Freitag, 26. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 26. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

falls Sie am Wochenende nicht gerne online sind, hier schon mal die Erinnerung: morgen Nacht wird wieder an der Uhr gedreht. Dadurch haben wir zwar eine Stunde weniger Schlaf, dafür werden die Tage aber endlich wieder länger!

Bevor ich ins Wochenende entschwinde, stelle ich Ihnen noch einige der bestgelesenen Artikel des Tages vor:

21:59 Uhr

Glasfragmente in Flaschen: Hersteller ruft Mineralwasser zurück

Das Unternehmen Eifel-Quelle GmbH ruft Mineralwasser mit der Produktbezeichnung "Eifel Quelle Classic" zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in vereinzelten Flaschen Glasfragmente oder Glasgries befinden, teilte das Portal lebensmittelwarnung.de mit. Den Rückruf begründete das Unternehmen mit vorbeugendem Verbraucherschutz. Vertrieben werde das Wasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Konkret gehe es um 0,75-Liter-Glasflaschen mit Haltbarkeitsdatum 9. Februar 2024, 13.00 Uhr, bis 9. Februar 2024, 16.40 Uhr.

21:19 Uhr

Rollstuhlfahrer auf Bundesstrasse von Auto überrollt

Ein 85 Jahre alter Rollstuhlfahrer ist auf einer Bundesstraße in Nordrhein-Westfalen von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden.

Der Mann habe die Straße in der Stadt Greven nach ersten Erkenntnissen mit seinem Elektrorollstuhl überqueren wollen, teilte die Polizei mit. Dort habe ihn ein 76-Jähriger mit seinem Wagen erfasst, der auf der Bundesstraße unterwegs gewesen sei. "Bei dem Zusammenstoß wurde der Rollstuhlfahrer so schwer verletzt, dass er trotz schnell eintreffender Rettungsfahrzeuge noch am Unfallort verstarb", erklärte die Polizei. Die Straße wurde voll gesperrt.

20:42 Uhr

Biden lädt Putin und Xi zu virtuellem Klimagipfel ein

US-Präsident Joe Biden hat seine Kollegen aus China und Russland, Xi Jinping und Wladimir Putin, zu einem von ihm im April organisierten virtuellen Klimagipfel eingeladen. Das sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums. Mit dem virtuellen Gipfel am 22. und 23. April, zu dem rund 40 Staats- und Regierungschefs eingeladen wurden, will Biden die Rückkehr Washingtons an die vorderste Front im Kampf gegen den Klimawandel markieren.

20:10 Uhr

Vergiftung? "Tiger King"-Star Jeff Lowe erleidet Schlaganfall

Hat sich das nächste Kapitel in der absurden Posse um "Tiger King" Joe Exotic jetzt von ganz allein geschrieben? Wie "TMZ" berichtet, musste einer der Protagonisten der Netflix-Doku, Jeff Lowe, wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus geflogen werden. Dem Tod sei Lowe gerade so von der Schippe gesprungen, heißt es weiter.

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"Tiger King"-Fans kennen Jeff Lowe als den Mann, der sich zunächst als Partner von Joe Exotic in dessen Wildpark für Großkatzen einkaufte und schließlich die Anlage übernahm.

(Foto: picture alliance/dpa/Netflix)

Zwar sei er inzwischen außer Lebensgefahr, die Ursache für den Schlaganfall gebe den behandelnden Ärzten jedoch noch Rätsel auf. Lowe und seine Frau Lauren schließen laut dem Bericht nicht aus, dass er Ziel eines Giftanschlags geworden sein könnte.

So sei das Paar vor einigen Tagen bei einem Abendessen von einem Unbekannten angesprochen worden, der ihnen schließlich Drinks spendiert habe. Das Paar vermute nun, dass Lowe etwas in den Drink gekippt wurde, das den Schlaganfall ausgelöst haben könnte. Dabei handelt es sich laut "TMZ" jedoch lediglich um die Spekulationen der beiden. Im Blut seien keine Spuren von auffälligen Stoffen gefunden worden.

19:26 Uhr

Blutbad in Colorado: Schütze kaufte Sturmgewehr legal

Der Schütze von Boulder hat die Waffe, die nach bisherigen Erkenntnissen bei der Bluttat in einem Supermarkt im US-Staat Colorado verwendet wurde, nach Angaben der Ermittler legal erworben. Man gehe davon aus, dass der 21-jährige Verdächtige mit einem halb automatischen Sturmgewehr geschossen und er die Waffe rechtmäßig in einem Geschäft gekauft habe, erklärte Bezirksstaatsanwalt Michael Dougherty. Der Verdächtige sei auch in Besitz einer Neun-Millimeter-Pistole gewesen, habe diese nach bisherigen Erkenntnissen aber nicht bei der Tat verwendet.

Dem Mann, der in Untersuchungshaft sitzt, soll vor fünf Tagen in einem Supermarkt in der Stadt Boulder zehn Menschen erschossen haben.

18:47 Uhr

Zwei Männer greifen Frau an und stoßen Kinderwagen um - Baby schwer verletzt

Unfassbar: Im hessischen Korbach haben zwei Männer eine Frau angegriffen und ihren Kinderwagen umgestoßen. Der Säugling wurde dabei schwer verletzt.

Die Mutter erlitt leichte Verletzungen, teilte die Polizei mit. Demnach hatten die beiden Männer zuvor versucht, der Mutter ihren Mund-Nasen-Schutz abzunehmen. Als diese sich wehrte, habe einer die Frau getreten, der andere den Kinderwagen umgestürzt. Das sechs Monate alte Baby wurde mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.

Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Täterbeschreibung und Telefonnummer finden Sie hier.

18:06 Uhr

Schweden hat einen neuen Prinzen

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Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia sind glücklich, ihren dritten Sohn in der Familie zu begrüßen.

(Foto: imago images/TT)

Nachwuchs im schwedischen Königshaus: Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia haben einen Sohn bekommen. Das teilte das schwedische Königshaus mit.

  • "Wir freuen uns sehr, unseren dritten Sohn in der Familie begrüßen zu dürfen", sagte Carl Philip laut der Mitteilung. Auf diesen Tag hätten sich das Paar und die beiden großen Brüder gefreut.
  • In einem Kommuniqué des Reichmarschalls Fredrik Wersäll hieß es, Mutter und Sohn ginge es gut. Wie der Kleine heißen soll, wurde nicht bekannt.
  • Prinz Carl Philip ist der Sohn von König Carl Gustaf und der Bruder von Kronprinzessin Victoria. Seit 2015 ist er mit Prinzessin Sofia verheiratet.
18:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:22 Uhr

Myanmars Militär droht Demonstranten mit Kopfschüssen

Die Lage in Myanmar spitzt sich weiter zu. Die Militärregierung hat über das staatliche Fernsehen Demonstranten mit Kopfschüssen gedroht. "Sie sollten lernen, dass man Gefahr läuft, in den Kopf und den Rücken geschossen zu werden", hieß es über den Sender MRTV.

Gegner des Militärputsches von Anfang Februar haben für Samstag - dem Tag der Streitkräfte in Myanmar - zu Widerstand aufgerufen. Die Hilfsorganisation für politische Gefangene AAPP schätzt die Zahl der Getöteten seit dem Putsch auf mindestens 320. Ihren Angaben zufolge starben mindestens ein Viertel davon durch Kopfschüsse. Dies hat zu Spekulationen über gezielte Tötungen geführt.

16:00 Uhr

Gazprom: Nord Stream 2 "wird definitiv in diesem Jahr fertiggestellt"

Ungeachtet wiederholter Forderungen der USA nach einem Baustopp der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 rechnet der russische Energieriese Gazprom mit einem Ende der Arbeiten noch in den nächsten Monaten.

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Nach Gazprom-Angaben sind bereits mehr als 90 Prozent der Rohre verlegt.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

  • "Sie wird definitiv in diesem Jahr fertiggestellt", sagte Gazprom-Aufsichtsratschef Viktor Subkow der Staatsagentur Tass zufolge. Es gebe "nur noch wenig zu vervollständigen". Mehr als 90 Prozent der Rohre seien bereits verlegt.
  • Die Leitung soll künftig 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Russland nach Deutschland befördern.
  • Zuletzt hatte US-Außenminister Antony Blinken Deutschland zum Baustopp aufgefordert. Er hatte zudem weitere Sanktionen gegen die Pipeline nicht ausgeschlossen, um eine Fertigstellung zu verhindern.
15:34 Uhr

Lichterkette blinkt "SOS" - Nachbar ruft Polizei

Ein besorgter Anwohner hat in Bremerhaven die Polizei gerufen, weil die Lichterkette am benachbarten Balkon "SOS" geblinkt hat. Die Nachbarn hatten das internationale Morsezeichen "dreimal kurz - dreimal lang - dreimal kurz", das in der Seefahrt als Hilferuf eingeführt wurde, indes nicht bewusst abgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Grund für das Flackern der Lichterkette seien schwächelnde Batterien gewesen. Auch wenn das Morsesignal "SOS" weitgehend durch das Seenot-Funksystem abgelöst worden sei, "so hätte es in diesem Fall möglicherweise ein Leben in der Seestadt Bremerhaven retten können", hieß es von der Polizei.

15:00 Uhr

Schiffbrüchiger überlebt zwei Wochen im Meer

Ein Indonesier hat zwei Wochen auf offener See nur an eine Holzplanke geklammert im Wasser überlebt.

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Muhammad Kartoyo überlebte 14 Tage auf offener See.

(Foto: picture alliance/dpa/Farel Paharu)

  • Der 18-jährige Muhammad Kartoyo sei vor etwa 14 Tagen zusammen mit sechs weiteren Fischern vor der Küste der Insel Bali unterwegs gewesen, als das Boot von einem großen Schiff gerammt wurde, sagte ein Sprecher der Rettungsdienste von Bali. Das Boot sei daraufhin gekentert. Am Dienstag sei der junge Mann schließlich in der Nähe der Insel Sulawesi von anderen Fischern entdeckt und gerettet worden.
  • Auch die anderen Fischer hätten zunächst überlebt und sich an Planken geklammert, die noch von dem Boot übrig waren. Sie seien nach und nach wahrscheinlich ertrunken, so der Sprecher. Bisher sei aber nur eine Leiche geborgen worden.
  • Die Schwester Kartoyos sagte lokalen Medien, ihr Bruder habe Meerwasser getrunken, um zu überleben. "Meine Familie und ich waren schockiert, weil sein Gesicht so verbrannt ist. Er ist normalerweise sehr hellhäutig", erklärte die Frau gegenüber der Nachrichtenseite Tribunjateng.com.
14:22 Uhr

Schichtwechsel

Markus Lippold startet jetzt ins Wochenende, ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:18 Uhr

Arbeitsagentur stellt Nachforderung über einen Cent

Mit einer Nachforderung in Höhe von einem Cent sorgt die Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf für Verwunderung. Die winzige Summe forderte die Agentur von einer Düsseldorfer Mutter und Teilzeitbeschäftigten per Brief ein. "Bisher ist das als Problem nicht aufgetreten", sagt ein Sprecher des Jobcenters Düsseldorf. Damit so etwas nicht passiert, liege die Bagatellgrenze bei sieben Euro. Den Inkasso-Service betreibe aber nicht das Düsseldorfer Jobcenter, sondern die Bundesagentur für Arbeit in Recklinghausen. Von dort stammt das Schreiben mit einem vielfach höheren Aufwand für Porto, Papier und Druckkosten, um den Cent einzutreiben.

13:50 Uhr

14-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Im nordrhein-westfälischen Geseke will die Polizei einen Fahrer kontrollieren, weil dieser das Auto stark beschleunigte und in den Gegenverkehr geriet. Doch aus der Routine entwickelt sich eine wilde Verfolgungsjagd, denn am Steuer des Autos sitzt ein 14-Jähriger. Rücksichtslos und teilweise mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde flüchtet dieser im Auto seines Vaters. Erst nach etwa einer Dreiviertelstunde kann der Raser am Donnerstag durch einen Hubschrauber und starke Polizeikräfte in Salzkotten gestoppt werden. Das Auto und die Schlüssel hatte der Jugendliche ohne Wissen des Vaters an sich genommen, wie die Polizei mitteilt.

13:34 Uhr

Züge kollidieren in Ägypten - mindestens 32 Tote

Beim Zusammenstoß zweier Züge kommen in Ägypten mindestens 32 Menschen ums Leben. Das ägyptische Gesundheitsministerium meldet zudem 66 Verletzte. Die beiden Züge stießen demnach in dem Ort Tahta südlich der Stadt Assiut zusammen. Der Ort liegt rund 375 Kilometer südlich von Kairo. Auf Bildern in sozialen Medien sind entgleiste und umgekippte Waggons zu sehen. Die Unfallursache ist bisher unklar.

13:21 Uhr

Wirecard-Skandal: Bafin-Vize sieht keine eigene Schuld

Die Vizepräsidentin der Bafin, Elisabeth Roegele, weist Vorwürfe zurück, die Finanzaufsicht habe den Skandalkonzern Wirecard absichtlich in Schutz genommen. Das von ihr ausgesprochene Leerverkaufsverbot sei vielfach als Parteinahme oder Gütesiegel für Wirecard verstanden worden, sagt Roegele im Untersuchungsausschuss des Bundestags. Das sei es aber nicht: "Das war und ist nicht die Zielsetzung der Bafin, die sie mit dem Leerverkaufsverbot verbunden hat", versichert die Exekutivdirektorin, die ihren Posten in Folge des Skandals räumen muss. Leerverkäufer spekulieren auf fallende Kurse eines Unternehmens und veröffentlichen dafür oft bewusst negative Informationen. Im Fall des inzwischen insolventen Dax-Konzerns Wirecard hatte es so schon früh Berichte über Unregelmäßigkeiten gegeben.

12:59 Uhr

Im Jahr 2020 gab es 2155 schwere Unfälle mit E-Scootern

Erinnern Sie sich? Es gab eine Zeit, da bestimmten E-Scooter das Nachrichtengeschehen. Im Mittelpunkt stand die Gefahr, die von den elektrischen Rollern ausgeht. Ganz ungefährlich sind sie jedenfalls nicht:

  • Bei 2155 schweren Unfällen mit E-Scootern wurden im vergangenen Jahr in Deutschland Menschen verletzt oder getötet.
  • Fünf Menschen kamen dabei ums Leben, 386 wurden schwer verletzt, 1907 leicht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilt.
  • Mehr als 80 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem der kleinen Roller unterwegs gewesen. Bei fast drei von vier Unfällen (rund 72 Prozent) sei die Fahrerin oder der Fahrer hauptverantwortlich gewesen. Mit 18,3 Prozent häufigste Ursache sei Alkoholkonsum gewesen.
12:53 Uhr

Unter Korruptionsverdacht: Mark Hauptmann verlässt CDU

Nach seinem Rückzug aus dem Bundestag tritt der CDU-Politiker Mark Hauptmann im Zusammenhang mit der Maskenaffäre auch aus der Partei aus. Dies geschehe mit sofortiger Wirkung, teilt der Landesverband Thüringen mit. Damit komme Hauptmann der Aufforderung des Landesvorsitzenden Christian Hirte und des Landesvorstandes nach, heißt es. Die Thüringer Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Hauptmann wegen des Verdachts der Bestechlichkeit von Mandatsträgern im Zusammenhang mit Maskengeschäften. Am Donnerstag wurden Wohnräume des Beschuldigten, sein Bundestagsbüro und mehrere CDU-Kreisgeschäftsstellen in Südthüringen durchsucht.

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12:38 Uhr

Alien-Invasion? Nein, eine verglühende Raketenstufe

Menschen im Nordwesten der USA konnten in der Nacht zum Freitag ein spektakuläres Himmelsschauspiel erleben: Eine gleißend helle Lichterspur aus glühenden Punkten zog langsam über den Himmel und regte zahlreiche Internet-Nutzer zu Spekulationen über die Ursache an - vom Meteoritenschauer bis zur Alien-Invasion. Nach ersten Informationen habe es sich um eine beim Eintritt in die Atmosphäre verglühende Stufe einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX gehandelt, schreibt der Nationale Wetterdienst NWS bei Twitter. Jonathan McDowell vom Zentrum für Astrophysik in Harvard erklärt, eine Stufe einer Falcon-9-Rakete sei nach ihrem Einsatz Anfang des Monats nun 22 Tage später in die Erdatmosphäre eingetreten.

12:20 Uhr
Breaking News

VW verlangt Schadenersatz von Winterkorn und Stadler

Der VW-Konzern verlangt von seinem früheren Chef Martin Winterkorn und von Ex-Audi-Chef Rupert Stadler Schadenersatz im Zusammenhang mit dem Dieselskandal. Dies teilt das Unternehmen nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mit.

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12:11 Uhr

Stunden, Tage, Wochen - wann kommt "Ever Given" frei?

Der Frachter "Ever Given" blockiert den Suezkanal. Aber wie lange noch? Darüber gibt es offenbar unterschiedliche Meinungen:

  • Einem Medienbericht zufolge soll der Frachter bereits am Wochenende wieder flott gemacht werden. Das 400 Meter lange Schiff könne "morgen Nacht japanischer Zeit" aus der misslichen Lage befreit werden, schreibt die japanische Zeitung "Nikkei" unter Berufung auf den Eigner Shoei Kisen.
  • Eine Sprecherin des Eigners äußert sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters zurückhaltender. Die Arbeiten seien im Gange, um den Tanker wieder flottzubekommen. "Wir haben keine Prognose, wann die Arbeit erfolgreich sein wird."
  • Allerdings berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass die Arbeiten, um das Container-Frachtschiff wieder flottzubekommen, etwa eine Woche, möglicherweise auch länger dauern sollen. Die Agentur beruft sich auf namentlich nicht genannte Quellen.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:40 Uhr

Söder fordert von Union "Red-Bull-Modus" statt "Kamillentee-Modus"

Um die Union ist es derzeit dank Maskenaffäre und Corona-Chaos nicht zum Besten bestellt. CSU-Chef Markus Söder fordert daher eine angriffslustigere politische Arbeit:

  • "Wir müssen aus dem Kamillentee-Modus raus und müssen wieder in den Red-Bull-Modus kommen", sagt er nach Angaben von Teilnehmern in einer Schalte des CSU-Vorstands.
  • Dem Vernehmen nach bezieht sich Söders Aussage sowohl auf die allgemeine Lage der Union als auch auf den anstehenden Bundestagswahlkampf.
  • Die Union muss derzeit in Umfragen einen stetig sinkenden Zuspruch verbuchen. Während sie Mitte Februar noch bei 37 Prozent lag, sank die Zahl jüngst deutlich auf unter 30 Prozent.
10:43 Uhr

Van-Gogh-Gemälde erzielt Rekordpreis in Frankreich

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(Foto: dpa)

Ein Gemälde von Vincent van Gogh ist am Donnerstag in Paris zum Rekordpreis von 13 Millionen Euro versteigert worden. Das auf das Jahr 1887 datierte Werk "Scène de rue à Montmartre" (Straßenszene in Montmartre) entstand während des zweijährigen Aufenthalts des Künstlers in Paris, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilt. Noch nie sei ein Werk Van Goghs in Frankreich zu einem so hohen Preis verkauft worden. In anderen Ländern erzielten Van-Gogh-Werke aber schon weit höhere Preise: Das letzte öffentlich versteigerte Werk des niederländischen Malers mit dem Titel "Laboureur dans un champ" (Landarbeiter auf einem Feld) hatte 2017 bei Christie's in New York 81 Millionen Dollar (rund 69 Millionen Euro) erzielt.

10:39 Uhr

Bitcoin-Abzocke mit dem virtuellen Enkeltrick

"Dieser Betrug klingt total banal", sagt Leon Berghoff von der Krypto-Handelsfirm Sixtant über die virtuelle Version des Enkeltricks. "Aber wenn man die komplette Welt mit so etwas erreichen kann, sind immer einige Leute dabei, die darauf hereinfallen." Darum geht's in der neuen Folge des ntv-Podcasts "Wieder was gelernt": Mit verblüffend simplen Methoden zocken Bitcoin-Betrüger auf Twitter und Youtube naive Krypto-Fans ab. Die können den Geldstrom anschließend zwar nachverfolgen, den Übeltäter aber nicht zwingen, das virtuelle Geld zurückzugeben.

10:06 Uhr

Chinas Zorn trifft nun auch London

EU-Parlamentarier hat es bereits erwischt, wissenschaftliche Einrichtungen und westliche Firmen wie H&M und Nike - und nun auch Großbritannien. Sie alle bekommen es nach Kritik an der Menschenrechtssituation in China mit Peking zu tun:

  • Als Antwort auf einen ähnlichen Schritt Londons belegt China neun britische Individuen und Organisationen mit Sanktionen. Sie hätten "böswillig Lügen und Desinformationen verbreitet", teilt Chinas Außenministerium mit.
  • Zu den Sanktionierten gehören unter anderem Tom Tugendhat, der Vorsitzende des britischen Parlamentsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Ian Duncan-Smith, der ehemalige Vorsitzende der Tory-Partei, sowie der Wissenschaftler Jo Smith Finley.
  • Der Hintergrund: Die EU, die USA, Großbritannien und Kanada hatten am Montag Sanktionen gegen China wegen der Verletzung von Menschenrechten verhängt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen Verantwortliche für die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang. China reagiert seitdem mit Gegenmaßnahmen.
09:48 Uhr

Alexander Mitsch gibt Vorsitz der Werteunion ab

Alexander Mitsch ist vor allem als scharfer Kritiker der Politik von Kanzlerin Angela Merkel bekannt. Er ist Bundesvorsitzender der Werteunion, einem Verein mit etwa 4000 Mitgliedern, der für eine "Politikwende in Deutschland" eintritt. Den Vorsitz will Mitsch nun aber abgeben:

  • "Mit der heutigen Entscheidung der großen Mehrheit der #CDU #CSU für die europäische #Schuldenunion ist für mich die Grenze des Erträglichen überschritten", twittert er am späten Donnerstagabend.
  • Er werde daher "bei der turnusmäßig in den nächsten Monaten anstehenden Neuwahl des Bundesvorstands nicht mehr kandidieren", schreibt er auf Facebook.
  • Auch über einen Austritt aus der CDU spekuliert er, sollte es zu einer schwarz-grünen Koalition auf Bundesebene kommen. "Spätestens dann wäre eine Mitgliedschaft in der CDU für mich nicht mehr tragbar", schreibt Mitsch.
09:29 Uhr

Kein Babyboom durch ersten Lockdown

Der erste Corona-Lockdown 2020 hat nicht zu mehr Babys in Deutschland geführt: Die Kontaktbeschränkungen hätten sich "nicht spürbar" auf die Geburtenzahl ausgewirkt, berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die Maßnahmen in der ersten Phase der Pandemie dauerten von Mitte März bis Anfang Mai 2020. Die in dieser Zeit gezeugten Kinder wurden zwischen Dezember 2020 bis Februar 2021 geboren. Nach einer ersten Auswertung der Geburtenmeldungen wurden in diesem Zeitraum rund 182.000 Kinder geboren. "Zwar war die Zahl der Geburtenmeldungen damit 0,8 Prozent höher als in den entsprechenden Vorkrisenmonaten Dezember 2019 bis Februar 2020", berichtet das Amt. "Allerdings bewegt sich diese Veränderung im Bereich der üblichen Schwankungen monatlicher Geburtenzahlen."

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09:07 Uhr
08:51 Uhr

Baerbock: Verzicht auf Kanzlerkandidatur wäre "kleiner Stich ins Herz"

Dass auf eine Kanzlerinnen-Meldung eine Grünen-Meldung folgt, ist natürlich reiner Zufall. Aber ja: Die Partei würde gern regieren. Grünen-Chef Robert Habeck geht zumindest davon aus, dass seine Partei nach der Bundestagswahl eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung einnehmen wird. "Wir werden die Partei sein, die maßgeblich darüber bestimmt, welches Bündnis eingegangen wird", sagt er im "Hauptstadt"-Podcast des Nachrichtenportals "ThePioneer". Bevorzugen würde er dabei die Sozialdemokratie.

Und die Co-Vorsitzende Annalena Baerbock? Ein Verzicht auf die Kanzlerkandidatur zugunsten Habecks wäre für sie "ein kleiner Stich ins Herz", sagt sie dem "Spiegel". "Ich glaube, keinem von uns fällt es schwer zu sagen: Du bist der oder die Richtige", so Baerbock. Doch "natürlich" gebe es am Ende diesen kleinen Stich.

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08:20 Uhr

Politologe Merkel fordert Amtszeitbegrenzung für Kanzler

Vielleicht ist der Name Merkel ja manchmal etwas nervig für einen Politikwissenschaftler. Die Namensgleichgleichheit mit der Kanzlerin hält den Politologen Wolfgang Merkel aber nicht davon ab, eine Begrenzung der Regierungszeit im Kanzleramt zu fordern. Die Amtszeiten sollten auf zwei oder drei Legislaturperioden, also acht oder zwölf Jahre, begrenzt werden, "damit uns nicht demokratische Ersatzkönige und -königinnen regieren", sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es sei ein Strukturfehler, "dass unsere Verfassung es zulässt, dass man so lange am Stück regieren kann". Angela Merkel regiert seit November 2005 - länger war nur Helmut Kohl im Amt. Sollte Merkel etwa wegen einer schleppenden Regierungsbildung bis zum 17. Dezember 2021 im Amt bleiben, würde sie auch noch ihn überholen.

Was meinen Sie?

07:53 Uhr

Zoll entdeckt gefälschten Champions-League-Pokal

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Der gefälschte Pokal wurde vom Zoll einbehalten.

(Foto: Zoll)

Nur wenige Menschen dürfen das Original in Händen halten. Eine Fälschung landet nun beim Zoll:

  • Der entdeckt einen gefälschten Champions-League-Pokal in einem Paket aus China. Bestellt hatte ihn ein 30 Jahre alter Münchner, wie das Hauptzollamt München nun mitteilt. Er hatte ihn in einem chinesischen Online-Shop entdeckt und nach dem Sieg der Bayern im Finale der Champions League 2020 als Erinnerung bestellt.
  • "Dass es sich dabei nicht um das Original handelt, war dem Mann klar. Ihm war allerdings nicht bewusst, dass die Einfuhr einer Fälschung rechtlich verboten ist", sagt Hauptzollamts-Sprecherin Marie Müller.
  • Die UEFA als Rechteinhaber des Pokaldesigns hatte beim Zoll einen Antrag auf Grenzbeschlagnahme für Waren gestellt, die Nachahmungen des mit 50.000 Euro bezifferten Potts darstellen oder mit diesem bedruckt sind.
07:27 Uhr

Wolken am Freitag - und Wetterchaos am Wochenende

Ein milder, wenn auch nicht sonderlich sonniger Freitag bildet den Start ins Wochenende. Bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad bleibt es weitgehend trocken. Am Samstag sackt das Thermometer ab, es kommt zu Gewittern und Graupelschauern.

07:12 Uhr

Venedig verbannt Kreuzfahrtschiffe aus dem Zentrum

Venedig ist ein beliebtes Urlaubsziel. Und es ist Zielort vieler Kreuzfahrtschiffe. Doch die belasten seit Jahren nicht nur die Bewohner, sondern schädigen auch die Umwelt, die berühmten Kanäle und die alten Gebäude. Nach langen Diskussionen macht die Stadt nun ernst:

  • Sie will die Schiffe nicht mehr so nah an seinen historischen Stätten wie den Markusplatz ankern lassen.
  • Übergangsweise sollen sie in einem Industriehafen der Stadt anlegen, wie vier Ministerien gemeinsam mitteilen.
  • Laut der Nachrichtenagentur ANSA ist zudem ein neues Kreuzfahrtterminal geplant.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:51 Uhr

Fünf Menschen sterben bei Tornados in Alabama

Bei mehreren Tornados im südlichen US-Bundesstaat Alabama sterben mindestens fünf Menschen. Wie US-Medien unter Berufung auf örtliche Behörden berichten, werden drei erwachsene Mitglieder einer Familie getötet, als ein Tornado den Ort Ohatchee rund 97 Kilometer nordöstlich von Birmingham trifft. Dort und in der Stadt Wellington sterben zudem ein Mann und eine Frau in ihren Wohnwagen. Im stark betroffenen Bezirk Calhoun seien zudem mehrere Häuser beschädigt und mehrere Menschen verletzt worden, sagt Sheriff Matthew Wade dem Sender CNN. Der Nationale Wetterdienst warnt, es könne in mehreren südlichen Bundesstaaten, darunter Alabama und Georgia, in der Nacht zum Freitag zu weiteren Tornados kommen.

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06:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser! Das Wochenende naht. Was will man mehr. Vielleicht eine Pressekonferenz mit dem Gesundheitsminister? Können Sie haben, ob Sie wollen oder nicht: Um 10 Uhr sprechen Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler über die Pandemie-Lage vor Ostern und stellen sich den Fragen der Hauptstadtpresse.

Nach dem vergeigten Bund-Länder-Gipfel vom Montag wird es interessant sein, zu hören, wie Deutschland nun auf die steigenden Infektionszahlen reagieren sollte. Meine Kollegin Frauke Niemeyer hat sich bereits mit der Frage befasst, wie es jetzt weitergehen soll.

Was erwartet uns sonst noch?

  • Bundestag und Bundesrat tagen und werden verschiedene Gesetzesvorhaben beschließen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
  • Im Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal gibt es hochrangige Gäste: Bafin-Chef Felix Hufeld und seine Stellvertreterin Elisabeth Roegele. Beide sind nicht mehr lange im Amt.
  • Und Motorsport-Fans freuen sich auf den Saisonauftakt in Bahrain. Die Formel 1 startet heute mit dem 1. Freien Training in das Jahr 2021.

Markus Lippold wünscht Ihnen einen schönen Tag!

06:19 Uhr

Nordkorea protzt mit Fortschritt bei Raketentechnologie

Nach seinem international kritisierten Test von zwei Kurzstreckenraketen behauptet Nordkorea, technische Fortschritte bei der Raketentechnologie gemacht zu haben. Am Donnerstag sei der "neue Typ eines taktischen, gesteuerten Projektils" erfolgreich zum Einsatz gekommen, berichten Staatsmedien. Die Entwicklung der Waffe sei "von großer Bedeutung für den Ausbau der Militärmacht des Landes und die Abschreckung gegen alle Arten militärischer Bedrohungen auf der koreanischen Halbinsel", wird Politbüromitglied Ri Pyong Chol zitiert. Am Donnerstag hatte das Land nach Angaben Südkoreas und Japans zwei ballistische Kurzstreckenraketen im Osten des Landes in Richtung offenes Meer abgefeuert - der erste Test mit ballistischen Raketen seit einem Jahr. Laut UN-Resolutionen sind dem Land solche Tests untersagt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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