Montag, 18. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:27 Uhr

Das war Montag, der 18. Mai 2020

Gestern Schleswig-Holstein, heute Mecklenburg-Vorpommern: das nordöstliche Bundesland meldet erstmals seit dem 3. März keine einzige Neuinfektion. Der Gesundheitsminister mahnt trotzdem zur Vorsicht - denn ein kritischer Zeitraum steht noch bevor.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:08 Uhr

Junger Autofahrer kracht frontal in Lkw und stirbt

Im hessischen Aßlar ist ein 26-jähriger Autofahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sein Wagen geriet in den Gegenverkehr und stieß mit einem Lkw frontal zusammen. Der 48-jährige Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Wie es zum Unfall kam, ist noch unklar.  

21:50 Uhr

Islamisten töten mindestens 20 Zivilisten in Nigeria

Bei einem Angriff der Dschihadistengruppe Boko Haram auf ein Dorf im Nordosten Nigerias sind nach Angaben von Augenzeugen und örtlichen Milizen mindestens 20 Zivilisten getötet worden. Mehr als ein Dutzend weitere Menschen wurden demnach bei dem Angriff auf das Dorf Gajiganna verletzt.

Ein Sprecher einer örtlichen Miliz sagte, Kämpfer der Dschihadistengruppe hätten das Dorf mit Raketenwerfern beschossen. Augenzeugen zufolge ereignete sich der Angriff, als die Dorfbewohner gerade das Ramadan-Fastenbrechen vorbereiteten.

Boko Haram kämpft schon seit 2009 gewaltsam für einen islamistischen Staat im Nordosten Nigerias. Der Konflikt weitete sich auch auf Nigerias Nachbarländer aus. Seit 2009 wurden mehr als 36.000 Menschen getötet, fast zwei Millionen weitere ergriffen die Flucht.

21:08 Uhr

Zwei tödliche Radunfälle in Berlin innerhalb von 24 Stunden

Innerhalb von 24 Stunden sind in Berlin zwei Menschen bei Fahrradunfällen ums Leben gekommen.

  • Im Stadtteil Lichtenberg wurde ein Radler von einem rechts abbiegenden Lkw erfasst. Der Radfahrer war auf der Rhinstraße unterwegs und wollte die Landsberger Allee überqueren. Der Lkw-Fahrer fuhr zunächst in derselben Richtung. Als der Laster rechts in die Landsberger Allee abbog, erfasste er den Radler. Der Mann verstarb noch am Unfallort.
  • Am Sonntagabend verunglückte ein Radfahrer im Volkspark Friedrichshain. Der 39-Jährige fuhr bergab, als er von einem unbefestigten Weg abkam, mit dem Rad von der circa 1,40 Meter hohen Mauer sprang und stürzte. Dabei brach sich der Mann das Genick. Der 39-Jährige erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
20:39 Uhr

Mindestens 80 Tote bei Kämpfen im Südsudan

Bei Zusammenstößen zwischen Bevölkerungsgruppen im Südsudan sind Behörden zufolge mindestens 80 Menschen getötet worden.

Bewaffnete Mitglieder einer Gruppe hätten mehrere Dörfer im Bezirk Uror im Zentrum des Landes angegriffen, sagte ein hochrangiger Beamte des Bezirks. Bei den Zusammenstößen am Samstag seien auch rund 50 Menschen verletzt worden. Demnach handelte es sich vermutlich um einen Vergeltungsschlag nach einem ähnlichen Vorfall im Februar.

Nach Jahrzehnten der Konflikte im Südsudan sind etliche Menschen bewaffnet. Der jüngste Bürgerkrieg wurde zwar 2018 mit einem Friedensabkommen formell beendet, die erst im Februar gebildete Übergangsregierung von Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar ist aber sehr fragil. Millionen von Südsudanesen sind auf der Flucht und auf humanitäre Hilfe angewiesen.

19:50 Uhr

Wütende Gruppe attackiert zwei Ordnungsamt-Mitarbeiter

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind am Sonntag beim Vorgehen gegen einen Falschparker an der Sonnenallee in Berlin-Neukölln von mehreren Menschen attackiert worden.

  • Sie wurden beschimpft, bedrängt, bespuckt, mit einer Flasche und einem Stein beworfen. Zudem wurde das Fahrzeug des Ordnungsamtes mit Bauschutt beworfen und beschädigt.
  • Die Polizei entsandte bis zu 50 Einsatzkräfte, um gegen die Angreifer vorzugehen, Personalien von Anwesenden zu überprüfen und die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
  • Gegen drei junge Männer als mutmaßlich Beteiligte wird nun strafrechtlich ermittelt.
19:23 Uhr

Kuh flieht vor Schlachter und verwüstet Wohnhaus

Sie wollte nur ihr Leben retten: Auf der Flucht vor dem Schlachter hat eine Kuh in Rheinland-Pfalz ein Wohnhaus verwüstet.

Das Tier befreite sich vom Gelände einer Fleischerei in Bernkastel-Kues und flüchtete zunächst in einen benachbarten Garten, lief von dort in Panik durch die geschlossene Terrassentür in das Wohnhaus und verwüstete mehrere Räume im Erdgeschoss.

Die Bewohner konnten sich ins Obergeschoss retten und kamen mit dem Schrecken davon.

Leider hat die Geschichte kein Happy End: Auf einer Weide am Ortsrand wurde die Kuh schließlich durch Mitarbeiter der Fleischerei erlegt.

18:40 Uhr

Musiker Lucky Peterson mit 55 Jahren gestorben

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Lucky Peterson wurde nur 55 Jahre alt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der US-Blues- und Jazzmusiker Lucky Peterson ist im Alter von 55 Jahren gestorben.

Er sei am Sonntag in ernstem Zustand in ein Krankenhaus im texanischen Dallas gebracht worden und kurze Zeit später gestorben, hieß es auf seiner Facebook-Seite. Musikkritiker und Journalist Alex Dutihl sagte, Peterson sei einer Gehirnblutung erlegen.  

Als Gitarrist, Organist und Sänger war Peterson in der Welt des Blues und Jazz bekannt und trat häufig auch in Europa bei Festivals auf. Sein letztes Album "50 Just Warming Up!" erschien 2019 beim französischen Plattenlabel Jazz Village.

18:08 Uhr

Sohn soll eigene Mutter getötet haben

Heute Morgen hat die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes in einer Wohnung in Pinneberg eine leblose 71-jährige Kundin entdeckt. Die Rentnerin wurde offenbar kurz zuvor getötet. Die Polizei nahm den 40-jährigen Sohn der Frau fest - er hielt sich in der Wohnung auf.

Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Zu den Hintergründen der Tat gab es zunächst keine Erkenntnisse.

17:39 Uhr

Unbekannter schießt auf Mann - und trifft anderen Passanten

Was ist nur los in Duisburg? Auch dieser Vorfall ereignete sich in der Ruhrgebietstadt.

Ein Unbekannter hat auf offener Straße auf einen 32-jährigen Mann geschossen - und statt des eigentlichen Ziels einen Passanten in den Fuß getroffen. Der 56-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei fahndet nach dem ungefähr 25 Jahre alten Schützen. Hintergründe und Motiv der Tat sind noch unklar. Um was für eine Waffe es sich gehandelt hatte, ist ebenfalls Teil der Ermittlungen.

17:06 Uhr
Breaking News

Berlin und Paris für Wiederaufbauplan in Höhe von 500 Milliarden Euro

Deutschland und Frankreich schlagen ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:01 Uhr

Dutzende Clan-Angehörige stören Polizeieinsatz

Bei einem Polizeieinsatz in Duisburg haben rund 30 Angehörige eines mit Haftbefehl gesuchten 18-Jährigen versucht, dessen Festnahme zu verhindern.

  • Sie schrien lautstark und filmten die Einsatzmaßnahmen. Erst den Besatzungen von mehreren Streifenwagen sei es am späten Sonntagnachmittag gelungen, die Menschen zurückzudrängen und sie in Schach zu halten, teilte die Polizei mit.
  • Nach dpa-Informationen gehört der 18-Jährige einem libanesischstämmigen Clan an. Er soll Ende Januar vor einer Trinkhalle gemeinsam mit drei weiteren Mittätern einen Mann attackiert und schwer verletzt haben.
  • Der junge Mann wehrte sich massiv gegen seine Festnahme, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzten mussten. Als er schließlich im Streifenwagen saß, beleidigte er die Beamten fortwährend und drohte, sie umzubringen.
  • Der 18-Jährige kam in Haft. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:14 Uhr

Peter Maffay bittet Merkel um Hilfe

Der Rock- und Popsänger Peter Maffay hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch im Namen zahlreicher anderer Kollegen um rasche Hilfen für Musiker und Konzertveranstalter gebeten.

  • Durch den pandemiebedingten Shutdown stehe die gesamte Branche vor einer Herausforderung, die sie ohne staatliche Hilfen die nächsten Monate aus eigener Kraft kaum überstehen werde, heißt es in einem Brief, den unter anderem auch Angelo Kelly, Till Brönner, Sasha, Marianne & Michael und PUR unterzeichneten.
  • Eine komplette Wertschöpfungskette aus Dienstleistern stehe still, rund 130.000 Arbeitsplätze und daran gekoppelte Existenzen von Familien seien in akuter Gefahr, schreibt Maffay weiter.
  • Der 70-Jährige forderte, die Strukturen abzusichern, damit Veranstalter, Dienstleister und Künstler gemeinsam ein Teil der deutschen Kulturlandschaft bleiben könnten.
15:56 Uhr

GroKo einig bei Mindestabstand von Windrädern und Solardeckel

Nach langen Verhandlungen ist in der schwarz-roten Koalition eine Einigung über Mindestabstände für Windräder an Land erzielt worden. Wie die Vize-Fraktionschefs Carsten Linnemann von der CDU und Matthias Miersch von der SPD mitteilten, soll im Baugesetzbuch eine Länderöffnungsklausel eingeführt werden - diese soll es Ländern ermöglichen, einen Mindestabstand von bis zu 1000 Metern zwischen Windrädern und Wohngebäuden aufzunehmen.

Auch bei der weiteren Förderung der Fotovoltaik kam es demnach zu einer Einigung zwischen den Koalitionsparteien. Der sogenannte Solardeckel, der die weiteren Subventionen bei einer maximalen installierten Leistung von 52 Gigawatt begrenzte, soll abgeschafft werden. Dies hatte die Bundesregierung im Zuge ihres Klimapakets zwar schon im vergangenen Herbst beschlossen, allerdings verzögerte sich die Umsetzung bislang. Die Union hatte die weitere Solarförderung mit der Frage der Abstände bei der Windkraft verknüpft und deswegen eine Zustimmung blockiert.

15:36 Uhr

Falsche Ärztin soll fünf Menschen getötet haben

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In diesem Krankenhaus im hessischen Fritzlar hat die falsche Assistenzärztin gearbeitet.

(Foto: imago images/brennweiteffm)

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat gegen eine mutmaßlich falsche Ärztin Anklage wegen fünffachen Mordes aus niederen Beweggründen erhoben. Außerdem wirft die Anklage der Frau in elf weiteren Fällen gefährliche Körperverletzung vor.

Die 49-Jährige soll sich über gefälschte Unterlagen eine Stelle als Assistenzärztin in einem Krankenhaus im nordhessischen Fritzlar erschlichen haben. Von November 2015 bis August 2018 soll sie dort ohne ärztliche Zulassung unter anderem als Assistenzärztin in der Anästhesie gearbeitet haben.

Bei den Anästhesien soll es in mehreren Fällen unter anderem durch die fehlerhafte Dosierung der Medikamente zu Behandlungsfehlern gekommen sein.

14:40 Uhr
Breaking News

Kalbitz bleibt Mitglied der Brandenburger AfD-Landtagsfraktion

Der bisherige Brandenburger AfD-Landeschef Andreas Kalbitz bleibt trotz seines Rauswurfs aus der Partei Mitglied der Landtagsfraktion. Das teilte Kalbitz in Potsdam nach einer Sondersitzung mit. Die Geschäftsordnung der Fraktion wurde geändert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Friederike Zörner verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:54 Uhr

Bis zu 20 Jugendliche in Brandenburg greifen Geflüchtete an

Vier Asylbewerber sitzen am Samstagabend im Gubener Stadtpark, als 15 bis 20 Jugendliche sie umkreisen und beschimpfen. Einige von ihnen sind vermummt. Zwei der Bewohner eines Asylbewerberheims können flüchten. Die beiden anderen werden geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den beiden Opfern um einen 16-Jährigen aus Guinea und einen 19-jährigen Marokkaner. Beide werden verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt. Der Staatsschutz ermittelt.

13:32 Uhr

Mann mit vermeintlichem Messer in Brust sorgt für Polizeieinsatz

Dieser Scherz ging nach hinten los: Weil ihr Bekannter während eines Videochats ein Messer in der Brust stecken hatte, alarmierte eine besorgte Frau kurzerhand die Polizei. Sie berichtete den Beamten, dass sie den 25-Jährigen nach dem Gespräch nicht mehr habe erreichen können. Die Polizisten machten sich sogleich an die Ermittlungen. Durch umfangreiche Maßnahmen - inklusive einer Handyortung - konnte der vermeintlich Schwerverletzte in Leipzig ausfindig gemacht werden. Die Polizeibeamten trafen den Mann in der Nacht jedoch wohlbehalten an. Er gab zu, seine Chatpartnerin mit einem Scherzartikel erschreckt zu haben. Es wird nun geprüft, ob der 25-Jährige die Kosten des Einsatzes tragen muss.

13:09 Uhr
Breaking News

Ikone des französischen Kinos Michel Piccoli ist tot

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Michel Piccoli wurde 94 Jahre alt.

(Foto: imago/Belga)

Die französische Film-Legende Michel Piccoli ist tot. Der Schauspieler sei am 12. Mai im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben, teilte seine Familie mit. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "Die Verachtung" und "Die Dinge des Lebens".

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12:57 Uhr

Vier Flüchtlinge in Lastwagen in Österreich entdeckt

Auf einem Parkplatz im österreichischen Bundesland Vorarlberg vernehmen Passanten Stimmen aus einem geparkten Lastwagen. Die Polizei entdeckt daraufhin vier junge Männer aus Afghanistan auf der Ladefläche. Die vier dürften nach Einschätzung der Beamten bereits in Serbien in den Laster geklettert sein. Der Lastwagenfahrer hatte Deutschland zum Ziel. Einer der Afghanen konnte sich mit einem Reisepass ausweisen, die anderen drei führten keine Dokumente mit sich. Die vier Männer haben inzwischen in Österreich einen Asylantrag gestellt.

12:30 Uhr

38-Jähriger in Berlin auf offener Straße erstochen

Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen in Berlin ist ein 38-Jähriger auf offener Straße erstochen worden. Der Mann war am Sonntagabend mit mindestens zwei anderen Männern unterwegs, als es laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach zu Streitigkeiten mit einer anderen Männergruppe kam. In einer Grünanlage vor einer Kirche und auf umliegenden öffentlichen Wegen ereigneten sich dann "körperliche Auseinandersetzungen". Nachdem der 38-Jährige zusammengebrochen war, alarmierten Zeugen Polizei und Feuerwehr. Der Mann sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

Söder: AfD zeigt nach Rauswurf von Kalbitz "wahres Gesicht"

"Die AfD hat endgültig ihr wahres Gesicht gezeigt." Zu dieser Schlussfolgerung kommt CSU-Chef Markus Söder angesichts der Zerreißprobe um den Rauswurf des brandenburgischen AfD-Landeschefs Andreas Kalbitz. Da spiele es keine Rolle, ob die Trennung von Kalbitz nun vollzogen werde oder nicht. Für ihn bleibe die AfD trotz der Corona-Krise eine "zentrale Herausforderung", so Söder. Am Ende des Richtungsstreits werde von der AfD "ein Wrack" übrig bleiben, "eine Ruine". Egal, welcher der Flügel sich durchsetze.

Kalbitz ist zusammen mit dem Thüringer Landeschef Björn Höcke Wortführer der ultrarechten Kräfte der AfD. Der AfD-Bundesvorstand erklärte die Parteimitgliedschaft von Kalbitz am Freitag mit knapper Mehrheit für nichtig. Er soll Mitglied der rechtsextremen "Heimattreuen deutschen Jugend" gewesen sein. Höcke bezeichnete die Entscheidung des Parteivorstands als "Verrat".

11:20 Uhr

Lindner: Umarmung vor Restaurant war ein Fehler

FDP-Chef Christian Lindner hat sich trotz der gegenwärtigen Pandemie dazu entschlossen, einen Bekannten bei der Verabschiedung vor dem Berliner Restaurant "Borchardt" zu umarmen (siehe unten). Wenige Stunden, nachdem ein Foto des fragwürdigen Verhaltens in den sozialen Netzwerken die Runde machte, entschuldigte sich der 41-Jährige. "Die spontane Umarmung bei der Verabschiedung war ein Fehler, wie er unter Freunden nach einem Abend leider passiert", sagte er dem "Spiegel". Der Vorfall sei "kein Vorsatz" gewesen, sondern "Unkonzentriertheit". Am Ende "bleibt man Mensch".

10:59 Uhr

Zweijährige durch Schussfalle für Mäuse schwer verletzt

Ein zwei Jahre altes Mädchen ist in Nordrhein-Westfalen durch eine Schussfalle für Wühlmäuse schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte das Mädchen in Pulheim die Falle beim Spielen auf einem Gutshof gefunden. Sie löste aus und verletzte die Zweijährige am Bauch. Das Mädchen wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert.

Mechanische oder mit einer Gaskartusche betriebene Schussfallen gegen Wühlmäuse kann man legal erwerben. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung, da Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen werden könne.

10:30 Uhr

Feuerwehrmann stoppt lauten Wecker mit Axt

Ein nervtötendes Geräusch reißt Anwohner in der Nacht zu Sonntag aus dem Schlaf. Sie alarmieren die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte in Münster machen den Störenfried schnell in einem Container für Elektroschrott auf einem Supermarktparkplatz aus. Es handelt sich um einen ausrangierten Wecker. Der Container habe wie ein Resonanzkörper gewirkt und den Alarmton erheblich verstärkt, so die Polizei. Weil die Beamten mit der Hand nicht an den Wecker gelangen konnten, wollten sie den Container zunächst fluten. Doch ein junger schlanker Feuerwehrmann habe seinen Körper zur Hälfte in die Einwurfklappe geschoben und den Wecker mit einer Axt endgültig zu Elektroschrott geschlagen.

10:01 Uhr

Lindner liebkost Honorarkonsul vor Lokal - Foto löst Kritik aus

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So soll das im Moment eigentlich nicht laufen.

(Foto: Splash)

Ein abendlicher Schnappschuss sorgt derzeit auf verschiedenen Ebenen für Diskussionen in den sozialen Medien. Die Protagonisten: FDP-Chef Christian Lindner, seine Freundin, Franca Lehfeldt, der Leipziger Immobilien-Unternehmer und Honorarkonsul von Weißrussland, Steffen Göpel, und dessen Begleiterin. Das Quartett steht vor dem Berliner Restaurant "Borchardt" und verabschiedet sich. So berichtet es jedenfalls die "B.Z.". Entgegen gängiger Hygienegepflogenheiten hält das Foto, das sich viral (ähem) auf Twitter verbreitet, eine innige Umarmung von Lindner und Göpel fest. Immerhin: Ein Mund-Nasen-Schutz ist vorhanden, hängt allerdings unterm Kinn des FDP-Chefs. Dem Bericht zufolge droht nun dem Restaurant Ungemach. Weil zu viele Gäste gleichzeitig in dem Etablissement zugegen waren, ermittelt die Polizei wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

In der "Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin" heißt es übrigens unter Paragraf 1: "Jede Person hat die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Bei Kontakten im Sinne von Satz 1 ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit die Umstände dies zulassen. Satz 1 und 2 gelten nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, Angehörige des eigenen Haushalts und für Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht."

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09:48 Uhr

Mehr als 570.000 Euro für Missbrauchsopfer der Odenwaldschule

Vor zehn Jahren kam der jahrelange systematische sexuelle Missbrauch von Schülern der Odenwaldschule ans Licht. Studien zufolge sollen mehr als zwei Dutzend Lehrkräfte und andere Mitarbeiter der Bildungseinrichtung an den Verbrechen an bis zu 900 Schutzbefohlenen beteiligt gewesen sein.

Inzwischen sind mehr als 573.000 Euro an Opfer der Grausamkeiten ausgezahlt worden. "46 Opfer haben Zahlungen der Stiftung erhalten", sagt Ulrich Kühnhold von der Stiftung "Brücken bauen", die die Gelder für das erlittene Leid oder die Übernahme von Therapiekosten finanziert. "Der Stiftung sind 140 Opfer bekannt, von denen einige bewusst keinen Antrag gestellt haben beziehungsweise vor einer Antragsstellung zurückschrecken, da dies wieder mit einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema verbunden wäre", sagt Kühnhold.

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09:23 Uhr

Mann täuscht Tod in der Ostsee vor

Im Oktober 2019 kommt es in der Ostsee vor Schönberg in Schleswig-Holstein zur Havarie eines Motorboots. Ein Kieler gilt als vermisst. Der Fall kommt Ermittlern schnell komisch vor. Denn der Mann hatte 2018 mehr als ein Dutzend Lebens- und Unfallversicherungen mit einer Gesamtsumme von gut 4,1 Millionen Euro abgeschlossen. Sie sollten im Todesfall an seine Frau und an seine Mutter ausgezahlt werden. Ein entsprechender Antrag war bereits gestellt worden.

"Wir waren relativ schnell der Auffassung, dass hier lediglich der Tod vorgetäuscht worden ist, um die Versicherungssumme zu kassieren", sagt der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Die Beamten bleiben dran. Am 7. Mai dieses Jahres nehmen Polizisten den verschollenen Mann schließlich auf dem Dachboden im Haus seiner Mutter im niedersächsischen Schwarmstedt fest. Dort hatte er sich hinter Kisten versteckt. Der 52-Jährige schweigt bislang zu den Vorwürfen.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:54 Uhr

Mutterschaftsurlaub verweigert: Schwangere Ärztin stirbt durch Coronavirus

Der Tod einer im achten Monat schwangeren Ärztin sorgt in Algerien derzeit für Empörung. Die 28-jährige Wafa Boudissa war am Freitag nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

  • Ihren Wunsch, wegen der Pandemie früher in Mutterschaftsurlaub gehen zu dürfen, hatte der Chef des Krankenhauses im Osten des nordafrikanischen Landes abgelehnt.
  • Gesundheitsminister Abderrahman Benbouzid leitete am Samstag Ermittlungen in dem Fall ein.
  • Am Sonntag wurde der Krankenhausdirektor von Benbouzid gefeuert.
  • Eine mit dem Sachverhalt vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur AFP, jeder, der direkt für den Tod der Ärztin verantwortlich gemacht werden kann, könnte wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht gestellt werden.
08:36 Uhr

Arnold Schwarzenegger berichtet von lebensbedrohlicher Herz-OP

"Stellt euch vor, an einem Tag trainiere ich sehr hart für Terminator 6 und am nächsten Tag sagen mir die Ärzte, sie mussten mein Leben retten." Schauspieler Arnold Schwarzenegger hat sich in einer Video-Botschaft an amerikanische Highschool-Schüler gewandt, die wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Abschlussfeier nur per Videoschalte abhalten konnten. Er berichtete, wie er vor rund zwei Jahren eine Herzoperation überstand. "Genau vier Monate vor dem Drehbeginn für Terminator 6." Dabei sei es zu schweren Komplikationen gekommen. Nachdem er alles überstanden hatte, habe er alles daran gesetzt, wieder fit zu werden, so der 72-Jährige.

"Ihr braucht eine Vision", sagte der frühere Gouverneur von Kalifornien an die Schüler gerichtet. "Dieses Virus wird nicht das letzte Hindernis sein, dem ihr euch stellen müsst. Aber es kann euch auf die kommenden vorbereiten. Das ist es, was das Leben ausmacht: Hindernisse überwinden."

*Datenschutz

08:15 Uhr

"Scarface"-Schauspieler Silva ist tot

Trauer um Geno Silva: Der US-Schauspieler ist am 9. Mai in Los Angeles an Komplikationen infolge seiner Demenzerkrankung gestorben. Das berichtet "The Hollywood Reporter" unter Berufung auf seine Familie. Silva wurde 72 Jahre alt. Bekannt war er vor allem für seine Rolle als "The Skull" in Brian De Palmas Gangster-Film aus dem Jahr 1983 "Scarface" - mit Al Pacino in der Titelrolle. Silva stand außerdem für "Mulholland Drive" (2001) von David Lynch und "Extreme Rage" (2003) mit Vin Diesel vor der Kamera. Der Schauspieler hinterlässt seine Ehefrau Pamela, seine Tochter Lucia und zwei Enkelkinder.

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07:53 Uhr

Streit zwischen Brüdern eskaliert - Schüsse fallen

Geschwisterliebe ist endlich. Das zeigt sich nicht nur bei heranwachsenden Brüdern und Schwestern, sondern auch bei älteren Zeitmenschen (wie Angela Merkel sagen würde). Vor einer Kneipe in Hamm haben sich am Sonntagnachmittag zwei 46 und 49 Jahre alte Brüder durch Posen und Gesten derart provoziert, dass die Situation eskalierte. Der 46-Jährige bedrohte den anderen mit einer Eisenstange, der Ältere schoss daraufhin mit einer Schreckschusspistole. Es wurde niemand verletzt. Alarmierte Polizeibeamte stellten die Waffe, die der ältere Streithahn widerrechtlich bei sich führte, sicher. Über den möglichen Grund der Auseinandersetzung machte die Polizei keine Angaben. Die beiden müssen mit strafrechtlichen Ermittlungsverfahren rechnen.

07:36 Uhr

Trump äußert sich während Golf-Sendung

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Unzertrennlich: Donald Trump und Golf.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es kann so schön sein, Hobby und Beruf zu verbinden. Donald Trump gelingt das - scheinbar - regelmäßig. So nutzte er nun den Anruf in einer Golf-Sendung auf NBC dazu, seine staatsmännischen Vorstellungen nach der Corona-Krise kundzutun. "Wir wollen nicht, dass sie (die Zuschauer, Anm.) Masken tragen müssen, so wie wir das in den vergangenen Monaten getan haben", sagte Trump. Nebenbei wurde eine Golf-Partie für den guten Zweck zwischen Rory McIlroy und Dustin Johnson gegen Rickie Fowler und Matthew Wolff übertragen. "Wir wollen zurück zu der Normalität mit großen Zuschauermengen, wenn sie praktisch übereinander stehen und Spaß haben und sich keine Sorgen machen."

Das Benefiz-Spiel war das erste live im Fernsehen zu sehende Golf-Match, seit die PGA Tour wegen der Pandemie ihre Saison unterbrochen hat. Am kommenden Wochenende kommt es ebenfalls für den guten Zweck zu einer Neuauflage des Golf-Duells zwischen Tiger Woods und Phil Mickelson, die dieses Mal auch in Teams antreten und mit den Football-Stars Peyton Manning und Tom Brady spielen. Das erste Turnier auf der PGA Tour ist für den 11. Juni im texanischen Fort Worth geplant. Zuschauer wird es für mindestens einen Monat nicht geben.

07:16 Uhr

Erster Tropensturm des Jahres lauert vor US-Ostküste

Vor der US-Ostküste hat sich der erste Tropensturm im Atlantik in diesem Jahr gebildet. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA befindet sich Sturm "Arthur" rund 335 Kilometer süd-südwestlich von Cape Hatteras in North Carolina. Mit Windgeschwindigkeiten von 75 Kilometern pro Stunde bewegte er sich langsam parallel zur Küste. Die Meteorologen warnten vor stärkerem Regen und hohem Seegang. "Arthur" tritt ungewöhnlich früh auf, denn die Tropensturmsaison im Atlantik beginnt eigentlich erst am 1. Juni. Übrigens: Tropenstürme werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. Ab Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 Kilometern pro Stunde spricht man von einem Hurrikan.

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07:04 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

mit Thomas Gottschalk feiert einer der prägendsten Köpfe des deutschen Fernsehens heute seinen 70. Geburtstag. Der blondgelockte, Haribo genießende Entertainer flimmerte jahrelang am Samstagabend über die TV-Bildschirme in deutschen Wohnzimmern. "Wetten, dass ...?" darf wohl als letzte große Unterhaltungsbastion gelten, die Familien regelmäßig in denselben Raum lotste und für wenigstens ein paar Stunden (im Endeffekt wurde ja immer überzogen) Streitigkeiten in den Schatten stellte.

Bevor ich jetzt an dieser Stelle zu nostalgisch werde, komme ich flugs zu anderen wichtigen Themen des Tages:

  • Bundesaußenminister Heiko Maas will heute mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können.
  • Das Gastgewerbe kann zumindest ein bisschen aufatmen. Weitere Bundesländer heben heute die Öffnungsverbote für Restaurants, Cafés, Hotels und andere Einrichtungen auf.
  • Das Corona-Kabinett der Bundesregierung berät heute über Konsequenzen aus den Coronavirus-Ausbrüchen in deutschen Schlachtbetrieben. Im Fokus steht dabei der Umgang mit saisonalen Arbeitskräften aus dem Ausland, nachdem die Fleischindustrie wegen prekärer Arbeits- und Unterkunftsbedingungen seit vielen Jahren in der Kritik steht.
  • Mitten in der Debatte über Sinn und Zweck der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich will sich Bundesinnenminister Horst Seehofer um 14.30 Uhr am bayerischen Übergang Freilassing ein Bild von der Situation machen.
  • Nach Aufhebung der AfD-Mitgliedschaft des Brandenburger Landeschefs Andreas Kalbitz durch die Bundesparteispitze berät die Landtagsfraktion in Potsdam, ob er dennoch an ihrer Spitze bleiben kann.
  • Im ersten Montagabendspiel nach der Fortsetzung der Bundesliga-Saison will Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg holen (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de).

Nun dann, alles Gute Thomas Gottschalk und allen anderen, die heute etwas zu feiern haben. Ich feiere jetzt erst mal die erste Tasse Kaffee des Tages. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Meldungen aus aller Welt. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:45 Uhr

Zahl der Toten durch gepanschten Schnaps steigt

Die gegenwärtige Pandemie führt in manchen südamerikanischen Ländern zu fatalen Nebenwirkungen. Weil der Verkauf von Alkohol in einigen Regionen verboten ist, gerät billiger, schwarzgebrannter Schnaps in Umlauf. In Mexiko sind deswegen nun mindestens 32 weitere Menschen seit vergangenem Donnerstag gestorben. Die Zahl der Todesopfer durch verunreinigten Schnaps stiegt in vier Bundesstaaten seit Ende April auf insgesamt mindestens 137. Die Dominikanische Republik verzeichnete seit dem 7. April nach Regierungsangaben von vergangener Woche 177 Todesfälle, die auf das Trinken von gepanschtem Alkohol zurückgeführt werden.

Auch die wegen der Anti-Corona-Maßnahmen angehaltene Produktion von Ethylalkohol könnte dazu geführt haben, dass mehr Methanol beigemischt wird. Methanol ist manchmal in schwarzgebranntem Schnaps enthalten, wenn nicht fachgerecht destilliert wird. Bereits kleine Mengen reichen für eine Vergiftung mit Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Sehstörungen bis zur Erblindung oder gar Bewusstlosigkeit und Atemstillstand aus.

06:35 Uhr

Kompaktere Wolken wärmen den Norden

Die Eisheiligen sind nun definitiv durch und damit schaut jetzt mal sommerlichere Luft bei uns vorbei. So gibt es zum Start in den Tag heute auch nur noch stellenweise Bodenfrost. Insbesondere im Bereich der Mittelgebirge. Verbreitet mit zweistelligen Werten geht es derweil im Norden in den Tag. Denn hier wärmen kompaktere Wolken und bringen auch tagsüber stellenweise etwas Regen oder Nieselregen mit. Ansonsten geht es aber freundlich bis sonnig und trocken in die neue Wetterwoche.

Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die Temperaturen sind bei den Nordlichtern mit einem teils kräftigen und maximal 13 bis 17 Grad noch recht verhalten. Im großen Rest geht es rauf auf angenehme 20 bis 25 Grad.

Die weiteren Aussichten: Der Sommer schaut vorbei und so sind am Donnerstag Spitzenwerte bis 30 Grad nicht auszuschließen. Hier gibt’s die Einzelheiten, mit denen ich Ihnen einen schönen Start in den Tag und die neue Woche wünsche. Ihr Björn Alexander

06:23 Uhr

Tödlicher Absturz bei Corona-Show von Kanadas Kunstflugstaffel

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Der Jet stürzte in einen Vorgarten.

(Foto: via REUTERS)

Sie wollten mit einer Flugformation die Einsatzkräfte und die Bevölkerung ehren, die sich für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie einsetzen. Doch kurz nach dem Start verunglückt eine Maschine der kanadischen Kunstflugstaffel. Der Pilot kann sich per Fallschirm retten. Die PR-Offizierin Jenn Casey schafft es nicht rechtzeitig aus dem Jet. Sie stirbt.

Was war geschehen? Die Schau mit dem Namen "Operation Inspiration", an der insgesamt neun "Snowbirds"-Maschinen beteiligt waren, hatte an der kanadischen Ostküste bereits begonnen. Die eingesetzten, zweisitzigen einheimischen Jets vom Typ Canadair CL-41 "Tutor" werden schon seit den 60er-Jahren hergestellt. Unmittelbar nach dem Start der Staffel vom Militärflughafen in Kamloops kam es zum Unglück. Nach Augenzeugenberichten stieß eines der Flugzeuge plötzlich zwei Rauchwolken aus, ehe es senkrecht zu Boden stürzte. Kurz vor dem Aufschlag des Jets im Vorgarten eines Wohnhauses sei noch ein Fallschirm beobachtet worden, berichtete der Sender CBC.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:54 Uhr