne Maske schlägt Supermarkt-Mitarbeiter

Merkwürdige Geschichte. Ein Mann betritt ohne Mund-Nasen-Schutz einen Supermarkt in einem Einkaufszentrum im bayerischen Zirndorf. Er wird vom Personal auf die fehlende Maske angesprochen. Der 41-Jährige behauptet, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, will es aber nicht zeigen. Stattdessen wird er aggressiv und schlägt einen Sicherheitsmitarbeiter ins Gesicht. Der Security-Mann verliert dadurch ein Stück eines Zahnes.

Und was ist denn an dieser Geschichte so merkwürdig? Der Randalierer hatte wirklich ein Attest dabei! Dieses zeigte er später der Polizei, die nun gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt. Eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz muss er aber nicht befürchten.

15:06 Uhr

Ab Januar: Mehr Kindergeld, weniger Steuern

Gute Nachricht für Familien: Ab Januar soll es mehr Kindergeld geben. Der Bundestag beschloss, dass der monatliche Zuschuss um 15 Euro steigen soll. Konkret soll das Kindergeld für das erste und zweite Kind auf 219 Euro pro Monat angehoben werden, für das dritte Kind auf 225 Euro und ab dem vierten Kind auf 250 Euro.

  • Zugleich werden Familien steuerlich entlastet: Der Kinderfreibetrag wird um mehr als 500 Euro auf 8388 Euro angehoben.
  • Darüber hinaus sollen alle Steuerzahler bei der Einkommensteuer entlastet werden. So wird der Grundfreibetrag, auf den keine Steuern gezahlt werden müssen, von 9408 Euro auf 9696 Euro angehoben. Auch Pauschbeträge für behinderte Menschen und pflegende Angehörige bei der Steuer steigen erstmals seit Jahrzehnten deutlich.
  • Der Bundesrat muss den Plänen allerdings noch zustimmen.
14:52 Uhr

Schichtwechsel

Christoph Rieke verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:43 Uhr

GdP fordert Absage von Atommüll-Transporten

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Die GdP sieht in Castor-Einsätzen der Polizei wie diesem im Jahr 2011 eine zu große Herausforderung.

(Foto: imago stock&people)

Zwei Landesverbände der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordern, den laufenden Castor-Transport von Sellafield nach Biblis in Norddeutschland zu stoppen und neu zu bewerten. Sowohl die GdP in Hessen als auch der Verband in Niedersachsen nannten die Beförderung des Atommülls von der Nordseeküste nach Südhessen unnötig, riskant und unverhältnismäßig. Demnach sei ein Transport quer durch Deutschland sowohl aufgrund der aktuell erhöhten Einsatzlage als auch aufgrund des Infektionsgeschehens unverantwortbar. Die Begleitung halte Tausende Beschäftigte der hessischen und niedersächsischen Polizei sowie von der Bundespolizei von dringenden Aufgaben ab und setze sie einem gesteigerten Infektionsrisiko aus.

14:27 Uhr

Antisemitismus-Vorwürfe: Corbyn fliegt aus Labour-Partei

Die britische Labour-Partei hat ihren ehemaligen Parteichef Jeremy Corbyn nach Antisemitismus-Vorwürfen suspendiert. Dies teilte ein Parteisprecher in London mit. Die Entscheidung sei angesichts verharmlosender Äußerungen Corbyns zu einer unabhängigen Untersuchung zu Antisemitismus in der Oppositionspartei getroffen worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:06 Uhr

Daimler-Erpresser muss mehr als sechs Jahre hinter Gitter

Erst zündete er in Berlin eine Rohrbombe unter einem A-Klasse-Mercedes. Dann sendete der 31-Jährige Erpresser-Mails mit Millionenforderungen an Daimler. Daraus wurde nix, der Mann muss nun ins Gefängnis.

  • Das Stuttgarter Landgericht verurteilte den Mann zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe.
  • Das Urteil fällte der Richter wegen versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
  • Der Verurteilte hatte zwischen Dezember 2019 und April elfmal hohe Geldbeträge von Daimler verlangt - in einem Fall waren es 25 Millionen Euro.
13:36 Uhr

Dieses Bundesland geht die Verkehrswende am besten an

Lärmschutz, Flächenverbrauch, Luftqualität, Klimaschutz und Verkehrssicherheit: Das sind die Kategorien, die eine Verkehrsstudie zu den Themen Nachhaltigkeit und Sicherheit in den 16 Bundesländern untersucht hat. Die Unterschiede sind offenbar groß.

  • Laut der Allianz pro Schiene, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Umweltorganisation BUND haben alle Landesregierungen einen erheblichen Gestaltungsspielraum in der Verkehrspolitik, den sie viel zu selten für mehr Nachhaltigkeit nutzen.
  • Demnach verteilten die Forscher in jeder Studienkategorie bis zu 20 Punkte - Baden-Württemberg liegt mit 65 von 100 möglichen Punkten vor Thüringen (63) und Rheinland-Pfalz (58).
  • Schlusslicht ist Bayern mit nur 39 Punkten.
  • "Der Freistaat ist intransparent bei den verkehrsbedingten Klimabelastungen und schneidet auch bei Luftqualität und Flächenverbrauch schlecht ab", erklärte die Allianz pro Schiene.

12:56 Uhr

Idefix bekommt eigene TV-Serie

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Idefix emanzipiert sich von seinem Herrchen Obelix - zumindest im TV.

(Foto: imago stock&people)

Es gibt auch noch positive Nachrichten: Der aus den "Asterix"-Comics bekannte Hund Idefix bekommt erstmals eine eigene Fernsehserie. Der Deutschland-Start der Animationsserie soll im kommenden Jahr bei Super RTL sein. "Obelix' treuer Begleiter Idefix stand bislang selten im Mittelpunkt", teilte der Sender mit. Das wolle man nun ändern. Die Serie spielt demnach im Jahr 52 vor Christi - also zwei Jahre, bevor Idefix auf Asterix und Obelix treffen sollte. Die von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo 1959 begonnene "Asterix"-Reihe ist mit mehr als 380 Millionen verkauften Exemplaren eine der erfolgreichsten Comicreihen der Welt.

12:13 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

12:05 Uhr

Lukaschenko feuert Innenminister

Seit Tagen streiken Zehntausende Menschen in Belarus und protestieren damit gegen das Regime von Machthaber Alexander Lukaschenko. Der reagiert nun mit der Entlassung seines Innenministers. Nachfolger von Juri Karajew wird der Polizeichef der Hauptstadt Minsk, Iwan Kubrakow, erklärte Lukaschenko der Staatsagentur Belta zufolge. Gründe für den Schritt nannte der 66-Jährige nicht. Einen neuen Job hat der abgesetzte Karajew offenbar schon: Den Belta-Angaben zufolge wird er neuer Beauftragter des Präsidenten in der Region Grodno an der Grenze zum EU-Land Polen, wo seit Wochen besonders viele Menschen protestieren.

11:27 Uhr

Zu viel Stress: Koalas sind in Existenz bedroht

Fühlen Sie sich gestresst? Bekanntermaßen geht dieser Zustand an die Substanz - und das ist offenbar nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Koalas der Fall.

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Hard knock life: Die Bestände von Koalas sinken aufgrund von Stress dramatisch.

(Foto: imago images/AAP)

  • Wegen der Zerstörung ihres Lebensraumes, immer neuen Buschbränden und Hitzewellen leiden die pelzigen Australier so sehr unter Stress, dass ihr Bestand stetig abnimmt.
  • Das ist ein Ergebnis einer Studie der Western Sydney University.
  • Demnach führt der ständige psychische Druck dazu, dass das Immunsystem der Koalas überfordert ist.
  • Die "Australian Koala Foundation" schätzte bereits 2018, dass es maximal nur noch 85.000 Koalas gab.
10:43 Uhr

Mehr als 76 Millionen US-Bürger haben schon gewählt

Für viele Wählerinnen und Wähler in den USA steht bereits fest, wer ihr Land künftig als Präsident führen soll. Millionen haben schon im Rahmen des sogenannten Early Voting ihre Stimme abgegeben. Für Interessierte lohnt ein Blick in die Erhebungen des US Elections Project der Universität von Florida, das die bisher abgegebenen Stimmen zählt. Demnach haben schon mehr als 76,5 Millionen Menschen gewählt. Wahlberechtigt sind in den USA schätzungsweise 233 Millionen Menschen. Somit haben nach den jüngsten Erhebungen des Wahlprojekts der University of Florida bereits knapp 33 Prozent - also etwa ein Drittel - der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Aus der Statistik geht hervor, dass vor allem Anhänger des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden ihre Stimmen abgegeben haben. Der offizielle Wahltag ist der 3. November.

10:15 Uhr

Jugendliche stürzen beim Parasailing in den Tod

Für mehrere britische Urlauber ist der Griechenland-Urlaub zur Tragödie geworden. Auf der Insel Rhodos sind zwei Jugendliche beim Parasailing ums Leben gekommen.

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Seit vergangenem Jahr ist es in Griechenland verboten, beim Parasailing mehr als zwei Teilnehmer in die Luft zu ziehen. (Archivbild)

(Foto: imago/PEMAX)

  • Laut der griechischen Küstenwache befanden sich die Jugendlichen bei starkem Wind in der Luft, als das Verbindungsseil zum Boot riss und sie in einer felsigen Küstenregion abstürzten.
  • Demnach handelt es sich bei den Todesopfern um ein Mädchen und einen Jungen im Alter von 15 und 13 Jahren.
  • Ein weiterer 15-Jähriger wurde schwer verletzt.
  • Gegen den Bootsführer wird ermittelt, er soll gegen verschiedene Vorschriften verstoßen haben.
09:53 Uhr

Messerangreifer tötet Person in Nizza

Bei einer Messerattacke in der südfranzösischen Küstenstadt Nizza wurden zwei Menschen getötet, wie die Polizei mitteilt. Zudem wurden mehrere Personen verletzt. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Kirche Notre-Dame ereignet, schrieb Bürgermeister Christian Estrosi auf Twitter. Demnach deute "alles auf einen Terroranschlag" hin. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden.

[Aktualisierung 10.43 Uhr]: Inzwischen hat die französische Antiterror-Staatsanwaltschaft den Fall an sich gezogen. Ermittelt werde wegen "Mordes und Mordversuchs im Zusammenhang mit einer terroristischen Tat", teilte die Staatsanwaltschaft in Paris mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:30 Uhr

FBI sieht Kliniken durch Cyberattacken in Gefahr

Die Gesundheitssysteme sind aufgrund der Pandemie in vielen Ländern der Welt am Limit. Nun warnt das FBI davor, dass Cyberangriffe die Situation dramatisch verschärfen könnten – einige US-Kliniken seien bereits betroffen. Demnach bestehe die Gefahr fortlaufender Attacken mit dem Erpressungstrojaner Ryuk. Die Software verschlüsselt typischerweise den Inhalt von Computern und verlangt Lösegeld mit Versprechen, die Daten wieder freizugeben. Medienberichten zufolge wurden bereits Krankenhäuser in den Bundesstaaten New York, Oregon und Minnesota angegriffen.

09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:56 Uhr

Perry und Bloom singen Lied zur US-Wahl

Ja, dieser Tage dreht sich vieles nicht nur um Corona, sondern auch um die Präsidentschaftswahl in den USA. Die findet schon in fünf Tagen statt. Damit das niemand in dem Land verpennt, haben sich die beiden Stars Katy Perry und Orlando Bloom ein kurzes Lied ausgedacht.

  • "Raus aus den Federn und auf zur Wahlurne!", singt Perry in dem Lied, das sie mit ihrem Verlobten auf Instagram veröffentlichte.
  • "Es geht um die zukünftigen Generationen", erklärt der Brite Bloom zum Ende des Videos.
  • Demnach sei das Liedchen der gemeinsamen Tochter Daisy Dove gewidmet.
  • Die US-Amerikanerin Perry erklärte, sie habe bereits gewählt.
*Datenschutz

08:04 Uhr

Schröder "befürchtet" schwarz-grüne Koalition

Falls Sie es noch nicht wussten: Gerhard Schröder ist jetzt auch ein Podcaster. In seiner neuesten Ausgabe plaudert er über die kommende Bundestagswahl. Demnach ist sich der Altbundeskanzler fast sicher, dass die Union mit den Grünen koalieren wird - unabhängig vom CDU-Spitzenkandidaten.

  • "Die grüne Partei ist, was ihre Führung angeht, eine neokonservative Partei, das muss man wissen", sagte Schröder in seinem Podcast.
  • Der 76-Jährige bezog sich auf dabei die Parteivorsitzenden Robert Habeck, Annalena Baerbock und die Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt.
  • "Deshalb muss man auch davon ausgehen, dass es, gleichgültig wer der nächste Kanzlerkandidat der CDU wird, eine schwarz-grüne Koalition - fürchte ich für das Land - geben wird", so Schröder.
  • Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die nächste Bundestagswahl gilt Ende September.
07:41 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Nun bekommen wir ihn – den Lockdown, Shutdown oder wie es auch immer heißen soll. Fest steht: Bei den gestrigen Beratungen haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, das öffentliche Leben im November stark herunterzufahren. So weit, so bitter. Wir halten Sie auf dem Laufenden, was das in den einzelnen Ländern konkret bedeutet.

Auch die Kanzlerin will Auskunft über die gestrigen Beschlüsse geben. Termin des Tages ist die Regierungserklärung von Angela Merkel im Bundestag – die dritte seit Beginn der Pandemie. Kleine Info am Rande: Heute vor exakt zwei Jahren kündigte Merkel an, sich vom CDU-Vorsitz zurückzuziehen und keine fünfte Amtszeit als Bundeskanzlerin mehr anstreben zu wollen. Der 29. Oktober scheint kein Sahnetag für sie zu sein.

Diese Themen stehen außerdem auf der Agenda:

  • Die europäischen Staats- und Regierungschefs beraten beim EU-Gipfel über eine gemeinsame Linie im Kampf gegen die zweite Corona-Welle.
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    Nach ihrer Regierungserklärung wird Merkel am EU-Gipfel zur Corona-Pandemie teilnehmen.

    (Foto: REUTERS)

  • Apropos Corona: Selbstredend gibt es auch heute einen Liveticker zu den aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus.
  • Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht ihre Arbeitsmarktstatistik für den Monat Oktober.
  • Im Prozess um die Erpressung des Daimler-Konzerns will das Stuttgarter Landgericht das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter verkünden.
  • Ein Expertengremium der Universitätsmedizin Halle stellt die Ergebnisse des Leipziger Corona-Experiments im Sommer (Sie erinnern sich: Tim Bendzko vor rund 1400 Freiwilligen) vor.
  • Das Warten hat ein Ende: Fünf Finalisten erfahren heute Abend, ob sie den Internationalen Hochhauspreis gewinnen. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in Frankfurt verliehen.
  • Und Fußball gibt's auch – in der Europa League: Die TSG Hoffenheim fordert im zweiten Gruppenspiel KAA Gent heraus (ab 18.55 Uhr im Liveticker bei ntv.de und auf DAZN), Bayer Leverkusen muss bei Slavia Prag ran (ab 21 Uhr im Liveticker bei ntv.de und auf Nitro sowie DAZN).

Volles Programm heute. Mein Name ist Christoph Rieke und ich wünsche Ihnen einen stressfreien Donnerstag! Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir doch an christoph.rieke(at)nama.de. Bleiben Sie fit!

07:30 Uhr

Regenwolken ziehen stramm übers Land

Zwischen Tief "Marola" bei Irland und Hoch "Pit" über Spanien strömt mit einer strammen Westströmung feuchte und heute auch mal etwas kühlere Luft vom Atlantik nach Deutschland.

In der Nordhälfte des Landes ziehen zunächst kräftige und örtlich auch gewittrige Schauer durch, in den Gipfellagen von Harz und Erzgebirge sind über 1000 Metern Höhe Schneeschauer dabei. Im Tagesverlauf lassen die Schauer von Westen her immer mehr nach und machen zeitweise der Sonne Platz. Am Nachmittag ziehen im Westen Niedersachsens sowie in NRW und Rheinland-Pfalz aber schon die nächsten Regenwolken auf. Im Süden bleibt es dagegen trüb und hier fällt zeitweise Regen, vor allem an den Alpen.

Die Temperaturen erreichen zwischen 9 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und bis 14 Grad am südlichen Oberrhein. Dazu weht frischer und in Böen starker, an der Küste und auf den Bergen stürmischer Südwest- bis Westwind.

07:05 Uhr

Klitschko erklärt sich zum Wahlsieger von Kiew

Rund 28,6 Millionen Wahlberechtigte in der Ukraine waren am Sonntag aufgerufen, mehr als 1400 Bürgermeister und Ortsvorsteher zu bestimmen. Unter den Kandidaten war auch der Kiewer Amtsinhaber Vitali Klitschko. Wahrscheinlich darf er auch weiterhin die Hauptstadt regieren.

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Klitschko darf mutmaßlich weiter die ukrainische Hauptstadt Kiew regieren.

(Foto: imago images/Ukrinform)

  • Er fühle sich geehrt, "mehr als 50 Prozent der Stimmen" erlangt zu haben, erklärte der Ex-Profiboxer auf Facebook.
  • Seine Wahlkampfchefin Oxana Prodan sagte: "Den Angaben aus den Wahllokalen nach ist das Ergebnis von Vitali Klitschko 50,9 Prozent."
  • Das endgültige Ergebnis der Stimmauszählung wird jedoch erst in den kommenden Tagen erwartet.
  • Sollte Klitschko die absolute Mehrheit verpassen, muss er sich Mitte November einer Stichwahl stellen.
  • Der 49-Jährige ist seit 2014 Bürgermeister der Drei-Millionen-Stadt.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:45 Uhr

Zwei US-Staaten machen Ausnahme bei Briefwahl

Aufgrund der Corona-Pandemie stimmen in diesem Jahr deutlich mehr Menschen in den USA als sonst per Brief bei der Präsidentenwahl ab. Stichtag ist fast überall der 3. November – in zwei Bundesstaaten gibt es aber eine Ausnahme.

  • In Pennsylvania sollen die Briefwahlunterlagen noch gelten, wenn sie bis zu drei Tage später eintreffen, in North Carolina sind es sogar neun Tage.
  • Das Oberste Gericht hatte diese Entscheidungen der beiden Bundesstaaten für zulässig erklärt.
  • Pennsylvania und North Carolina gehören zu den umkämpften Bundesstaaten, die die Wahl entscheiden könnten.
*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:12 Uhr

Kampfjet fängt Flugzeug bei Trump-Rede ab

Aufregung im US-amerikanischen Arizona: Während einer Wahlkampfrede von US-Präsident Donald Trump im Ort Bullhead City hat ein Flugzeug den dortigen Luftraum verletzt.

  • Der Pilot des Fliegers habe zunächst nicht auf Funksprüche reagiert und sich erst gemeldet, als ein F-16 Kampfjet Signalleuchten eingesetzt habe, erklärte das US-Luftverteidigungskommando.
  • Danach sei die Maschine ohne weitere Zwischenfälle aus der gesperrten Zone eskortiert worden.
  • Trump hatte die Signalleuchten während seiner Rede bemerkt und gesagt: "Schaut Euch das an! Schaut, schaut, schaut! Schaut Euch das an: Sie haben dem Präsidenten eine kleine Vorführung gegeben."
Mehr dazu lesen Sie hier.
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht