mit Uladzimir ZhyhachouDas war Dienstag, der 9. Mai 2023
Mehr als 14 Monate nach der großangelegten Invasion in die Ukraine spricht der Kremlchef bei der heutigen Militärparade in Moskau wohl zum ersten Mal nicht von der "Militäroperation", sondern vom "echten Krieg". Allerding wird dieser "Krieg" nach seiner Ansicht gegen Russland geführt. Dass er diesen Krieg begonnen hat, erwähnt der 70-Jährige nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.
Was war heute sonst wichtig:
Russland-Experte zu Paraden: "Der Kreml fürchtet, die Kontrolle über die Bilder zu verlieren"
Vorfall in Kaufhaus-Umkleide: Trump wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Verteidigung fast unmöglich: So dünn sind die russischen Linien besetzt
Mehr kommen, mehr dürfen bleiben: Warum die Zahl der Geflüchteten hoch ist - und bleibt
Tödlicher Angriff bei Bachmut: AFP-Journalist in der Ostukraine getötet
Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Saudi-Arabien eröffnet wieder Vertretung in Syrien
Die diplomatische Vertretung Saudi-Arabiens in Syrien soll nach Angaben des Außenministeriums in Riad seine Arbeit in dem Bürgerkriegsland wieder aufnehmen. Aus der Mitteilung des saudischen Außenministeriums ging nicht hervor, ob es sich dabei um die Botschaft handelt.
Live im TV: Jugendlicher in London zu lebenslanger Haft verurteilt
Bei der ersten live im Fernsehen übertragenen Strafmaßverkündung gegen einen minderjährigen Täter in Großbritannien ist ein 17-Jähriger wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Der Jugendliche war zuvor schuldig befunden worden, einen 14-Jährigen in London im November 2021 mit einem langen Messer durch mehrere Stiche getötet zu haben. In den Aufnahmen von Überwachungskameras war zu sehen, wie der Täter mehrmals auf sein am Boden liegendes Opfer einstach.
Die Richterin am Londoner Strafgerichtshof Old Bailey verhängte eine Mindeststrafe von 19 Jahren. Eine vorzeitige Entlassung ist ausgeschlossen. "Sie werden nach Absitzen der Mindesthaftdauer nicht automatisch freikommen, sondern nur, wenn der Bewährungsausschuss entscheidet, dass Sie keine Gefahr mehr darstellen», sagte die Richterin.
Trump in Zivilprozess wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist wegen eines sexuellen Angriffs gegen die Journalistin E. Jean Carroll zu fünf Millionen Dollar (rund 4,5 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt worden. Die neun Geschworenen eines Bundesgerichts in New York urteilten laut US-Medien, dass Trump Carroll Mitte der 1990er Jahre zwar nicht vergewaltigt, aber sexuell missbraucht habe. Trump wurde in dem Zivilprozess auch wegen Verleumdung verurteilt.
"Königin des Rock": Rita Lee ist tot
Die brasilianische Rocksängerin Rita Lee ist tot. Lee starb im Alter von 75 Jahren in ihrem Zuhause in São Paulo, wie ihre Familie auf dem Instagram-Account der legendären Sängerin mitteilte. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Bei Lee war im Jahr 2021 Lungenkrebs diagnostiziert worden, seitdem war sie in Behandlung.
Die Multi-Instrumentalistin wurde mit der Gruppe "Os Mutantes" von 1966 an bekannt und trug entscheidend zur "Tropicalia"-Bewegung bei, einer politisch aufgeladenen Mischung aus Rock und Folklore. In ihrer fast sechs Jahrzehnte dauernden Karriere nahm Lee mehr als 20 Alben auf, spielte mit den brasilianischen Legenden Gilberto Gil und Caetano Veloso, eröffnete die Shows der "Rolling Stones" in Brasilien und gewann den Latin Grammy für das beste Rockalbum auf Portugiesisch. Die Bezeichnung "Königin des Rock", die sich daraus ergab, fand Lee selbst kitschig. Sie bevorzugte "Patronin der Freiheit".
Bienen töten nach Busunfall sechs Menschen
Schrecklicher Unfall in Nicaragua: Dort sind nach einem Busunglück mindestens sechs Menschen von einem Bienenschwarm getötet worden.
Der Bus sei in der Gemeinde San Sebastián de Yali im Nordwesten des Landes einen Abhang hinuntergestürzt, auf dem Bienenstöcke zur Gewinnung von Honig in einer Kaffeeplantage aufgestellt waren, berichteten örtliche Medien. Mindestens 14 weitere Menschen würden wegen Bienenstichen in Krankenhäusern behandelt, darunter ein vierjähriges Kind. Die Todesopfer waren laut den Berichten zwischen 8 und 84 Jahre alt.
Nach dem Unfall hätten Anwohner zwar versucht, den 45 Passagieren an Bord zu helfen, die große Anzahl afrikanischer Bienen habe die Rettung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte jedoch verhindert. Einige der Betroffenen wiesen mehr als 300 Bienenstiche auf, wie der Fernsehsender TN8 berichtete.
Aus gesundheitlichen Gründen: Stromae sagt Tour komplett ab
Der belgische Sänger Stromae hat seine geplante "Multitude"-Tour abgesagt. "Leider muss ich heute akzeptieren, dass die Zeit, die ich zur Erholung und Heilung brauche, länger dauern wird als erwartet", hieß es in einem Statement, das auf dem Instagram-Kanal des Musikers veröffentlicht wurde. Umgeben von seinen Ärzten, Familie, Freunden und seinem Team habe er auf eine schnelle Rückkehr gehofft - nun folgte die endgültige Absage der für das Frühjahr in Europa geplanten Tour. "Diese Entscheidung ist schwer zu treffen, aber gleichzeitig notwendig für meine Heilung", hieß es weiter.
Bereits im April sagte Stromae Konzerte in Europa ab. Unter anderem wollte er am 10. Mai in Köln und am 12. Mai in Berlin sein 2022 erschienenes Album "Multitude" präsentieren. Auch Konzerte in Amsterdam, London und Rom waren geplant. Nun wurden auch die restlichen Auftritte in Frankreich, Belgien und den Niederlanden abgesagt.
Zwei tödliche Unfälle binnen Minuten auf einer Straße
Innerhalb weniger Minuten haben sich auf einer Straße in Sachsen im Abstand von nur 700 Metern zwei tödliche Unfälle ereignet. Wie die Polizei in Zwickau mitteilte, geriet am Morgen auf der Staatsstraße 286 zunächst ein 48-Jähriger aus zunächst unklarer Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Wagen eines 56-Jährigen zusammen. Der jüngere Mann starb an der Unfallstelle, der ältere wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Wenige Minuten später ereignete sich rund 700 Meter entfernt ein ähnlicher Unfall. Dort stieß eine 55-Jährige, die offenbar wegen des ersten Unfalls gerade gewendet hatte, auf der Gegenfahrbahn mit einem 33-Jährigen zusammen. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen, die Frau wurde schwer verletzt und kam in eine Klinik.
Wildschweine kapern Kreisverkehr in Kaiserslautern
Da trauten in Kaiserslautern einige Autofahrerinnen und Autofahrer vielleicht nicht gleich ihren Augen: Etwa 15 Wildschweine kaperten einen großen Kreisverkehr. Die Borstentiere knöpften sich das Erdreich rund um den sogenannten Opelkreisel vor und wühlten fleißig die Erde um. Wie die Polizei in Kaiserslautern mitteilt, überquerten die Wildschweine dabei immer wieder die Fahrbahn, sodass der Kreisel nicht mehr gefahrlos befahrbar war. Da sich wohl niemand mit der Wildschweinrotte anlegen wollte - zu Recht, denn die Tiere können sehr ungemütlich werden - leitete die Polizei langsam den Verkehr an ihnen vorbei, bis die Wildschweine wieder in den Wald verschwanden. Ob da wohl etwas sehr Schmackhaftes für die Borstentiere im Boden gewesen war?
"Augstein & Blome" - der neue Podcast ab 12. Mai
Seit mehr als zehn Jahren schon befinden sich Jakob Augstein und Nikolaus Blome im politischen Dauerstreit. Ab 12. Mai sind die hitzigen Diskussionen der beiden Journalisten endlich auch als Podcast verfügbar: "Wer A hört, muss auch B hören", lautet das Motto von Publizist und ntv-Politikchef. Schöner streiten und lauter lachen mit "Augstein & Blome" - ab Freitag immer wöchentlich auf RTL+ Musik und überall da, wo es Podcasts gibt.
Robert De Niro ist wieder Vater geworden - mit 79 Jahren
Der US-amerikanische Schauspieler Robert De Niro ist zum siebten Mal Vater geworden. Das deutete der Hollywood-Star zunächst in einem Interview mit "Entertainment Tonight Canada" an. Angesprochen auf seine vermeintlich sechs Kinder, korrigierte De Niro die Interviewerin und erklärte: "Eigentlich sieben. Ich habe gerade ein Baby bekommen." Ein Sprecher des 79-Jährigen bestätigte daraufhin die Nachricht mehreren Medien.
Weder Geschlecht noch Namen des Babys sind bekannt. Auch wer die Mutter des Kindes ist, gab der Sprecher nicht an. Robert De Niro soll jedoch mit der Kampfsportlehrerin Tiffany Chen liiert sein.
Israelische Armee greift militante Palästinenser im Gazastreifen an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine Gruppe militanter Palästinenser im südlichen Gazastreifen gezielt angegriffen. Ein Fluggerät habe eine "Terroreinheit getroffen, die mit gelenkten Panzerabwehrraketen in der Stadt Chan Junis unterwegs waren", teilte das Militär mit. Nach unbestätigten örtlichen Medienberichten wurden zwei Tote aus einem brennenden Fahrzeug geborgen.
Die israelische Luftwaffe hatte bereits in der Nacht zu Dienstag drei ranghohe Mitglieder der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad gezielt getötet. Bei den israelischen Luftangriffen in dem Küstenstreifen wurden insgesamt 13 Menschen getötet, unter ihnen auch Frauen und Kinder. Die Gruppierung kündigte Vergeltung an. Ein Sprecher der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas warnte, seine Organisation werde sich dem anschließen.
Pakistans Ex-Premier verhaftet – Anhänger stürmen Militärgebäude
Nach der Verhaftung des ehemaligen Premierministers Imran Khan ist es in Pakistan in mehreren Städten des Landes zu Ausschreitungen gekommen. Wie der Geheimdienst der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, stürmten Imran Khans Anhänger das Hauptgebäude des pakistanischen Militärs in der Millionenstadt Rawalpindi. Auch in der Stadt Lahore im Nordosten des Landes drangen Protestler in ein Militärgebäude ein. Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben nicht versucht, die Massen aufzuhalten, um eine Eskalation zu vermeiden. In mehreren Teilen des Landes gingen Menschen auf die Straße.
Mindestens 209 Hinrichtungen seit Beginn des Jahres im Iran
Im Iran sind seit Beginn des Jahres nach UN-Angaben mindestens 209 Menschen und damit im Durchschnitt mehr als zehn Menschen pro Woche hingerichtet worden. Die Zahl sei "erschreckend hoch" und eine der höchsten weltweit, erklärte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. Die tatsächliche Zahl der hingerichteten Menschen ist nach UN-Angaben wahrscheinlich noch höher.
Die meisten der 209 Exekutionen erfolgten wegen des Vorwurfs von Drogen-Vergehen. "Die Todesstrafe für Drogen-Delikte zu verhängen, ist nicht mit internationalen Menschenrechts-Normen und -Standards vereinbar", erklärte Türk. "Wenn es so weitergeht, ist der Iran bedauerlicherweise auf dem selben Weg wie im vergangenen Jahr." 2022 sollen demnach etwa 580 Menschen im Iran hingerichtet worden sein. Der UN-Menschenrechtskommissar nannte die Bilanz "abscheulich".
Bizarr: Über verbranntem Dorf in Russland weht sowjetische Siegesflagge
In drei Regionen Russlands wüten seit Tagen Waldbrände. Nach offiziellen Angaben sind inzwischen mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Häuser sind zerstört, Tausende Menschen evakuiert. Das Dorf Yuldus in der Oblast Kurgan in Zentralrussland ist am meisten betroffen – nahezu der komplette Ort wurde zerstört, mindestens sieben Menschen starben dort. Auf den Ruinen des verbrannten Dorfes wurde gestern – zum heutigen Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg – die sowjetische Siegesflagge gehisst, wie auf einem Foto der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zu sehen ist. Was diese geschmacklose Aktion symbolisieren soll, wurde nicht erklärt.
Oktoberfest ändert seine Regeln und verkürzt Öffnungszeiten
Das Münchener Oktoberfest wird in diesem Jahr geänderte Öffnungszeiten haben. Die Wiesn wird zwischen Montag und Freitag erst um 10.00 Uhr und damit eine Stunde später öffnen als bislang, wie der städtische Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft in einer Sitzung beschloss. An Wochenenden und am 3. Oktober bleibt es bei 09.00 Uhr.
Auf einem Onlineportal soll es zudem möglich sein, Reservierungen weiter zu verkaufen. Laut Beschluss soll damit dem Schwarzmarkthandel vorgebeugt werden. Künftig gibt es bei Reservierungen auch keinen Menüzwang mehr. Der Mindestverzehr wurde in den Festhallen auf zwei Maß Bier und ein halbes Hendl begrenzt. Für einzelne Zelte und Bereiche gelten andere Bestimmungen.
Das größte Volksfest der Welt findet in diesem Jahr vom 16. September bis zum 3. Oktober statt.
Nicht Deutschland: Diesem Land drückt Claudia Roth bei ESC die Daumen
Kulturstaatsministerin Claudia Roth drückt beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) Belgien die Daumen. "Belgien hat mir gut gefallen, Frankreich hat mir auch gut gefallen", sagte die 67-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ich halte die Daumen für Belgien", ergänzte sie.
Roth lud nach eigenen Angaben alle ESC-Songs herunter und hörte sie an. Den Wettbewerb verfolgt sie seit Jahren, sich selbst bezeichnet sie als "gnadenlosen Grand-Prix-Fan".
Das diesjährige ESC-Finale will die Grünen-Politikerin bei einer Party ihrer Partei verfolgen - in Bremen, wo am Sonntag eine neue Bürgschaft gewählt wird.
Was vom heutigen ersten Halbfinale zu erwarten ist, lesen Sie hier.
Nach Ausladung: Lindner ist in China "natürlich willkommen"
China hofft nach den Worten von Außenminister Qin Gang darauf, dass der abgesagte Besuch von Bundesfinanzminister Christian Lindner in Peking bald nachgeholt werden wird. "Herr Lindner ist natürlich bei uns willkommen", sagte Qin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Berlin. Es seien bereits viele Vorbereitungen für die Visite getroffen worden. Leider sei der chinesische Finanzminister anderweitig beschäftigt, weshalb das Treffen habe verschoben werden müssen. Die chinesische Regierung hoffe aber, Lindner "bald in China begrüßen zu dürfen".
Lindner hatte am Montag seine für diese Woche geplante China-Reise abgesagt. Das chinesische Finanzministerium habe am Wochenende aus terminlichen Gründen um eine Verschiebung des Besuchs gebeten, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums in Berlin.
Schwerer Reisebus-Unfall auf A12: Dutzende Verletzte
Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Lastwagen auf der A12 in Brandenburg zwischen Storkow und Fredersdorf sind Dutzende Menschen verletzt worden. Ein Sprecher der Polizeidirektion Ost sprach von 35 Verletzten, darunter sechs Schwerverletzte. Der Katastrophenschutz ist im Einsatz.
Schichtwechsel
Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Der "Tag" geht weiter mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.
Hat die Schwester von "Problembär" Bruno den Jogger doch nicht getötet?
Als Anfang April ein Jogger an einem Forstweg in dem bei Wanderern und Touristen beliebten Val di Sole in Norditalien tot aufgefunden wird, wird JJ4, eine Schwester des 2006 in Bayern getöteten "Problembären" Bruno, als Täterin ausgemacht. Nun behauptet zumindest ein italienischer Tierschutzverband, dass der Mann nicht von der "Problembärin" JJ4 getötet wurde. Der Verband Leal reichte beim Verwaltungsgericht in Trient das Gutachten zweier Veterinärmediziner ein, das beweisen soll, dass der 26-jährige Trentiner nicht von dem Bärenweibchen, sondern von einem ausgewachsenen Bärenmännchen angegriffen und getötet worden sei. Das gab Leal bekannt. Der festgestellte Abstand zwischen den Eckzähnen in den Bisswunden sei typisch für ein Bärenmännchen, hieß es. Der Angriff auf den Jogger sei außerdem auf einen "langwierigen Versuch des Bären zurückzuführen, das Opfer zu vertreiben und abzuschrecken". Der Tierschutzverband fordert die Freilassung der inzwischen eingefangenen JJ4 sowie den Rücktritt von Regionalpräsident Maurizio Fugatti, der die Tötung und den Fang der Bärin angeordnet hatte. Die Eltern des getöteten Joggers reagierten auf das Gutachten und die Schlussfolgerungen des Vereins hingegen empört. Die Rekonstruktionen seien "fantasievoll und unglaublich", wie sie über ihre Anwälte mitteilen ließen.
Zwischen Kinosesseln: Besitzer bekommt Portemonnaie nach 23 Jahren zurück
Manchmal ist das Internet auch der Ort, der einem das Herz erwärmt: In den sozialen Netzwerken macht eine süße Geschichte aus Hamm in Nordrhein-Westfalen von einem verlorenen Kinderportemonnaie die Runde. Die kleine Geldbörse wurde zufällig zwischen Kinositzen entdeckt - 23 Jahre nachdem der damals noch sehr junge Besucher sie dort verloren hatte. Dass Fundgegenstände nach so langer Zeit wieder auftauchten, habe er noch nie erlebt, sagte Theaterleiter Carsten Dunke. Das Kino werde aktuell renoviert und die Geldbörse sei beim Ausbau alter Sitze gefunden worden. "Wir hatten zwischendurch schon mal renoviert und die Sitze ausgetauscht - aber noch nicht die ersten drei Reihen", erzählte Dunke. Diese seien jetzt erst an der Reihe gewesen.
Mit einem Facebook-Post suchten die Betreiber nach dem Besitzer der Geldbörse - und fanden ihn. Das Portemonnaie werde nun "ganz bald" wieder zu seinem mittlerweile erwachsenen Besitzer zurückkehren, teilten die Betreiber bei Facebook mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der Besitzer sei in der kommenden Woche zur Neueröffnung des Kinos nach der Renovierung eingeladen worden. Und was war eigentlich im Portemonnaie? In der blauen Geldbörse steckten noch einige Pfennige, Pokémon-Sammelkarten und eine Pokémon-Figur, Lottokarten der Eltern sowie der Schwimmausweis eines Jungen namens Daniel. Das war vor 23 Jahren ungefähr auch in meinem Portemonnaie, da war ich nämlich auch erst elf Jahre alt und ebenfalls großer Pokémon-Fan.
Familienvater bei Streit mit Messer attackiert - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
Am vergangenen Mittwoch geraten zwei Männer nahe eines Kiosks in Aachen in Streit. Dann zückt einer der Männer ein Messer, sticht auf den anderen - einen zweifachen Familienvater - ein und flüchtet auf dem Fahrrad. Der 35 Jahre alte Mann kann sich verletzt in eine Tankstelle retten. Die Polizei fahndete mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem mutmaßlichen Täter - mit Erfolg: Danach gingen mehrere Hinweise bei der Polizei ein, die schließlich zur Festnahme eines 42 Jahre alten Mannes führten. Dieser sitzt jetzt in Untersuchungshaft, wie die Polizei Aachen mitteilt. Demnach wird dem Mann Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.
So viele Apps haben wir im Schnitt auf dem Handy
31 Apps hat jeder von uns im Schnitt auf dem privaten Smartphone - zusätzlich zu den bereits vorinstallierten Anwendungen. Menschen wie ich reißen da den Schnitt wohl nach oben, denn mit so "wenigen" Apps komme ich nicht ganz hin, habe ich gerade festgestellt. Wie der Digitalverband Bitkom mitteilt, stieg die Zahl der aktuellen Apps damit um 24 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 25. Dabei spielt wohl auch das Alter des Handybesitzers oder der Handybesitzerin keine ganz unwesentliche Rolle:
Bei den 16- bis 29-Jährigen finden sich auf den Handys im Schnitt 42 Apps.
Bei älteren Nutzern über 65 sind es im Schnitt nur 19 zusätzliche Anwendungen.
Vor allem während der Corona-Pandemie habe der Markt in Deutschland "enorm zugelegt", hieß es weiter. So wurde im vergangenen Jahr mit Apps ein Rekordumsatz von 3,4 Milliarden Euro erzielt - nach 1,6 Milliarden Euro im Vor-Corona-Jahr 2019. Telefonisch befragt wurden laut Bitkom 780 Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer ab 16 Jahren.
Schalke 04 erhält ungewöhnliches Angebot aus Dortmund
Ob die Schalker das wirklich zusätzlich motiviert? Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hat den großen Ruhrpott-Rivalen des BVB im Titelkampf der Fußball-Bundesliga mit einer höchst ungewöhnlichen Einladung um Schützenhilfe gebeten. "Wenn der FC Schalke 04 am nächsten Wochenende den FC Bayern schlägt und der BVB dadurch Meister wird, dann lade ich die aktuelle Schalker Mannschaft ins Rathaus ein, damit sie sich ins Goldene Buch Dortmunds einträgt", sagte Westphal laut "WAZ" am Rande der Eröffnung der Fotoausstellung "Mythos Moderne. Fußball im Ruhrgebiet" in Essen.
Die abstiegsbedrohten Schalker treten am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim deutschen Rekordmeister aus München an, der mit einem Punkt Vorsprung vor Dortmund an der Tabellenspitze steht. Im Anschluss (18.30 Uhr/Sky) empfängt der BVB die Borussia aus Mönchengladbach. Ob der Ruhrpott-Rivale den Dortmundern behilflich ist oder besser sein kann? Die Bayern schlägt man meist nicht mal eben so - also warten wir es mal ab!
Diese Meldung erschien zuerst im Sport-Tag. Mehr aus der Welt des Sports gibt es hier.
Falsches Haltbarkeitsdatum: Netto ruft Rohschinken zurück
Eine Wurst, die bis ins Jahr 2046 haltbar ist? Zu schön, um wahr zu sein. Dabei handelt es sich um einen Druckfehler. Deshalb ruft die Schwarzwaldhof Fleisch und Wurstwaren GmbH den "Hofmaier Rohschinken leicht 85 Gramm" zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen dieses Artikels mit dem falschen Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.10.46 ausgezeichnet wurden. Die garantierte Mindesthaltbarkeit des oben genannten Artikels ist der 03.06.2023 – bis zu diesem Datum sind die spezifischen Eigenschaften garantiert. Verkauft wurde das Produkt in Netto-Märkten in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Fußgänger von Zug erfasst und getötet
Trotz geschlossener Schranke und Rotlicht versuchte ein Senior im bayerischen Landshut, einen Bahnübergang zu überqueren - eine Entscheidung, die der 89 Jahre alte Mann mit dem Leben bezahlte. Der Mann wurde von einem Zug erfasst und getötet, wie die Polizei in Straubing mitteilt. Die in der Bahn befindlichen Passagiere blieben demnach unverletzt. Die Polizei geht von "einem tragischen Unfall" aus.
CSU in Florida: Unions-Fraktionsvize Bär verteidigt umstrittenes Treffen mit DeSantis
Unions-Fraktionsvize Dorothee Bär weist die anhaltende Kritik am Besuch einer CSU-Delegation beim umstrittenen Gouverneur von Florida zurück: "In Partnerschaften zwischen Demokratien wird offen gesprochen und natürlich auch Kritik geäußert", sagte sie dem Magazin "Stern". "Ron DeSantis ist ohne Zweifel ein nicht unumstrittener Republikaner, er ist aber als Gouverneur von Florida ein einflussreicher Politiker, dem das Potential zugesprochen wird, eine zweite Amtszeit von Trump zu verhindern und der nächste amerikanische Präsident zu werden." Der rechtskonservative Politiker gilt als aussichtsreicher Anwärter für eine Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. "Mit ihm Gesprächskanäle aufzubauen ist daher im ureigenen transatlantischen und europäischen Interesse. Um Frieden in Europa für die Zukunft zu sichern und - mit Blick auf den Krieg in der Ukraine - wiederherzustellen, sind wir zwingend auf die Amerikaner angewiesen."
Die Reise sei mit der Fraktion abgestimmt gewesen. Man habe zudem nicht nur Gespräche mit dem Präsidenten des Parlaments von Florida geführt, sondern auch Aktivistinnen und Aktivisten getroffen, so Bär.
Mario Czaja für mehr sichere Herkunftsstaaten: "Länder, in denen Deutsche Urlaub machen"
In der Migrationspolitik sei es wichtig und notwendig "Humanität und Ordnung gleichermaßen zu zeigen", sagt CDU-Generalsekretär Mario Czaja im "ntv Frühstart" und erläutert: "Humanität gegenüber denen, die wirklich Schutz brauchen – aber bei denen, die keinen Schutzstatus haben, die Rückkehr zu ermöglichen." Dafür müssten vor allem klare Verabredungen mit sicheren Herkunftsstaaten getroffen werden, betont Czaja und fordert die Liste von sicheren Herkunftsländern zu erweitern. Mit Blick auf Nordafrika kritisiert der CDU-Politiker: "Unter den Maghreb-Staaten sind Länder, in denen Deutsche Urlaub machen - und dort werden keine Flüchtlinge zurückgenommen."
Frauen sind anders krank als Männer - sagt Ihnen Gendermedizin etwas?
Frauen zeigen bei Krankheiten andere Symptome als Männer - und das kann im Zweifel sogar lebensbedrohlich werden, wenn ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall nicht erkannt wird. Genauso wurden Medikamente lange Zeit an Männern und nicht an Frauen getestet. In den vergangenen Jahren ist das Bewusstsein innerhalb der Wissenschaft für die Gendermedizin gestiegen, aber in der Bevölkerung sind diese Nachteile für Frauen bei medizinischen Behandlungen noch immer nicht besonders bekannt. Das ergibt eine in Köln veröffentlichte Umfrage des Versicherungskonzerns AXA: Mit 49 Prozent glaubt nur knapp jeder Zweite, dass das Geschlecht bei der Behandlung relevant ist. Unter den befragten Hausärztinnen und Hausärzten sind dies 96 Prozent.
Mit 73 Prozent sagen knapp drei Viertel der befragten Ärzte, dass das Geschlecht auch bei der Behandlung von Herzkreislauferkrankungen wie einem Herzinfarkt eine Rolle spielt. In der Gesamtbevölkerung stimmen dem lediglich 21 Prozent zu. Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag von der Versicherung im März 2040 Menschen. Für die Ärzteumfrage befragte das Marktforschungsunternehmen DocCheck Insights im Februar 300 niedergelassene Mediziner mit dem Fachgebiet Allgemeinmedizin und innere Medizin.
Nach Kabeldiebstahl: Zugverkehr von und nach Bochum läuft wieder
Sie haben es offenbar auf Kupferkabel abgesehen, aber dabei auch Glasfaserkabel durchtrennt - und damit den Zugverkehr am Bochumer Hauptbahnhof lahmgelegt. Das "Werk" von Kabeldieben in der NRW-Stadt hatte massive Folgen für den Gleisverkehr. Nach Reparaturarbeiten ist der Zugverkehr am Bochumer Hauptbahnhof am Morgen wieder weitgehend störungsfrei angelaufen. Der "Vandalismusschaden" sei in der Nacht behoben worden, sagte ein Bahnsprecher in Düsseldorf. Gegen 3.30 Uhr sei die Strecke zunächst für einen Probebetrieb wieder freigegeben worden.
Der Osten sammelt fleißig Sonnenstunden
Sonnig und sommerlich wird es heute vor allem im Osten Deutschlands. Im Westen wird es nicht nur etwas kühler, sondern auch ungemütlicher. Im Verlauf des Tages ziehen Regenschauer in Richtung Mitteldeutschland. Gewitter gibt es nur vereinzelt. Das Thermometer klettert auf bis zu 22 Grad.
Abgeordneten eingeschüchtert? Kanada weist chinesischen Diplomaten aus
Das Verhältnis zwischen Kanada und China ist angespannt, spätestens nach Berichten über eine mutmaßliche Einmischung Chinas in die vergangenen beiden Parlamentswahlen. Versucht Peking auch, Druck auf einen China-kritischen Parlamentsabgeordneten auszuüben? Danach sieht es aus: Laut Medienberichten plant der chinesische Geheimdienst, den kanadischen Parlamentarier Michael Chong und seine Verwandten in Hongkong mit Sanktionen zu belegen, weil Chong im Februar 2021 für einen Antrag gestimmt hatte, in dem Pekings Menschenrechtsverletzungen in der Region Xinjiang als "Völkermord" angeprangert wurden. Die geplante Sanktionierung sei "mit ziemlicher Sicherheit dazu gedacht, ein Exempel an diesem Abgeordneten zu statuieren und weitere davon abzuhalten, eine gegen die Volksrepublik China gerichtete Position einzunehmen", zitierte die Zeitung "Globe and Mail" vergangene Woche ein Dokument des kanadischen Geheimdienstes.
Die kanadische Regierung zieht daraus jetzt Konsequenzen: Wie das Außenministerium ankündigt, wird ein chinesischer Diplomat ausgewiesen. Außenministerin Melanie Joly erklärte den Diplomaten Zhao Wei zur "Persona non grata". "Wir sind fest entschlossen, unsere Demokratie zu verteidigen", sagte Joly. Ausländische Diplomaten in Kanada seien darauf hingewiesen worden, dass sie nach Hause geschickt würden, "wenn sie sich auf diese Art von Verhalten einlassen". Wei bleiben demnach fünf Tage, um das Land zu verlassen. China kündigte "entschlossene Gegenmaßnahmen" an.
"Augstein & Blome" - der neue Podcast ab 12. Mai
Seit mehr als zehn Jahren schon befinden sich Jakob Augstein und Nikolaus Blome im politischen Dauerstreit. Ab 12. Mai sind die hitzigen Diskussionen der beiden Journalisten endlich auch als Podcast verfügbar: "Wer A hört, muss auch B hören", lautet das Motto von Publizist und ntv-Politikchef. Schöner streiten und lauter lachen mit "Augstein & Blome" - ab Freitag immer wöchentlich auf RTL+ Musik und überall da, wo es Podcasts gibt.
Bremer Bürgermeister Bovenschulte will seine Jugendliebe heiraten
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte schwebt wohl gerade auf Wolke 7 und das mit seiner Jugendliebe: Der SPD-Politiker und die Biologin Kerstin Krüger sind nach mehr als drei Jahrzehnten wieder ein Paar und wollen auch vor den Traualtar treten. "Ich habe nach mehr als 35 Jahren meine erste Jugendliebe wieder getroffen. Wir leben in einer festen Partnerschaft, beabsichtigen zu heiraten", sagte der SPD-Politiker der "Bunten". "Sie war Professorin für Integrierten Pflanzenschutz, hat viele Jahre in Südafrika gelebt und gearbeitet." Bovenschulte hatte vor zwei Jahren die Trennung von seiner Frau Ulrike Hiller bekannt gegeben. "Wir verstehen uns bis heute sehr gut, da ist alles geklärt", sagte der Bürgermeister. Mit der ehemaligen Staatsrätin hat er zwei Töchter.
Was heute wichtig wird
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
heute stehen so einige Reden und Begegnungen im Terminkalender der Politikerinnen und Politiker. Angefangen mit Bundeskanzler Olaf Scholz, der heute vor dem Europäischen Parlament im französischen Straßburg eine Grundsatzrede zur aktuellen Lage und Zukunft der Europäischen Union halten wird. Was uns ansonsten an diesem Dienstag noch erwartet:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird am Morgen anlässlich der Feier des Europatags in Kiew erwartet.
Außenministerin Annalena Baerbock trifft am Mittag in Berlin ihren chinesischen Amtskollegen Qin Gang.
Russland feiert den Jahrestag des sowjetischen Sieges über Nazi-Deutschland im Jahr 1945. Die Feierlichkeiten werden - wie schon im Vorjahr - überschattet vom Angriffskrieg gegen die Ukraine. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen soll auch Kreml-Chef Wladimir Putin auf dem Roten Platz in Moskau auftreten.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, stellen am Morgen in Berlin Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität für das vergangene Jahr vor.
Bundesweiter Warnstreik der Klinikärztinnen und -ärzte: Im Tarifstreit um mehr Geld ruft der Marburger Bund Medizinerinnen und Mediziner der kommunalen Krankenhäuser erneut dazu auf, die Arbeit niederzulegen.
Halbfinal-Kracher in Champions League: Real Madrid empfängt am Abend (21.00 Uhr/Amazon Prime Video) Manchester City.
Über die Geschehnisse rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine informieren wir in unserem Ukraine-Ticker. Ich halte Sie bis zum Nachmittag auf dem Laufenden, mit Nachrichten, Wissenswertem und etwas Unterhaltung. Wenden Sie sich gern mit Fragen, Anregungen und Kritik an johanna.ohlau@ntv.de.
Ihre Johanna Ohlau
Lindner will weniger "samtpfötiges Auftreten" gegenüber China
Wenn es nach Bundesfinanzminister Christian Lindner geht, sollte Deutschland gegenüber China "ein weniger samtpfötiges Auftreten" an den Tag legen. Der FDP-Chef spricht sich in dem Podcast "The Pioneer Briefing" für "einen selbstbewussten und realistischen Umgang mit China" aus. "Wir lassen uns unsere liberalen Werte nicht für gute Geschäfte abkaufen", sagte Lindner. Wer nur auf wirtschaftliche Beziehungen setze, verliere ein Stück der zivilisatorischen Mission. Wer andererseits nur mit Gesinnung argumentiere, werde nichts bewegen. "Wir brauchen eine bessere Balance als in der Vergangenheit, als wir zu sehr auf die Wirtschaft geschaut haben."
Am Wochenende hatte die chinesische Regierung einen geplanten Besuch Lindners in Peking kurzfristig abgesagt. Es handle sich nicht um eine komplette Absage, sondern nur um eine Verschiebung, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums. Peking habe einen Alternativtermin angeboten, den Lindner allerdings so kurzfristig nicht habe annehmen können. In Lindners Fraktion war angesichts der überraschenden Verschiebung von einem "respektlosen Affront nicht nur gegen Deutschlands Finanzminister, sondern auch gegen uns als freiheitliche liberale Partei" die Rede.
A27 nach LKW-Unfall übersät mit Schweineköpfen
Unangenehme Szenen auf der A27 heute Nacht auf der A27 bei Verden in Niedersachsen: Dort sind zwei LKW ineinander gekracht - einer beladen mit Schweineköpfen. Die liegen daraufhin verstreut auf der Fahrbahn, sodass die A27 laut Polizei sogar in beide Richtungen voll gesperrt werden musste. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist noch unklar. Einsatzkräfte mussten nach Angaben einer Polizeisprecherin die beiden Fahrer - eine Frau und einen Mann - nach dem Unfall gegen 1.05 Uhr jeweils aus ihren LKW befreien. Der Mann wurde in seiner deformierten Fahrgastzelle eingeklemmt, wie der Feuerwehrsprecher sagte.