Sonntag, 21. März 2021Der Tag

Heute mit Christian Herrmann und Johanna Ohlau
22:35 Uhr

Das war Sonntag, der 21. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

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Frühlingshaftes Wetter: Es haben wieder mehr Menschen Lust aufs Spazierengehen wie an der Spree in Berlin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie haben hoffentlich einen ruhigen Sonntagabend. Bei uns wurde es auf den letzten Metern nochmal turbulent: Etwa um 21:30 Uhr kam die Meldung auf, dass die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz gestorben sei - inzwischen hat der Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg, den Tod bestätigt. Mehr dazu lesen Sie hier:

CDU-Politikerin Strenz stirbt mit 53 Jahren

Außerdem empfehle ich Ihnen noch:

Entwurf des Kanzleramts für die MPK: Lockdown wird verlängert, Notbremse kommt

Spahns Ehemann: Funkes Arbeitgeber verkaufte Masken an Gesundheitsministerium

Nach Kölner Missbrauchsgutachten: Vatikan schweigt zu Rücktrittsgesuchen

Ich schwinge mich jetzt aufs Rad und fahre nach Hause. So langsam macht Radfahren und Spazierengehen (Bild) ja wieder etwas mehr Laune, der Frühling naht! Ihnen noch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die Woche.

Ihre Johanna Ohlau

21:59 Uhr

Sonnenbad auf Ruine - 20-Jährige stürzt sechs Meter in die Tiefe

Eine lebensgefährliche Kletteraktion für ein Sonnenbad auf dem Dach einer Ruine ist einer 20 Jahre alten Frau beinahe zum Verhängnis geworden: Trotz Absperrung kletterte sie zusammen mit zwei Begleitern auf das Dach des Gebäudes in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern), wie ein Polizeisprecher sagte. Als alle drei wieder herunterklettern wollten, sei die junge Frau durch ein Loch gefallen und etwa sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Die Begleiter alarmierten die Rettungskräfte. Die Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

21:36 Uhr

CDU-Politikerin Karin Strenz stirbt mit 53 Jahren

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Karin Strenz

(Foto: picture alliance / Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz ist tot. Das hat der Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg, bestätigt. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll die 53-Jährige auf einem Flug von Kuba nach Deutschland das Bewusstsein verloren haben, worauf das Flugzeug in Dublin (Irland) notlandete. Dort sei sie im Krankenhaus gestorben. Warum sie sich auf der Karibikinsel aufgehalten hat, ist noch nicht bekannt. Die Politikerin aus Mecklenburg-Vorpommern war zuletzt mit Vorwürfen konfrontiert worden, sie habe Gelder für Lobby-Tätigkeit aus Aserbaidschan entgegen genommen und diese erst nach Ablauf der Anzeige-Frist angezeigt. Die Staatsanwaltschaft hatte im Januar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Hinweis: Diese Meldungen wird fortlaufend aktualisiert.

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21:11 Uhr

Spürbares Erdbeben im Südwesten

Ein Erdbeben und das nicht im übertragenen Sinne gab es heute im Südwesten Deutschlands: In den Landkreisen Tübingen und Reutlingen bebte am frühen Abend spürbar der Boden. Das teilte die Reutlinger Polizei mit. Der Landeserdbebendienst wies in einer ersten automatisierten Meldung ein Erdbeben der Stärke 3,6 mit Epizentrum in Jungingen gegen 18.37 Uhr aus. Etwa eine Stunde später folgte demnach ein zweites, leichteres Erdbeben der Stärke 1,8 mit Epizentrum in Hechingen. Viel mehr als kurz vibrierende Möbelstücke hat es offenbar nicht gegeben: Dem Polizeipräsidium seien bislang keine Schäden gemeldet worden.

Kleinere Erdbeben sind in Baden-Württemberg keine Seltenheit. Am 1. Dezember des vergangenen Jahres hatte es zum Beispiel in der gleichen Region ein Beben der Stärke 3,9 gegeben. Damals hatte der Erdbebendienst rund 6000 Meldungen erhalten. "3,9 ist ein mäßig starkes Erdbeben", sagte Stefan Stange vom Landeserdbebendienst im Dezember. Dabei seien leichte Schäden wie Risse im Putz nicht auszuschließen. Strukturelle Schäden wie Mauerrisse seien etwa bei der Magnitude von 5,0 zu erwarten.

21:01 Uhr

Videos des Tages

20:44 Uhr

Fluchtversuch vor der Polizei endet mit Sturz aus dem Balkon

Das war keine gute Idee, um einem Corona-Bußgeld zu entgehen: Ein junger Mann in Niedersachsen wollte vor Polizeibeamten flüchten, die auf eine Party mit mehr als zehn Menschen in einer Wohnung in der Kleinstadt Verden aufmerksam geworden waren, und hangelte sich aus dem zweiten Obergeschoss heraus. Allerdings konnte der Mann sich nicht lange festhalten und stürzte vom Balkon. Er erlitt nur leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte, aber ums Bußgeld kommt er wie die restlichen Gäste der verbotenen Zusammenkunft trotzdem nicht herum.

20:38 Uhr
Breaking News

Lockdown wird verlängert, Notbremse kommt - Entwurf des Kanzleramts für Corona-Gipfel

Nach einem Entwurf der SPD-geführten Länder ist auch eine Vorlage des Kanzleramts für die morgige Bund-Länder-Runde bekannt geworden. Demnach soll der bestehende Lockdown bis zum 18. April verlängert werden, heißt es in dem Papier, das ntv vorliegt. Die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel findet an diesem Montag als Videoschalte statt.

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20:09 Uhr

Trump plant Rückkehr in soziale Medien - aber nicht bei Twitter

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Mehr Details zu Trumps Plänen für eine eigene Plattform sind nicht bekannt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Twitter und andere Plattformen haben den früheren US-Präsident - einige vorübergehend, andere dauerhaft - verbannt. Trump scheint nicht zu seinem einstigen Lieblingsnetzwerk Twitter zurückkehren zu wollen: Nach Angaben seines Vertrauten Jason Miller arbeite der 74-Jährige an einer eigenen Plattform. Er rechne "wahrscheinlich in rund zwei bis drei Monaten" damit, sagte Miller - der Wahlkampfberater Trumps war - dem Sender Fox News. "Diese neue Plattform wird groß sein." Er gehe davon aus, dass Dutzende Millionen Menschen Trump dann wieder auf seinem neuen Kanal folgen würden - und dann könne ihn auch niemand mehr aussperren.

19:30 Uhr

Polizei findet mehr als 80 mutmaßlich gestohlene Hunde in Versteck

Hunde stehlen und sie an ahnungslose Menschen weiterverkaufen - in etwa so hatten sich das Kriminelle im ostenglischen Suffolk wohl ausgedacht. Doch die britische Polizei kam den Hundedieben auf die Spur und hat bei einer Razzia auf einem Gelände mehr als 80 mutmaßlich gestohlene Hunde entdeckt. Außerdem nahmen die Beamten bei ihrer stundenlangen Suche in der Region drei Frauen und drei Männer fest, die des Diebstahls der Tiere verdächtigt werden, wie die Polizei mitteilte. Man werde nun versuchen, die rechtmäßigen Besitzer der Tiere ausfindig zu machen, hieß es.

Der Diebstahl von Hunden hat in Großbritannien der Polizei zufolge während der Pandemie deutlich zugenommen. Die Organisation Doglost, die eine Datenbank für vermisste Hunde betreibt, verzeichnete im vergangenen Jahr 465 gestohlene Hunde in Großbritannien und Irland - mehr als zweieinhalb Mal so viele wie noch im Jahr 2019.

18:53 Uhr

Mann klettert mit zweijähriger Tochter in Elefanten-Gehege

Der Preis für den wohl leichtsinnigsten Vater geht heute an einen US-Amerikaner: Weil er ein hübsches Foto haben will, klettert ein Mann mit seiner zweijährigen Tochter im Zoo von San Diego, Kalifornien, zu den Elefanten ins Gehege. Als eines der Tiere auf die beiden losstürmt, flüchtet der 25-Jährige und lässt dabei seine Tochter fallen. Am Ende rückt die Polizei an.

18:42 Uhr

Papst verurteilt Mafia als "Organisation der Sünde"

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Papst Franziskus

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Sofern es ein Leben danach gibt, haben Mafiosi ohnehin keine guten Karten, in den Himmel zu kommen. Papst Franziskus räumte da aber nochmal mit allen Eventualitäten auf und stellte klar: Die kriminellen Banden seien "Organisationen der Sünde". Anlässlich des italienischen Gedenktags für die Opfer von Mafia-Verbrechen kritisierte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Mafia erneut mit scharfen Worten. Mafia-Organisationen seien in "vielen Teilen der Welt" präsent und hätten die Corona-Krise genutzt, "um sich durch Korruption zu bereichern". Und nicht nur das: Die Mafia tausche "Glauben gegen Götzendienst", kritisierte der Papst. Damit verstießen die Kriminellen "gegen das Evangelium Christi". Große Worte, aber ob das die Mafiosi tatsächlich zum Umdenken bewegen wird? Fraglich.

18:28 Uhr

Deshalb steht Freiburg heute in gelb auf dem Platz

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Heimspiel mal in gelb: Steht den Freiburger Profis auch nicht schlecht.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Seit einer knappen halben Stunde läuft die Bundesliga-Partie zwischen dem SC Freiburg und dem FC Augsburg im Schwarzwald-Stadion. Aufmerksame Fußballfans haben es sicherlich schon bemerkt: Die Heimmannschaft, der SC Freiburg, steht statt in roten in seinen gelben Ausweichtrikots auf dem Platz. So hilft der Freiburger Verein einem seiner Spieler, den Durchblick zu behalten. Denn der SC-Profi hat eine Rot-Grün-Sehschwäche und da hätte es mit den grünen Augsburger Trikots schnell mal eine Verwechslungsgefahr geben können. Das teilte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten vor dem Anpfiff auf Nachfrage mit. "Da haben wir gesagt, das müssen wir ändern", sagte SC-Trainer Christian Streich im Pay-TV-Sender Sky. "Das Risiko wollten wir nicht eingehen."

Mehr Meldungen aus der Welt des Sports gibt es wie immer im Sport-Ticker.

18:10 Uhr

Schlagzeilen zum Abend

17:55 Uhr

Auf dem Weg nach Großbritannien: 72 Menschen aus Seenot gerettet

Französische Rettungskräfte haben mehr als 70 Migranten im Ärmelkanal aufgenommen. Die insgesamt 72 Menschen in mehreren Booten seien in der vergangenen Nacht in Seenot geraten, als sie über den Kanal nach Großbritannien gelangen wollten, teilte die Küstenwache mit. Die Geretteten wurden zurück nach Frankreich gebracht. Im vergangenen Jahr hatten nach Angaben der französischen Behörden mehr als 9500 Menschen die riskante Überfahrt über den Ärmelkanal versucht, deutlich mehr als 2019. Mindestens sechs Menschen kamen dabei ums Leben.

17:28 Uhr

Asteroid "2001 FO32" an Erde vorbeigerauscht

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Auch in Corona-Zeiten mit vorbildlichem Abstand: Die Erde und Asteroid "2001 FO32" begegneten sich mit mehr als 2 Millionen Kilometern Abstand.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wusch! Haben Sie mitbekommen, wie der gewaltige Asteroid an der Erde vorbeigerauscht ist? Sicherlich nicht. Der Himmelskörper mit dem griffigen Namen "2001 FO32" ist nach Berechnungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa am späten Nachmittag an uns vorbeigeflogen - und das mit einem für Weltraum-Verhältnisse kleinen Abstand, aber für irdische Maßstäbe doch noch ganz schön weit weg: Nach den Berechnungen der Nasa sauste der Asteroid um 17:02 Uhr MEZ mit einem Abstand von 2.016.158 Kilometern an uns vorbei - das ist etwa 5,25 Mal so viel Abstand wie zwischen uns und dem Mond. Eine Kollisionsgefahr bestand also laut Nasa nicht.

Dass "2001 FO32" mal zu uns zu Besuch kommen wird, wussten Wissenschaftler übrigens schon länger: Der Asteroid war bereits vor zwei Jahrzehnten entdeckt worden. Falls Sie gerade an einem Asteroiden-Quartett basteln sollten, wäre "2001 FO32" sicherlich eine wertvolle Karte im Spiel: Er hat einen Durchmesser von etwa 900 Metern und ist mit rund 124.000 Stundenkilometern quasi ein Rennpferd unter den Asteroiden. Zudem wird er auf einer internationalen Skala als "gefährlich" geführt, weil seine Umlaufbahn weniger als das 19,5-Fache der Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt und sein Durchmesser weit über der Grenze von 140 Metern liegt.

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17:07 Uhr

Trauer um ägyptische Frauenrechtlerin Nawal al-Saadawi

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Nawal al-Saadawi wurde 89 Jahre alt.

(Foto: picture alliance / Effigie/Leemage)

Sie galt als "Großmutter der ägyptischen Frauenbewegung" und war in ihrer Heimat bekannt dafür, Kontroversen auszulösen: Die ägyptische Frauenrechtlerin Nawal al-Saadawi ist heute im Alter von 89 Jahren gestorben. Das berichtete die Kairoer Zeitung "Al-Ahram". Al-Saadawi veröffentlichte im Laufe der Jahre rund 50 Schriften, die in 30 Sprachen übersetzt wurden, darunter "Eine Frau am Punkt Null" und "Frauen und Sexualität". Sie kämpfte gegen das Patriarchat in den arabischen Staaten und gegen die Polygamie, gegen die Verschleierung von Frauen, Ungleichheiten im islamischen Erbrecht und gegen die Genitalverstümmelung bei Frauen.

16:35 Uhr

Malle-Touristen: "Hätten lieber Urlaub auf Norderney gemacht"

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Die ersten Urlaubsflieger sind auf Mallorca gelandet.

(Foto: REUTERS)

Die Touris sind los! Also nicht in den Harz oder an die Nordsee, sondern per Flieger auf die spanische Insel Mallorca - ja, das klingt zurecht widersprüchlich, aber die Corona-Maßnahmen ermöglichen den Trip auf die Mittelmeerinsel. Für manche sei der Urlaub auf Mallorca eher eine Notlösung. "Wir hätten lieber Urlaub auf Norderney gemacht. Das dürfen wir aber nicht. Da blieb nur noch Mallorca übrig", sagte ein Ehepaar bei der Ankunft am Flughafen Son Sant Joan. "Wir hoffen, dass es ruhig wird. Es ist der erste Urlaub seit vergangenem März. Wir arbeiten in der Pflege und wollen einfach mal den Kopf freibekommen."

Nach Angaben von Tui-Balearen-Chef Ian Livesey bringen sieben Tui-Flieger allein heute insgesamt 1100 Urlauber aus Deutschland auf die Insel. Neben Koffern und Urlaubslust bringen sie auch einen negativen PCR-Test mit. Bleibt abzuwarten, ob das nicht nur den Tourismus auf der spanischen Insel wieder ankurbelt, sondern auch die Corona-Zahlen: Diese liegen derzeit niedrig, steigen aber nach Wochen des Rückgangs gerade wieder ganz leicht an. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, liegt derzeit bei etwa 20.

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16:04 Uhr

Munitionsaffäre: Kramp-Karrenbauer lässt gegen KSK-Chef ermitteln

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Wie weiter mit dem KSK? Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will eine Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Elitetruppe treffen.

(Foto: dpa)

Ein laxer Umgang mit Munition und Waffen, zudem rechtsextremistische Tendenzen innerhalb der Truppe - ganz und gar keine gute Kombination in der Bundeswehr-Elitetruppe KSK. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nun ein Vorermittlungsverfahren gegen den Kommandeur einleiten lassen. Es sei nun Sache der Wehrdisziplinaranwaltschaft zu prüfen, ob Markus Kreitmayr mit der von ihm angeordneten Munitionsamnestie gegen Regeln verstoßen habe, erklärte die CDU-Ministerin. Kreitmayr habe seinen Elite-Soldaten im vergangenen Jahr die Möglichkeit gegeben, unerlaubt gehortete Munition zurückgeben zu können, ohne Strafen fürchten zu müssen. Ob ihn die Menge dann selbst überrascht hat? Von Ende März bis Ende April 2020 sind auf dem Weg mehrere tausend Schuss Munition und wohl auch Handgranaten zusammengekommen. Während der Ermittlungen bleibe der Brigadegeneral auf seinem Posten: Er habe ein "faires und transparentes Verfahren verdient".

Die CDU-Ministerin wird sich auch in den nächsten Tagen intensiv mit dem Thema beschäftigen: Morgen will Kramp-Karrenbauer nach Calw reisen, um persönlich mit den Soldaten zu sprechen. Am Dienstag will sie dann den zweiten Zwischenbericht zur Umsetzung des Reformpakets zur Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen beim KSK vorlegen.

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15:30 Uhr

Lkw fährt Schlangenlinien auf A7 - Fahrer mit drei Promille am Steuer

So ein gut lesbarer Werbeaufdruck auf einem Firmenfahrzeug kann auch mal Schlimmeres verhindern wie im Fall eines Lkw, der gestern Morgen in Schlangenlinien über die A7 südlich von Hamburg fuhr. Andere Verkehrsteilnehmer ahnten wohl schon, dass da am Steuer des Sattelzugs wohl jemand alles andere als fahrtüchtig ist und wählten den Notruf. Die Polizei kontaktierte die Halterfirma, die den Fahrer des mit Öl beladenen Lkw zum Stopp am nächsten Rastplatz anwies. Das teilte die Polizei heute mit. Demnach bestätigte ein freiwilliger Atemalkoholtest die Befürchtung: 3,04 Promille. Dem 43 Jahre alten Fahrer wurde Blut entnommen und sein Führerschein sicher gestellt. Die Polizei leitete zudem ein Strafverfahren ein.

14:41 Uhr

Mann rettet Rollstuhlfahrer aus Weiher

Großes Glück im Unglück für einen 76-jährigen Rollstuhlfahrer im Saarland: Der Mann war mit seinem motorisierten Rollstuhl versehentlich in einen Weiher in Blieskastel gefahren, wie die Polizei mitteilte. In seiner Not rief der 76-Jährige um Hilfe. Ein 22-jähriger Mann hörte die Hilferufe, sprang ins Wasser und rettete den Senior. Mehrere Jugendliche halfen laut Polizei zudem, den Rollstuhl aus dem Wasser zu ziehen. Der 76-Jährige war unterkühlt und kam in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann laut Polizei wegen einer Dehydrierung derart desorientiert gewesen, dass er in den Rollstuhl ins Wasser gesteuert habe.

14:24 Uhr

Schichtwechsel

Christian Herrmann macht Feierabend, aber "Der Tag" geht weiter und zwar mit mir, Johanna Ohlau. Ich begleite Sie jetzt weiter durch den Sonntag mit Meldungen aus Deutschland und der Welt. Bei Kritik, Anregungen oder Hinweisen schreiben Sie mir gerne an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag.

14:06 Uhr

Ein Drittel der Taxi-Branche stirbt wegen Pandemie weg

Wenn alle zu Hause sind, braucht niemand ein Taxi. Der Bundesverband Taxi und Mietwagen rechnet deshalb damit, dass zahlreiche Unternehmen die Corona-Krise nicht überstehen werden. Zahlreiche hätten ihre Konzessionen bereits zurückgegeben, heißt es.

  • "Wir gehen davon aus, dass es nur noch etwa 24.000 Taxis geben wird, vor der Pandemie waren es rund 36.000", sagt Geschäftsführer Michael Oppermann in der "Welt am Sonntag".
  • Demnach sind die Einnahmen der Branche 2020 um 43 Prozent von 5,4 auf 3,1 Milliarden Euro geschrumpft.
  • Allein in Berlin ist zwischen Dezember und Februar jedes sechste Taxi-Unternehmen vom Markt verschwunden.
13:37 Uhr

Bahn führt Kunden-Hotlines zum Ortstarif ein

Die Bahn übt sich in Kundenservice: Fahrgäste sollen per Telefon einfacher und günstiger mit Servicemitarbeitern sprechen können. Dafür will die Bahn ihre meist genutzten Kundendienste zum 1. April unter der neuen Service-Nummer 030-2970 bündeln.

  • Unter der neuen Nummer sollen Kunden demnach jederzeit zum Ortstarif Auskunft über Fahrpläne und Tickets sowie Informationen rund um die Bahncard und weitere Serviceleistungen erhalten.
  • Wer stattdessen die bisherige Kundenhotline anruft, soll nicht länger extra für die Vorwahl 0180 zahlen müssen.
  • Auch alle anderen Rufnummern für Kunden sollen auf reguläre Festnetznummern umgestellt werden, darunter das Servicecenter Fahrgastrechte und die sogenannte Mobilitätsservice-Zentrale für barrierefreie Zugreisen.
13:19 Uhr

Vulkanausbruch auf Island sorgt für spektakuläre Bilder

In der Nacht zu Samstag ist zum ersten Mal seit neun Jahrhunderten der isländische Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. Das Gebiet ist unbewohnt, deshalb besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Unter anhaltendem Regen hat sich mittlerweile auch der Lavastrom abgeschwächt. Die Bilder sind dafür umso schöner. Hier eine kleine Auswahl.

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Blutrot ...

(Foto: imago images/Seeliger)

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... leuchtet der dunkle Himmel ...

(Foto: AP)

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... über Reykjavik.

(Foto: VF.IS via REUTERS)

Sie sind Fan des bewegten Bildes? Haben wir auch, bitteschön:

12:42 Uhr

22-Jähriger in Kiel getötet - zwei Jugendliche unter Tatverdacht

Die Kieler Polizei hat einen 15- und einen 17-Jährigen festgenommen, weil sie womöglich einen 22-Jährigen getötet haben.

  • Laut Pressemitteilung haben sie den 22-Jährigen gestern Abend in dessen Wohnhaus aufgesucht.
  • Im Treppenhaus soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein.
  • Worum es dabei ging und wie der Mann ums Leben kam, sagen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.
12:30 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

12:14 Uhr

Analysten erwarten Einbruch der türkischen Lira

In der Nacht zu Samstag hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen weiteren Notenbankchef geschasst. Das könnte verheerende Konsequenzen haben: Analysten erwarten, dass die türkische Lira morgen, wenn die internationalen Finanzmärkte nach dem Wochenende wieder öffnen, einbrechen wird.

  • Ein Finanzanalyst hält es für möglich, dass die Lira bis zu 15 Prozent an Wert verlieren könnte. Er sprach von einer "hässlichen Reaktion". Die Landeswährung hat seit 2018 bereits die Hälfte ihres Wertes zum Dollar verloren.
  • Ein anderer Marktbeobachter nannte die Entscheidung von Erdogan "so schlimm wie den Brexit".
  • Der türkische Präsident hatten den Chef der Zentralbank zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate entlassen. Warum, wurde nicht gesagt.
  • Mutmaßlich hängt die Entscheidung damit zusammen, dass Naci Agbal den Leitzins erhöht hatte, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Erdogan hat immer wieder deutlich gemacht, dass er sich niedrige Zinsen wünscht.

11:50 Uhr

SPD-Länder wollen Lockdown bis April verlängern

Die SPD-geführten Bundesländer streben eine Fortsetzung des derzeitigen Corona-Lockdowns bis in den April hinein an. Dies geht aus dem Entwurf einer Beschlussvorlage für den Bund-Länder-Gipfel am Montag hervor, der ntv.de vorliegt. Ein exaktes Datum für das Ende der Maßnahmen ist darin noch nicht enthalten.

Hinweis: Ursprünglich hieß es, das Bundeskanzleramt streben eine Verlängerung des Lockdowns an. Das ist nicht korrekt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:39 Uhr

Drei Menschen bei Segeltour auf Grönland gestorben

Auf Grönland sind drei Menschen auf einer Segeltour ums Leben gekommen. Die grönländische Zeitung "Sermitsiaq" und der Rundfunksender KNR berichten unter Berufung auf die Polizei, dass die beiden Männer und die Frau ertrunken sind.

  • Bei den drei Seglern handelt es sich um Ortsansässige im Alter von 30 bis 40 Jahren.
  • Sie wollten demnach am Donnerstag im Süden von Grönland in einer Jolle von Narsaq Richtung Qaqortog segeln.
  • Die Polizei geht davon aus, dass die Jolle in der Fjordregion auf eine Schäre, auf Eis oder etwas anderes Hartes stieß, sodass alle drei Insassen aus dem Boot fielen und ertranken.
  • Nach den Vermissten war per Schiff und Hubschrauber gesucht worden.

11:25 Uhr

Bericht: Sauter gibt in Maskenaffäre alle Parteiämter ab

Der nächste Unions-Abgeordnete gibt in der Maskenaffäre anscheinend auf: Der Bayerische Rundfunk berichtet, dass CSU-Vorstand Alfred Sauter alle Parteiämter aufgeben will. Er wolle sich dazu im Verlaufe des Sonntags selbst erklären, heißt es.

  • Sauter ist bisher Mitglied im Präsidium und Vorstand der CSU, er leitet die CSU-Finanzkommission, ist stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Schwaben, Vorsitzender des Kreisverbands Günzburg und seit 1990 Landtagsabgeordneter.
  • Die CSU-Landtagsfraktion hatte Sauter bis heute ein Ultimatum gestellt, alle Vorwürfe gegen sich auszuräumen.
  • Kommende Woche soll über den Ausschluss des früheren bayerischen Justizministers aus der Landtagsfraktion beraten werden.

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11:16 Uhr

Deutsche verbrauchen viermal so viel Datenvolumen wie 2015

Die meisten Deutschen haben die viele Zeit zu Hause anscheinend im Internet verbracht. Das genutzte Datenvolumen lag 2020 bei schätzungsweise 76 Milliarden Gigabyte und damit 16 Milliarden höher als 2019. Das geht aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervor.

  • Bei den Zahlen geht es um das Festnetz-Internet, also die Anschlüsse daheim oder im Büro.
  • Pro Anschluss waren es monatlich etwa 175 Gigabyte nach 142 Gigabyte im Vorjahr.
  • Hauptursachen sind Streaming-Angebote wie Netflix, die für hochauflösende Versionen besonders viel Bandbreite brauchen, aber auch Online-Computerspiele oder digitale Bildungs- und Arbeitsangebote.
  • Die Entwicklung kennt allerdings seit einigen Jahren nur eine Richtung: Noch 2015 betrug der Verbrauch noch nicht einmal ein Viertel des heutigen Datenvolumens.

10:44 Uhr

Schienenteil erschlägt 28-Jährigen bei Gleisarbeiten

Bei Gleisarbeiten in Niederbayern ist ein 28-Jähriger von einem Schienenteil getroffen und tödlich verletzt worden. Laut Polizei ist das Unglück in der Nacht in der Nähe des Bahnhofs von Plattling im Landkreis Deggendorf passiert. Demnach fiel das schwere Eisenstück von einem Bagger auf den Rücken des Mannes. Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen. Die Kriminalpolizei untersucht, wie es zu dem tödlichen Unglück kam.

10:22 Uhr

Impfgegnerin in Israel darf nicht mehr an Schule unterrichten

Eine Hilfslehrerin in Tel Aviv will sich weder impfen noch testen lassen, aber trotzdem an einer Grundschule unterrichten. Ihr Arbeitgeber ist damit nicht einverstanden, deshalb klagt sie. Das Arbeitsgericht entscheidet gegen die Frau.

  • Das Gericht wies die Klage mit der Begründung zurück, das Recht der Hilfslehrerin sei nicht stärker als das "Recht der Schüler, Eltern und der Lehrerschaft auf Leben".
  • Angestellte, die eine Corona-Impfung oder regelmäßige Tests verweigern, können somit an der Rückkehr zum Arbeitsplatz gehindert werden.
  • In Israel haben bereits eine Reihe von Unternehmen Sanktionen gegen Mitarbeiter verhängt, die sich nicht impfen lassen wollen.

09:48 Uhr

Feuerwehr befreit Zwölfjährigen aus Packstation

Ein Feuerwehreinsatz mit Seltenheitswert. Hoffentlich. In Dortmund musste sie einen Zwölfjährigen aus einem Paketfach befreien.

  • Er hatte mit zwei Freunden an der Packstation herumgespielt und war in ein offenes Fach geklettert.
  • Die beiden Freunde machten, was Freunde eben machen: die Tür zu.
  • Anschließend ließ sich das Fach auch von einem DHL-Mitarbeiter nicht mehr öffnen.
  • Die Feuerwehr konnte den Jungen anschließend unversehrt befreien.
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09:30 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

09:29 Uhr

USA warnen Indien vor Kauf russischer Raketenabwehr

Die USA wollen mit Indien militärisch enger zusammenarbeiten, um den chinesischen Einfluss in der Region einzudämmen - allerdings zu amerikanischen Bedingungen. Mit russischen Waffensystemen rüstet sich die indische Armee bitte nicht aus, hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bei seinem Besuch in Neu Delhi deutlich gemacht.

  • Austin hat Indien gewarnt, dass russische Raketenabwehrsystems S-400 zu kaufen und dem Partner indirekt mit Sanktionen gedroht.
  • Der US-Verteidigungsminister betonte zugleich, dass Indien das System - dessen Kauf die indische Regierung 2018 mit der russischen vereinbart hatte - bislang noch nicht bezogen habe.
  • Die S-400 ist ein hochmodernes mobiles Luftabwehrsystem, das Flugzeuge, Geschosse und andere Objekte abschießen kann.
  • Auch der NATO-Partner Türkei hat es in Russland eingekauft. Die USA haben deshalb noch unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump Sanktionen gegen Ankara verhängt.
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Die russische Armee präsentiert die S-400 2015 bei einer Militärparade in Moskau.

(Foto: REUTERS)

08:54 Uhr

Australische Ostküste kämpft mit Jahrhundertflut

An der australischen Ostküste hat sich die Flut-Lage verschlimmert. Nach tagelangem Starkregen müssen ganze Ortschaften evakuiert werden. In besonders betroffenen Teilen des Bundesstaats New South Wales haben die Behörden die Menschen nachts aus ihren Häusern geholt und in Sicherheit gebracht.

  • "Leider erleben Teile der Küste im mittleren Norden eine Situation, wie es sie nur einmal in 100 Jahren gibt", sagte die Regierungschefin des Bundesstaats, Gladys Berejiklian, auf einer Pressekonferenz.
  • Berichte über Todesopfer gibt es trotz der dramatischen Lage bisher nicht.
  • Das könnte sich bald ändern, denn Meteorologen fürchten, dass es auch in den kommenden Tagen weiter heftig regnen wird.
  • Der staatliche Katastrophenschutz rechnet daher mit Einsätzen "bis weit nach Ostern". In diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 4. April.

08:30 Uhr

Saudi Aramco macht "nur noch" 41 Milliarden Euro Gewinn

Luxusprobleme oder eine ernsthafte Krise? Der Gewinn des saudi-arabischen Öl-Giganten Saudi Aramco hat sich durch die Corona-Pandemie beinahe halbiert. Aus den neuesten Jahreszahlen geht hervor, dass das Nettoeinkommen 2020 bei nur noch 49 Milliarden Dollar lag, umgerechnet 41,2 Milliarden Euro.

  • Ursache für den Einbruch waren die niedrigen Ölpreise. Durch den nahezu weltweiten Lockdown mit geschlossenen Fabriken und geparkten Flugzeugen gab es nur eine sehr geringe Nachfrage.
  • Trotz der Probleme können sich Aramco-Aktionäre - wie beim Rekord-Börsengang im Dezember 2019 versprochen - über eine Dividendenausschüttung von insgesamt 75 Milliarden Dollar freuen. Das meiste Geld fließt allerdings in den saudischen Staatshaushalt
  • Schlecht für Anleger: Die Ausschüttung finanziert Aramco zu großen Teilen über neue Schulden.
  • Die Aussichten für 2021 sind gemischt: Das Unternehmen teilt mit, dass sich die Wirtschaft "in einigen Regionen wieder erholt und der Energiekonsum dadurch steigt".
07:58 Uhr

Union stürzt in Sonntagsfrage auf 27 Prozent ab

Die Union befindet sich im politischen Sinkflug. Im aktuellen "Sonntagstrend" der "Bild am Sonntag" kommt sie nach den Korruptionsvorwürfen gegen Abgeordnete sowie den schlechten Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg nur noch auf 27 Prozent - das sind vier Prozentpunkte weniger als eine Woche zuvor.

  • Mitte Januar stand die Union im "Sonntagstrend" des Meinungsforschungsinstituts Kantar noch bei 36 Prozent.
  • Die Gewinner der Umfrage sind die Grünen, die im Vergleich zur Vorwoche um 3 Prozentpunkte auf 22 Prozent zulegen.
  • Die SPD steigert sich um einen Prozentpunkt auf 17 Prozent.
  • Die FDP kommt auf 10 Prozent (+2), ebenso wie die AfD (-1). Die Linke bleibt bei 8 Prozent.
  • Mit diesen Ergebnissen wäre rechnerisch eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP möglich.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:22 Uhr

Erste TUI-Flieger starten wieder nach Mallorca

Kann das gut gehen? TUI fliegt nach langer Zwangspause die ersten Urlauber aus Deutschland nach Mallorca. Die erste Maschine startet um 10.20 Uhr am Firmensitz in Hannover-Langenhagen zur beliebten Ferieninsel. Eine weitere folgt um 11 Uhr. Von Düsseldorf und Frankfurt bietet TUIfly ebenfalls je zwei Verbindungen an. Ein zusätzliches Flugzeug hebt in Stuttgart ab.

  • Möglich sind die Flüge, weil die Bundesregierung die Balearen aufgrund der niedrigen Fallzahlen von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen und die Reisewarnung aufgehoben hatte. Nach ihrer Rückkehr können Urlauber damit unter anderem auf eine Quarantäne verzichten.
  • Andere Fluggesellschaften wie Eurowings fliegen schon seit einigen Tagen nach Mallorca.
  • Die Flüge sind nicht nur aus epidemiologischen Gründen umstritten, auch einheimische Touristiker und Gastronomen fühlen sich aufgrund fehlender Öffnungsperspektiven ungerecht behandelt.

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06:45 Uhr

Scholz: Abgeordnete sollten Nebeneinkünfte "ab dem ersten Euro" melden

Ist das die Lösung für die Korruptionsaffären im Bundestag? SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich in der "Bild am Sonntag" dafür ausgesprochen, die Transparenzregeln für Abgeordnete zu verschärfen - und zwar so, dass Nebeneinkünfte künftig "ab dem ersten Euro" komplett angegeben werden müssen.

  • "Wir brauchen endlich echte Transparenz in den Parlamenten", sagte Scholz. "Ich erwarte von CDU und CSU, dass sie da jetzt mitmachen. (...) Die Bürger müssen wissen, wen sie wählen - und woher er Geld bekommt."
  • Nebeneinkünfte in Millionenhöhe seien schwer vereinbar mit dem Amt eines Vollzeit-Abgeordneten. Das Verhalten der Unions-Abgeordneten, die mit Maskendeals in der Pandemie Geld verdient hätten, sei unmoralisch, ungesetzlich und unverantwortlich.
  • In den letzten Wochen kam raus, dass mehrere Abgeordnete der Union ihr Mandat und unternehmerische Tätigkeiten miteinander "verquickt" und unter anderem durch die Vermittlung von Masken-Deals mehrere Hunderttausend Euro verdient haben.

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06:41 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Coronavirus kennt keine Grenzen, Deutschland schon: Wegen der hohen Fallzahlen gelten für Einreisen aus dem Hochinzidenzgebiet Polen ab sofort strengere Regeln. Reisende müssen an der Grenze unter anderem einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Mal schauen, wann die polnische Regierung den Spieß umdreht: Laut Robert-Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland inzwischen bei 103,9. Tendenz? Steigend.

Alle Informationen rund um das Coronavirus finden Sie wie immer in unserem Coronavirus-Liveticker. Dies sind die anderen Themen des Tages:

  • Am Vormittag heißt es auch für die Menschen aus dem Großraum Hannover: auf nach Mallorca! Um 10.20 Uhr startet der erste Flug von Hannover-Langenhagen zur beliebten Ferieninsel. Wie lange sich die Inselbewohner wohl noch über ihre niedrige Inzidenz freuen können?
  • In der Dortmunder Westfalenhalle beginnt um 11 Uhr die Landeswahlversammlung der nordrhein-westfälischen FDP. Bis zu 400 Delegierte wollen in Präsenz ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl im September aufstellen. Hauptredner ist FDP-Chef Christian Lindner.
  • In der Fußball-Bundesliga stehen zum Abschluss des 26. Spieltags drei Spiele an: Hoffenheim spielt gegen Mainz (13.30 Uhr), die Berliner Hertha empfängt Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) und um 18 Uhr trifft Freiburg auf Augsburg.
  • Außerdem wird's heute für Sternengucker aufregend: Der Himmelskörper "2001 FO32" rauscht an der Erde vorbei. Gefährlich ist der Asteroid für die Erde nicht, das gilt aber nicht für alle Brocken aus dem All. Was dann zu tun wäre, erfahren Sie hier und durch einen Klick auf Play in unserem "Wieder was gelernt"-Podcast.

Soweit die kurze Vorschau. Kommen Sie gut in den Tag!

06:02 Uhr

Joachim Löw verkündet sein "Ziel nach der EM"

Was macht der scheidende Bundestrainer Joachim Löw bloß nach der Fußball-EM im Sommer? In einem Interview mit dem Hörfunksender BR 1 hat er erzählt, dass er im Anschluss nicht in den Ruhestand gehen will. Im "Schaukelstuhl" sehe er sich noch nicht, sagte der 61-Jährige. Konkret hat er nur ein Ziel.

  • Logischerweise werde er nach 15 Jahren im Bundestraineramt zunächst eine Pause einlegen, "weil so ein Turnier immer auch in die neue Saison der Vereine hineingeht", sagte Löw am Samstag.
  • Da brauche er "auch mal einen emotionalen Abstand. Aber vorstellbar ist einiges", verriet der WM-Coach wenig konkret.
  • Einziger Plan ist bisher, sein Spanisch zu verbessern, an dem er seit "geraumer Zeit", aber gleichzeitig "nicht so nachhaltig" arbeitet: "Ich habe mal begonnen und mache immer wieder mal ein bisschen autodidaktisch. Aber um richtig die Sprache zu lernen, braucht man auch mal einen Lehrer. Da muss man einige Wochen und Monate richtig dranbleiben. Das ist dann mein Ziel nach der EM."

05:38 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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