Der Tag
17. Februar 2026
imageHeute mit Max Patzig und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:22 Uhr

Das war Dienstag, der 17. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Genf war heute Verhandlungs-Schauplatz für gleich zwei wichtige Themen: Im Streit um das iranische Atomprogramm haben Vertreter aus Washington und Teheran zumindest einen diplomatischen Schritt aufeinander zugemacht und sich auf "Leitlinien" zum weiteren Vorgehen geeinigt. Von keinerlei Fortschritten war hingegen nach den Gesprächen über ein Kriegsende zwischen einer russischen und einer ukrainischen Delegation zu hören - morgen sollen die Verhandlungen weitergehen. Das waren weitere Meldungen des Tages:

Ihnen noch einen schönen Abend! Morgen geht es hier wieder weiter.

Das war Dienstag, der 17. Februar 2026
22:12 Uhr

Neunjähriger klärt Ladendiebstahl auf

Mithilfe eines neunjährigen Hobbydetektivs hat die Polizei in Rostock einen Ladendiebstahl aufgeklärt. Der Junge habe am Montagmittag beobachtet, wie ein Mann im Supermarkt etwas stahl, teilt die Polizei mit. Er folgte dem mutmaßlichen Täter mit etwas Abstand und sah, wie dieser die Beute vor einem Hauseingang ablegte und flüchtete. Anschließend rief das Kind die Polizei an. Die Beamten fanden den 29-jährigen Verdächtigen dank der Beschreibung des Jungen. Er räumte die Tat ein. Anschließend brachten die Polizisten das nicht näher beschriebene Diebesgut im Wert von rund 50 Euro zum Supermarkt zurück.

Neunjähriger klärt Ladendiebstahl auf
21:58 Uhr

Johannes Lochner gewinnt erstmals Olympia-Gold zum Karriereende

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Bester Run: Johannes Lochner und Georg Fleischhauer feiern ihren Erfolg! (Foto: REUTERS)

In der letzten Woche seiner Karriere erfüllt sich Johannes Lochner den Traum vom Olympiasieg. Der Bob-Pilot rast mit Anschieber Georg Fleischhauer im Zweier überlegen zu Gold und schlägt damit auch erstmals seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich auf der größten Bühne. 1,34 Sekunden beträgt der Vorsprung, hinter Friedrich sichert sich Adam Ammour Bronze und komplettiert den deutschen Dreifachsieg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Johannes Lochner gewinnt erstmals Olympia-Gold zum Karriereende
21:47 Uhr

Höhere Mehrwertsteuer? Das sagen Union und SPD zu Fratzschers Vorstoß

Mal eben die Mehrwertsteuer erhöhen, um das milliardenschwere Haushaltsloch zu schließen? Für Union und SPD ist dieses vom Ökonomen Marcel Fratzscher prophezeite Szenario keine Option. "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre genau der falsche Weg", sagt Steffen Bilger, erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, dem "Tagesspiegel". Deutschland habe bereits eine der höchsten Abgabenquoten im internationalen Vergleich. "Unsere Priorität liegt deshalb klar auf Entlastungen statt Steuererhöhungen", so der CDU-Politiker.

Beim Koalitionspartner lehnt man den Schritt ebenfalls ab. "Die Mehrwertsteuer trifft alle Verbraucherinnen und Verbraucher gleichermaßen - unabhängig vom Einkommen", sagt Frauke Heiligenstadt, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, dem "Tagesspiegel". "Das führt zwangsläufig zu einer sozialen Schieflage, weil Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs ausgeben müssen." Heiligenstadt verweist zudem auf die sich langsam stabilisierende Konjunktur.

Höhere Mehrwertsteuer? Das sagen Union und SPD zu Fratzschers Vorstoß
21:19 Uhr

Zwei Skifahrer bei Lawinenunglück gestorben

In den französischen Alpen sind zwei Skifahrer durch eine Lawine getötet worden. Die Lawine habe eine Gruppe von fünf Skifahrern in den Bergen nahe des Urlaubsortes La Grave erfasst, sagt die Staatsanwaltschaft. Die anderen drei Skifahrer überlebten – einer von ihnen wurde verletzt, zwei blieben unversehrt. Laut dem französischen Wetterdienst ist die Lawinengefahr in dem Gebiet durch Wind und Neuschnee derzeit hoch. Erst am Freitag waren drei Skifahrer in den französischen Alpen bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen.

Zwei Skifahrer bei Lawinenunglück gestorben
20:54 Uhr

Roboter wirbeln zusammen mit Kindern durch spektakuläre Kung-Fu-Show

Ein chinesischer Hersteller liefert den Beweis, dass seine Roboter echt sind. In der größten TV-Show der Welt zeigen die Maschinen eine fehlerfreie Kung-Fu-Darbietung. Zuvor gab es massive Zweifel an der Echtheit der Technik des Unternehmens.

Roboter wirbeln zusammen mit Kindern durch spektakuläre Kung-Fu-Show
20:47 Uhr

Hitlergruß auf Wahlplakat: AfD-Politiker muss Strafe zahlen

In dem Verfahren wurde darüber gestritten, ob das Wahlplakat eines AfD-Politikers den Hitlergruß zeigt. Laut dem Landgericht Frankfurt Oder ist das der Fall. Es verurteilt Wilko Möller, der im Brandenburger Landtag sitzt, deswegen zu einer Geldstrafe von 11.600 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es geht um ein Plakat aus dem Landtagswahlkampf 2024. Zu sehen sind zwei Erwachsene, die die Arme über drei sitzende Kinder heben. "Wir schützen eure Kinder" steht darüber. Die Ähnlichkeit der Geste mit dem Hitlergruß veranlasste die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen. Die Verteidigung bestritt, dass der Hitlergruß abgebildet sei. Der Brandenburger Landtag hatte einen AfD-Antrag auf Immunität für den Abgeordneten Möller mehrheitlich abgelehnt.

Hitlergruß auf Wahlplakat: AfD-Politiker muss Strafe zahlen
20:26 Uhr

Historisches Stadttheater brennt komplett nieder

Im "Teatro Sannazaro" bricht am Dienstagmorgen ein Feuer aus. Die Flammen erfassen das historische Theater im Zentrum der italienischen Stadt Neapel vollständig. Das Gebäude sowie angrenzende Wohnhäuser sind zerstört. Dutzende Menschen wurden evakuiert.

Historisches Stadttheater brennt komplett nieder
19:51 Uhr

Hillary Clinton zur schleppenden Aufarbeitung im Fall Epstein: "Gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein"

Die Clintons sollen Ende des Monats vor dem US-Kongress zum Epstein-Skandal aussagen. Ex-Außenministerin Hillary Clinton wirft US-Präsident Donald Trump vor, die Aufarbeitung zu behindern. "Es gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein", sagt sie dem "Spiegel". Sie und ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, hätten gefordert, alle Akten im Fall Epstein freizugeben. Sie verweist auch auf ein entsprechendes Gesetz, das vom Parlament verabschiedet und von Trump unterzeichnet wurde. "Die Regierung tut alles, um dieses Gesetz zu umgehen und Trump zu schützen."

Die Demokratin bestreitet enge Verbindungen ihrer Familie zu Epstein: "Mein Mann stand ihm nicht nahe. Er hat ein paar Mal sein Flugzeug genommen, um karitative Projekte zu besuchen, und das war Jahre, bevor Epstein schuldig gesprochen wurde", sagt sie. Bill Clinton taucht in den Epstein-Akten immer wieder namentlich und auf Fotos auf. Ein Foto zeigt ihn zum Beispiel beim Schwimmen im Pool mit Epsteins langjähriger Vertrauten und Mittäterin Ghislaine Maxwell. Dass Bill Clinton - wie auch Trump - in den Akten vorkommt, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass er in den Skandal verwickelt ist.

Hillary Clinton zur schleppenden Aufarbeitung im Fall Epstein: "Gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein"
19:22 Uhr

Macron joggt durch Mumbai - mit Bodyguards und Sonnenbrille

Frankreichs Präsident ist aktuell auf Staatsbesuch in Indien. Und gönnt sich fernab diplomatischer Runde eine Joggingrunde durch die Straßen Mumbais. Fraglich ist aber, ob hier Sport an der frischen Luft der Gesundheit wirklich guttut – die Luftverschmutzung gilt in der Stadt als sehr hoch.

Macron joggt durch Mumbai - mit Bodyguards und Sonnenbrille
18:42 Uhr

Lambert Hamel ist tot

Der-Schauspieler-Lambert-Hamel-kommt-zum-Agenturen-Sommerfest-im-Promi-Restaurant-H-ugo-s-in-Muenchen-Bayern-Hamel-ist-tot-Der-Schauspieler-verstarb-im-Alter-von-85-Jahren-nach-kurzer-schwerer-Krankheit-am-vergangenen-Freitag-wie-seine-Familie-der-Deutschen-Presse-Agentur-mitteilte
Als Schauspieler hat Lambert Hamel eine lange Karriere gehabt und war froh, dass er viele verschiedene Charaktere spielen konnte. "Ich wäre nicht gerne auf einen Typen festgelegt", sagte er vor Jahren. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Schauspieler Lambert Hamel ist tot. Er verstarb am Freitag nach kurzer schwerer Krankheit, wie seine Familie bestätigt. Hamel wurde 85 Jahre alt. Viele Fernsehzuschauer werden ihn noch aus Krimis und Serien aus den letzten Jahrzehnten kennen. Zu sehen war Hamel unter anderem in "Der Alte", "Tatort", "Pfarrer Braun" und "Der Bergdoktor". Außerdem spielte er in den ZDF-Dora-Heldt-Verfilmungen mit und mimte in dem TV-Doku-Drama "Deutschlandspiel" Helmut Kohl.

Auf Theaterbühnen war er mehr als 50 Jahre lang vor allem in klassischen Stücken zu sehen. Als seine Paraderolle gilt die des "Theatermacher" in dem gleichnamigen Stück von Thomas Bernhard. Erfolge feierte er auch in Stücken von Molière, Kleist, Lessing und Shakespeare. Mehr dazu lesen Sie hier.

Lambert Hamel ist tot
18:16 Uhr

Monsanto schließt Glyphosat-Vergleich - auch für künftige Klagen

Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen Vergleich zur Beilegung der Klagen um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen. Im Rahmen des Sammelvergleichs würde Monsanto - nach Genehmigung durch ein US-Gericht - über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar (6,13 Milliarden Euro) auszahlen, teilt Bayer mit. Dafür sollten "sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen beigelegt werden", heißt es in der Erklärung weiter.

Die Vorwürfe gegen Glyphosat hat Bayer stets zurückgewiesen und verweist auf umfangreiche Studien sowie Bewertungen von Regulierungsbehörden wie der US-Umweltbehörde EPA. Demgegenüber steht die Einschätzung der Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation, die den Wirkstoff 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft hatte. Darauf stützen sich die Kläger. Die EU hat die Genehmigung für Glyphosat zuletzt bis Ende 2033 verlängert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Monsanto schließt Glyphosat-Vergleich - auch für künftige Klagen
18:02 Uhr

Bahn-App und Internetseite sind gestört

Wer sich in der Bahn-App "DB-Navigator" eine Zugverbindung anzeigen lassen oder ein Ticket kaufen möchte, kommt dort möglicherweise gerade nicht weiter. "Es kann aktuell zu Störungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen der Deutschen Bahn kommen. Unsere IT-Expert:innen arbeiten bereits an Ursachenanalyse und Entstörung", erklärt ein Bahn-Specher. Betroffen ist neben der Bahn-App auch die Internetseite der Deutschen Bahn.

Bahn-App und Internetseite sind gestört
17:41 Uhr

Epsteins Bruder: "Jeffrey wurde ermordet"

Die Veröffentlichungen im Fall Jeffrey Epstein und seines Missbrauchsnetzwerks rücken auch den Tod des Investmentbankers immer wieder in den Fokus. Mark Epstein, Bruder des verstorbenen Sexualstraftäters, äußert im französischen Fernsehen erneut Zweifel und befeuert Spekulationen über ein angebliches Mordkomplott.

Epsteins Bruder: "Jeffrey wurde ermordet"
17:27 Uhr

Frau gerät unter Bus bei Karnevalszug

Schockmoment beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach: Dort ist es am Nachmittag zu einem Unfall mit einem Bus gekommen, der zum Umzug gehörte. Laut Polizeiangaben geriet eine Frau unter den Bus und wurde verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Wie schwer sie verletzt wurde, ist nicht bekannt. Der Karnevalsumzug wurde gestoppt und umgeleitet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update von 21:20 Uhr: Bei der Verletzten handelt es sich um eine Ordnerin. Ihr Zustand sei kritisch, teilt die Polizei am Abend mit.

Frau gerät unter Bus bei Karnevalszug
16:50 Uhr

Fall Guthrie: Trump droht Entführern mit Todesstrafe

Seit zwei Wochen fehlt von der 84‑jährigen Nancy Guthrie jede Spur. Ihre Tochter hält öffentlich an der Hoffnung fest, dass ihre Mutter noch lebt - und richtet sich auch an den mutmaßlichen Entführer. Während das FBI weiter ermittelt, warnt US‑Präsident Trump vor harten Konsequenzen.

Fall Guthrie: Trump droht Entführern mit Todesstrafe
16:26 Uhr

Mann verurteilt, der Frau in "Liebeszelle" tötete

Eine Frau ist im April in einer Besucherzelle der JVA Burg in Sachsen-Anhalt getötet worden. Eine Obduktion ergab, dass die 35-Jährige durch "Gewalt gegen den Hals" starb. Nun gibt es ein Urteil zu der schockierenden Tat, begangen vom inhaftierten Ehemann der Frau. Das Landgericht Stendal verurteilte den 38-jährigen Deutschen wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er sie in der sogenannten Liebeszelle tötete. Er soll sie bei einem Streit gewürgt haben. Der Behauptung des Angeklagten, es sei ein Sex-Unfall gewesen, glaubt das Gericht nicht. In der Zelle können Häftlinge für mehrere Stunden unbeaufsichtigt Zeit mit ihrer Partnerin oder mit Familienangehörigen verbringen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mann verurteilt, der Frau in "Liebeszelle" tötete
15:44 Uhr

So sieht die Liste der Steueroasen nach einem Update aus

Die EU-Staaten setzen Vietnam und die britischen Turks- und Caicosinseln auf die schwarze Liste für Steueroasen, da sie international vereinbarte Standards für Steuertransparenz und faire Besteuerung nicht einhalten würden. Von der Liste gestrichen wurden hingegen Fidschi, Samoa sowie Trinidad und Tobago. Sie hätten, "langfristige Mängel erfolgreich behoben", schreiben die Finanz- und Wirtschaftsminister der EU. Auf der Liste stehen aktuell insgesamt zehn Länder beziehungsweise Steuergebiete, denen zweifelhafte Steuerpraktiken vorgeworfen werden: Amerikanisch-Samoa, Anguilla, Guam, Palau, Panama, Russland, die Turks- und Caicosinseln, die Amerikanischen Jungferninseln, Vanuatu und Vietnam. Die Liste wird zweimal jährlich aktualisiert.

So sieht die Liste der Steueroasen nach einem Update aus
15:10 Uhr

Fortpflanzungsschädigender Stoff weit verbreitet: Umweltbundesamt vom Ausmaß überrascht

Es sind die gefährlichen Spuren eines Weichmachers: Bei einer Analyse des Umweltbundesamtes (Uba) ist im Urin von Kindern und Jugendlichen eine fortpflanzungsschädigende Substanz gefunden worden. Es geht um das sogenannte MnHexP. Der Behörde zufolge wurde der Stoff in 92 Prozent der Proben nachgewiesen. Demnach wurden 259 Urinproben von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren aus den Monaten April bis Juli 2025 analysiert. Der große Anteil belasteter Proben sowie die teils sehr hohen Konzentrationen seien überraschend, sagt Uba-Präsident Dirk Messner.

Bereits 2024 war MnHexP in Urinproben von Kindergartenkindern in Nordrhein-Westfalen entdeckt worden. Laut dem Uba ließen sich die Funde auf eine Verunreinigung eines UV-Filters in Sonnencremes zurückführen. "Dieser Zusammenhang zeigt sich auch bei den aktuellen Daten wieder." MnHexP ist ein Abbauprodukt des gesundheitsschädlichen Weichmachers Di-n-hexyl-Phthalat (DnHexP). Er ist laut Uba in der EU nicht zugelassen. DnHexP kann demnach bei der Herstellung des häufig zugesetzten UV-Filters Diethylamino-Hydroxybenzoyl-Hexylbenzoat (DHHB) entstehen. Für Sonnenschutzmittel mit diesem UV-Filter werden in der EU erst ab 2027 strengere Regeln für den maximal erlaubten DnHexP-Gehalt gelten, so die Behörde. Messner betont aber auch, wie wichtig es ist, Sonnenschutzmittel zu verwenden, um sich vor Hautkrebs zu schützen.

Fortpflanzungsschädigender Stoff weit verbreitet: Umweltbundesamt vom Ausmaß überrascht
14:34 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag!

Nun geht es hier mit mir, Heidi Ulrich, weiter. Ich grüße Sie! Bei Fragen zu "Der Tag" erreichen Sie mich via E-Mail heidi.ulrich(at)ntv.de.

Schichtwechsel
14:27 Uhr

Türkische Polizei nimmt Rockstar und weitere Promis fest

Die türkische Polizei hat im Rahmen einer Drogenrazzia zahlreiche Prominente festgenommen, darunter den Sänger der populärsten Rockband des Landes. Insgesamt werde nach 25 Verdächtigen gefahndet, 17 davon seien in Gewahrsam genommen worden, teilt die Istanbuler Staatsanwaltschaft mit.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, unter den Festgenommenen sei der Frontmann der Rockband Duman, Kaan Tangöze. Zudem gehören ein bekannter Popsänger, ein Schauspieler, ein Model und mehrere Geschäftsleute dazu, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen verschiedener Drogendelikte, darunter Kauf, Besitz und Konsum von verbotenen Substanzen. Es seien bei Razzien zudem insgesamt rund 53 Gramm Marihuana beschlagnahmt worden. Von den Beschuldigten gibt es bis jetzt keine Stellungnahme.

Türkische Polizei nimmt Rockstar und weitere Promis fest
13:58 Uhr

Union will gegen AfD-Vetternwirtschaft vorgehen - "Missbrauchs-Sumpf trockenlegen"

In der AfD-Verwandtschaftsaffäre will die Unionsfraktion im Bundestag prüfen, ob das Abgeordnetengesetz reformiert werden muss. "Wir wollen jeglichen weiteren Schaden vom Steuerzahler abwenden und werden prüfen, wie das Abgeordnetengesetz verschärft werden kann, um diesen Missbrauchs-Sumpf trockenzulegen", sagt CDU-Politiker Hendrik Hoppenstedt, Obmann im Geschäftsordnungsausschuss, zu t-online.

"Das Verhalten der AfD ist schamlos und inakzeptabel. Der Politikbetrieb ist kein Selbstbedienungsladen", so Hoppenstedt weiter. Zuvor hatte sich SPD-Justiziar Johannes Fechner dafür ausgesprochen, mit der Union über eine Verschärfung zu sprechen.

Union will gegen AfD-Vetternwirtschaft vorgehen - "Missbrauchs-Sumpf trockenlegen"
13:39 Uhr

"Monolog eines Faschisten" im Theater sorgt für Tumult mit Handgreiflichkeiten

Bei einer Premiere am Schauspielhaus Bochum ist es zu Tumulten und einem tätlichen Angriff auf einen Schauspieler gekommen. Zuschauer hatten bereits lautstark ihren Unmut über den gut zehnminütigen "Monolog eines Faschisten" geäußert, der zum Ende des Stücks "Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten" kommt. Schließlich hätten zwei Theatergäste am Samstag versucht, Schauspieler Ole Lagerpusch von der Bühne zu zerren, um den Monolog zu beenden, sagt ein Sprecher. "Es wurde handgreiflich."

Das Stück des portugiesischen Autors Tiago Rodrigues sei bereits in einigen anderen Ländern gezeigt worden und habe auch dort teils heftige Zuschauerreaktionen provoziert. "Aber es ist noch nie vorgekommen, dass Zuschauer den Schauspieler tatsächlich körperlich angegangen sind", sagt der Sprecher des Schauspielhauses.

In dem Schlussmonolog hält ein faschistischer Regierungschef eine Rede, die immer radikaler wird, Fremdenhass, Schwulenhass und Frauenfeindlichkeit bedient. Aus dem Publikum habe es Buh-Rufe gegeben. "Doch der Faschist gibt nicht klein bei, er redet und redet, so lange, bis ein Pfeifkonzert durch den Saal hallt. 'Halt die Fresse', ruft einer, während ein anderer Besucher entgegnet: 'Das gehört zum Spiel dazu, du Idiot'", berichtet die "WAZ" von der Premiere. Dann seien zwei Männer auf die Bühne gestürmt und den Schauspieler körperlich angegangen, sagt der Theatersprecher. Ein Kollege habe die Situation klären können. Der Schauspieler sei nicht verletzt worden, auch die Polizei sei nicht eingeschaltet worden.

"Monolog eines Faschisten" im Theater sorgt für Tumult mit Handgreiflichkeiten
13:20 Uhr

Prognose korrigiert: Bevölkerung schrumpft stärker als gedacht

Deutschlands Bevölkerung wird in den kommenden Jahren deutlich stärker schrumpfen als bislang gedacht. Das ist das Ergebnis einer Analyse aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes durch das Dresdner ifo-Institut für Wirtschaftsforschung. Demnach leben im Jahr 2070 voraussichtlich zehn Prozent weniger Menschen in Deutschland als heute.

Bisherige Annahmen waren von einem Rückgang um ein Prozent ausgegangen. Den Forschenden zufolge gibt es deutliche regionale Unterschiede: Ostdeutsche Flächenländer sind demnach besonders stark von Schrumpfung betroffen. Stadtstaaten werden den Annahmen zufolge bis 2070 sogar wachsen.

Grund für die Korrektur sind den Angaben nach neue Daten aus dem Zensus 2022. Demnach lebten zu diesem Zeitpunkt hochgerechnet rund 81,9 Millionen Menschen in Deutschland - weniger als bis dahin angenommen. Die niedrigere Ausgangsbasis führe langfristig zu einer "stark sinkenden Bevölkerung".

Prognose korrigiert: Bevölkerung schrumpft stärker als gedacht
12:58 Uhr

Lawine in Bayern - Skitourengeher tot

Im Allgäu ist ein 46 Jahre alter Skitourengeher tödlich verunglückt. Der alleine wandernde Mann habe am Montagnachmittag im Bereich der Nordflanke des Iseler offensichtlich selbst eine Lawine ausgelöst und sei von dieser mitgerissen worden, teilt die Polizei mit. Er habe noch eigenständig den Notruf verständigen können.

Aufgrund der schlechten Witterungs- und Sichtverhältnisse sei ein Hubschraubereinsatz zunächst nicht möglich gewesen. Eine Fußmannschaft der Bergwacht Hindelang sei deshalb zur Unfallstelle aufgestiegen. Allerdings habe die angespannte Lawinensituation den Zugang erheblich erschwert und die Rettungsmaßnahmen verzögert.

Der Mann sei schließlich in einem steilen Schneefeld unterhalb der Nordwand des Iseler aufgefunden worden. Er sei noch unter einer laufenden Reanimation ins Krankenhaus gebracht worden, wo er aber verstarb. Insgesamt seien 16 Bergretter im Einsatz gewesen.

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Am Iseler kam es zum Unglück. (Foto: picture alliance / Visually)
Lawine in Bayern - Skitourengeher tot
12:37 Uhr

Linnemann fordert weniger stationäre Operationen und Einschränkungen bei Notaufnahme

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann macht konkrete Vorschläge für eine Gesundheitsreform. So müsse künftig die Zahl von Operationen reduziert sowie der Besuch der Notaufnahme eingeschränkt werden. "Viel zu viele Menschen gehen in die Notfallambulanz, nicht wegen eines Notfalls, sondern zum Beispiel wegen einer Erkältung. Da sagt doch jeder zu Recht: Das geht so nicht. Das müssen wir ändern. Für alle", fordert der Christdemokrat im "Stern".

"Wir haben auch viel zu viele stationäre Operationen in Deutschland. In anderen Ländern werden Gallen- oder Leisten-OPs sehr gut ambulant gemacht. Bei uns passiert das häufig stationär, weil es falsche Anreize dafür gibt", fährt Linnemann fort. "Auch das wird sich ändern müssen. Für alle."

Linnemann fordert weniger stationäre Operationen und Einschränkungen bei Notaufnahme
12:19 Uhr

AfD Niedersachsen als extremistische Bestrebung eingestuft

Die AfD in Niedersachsen wird vom Landesverfassungsschutz als extremistische Bestrebung eingestuft. "Die Bewertung des Verfassungsschutzes ist eindeutig: Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft geht vom Rechtsextremismus aus und die AfD Niedersachsen ist nach der Einstufung eindeutig diesem Phänomenbereich zuzuordnen", sagt Innenministerin Daniela Behrens von der SPD.

AfD Niedersachsen als extremistische Bestrebung eingestuft
12:03 Uhr

ZDF entfernt KI-Bilder aus Nachrichten-Beitrag

Das ZDF hat von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder aus einem Beitrag der Nachrichtensendung "heute journal" nachträglich entfernt. Der Sender teilt auf Anfrage mit, die in dem Beitrag zu Einsätzen der US-Migrationsbehörde ICE vom 15. Februar verwendeten Bilder hätten als KI-generiert gekennzeichnet werden müssen. "Diese Kennzeichnung wurde bei der Überspielung des Beitrags aus technischen Gründen nicht übertragen."

Auf den Bildern war unter anderem zu sehen, wie eine Frau und zwei Kinder auf der Straße von Einsatzkräften abgeführt werden. Die Redaktion habe den Fehler korrigiert und das Video entsprechend angepasst, heißt es weiter. In der ZDF-Mediathek ist inzwischen eine geänderte Fassung zu sehen. "In den KI-Grundsätzen des ZDF ist festgelegt, dass KI-generiertes Bildmaterial immer transparent gekennzeichnet wird."

ZDF entfernt KI-Bilder aus Nachrichten-Beitrag
11:29 Uhr

Fischer in Todesangst streamen ihre Seenot live im Netz

Vor der Küste der Philippinen gerät eine Gruppe Fischer mit ihrem Boot in Seenot. Gefangen in einem heftigen Sturm rufen sie von ihrem sinkenden Boot jedoch nicht per Telefon um Hilfe, sondern mit einem Livestream. "Bitte informieren Sie die Küstenwache", flehen sie die Zuschauer an.

Fischer in Todesangst streamen ihre Seenot live im Netz
11:01 Uhr

Feuerwehr rettet umgefallenen Elefanten in deutschem Zoo

Mit einem Luftkissen und anderen Hilfsmitteln hat die Feuerwehr in Hessen eine umgefallene Elefantenkuh wieder aufgerichtet. Das Tier war im Opel-Zoo in Kronberg zur Seite gekippt, wie der Tierpark mitteilt. Laut Bildern einer Überwachungskamera fiel das fast 55 Jahre alte Tier gegen 5.20 Uhr einfach zur Seite. Ein Tierpfleger fand es später in der misslichen Lage.

Weil Lilak nicht aus eigener Kraft wieder aufstehen konnte, rief der Zoo die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stabilisierten sie zunächst mit einem Luftkissen, bevor ihr Schläuche dabei halfen, sich wieder aufzurichten. Ein längeres Liegen ist für Elefanten laut Zooangaben gefährlich: Ihre Organe können durch das hohe Eigengewicht Schaden nehmen.

Das Ereignis sei unerwartet gewesen, erklärt der Zoo. Noch am Sonntag habe sie kein ungewöhnliches Verhalten gezeigt. "Nun hoffen wir, dass sich Lilak schnell wieder erholt", so Zoodirektor Thomas Kauffels. Nach Angaben des Zoos habe Lilak den Vorfall wohl gut überstanden. Sie habe mittlerweile bereits wieder gefressen.

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Lilak geht's wohl schon wieder besser. (Foto: picture alliance/dpa/Archiv Opel-Zoo/H.F. Daniel)
Feuerwehr rettet umgefallenen Elefanten in deutschem Zoo
10:36 Uhr

Mehrheit der Deutschen wünscht sich Merkel-Kurs von Union

Die Union wäre bei Wahlen mit einem Mitte-Kurs wie zu Zeiten Angela Merkels erfolgreicher. Das sagen 54 Prozent der Deutschen, wie eine Forsa-Umfrage für den "Stern" ergibt. 32 Prozent denken, dass die Partei mit einem eher konservativeren Kurs unter dem jetzigen Vorsitzenden Friedrich Merz Stimmen gewinnen kann. 14 Prozent äußern sich nicht.

Die heutigen CDU/CSU-Wähler stehen zu 60 Prozent an der Seite von Merz. Bei denjenigen, die sich seit der letzten Bundestagswahl von der Union abgewandt haben, zeigt sich ein anderes Bild: Von ihnen glauben nur 38 Prozent, dass die Partei mit einem eher konservativeren Kurs Stimmen gewinnen würde, 50 Prozent halten eine Orientierung an der politischen Mitte für erfolgversprechender.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa für den "Stern" und RTL Deutschland am 12. und 13. Februar 2026 erhoben. Datenbasis: 1001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus drei Prozentpunkte. Damit ist die Umfrage repräsentativ. Die Fragestellung lautete: "Wenn Sie einmal an die CDU denken: Mit welchem Kurs kann die CDU Ihrer Meinung nach bei Wahlen mehr Stimmen gewinnen: Mit einem eher konservativen Kurs wie unter dem jetzigen Parteivorsitzenden Friedrich Merz oder eher mit einem Kurs der politischen Mitte wie unter der früheren Parteivorsitzenden Angela Merkel?"

Mehrheit der Deutschen wünscht sich Merkel-Kurs von Union
10:16 Uhr

Deutscher Tourist beim Karneval in Kolumbien gestorben - Polizei ermittelt

Schock im Urlaubsgebiet: In Kolumbien ist ein deutscher Tourist tot aufgefunden worden. Sein Reisebegleiter war nicht vollständig ansprechbar, berichten örtliche Medien. Die Polizei in Barranquilla an der Karibikküste ermittelt, ob eine Straftat vorliegt. In dieser Woche wird in dem Ort Karneval gefeiert.

Im Fokus der Ermittler stehen zwei Frauen, mit denen die Männer in der späten Nacht in ihr Hotel gingen. Die Damen verließen nach anderthalb Stunden das Zimmer wieder. Hinweise auf äußere Gewalteinwirkungen liegen bei dem toten 36-Jährigen nicht vor. Die Polizei prüft jetzt, ob er womöglich vergiftet wurde. Eine toxikologische Untersuchung soll Aufschluss geben.

Der 55 Jahre alte Begleiter ist auf dem Weg der Besserung. Im Krankenhaus wurde sein Zustand stabilisiert.

Deutscher Tourist beim Karneval in Kolumbien gestorben - Polizei ermittelt
09:58 Uhr

Verfassungsbeschwerde gegen Mietpreisbremse scheitert

Eine Vermieterin aus Berlin ist vor dem Bundesverfassungsgericht mit einer Beschwerde gegen die Mietpreisbremse gescheitert. Karlsruhe sieht keine Verletzung von Grundrechten.

Konkret ging es um die Verlängerung der Mietpreisbremse von 2020. Im Sommer war eine weitere Verlängerung bis Ende 2029 beschlossen worden. Per Rechtsverordnung können damit Landesregierungen Gebiete festlegen, in denen Mieterhöhungen bei Wiedervermietungen begrenzt werden.

Derzeit gilt ganz Berlin als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt. Bei einer Wiedervermietung dürfen höchstens zehn Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangt werden. Die Vermieterin war von ihren Mietern erfolgreich auf die Rückzahlung von zu viel gezahlter Miete verklagt worden.

Verfassungsbeschwerde gegen Mietpreisbremse scheitert
09:33 Uhr

Chef einer Premium-Hotelkette tritt wegen Epstein-Kontakten zurück

Der Verwaltungsratschef der Hotelkette Hyatt nimmt wegen seiner Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seinen Hut. Der 75-jährige Thomas Pritzker erklärt, er habe im Umgang mit Epstein und dessen Partnerin Ghislaine Maxwell ein "furchtbares Urteilsvermögen" an den Tag gelegt.

Er habe den Kontakt aufrechterhalten und sich nicht früh genug distanziert, dafür gebe es keine Entschuldigung. "Gute Unternehmensführung bedeutet auch, Hyatt zu schützen, insbesondere im Zusammenhang mit meiner Verbindung zu Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell, die ich zutiefst bedauere", erklärt Pritzker.

Chef einer Premium-Hotelkette tritt wegen Epstein-Kontakten zurück
09:00 Uhr

Familie Simson wehrt sich gegen Vereinnahmung durch die AfD

Die Nachfahren der jüdischen Familie Simson aus Thüringen wehren sich gegen eine Vereinnahmung der gleichnamigen Moped-Marke durch die AfD. "Wir empfinden jegliche Verbindung mit der AfD als abstoßend und als eine Beleidigung unseres Namens", teilt der Sprecher der heute in den USA lebenden Familie, Dennis Baum, mit. "Meine Familie und ich lehnen extremistische Ideologien entschieden ab und wollen die Inbesitznahme unseres Namens durch die AfD nicht hinnehmen."

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Simsons sind Kult - nicht nur im Osten. (Foto: picture alliance/dpa)

Die zu DDR-Zeiten in Suhl produzierten Mopeds der Marke Simson wie die Schwalbe oder die S51 sind für viele Liebhaber Kult.

AfD-Politiker wie der thüringische Landeschef Björn Höcke nutzen sie als politisches Symbol. In mehreren ostdeutschen Landtagen drang die AfD darauf, die Simson als immaterielles Kulturerbe schützen zu lassen. Sie stehe "für Freiheit, Unabhängigkeit und Individualität", hieß es etwa in einem Antrag der AfD in Brandenburg.

Familie Simson wehrt sich gegen Vereinnahmung durch die AfD
08:24 Uhr

Wohnhaus brennt - Kripo ermittelt nach Leichenfund

Nach einem Brand in einem Wohnhaus in Malsfeld-Dagobertshausen bei Kassel ist eine tote Person im Wohnzimmer des Hauses gefunden worden. Ob es sich dabei um den 72-jährigen Bewohner handelt, ist bislang unklar, wie die Polizei mitteilt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Der Sachschaden, der durch das Feuer, das gegen 2 Uhr in der Nacht ausbrach, in dem Ein-Familien-Fachwerkhaus entstand, liegt der Polizei zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich. Angrenzende Wohnhäuser seien verschont geblieben. Der Brand konnte gegen 3.40 Uhr vollständig gelöscht werden.

Wohnhaus brennt - Kripo ermittelt nach Leichenfund
07:44 Uhr

Flugbuchungen in die USA brechen ein

Viele Deutsche haben das Interesse an den USA verloren - zumindest sind die Reisebuchungen stark zurückgegangen. Das zeigen exklusive Zahlen, die das Vergleichsportal Check24 aus über 100.000 Daten für das Wirtschaftsmagazin "Capital" ausgewertet hat. Seit Anfang 2025 sind die Flugbuchungen von Deutschland in die USA um neun Prozent zurückgegangen.

Flüge von Deutschland in die USA gibt es mittlerweile für unter 500 Euro. Laut Daten von Check24 sind die Flugticketpreise seit Januar 2025 auf den Transatlantikstrecken in der Economy-Class um drei Prozent gefallen, im Business-Class-Segment um fünf Prozent. Damit setzt sich der US-Markt vom allgemeinen Trend ab: Global sind die Ticketpreise nämlich um neun Prozent gestiegen.

Doch nicht mal Schnäppchen und der aktuell günstige Dollar-Kurs können das Interesse an US-Reisen ankurbeln, wie die Suchanfragen laut Check24 zeigen. Auch diese seien um neun Prozent zurückgegangen. Noch schlimmer als Fluglinien trifft es dabei Mietwagenfirmen. Deren Buchungen sind laut Check24 seit Anfang 2025 um 13 Prozent gesunken. Weil viele Kunden aber verunsichert sind und teure Zusatzversicherungen buchen, sanken die Buchungserlöse nur um elf Prozent.

Flugbuchungen in die USA brechen ein
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

am heutigen Dienstag treffen in Genf wieder Verhandlungsteams der USA, der Ukraine und Russlands aufeinander. Es geht nicht um weniger als ein baldiges Ende des blutigen Kriegs in dem osteuropäischen Land. Laut Kreml dauern die Gespräche auch am morgigen Mittwoch an. Wir halten Sie hier bei ntv auf dem Laufenden, vor allem im Liveticker zum Ukraine-Krieg, aber auch mit Videos und ausführlichen Berichten.

Was heute noch wichtig wird:

  • Die USA verhandeln in Genf parallel auch mit dem Iran weiter. Es geht unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm.

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius besucht am Mittag das Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seinen Besuch im Libanon fort.

  • Am Morgen gibt das Statistische Bundesamt die Inflationsrate für Januar 2026 bekannt.

  • Die Sicherheitskonferenz "Von der Ukraine lernen" wird in Kiel fortgesetzt.

  • Im Prozess wegen Totschlags der Ehefrau in der "Liebeszelle" der JVA Burg werden die Plädoyers und das Urteil erwartet.

  • Die neue Regierung in Bangladesch tritt an.

  • Der Prozess gegen eine mutmaßliche "Reichsbürger"-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß geht in Frankfurt am Main weiter.

  • Bei der Berlinale stehen drei Premieren an: "Who Killed Alex Odeh?" läuft um 14 Uhr, "Where to?" folgt um 19 Uhr und schließlich startet 21.30 Uhr "The Weight".

Damit Sie gut informiert und unterhalten durch den Tag kommen, stelle ich Ihnen bis zum Nachmittag die wichtigsten Schlagzeilen zusammen. Und keine Sorge: Danach übernimmt wie gewohnt eine Kollegin diese Aufgabe bis in den Abend hinein. So entgeht Ihnen nichts.

Mein Name ist Max Patzig und sollten Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, erreichen Sie mich jederzeit per E-Mail an max.patzig@ntv.de. Ich wünsche einen erfolgreichen Dienstag!

Ihr Max Patzig

Das wird heute wichtig
07:14 Uhr

Bahnstrecke in der Mitte Deutschlands nach Brand gesperrt

Nach einem Brand ist die Bahnstrecke zwischen Braunschweig und Magdeburg gesperrt. Fernverkehrsreisende in der Region müssen mit Umleitungen und Teilausfällen rechnen, wie die Bahn mitteilt. Am Abend hatten auf einem Güterzug in Magdeburg mehrere geladene Autos gebrannt, wie die Polizei mitteilt.

Über Warnapps wurde während des Großbrandes eine Warnmeldung an die Magdeburger Bürger ausgegeben. Anwohner im Stadtteil Sudenburg sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Konkret betroffen sind nach Angaben der Bahn die Verbindungen Dresden - Stuttgart sowie Dresden - Norddeich. Bei der ersten Verbindung entfällt das Teilstück zwischen Dresden und Dortmund, bei der zweiten halten die Züge nicht in Braunschweig und Helmstedt, sondern stattdessen in Stendal.

Bahnstrecke in der Mitte Deutschlands nach Brand gesperrt
06:50 Uhr

Trump sieht "Katastrophengebiet im Herzen Washingtons"

Ein riesiges Abwasser-Problem in der Region um die US-Hauptstadt Washington, bei dem ungehindert Schmutzwasser in den Fluss Potomac gelangte, zieht den Unmut des Präsidenten auf sich. Republikaner Donald Trump holt zu einem Schlag gegen in der Region regierende Demokraten aus. Auf der Plattform Truth Social schreibt er, er könne nicht zulassen, dass deren Inkompetenz "den Fluss im Herzen Washingtons in ein Katastrophengebiet verwandelt".

Trump weist nach eigenen Angaben Bundesbehörden an, einzuschreiten. Was genau geplant sein soll, lässt er offen. Eine wichtige Rolle soll die Bundesbehörde für Katastrophenhilfe spielen. Nach Angaben der Stadt Washington gibt es bereits eine Zusammenarbeit zwischen lokalen, regionalen und landesweiten Behörden.

Mitten durch die US-Hauptstadt fließt der Potomac River. Nach Angaben des örtlichen Wasserversorgers kam es am 19. Januar zu einem Bruch an der Abwasserleitung im Washingtoner Umland im Bundesstaat Maryland. Abwasser gelangte so ungehindert in den Fluss. Am 24. Januar sei dann eine Umgehungsleitung in Betrieb genommen worden.

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Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, Kontakt mit dem Flusswasser wegen möglicher Viren und Bakterien zu vermeiden. (Foto: mpi34/MediaPunch/IPx)
Trump sieht "Katastrophengebiet im Herzen Washingtons"
06:23 Uhr

Schüsse beim US-Schulsport: mindestens drei Tote

Bei einem Schusswaffenvorfall während eines Eishockeyspiels an einer weiterführenden Schule in Pawtucket im Nordosten der USA sind nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Zudem sei der Täter ebenfalls tot, drei Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, erklärt die Polizeichefin der Gemeinde im US-Bundesstaat Rhode Island, Tina Goncalves. Erste Ermittlungen deuteten auf einen "Familienstreit" hin.

Die Verletzten befinden sich Goncalves zufolge in "kritischem Zustand". Der Vorfall ereignete sich in der Eishalle Dennis M. Lynch in Pawtucket.

Videoaufnahmen in Onlinediensten zeigen Spieler, Schüler und Zuschauer, wie sie in Deckung gehen und zu fliehen versuchen, während mindestens zwölf Schüsse zu hören sind. "Nach den Schüssen sind meine Teamkollegen und ich direkt in die Umkleide gelaufen", sagt ein Augenzeuge, der sich auf dem Eis befand, als die Schüsse abgefeuert wurden, dem Lokalsender WJAR. "Wir haben uns gegen die Tür gedrückt und versucht, dort unten in Sicherheit zu bleiben."

Schüsse beim US-Schulsport: mindestens drei Tote
06:06 Uhr

Streikwoche bei Autobahn GmbH geht weiter

Autofahrer müssen in dieser Woche in manchen Regionen Deutschlands mit Behinderungen rechnen. Grund ist eine "Streikwoche" der Gewerkschaft Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Autobahn GmbH des Bundes. Von Aktionen betroffen sein sollen auch Tunnel, wie zum Beispiel der Elbtunnel in Hamburg.

Die Autobahn GmbH des Bundes betont in einer Mitteilung: "Der Betrieb der Infrastruktur sowie die Mobilität auf Deutschlands Autobahnen werden sichergestellt." Das Unternehmen habe bereits vor der Tarifauseinandersetzung Notdienstvereinbarungen geschlossen. Diese stellten sicher, "dass die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt und zum Beispiel vollständige Tunnelsperrungen vermieden werden".

Streikwoche bei Autobahn GmbH geht weiter
05:27 Uhr

Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Messerangriff in Sydney

In Sydney hat ein Mann auf offener Straße mehrere Menschen mit einem Messer attackiert. Eine Person erlag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen, zwei weitere wurden in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilt. Die Tat ereignete sich am Morgen (Ortszeit) im Vorort Merrylands im Westen der Stadt in einer stark frequentierten Fußgängerzone.

Der Angreifer flüchtete anschließend zu Fuß. Kurze Zeit später wurde ein Mann in der Nähe festgenommen und zu einer Polizeistation gebracht. Er soll wegen kleinerer Delikte bereits polizeibekannt gewesen sein.

Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Messerangriff in Sydney