Dienstag, 15. März 2022Der Tag

mit Lea Verstl
Lea Verstl
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 15. März 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

russische Truppen lassen keine Gnade in der Ukraine walten; sie beschießen Schulen, Geburtskliniken und ein Atomkraftwerk. Da Wladimir Putin bei seiner Invasion ganz offensichtlich Zivilisten töten will, hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag eine Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine begonnen. Doch kann Russlands Präsident höchstpersönlich auf die Anklagebank gezerrt werden? Diese komplexe Frage beantwortet meine Kollegin Sarah Platz in ihrer Analyse.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

22:00 Uhr

Kreuzfahrtschiff vor Dominikanischer Republik ist wieder flott

Das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Escape" ist mit 3000 Touristen und 1600 Besatzungsmitgliedern an Bord vor der Dominikanischen Republik auf Grund gelaufen (siehe Eintrag im "Tag" unten"). Wie die dominikanischen Behörden mitteilten, konnte sie das Schiff in einer achtstündige Operation wieder flott machen. Das Schiff sei "ohne große Zwischenfälle" in Sicherheit gebracht worden, auch die Touristen und die Besatzung seien in Sicherheit. Marine-Chef Ramón Betances Hernández hatte am Montag gesagt, das Schiff sei wegen "starker Winde" an der Nordküste des Karibikstaats auf Grund gelaufen.

21:30 Uhr

Vögel sterben bei Brand im Kölner Zoo

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Feuerwehrleute stehen im Kölner Zoo.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Feuer im Tropenhaus des Kölner Zoos ist nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten liefen noch, sagte eine Sprecherin am späten Abend. Bei einem ersten Rundgang durch das Gebäude seien einige tote Vögel entdeckt worden. Die anderen Tiere seien dem ersten Eindruck nach wohlauf. Zur Brandursache stünden die üblichen Ermittlungen der Polizei an. Die Kölner Polizei verwies in Bezug auf den laufenden Einsatz auf die Feuerwehr und wollte sich am Dienstagabend zunächst noch nicht äußern.

Rauch über dem Kölner Zoo, den Anwohner am Dienstag gegen 18.20 Uhr gemeldet hatten, löste einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Brand im Untergeschoss des Tropenhauses. Vermutlich sei Futter in Brand geraten. Mit Entrauchungsmaßnahmen sollten die Tiere darüber geschützt werden. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren den Angaben zufolge vor Ort. Personen seien nicht vom Feuer betroffen gewesen, hieß es bei der Feuerwehr.

21:04 Uhr

Schlamm-Lawinen begraben mindestens 60 Häuser in Peru

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Dieses von der Gemeinde Parcoy zur Verfügung gestellte Foto zeigt Häuser unterhalb des Wegs einer Schlammlawine.

(Foto: picture alliance/dpa/Parcoy Municipality/AP)

Im Norden Perus sind mindestens sechs Menschen nach einem Erdrutsch vermisst gemeldet worden. Der Erdrutsch habe nach ersten Informationen zwischen 60 und 80 Häuser erfasst, sagte der Gouverneur der Region La Libertad, Manuel Llempén, dem Rundfunksender RPP. Der Erdrutsch ereignete sich demnach in dem Anden-Dorf Retamas. Jorge Luis Escobar, ein Vertreter des Gesundheitsministeriums, sagte dem Sender N television, unter den Vermissten seien auch drei Kinder.

Berichte über Todesfälle lagen zunächst nicht vor. Mehrere Menschen wurden von Nachbarn aus den Schlamm-Massen geborgen. Die Anwohner durchbrachen dabei Dächer und Mauern, um zu den eingeschlossenen Menschen vorzudringen. Der Erdrutsch wurde vermutlich durch heftige Regenfälle ausgelöst.

20:36 Uhr

Schwerverletzter in Schaumstoffmatte im Sperrmüll entdeckt

In Frankfurt ist ein schwer verletzter Mann in wild abgelegtem Sperrmüll gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, entdeckten zwei Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens ihn, als eine Schaumstoffmatte mit einem Greifer in den Lkw gehoben werden sollte. Der bewusstlose Mann war demnach in der Matte eingewickelt.

Er wurde laut Mitteilung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Mitarbeiter erlitten einen Schock und mussten ebenfalls zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei versucht, die Identität des Mannes festzustellen. Er sei mutmaßlich dem Obdachlosenmilieu zuzuordnen, hieß es.

19:58 Uhr

Indonesiens Präsident zieht in einem Zelt in neue Hauptstadt

Die Folgen des Klimawandels werden Jakarta bald verschlingen. Experten schätzen, dass bereits 2050 ein Drittel von Indonesiens Hauptstadt überflutet sein könnte. Präsident Joko Widodo will die Stadt deshalb 2000 Kilometer entfernt wieder aufbauen. Er kann es offenbar kaum erwarten, denn zwei Jahre vor der geplanten Verlegung des Regierungssitzes Widodo schon einmal in das Gebiet gezogen auf dem die Megastadt Nusantara entstehen soll. Mitten im Waldgebiet schlug Widodo dort für eine Nacht sein Zelt auf. "Die Luft war kühl und der Himmel klar", schrieb er auf Instagram. Ein Foto zeigte den 60-Jährigen vor seinem Pop-up-Residenzzelt.

Mit einer feierlichen Zeremonie hatten der 60-jährige Staatschef und Gouverneure aus allen Teilen des riesigen Inselstaats am Montag den Standort der künftigen Hauptstadt eingeweiht. Nusantara soll sich im östlichen Teil von Borneo auf einer Fläche von gut 56.000 Hektar erstrecken. Doch der Plan stößt auf Hindernisse: Dazu zählt neben anhaltenden Proteste von Umweltschützern die jüngste Entscheidung des Investors SoftBank Group, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Gründe dafür nannte der Konzern nicht.

19:33 Uhr

Regionalzug erfasst Bauarbeiter und tötet ihn

Bei Arbeiten an und auf den Gleisen ist ein 21-jähriger Arbeiter auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Bremen getötet worden. Der Mann sei von einer durchfahrenden Regionalbahn erfasst worden und auf der Stelle tot gewesen, teilte die Polizei in Diepholz mit. Aus noch ungeklärten Gründen sei der Arbeiter im Raum Cornau in den Bereich der nicht abgesperrten Baustelle geraten.

Die Bahnstrecke musste für die polizeilichen Ermittlungen und die Evakuierung der Regionalbahn für den Zugverkehr gesperrt werden. Seelsorger kümmerten sich um die anderen Bauarbeiter und den Lokführer. Wie es zu dem Unfall kam, wird ermittelt.

19:05 Uhr

Neues Gesetz schützt Gas- und Stromkunden vor Lieferstopp

Das Geschäftmodell billiger Stromanbieter ist auf kurze Sicht angelegt: Sie decken sich an den Strom- und Gasbörsen mit spontan Energie ein. Wenn die Preise gleich bleiben oder sinken, lohnt sich das Geschäft. Nach dem rapiden Preisanstieg der vergangenen Monate haben diese Anbieter jedoch häufig Verträge gekündigt und Lieferungen eingestellt.

Die Bundesregierung treibt nun ein neues Gesetz für den Schutz von Strom- und Gaskunden in Zeiten von Rekordpreisen voran. Abrupte Kündigungen und Lieferstopps etwa von Billiganbietern werden künftig untersagt, wie aus dem Entwurf des neuen Energiewirtschaftsgesetzes hervorgeht. "Energielieferanten haben die Beendigung ihrer Tätigkeit zukünftig drei Monate vorher der Bundesnetzagentur anzuzeigen und zeitgleich betroffene Kunden und Netzbetreiber in Textform zu informieren", heißt es dort. So sollten insbesondere Haushaltskunden die Möglichkeit erhalten, sich rechtzeitig einen neuen Anbieter zu suchen. Bei Verstößen drohen den Versorgern hohe Bußgelder. Zudem soll es für gestrandete Neukunden bei den Grundversorgern keine gesonderten Tarife mehr geben dürfen.

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18:39 Uhr

Faeser will Geldquellen von Rechtsradikalen austrocknen

Schätzungsweise gibt es 13.300 gewaltorientierte Rechtsextremisten in Deutschland. Allein im Jahr 2020 hat es 22.357 Straftaten in diesem Bereich gegeben. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht den Rechtsextremismus als "größte extremistische Bedrohung" für die Demokratie. Sie stellte nun einen zehn Punkte umfassenden Aktionsplan vor, um Rechtsextremismus "mit Prävention und Härte" zu bekämpfen. Die Sicherheitsbehörden sollen dabei rechtsextremistische Netzwerke "zerschlagen", indem sie Finanzströme "aufklären und austrocknen", Radikale "konsequent entwaffnen" und Hetze im Internet entschieden strafrechtlich verfolgen.

In dem Aktionsplan kündigt Faeser auch wirksamere Instrumente an, um "Verfassungsfeinde" leichter aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen. Dazu solle das Disziplinarrecht geändert werden. Ein Lagebericht zu Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden solle nun schrittweise auf den gesamten öffentlichen Dienst ausgeweitet werden. Weiteres Ziel des Aktionsplans ist ein besserer Schutz von Kommunalpolitikern gegen Anfeindungen und gewalttätige Übergriffe. Eine Allianz mit Ländern, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen solle nun konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz von Mandatsträgern erarbeiten.

18:11 Uhr

Polizei baut Auto auseinander, um Katze zu befreien

Eine Katze ist in Augsburg in einem Auto stecken geblieben. Für die Rettung musste die Feuerwehr den Wagen auseinander bauen. Passanten hatten das Tier am Montag in der misslichen Lage entdeckt und alarmierten die Polizei. Daraufhin verständigten die Beamten den Eigentümer des Wagens und baten ihn um Erlaubnis, Teile des Motorraums ausbauen zu können. Nachdem das Tier frei war, trat es die Flucht an. "Wir mussten die Katze erst einfangen, bevor wir sie zum Tierarzt bringen konnten", sagte eine Sprecherin der Polizei. Das Tier kam mit leichten Verletzungen davon.

17:45 Uhr

Johnson umwirbt Saudi-Arabien trotz Hinrichtung von 81 Menschen

Die saudische Regierung hat vor wenigen Tagen bestätigt, 81 Menschen hingerichtet zu haben und damit Empörung ausgelöst. Der britische Premierminister Boris Johnson will sich von seiner geplanten Reise zum größten Erdölexport-Exporteur der Welt dennoch nicht abbringen lassen. Nun rechtfertigte er sich dafür vor Journalisten in London. Es sei "essenziell", dass sich der Westen von der Abhängigkeit nach fossilen Energieträgern aus Russland löse, sagte Johnson Journalisten in London. Andernfalls bestehe die Gefahr, sich der Erpressung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auszusetzen, so Johnson weiter.

Auf die Frage, ob das bedeute, dass man auch mit anderen unliebsamen Regierungen gemeinsame Sache mache, antwortete Johnson, man müsse nun eine größtmögliche Koalition schließen, um auf die Ereignisse in der Ukraine und die dadurch gestiegenen Öl- und Gaspreise zu reagieren. Ein Regierungssprecher betonte, Johnson werde bei seinem Besuch in Riad auch die Exekutionen ansprechen.

17:25 Uhr

Gutachter im Dreifachmord-Prozess: Zahnarzt voll schuldfähig

Im Dreifachmord-Prozess in Kiel gegen einen Zahnarzt aus Westensee hat der Gutachter den Angeklagten als voll schuldfähig eingestuft. Vor dem Landgericht sagte der Sachverständige Thomas Bachmann, aus psychiatrischer Sicht sehe er keine Anzeichen für eine verminderte Steuerungsfähigkeit oder Einsichtsfähigkeit. Er sehe auch keine Hinweise auf eine krankhafte-seelische Störung oder tiefgreifende Bewusstseinsstörung. Dagegen spräche unter anderem der komplexe Tatablauf über mehrere Stunden sowie die Entsorgung der ersten Tatwaffe, einer Maschinenpistole vom Typ Uzi, sagte der Facharzt für Psychiatrie.

Der 48-jährige Angeklagte hatte nach längerem Schweigen gestanden, am 19. Mai 2021 seine Frau und deren neuen Bekannten in Dänischenhagen sowie einen weiteren gemeinsamen Bekannten des Ehepaares in Kiel erschossen zu haben. Die Taten will der Arzt aus im Kreis Rendsburg-Eckernförde nicht geplant haben. Am Tatabend hatte er sich der Polizei in Hamburg mit der zweiten Tatwaffe gestellt.

16:57 Uhr

Günther Jauch kämpft gegen Hans Sigl in neuer RTL-Show

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Bereit für den Schlagabtausch: Oliver Pocher, Günther Jauch und Hans Sigl (v. l. n. r.)

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Ein Duell zwischen Deutschlands beliebtestem Quizmaster und Deutschlands beliebtestem TV-Arzt: Günther Jauch (65, "Wer wird Millionär?") und Hans Sigl (52, "Der Bergdoktor") liefern sich bei einer neuen RTL-Show einen Schlagabtausch. An zwei Abenden - jeweils montags - steigt das Quiz "Jauch gegen Sigl". Moderiert wird das Spektakel von Oliver Pocher, wie RTL mitteilte. Sigl tritt nicht allein gegen seinen routinierten Gegner an. "Er hat vier selbst ausgewählte Vertraute mit dabei, die sich in bestimmten Wissensgebieten sehr gut auskennen", so RTL. Am 4. April (20.15 Uhr) bringt Sigl seine Frau Susanne Sigl, Comedian Paul Panzer, den Journalisten Daniel Bröckerhoff sowie Moderatorin Andrea Kiewel mit.

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16:26 Uhr

"Blutregen" färbt Himmel rot und erschwert Spaniern das Atmen

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Eine Mitarbeiterin der Stadtreinigung reinigt den Sol-Platz von Wüstensand aus der Sahara mit Hilfe eines Wasserschlauchs.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Spanier nennen das Phänomen "lluvia de sangre" ("Blutregen"), weil es normalerweise von Niederschlägen begleitet wird - was diesmal aber nicht der Fall war: Ein Tiefdruckgebiet verursachte heute Winde, die den Wüstenstaub von Afrika in mehrere spanische Städte transportierten. Unmengen von Staub aus der Sahara haben weite Teile Spaniens in Gelb, Orange und Rot getaucht. Staubschichten bedeckten Gehwege und Straßen, Dächer und Fahrzeuge.

Betroffen waren unter anderem Städte wie Almería im Süden, Alicante, Valencia und Cartagena im Osten und Madrid und Segovia im Zentrum des Landes. Wie viele Ärzte warnte auch Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida, die Qualität der Luft sei aufgrund des Staubs sehr schlecht. Man solle Aktivitäten im Freien möglichst vermeiden. Viele gingen trotzdem auf die Straße, um Fotos zu machen oder ein bisschen Wüstenstaub aufzusammeln und nach Hause zu tragen.

16:21 Uhr
Breaking News

Russland verhängt Einreiseverbot für US-Präsident Biden

US-Präsident Biden darf bis auf Weiteres nicht mehr nach Russland reisen. Die russische Regierung reagiert mit eigenen Sanktionen auf die Einschränkungen, die wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine erlassen worden sind. Allerdings dürften sie eher symbolischen Wert haben.

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16:00 Uhr

Polizei findet nach drei Jahren Leiche von vermisster 35-Jähriger

Vor fast drei Jahren ist die 35-jährigen Anna S. aus Gelsenkirchen spurlos verschwunden. Polizeibeamte haben nun den Leichnam der Frau gefunden. Die Ermittler entdeckten die Leiche des Mordopfers bei der Durchsuchung eines Wohnhauses in Krefeld, wie die Polizei in Gelsenkirchen mitteilte. Für den Mord an der Frau hatte das Landgericht Essen bereits im Dezember 2020 einen Mann aus Krefeld zu lebenslanger Haft verurteilt.

Eine Obduktion des Leichnams habe die Identität der vermissten Frau zweifelsfrei bestätigt, erklärte die Polizei. Ein vorläufiges Gutachten der Rechtsmedizin ergab demnach, dass die Frau erstickt wurde. Die Kammer kam damals zu dem Schluss, der 47-jährige Michael S. habe seine frühere Partnerin aus Wut und Rache über die Trennung getötet. Im Prozess belastete ihn besonders auf seinem Computer gefundenes Bild- und Videomaterial. Zudem fanden die Ermittler bei dem bereits wegen Totschlags vorbestraften Angeklagten Suchanfragen zum Thema "Ersticken" und "Leichengeruch".

15:40 Uhr

Eiffelturm wächst durch Antenne - und sendet jetzt Musik

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Seine neue Krone steht dem Eiffelturm gut.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Der Eiffelturm ist ins digitale Mediengeschäft eingestiegen: Ein Hubschrauber transportierte heute eine 350 Kilo schwere Antenne, die Pariser mit Digitalradio versorgt, bei Regenwetter auf die oberste Etage des Turms. Innerhalb einer Viertelstunde wurde sie von Technikern in Empfang genommen und montiert. 330 Meter misst das Pariser Wahrzeichen nun, sechs Meter mehr als zuvor.

Die Installation der Antenne war ein Jahr lang vorbereitet worden und hat nach Angaben des Betreibers etwa eine Million Euro gekostet. "Es ist ein historischer Augenblick, der Eiffelturm knüpft an seine Geschichte als Ort technologischer und wissenschaftlicher Experimente an", sagte Jean-François Martins, Chef der Eiffelturm-Gesellschaft Sete.

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14:58 Uhr

Ölpreis sinkt, Spritpreis nicht: Machen Firmen "Reibach" mit Autofahrern?

Die Preise für Erdöl sinken, doch Verbraucher merken davon an der Zapfsäule nicht viel. Sind Mineralölkonzerne dafür verantwortlich, dass Benzin teuer bleibt? Diesen Verdacht hat der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz. "Mein Eindruck ist, dass ein paar Ölmultis gerade den großen Reibach machen", schrieb Bayaz auf Twitter. Vielen Autofahrern dürfte er damit aus der Seele sprechen, denn während Rohöl inzwischen fast wieder auf das Preisniveau vor Beginn des Ukraine-Kriegs zurückgekehrt ist, bleibt Superbenzin rund 45 Cent teurer, Diesel sogar rund 64 Cent.

Normalerweise bewegen sich die Preise für Öl und Sprit relativ im Gleichschritt, doch derzeit sind sie weitgehend entkoppelt. Heute sank der Preis für Öl der in Europa wichtigen Sorte Brent unter 100 Dollar pro Fass (159 Liter) und näherte sich den Werten vor Kriegsbeginn. Nach dem russischen Angriff war er bis Anfang vergangener Woche über 130 Dollar gestiegen. In der Spitze wurde beim Öl kurzfristig sogar ein Wert von 139,13 Dollar erreicht. Seither ist der Preis allerdings wieder stark gesunken. Beim Sprit ist davon aber nichts zu bemerken. Im Gegenteil: Sowohl Superbenzin der Sorte E10 als auch Diesel sind in der Phase des Ölpreis-Rückgangs eher teurer als billiger geworden.

Auch beim ADAC betont man diese Diskrepanz. "Trotz aller kriegsbedingter Sondereffekte und Erklärungen für die hohen Spritpreise - irgendwo zwischen Ölförderung und Tankstelle bleibt das zusätzliche Autofahrergeld hängen", sagt Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht. "Die Mineralölkonzerne verdienen im Raffineriegeschäft derzeit richtig gutes Geld."

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14:36 Uhr

Haftstrafen für Münchner nach tödlichem Motorboot-Unfall am Gardasee gefordert

Im Strafprozess um den tödlichen Motorbootunfall am Gardasee hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für die beiden deutschen Angeklagten gefordert. Die Staatsanwältin sprach sich für eine Gefängnisstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten für den Lenker des Schnellbootes aus München aus. Der zweite Insasse und Besitzer des Luxusbootes, ebenfalls aus Bayern, solle zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt werden. Die beiden Angeklagten waren am späten Abend des 19. Juni 2021 über den beliebten See in Norditalien gefahren und hatten dabei ein kleineres Holzboot gerammt. In diesem saßen Umberto Garzarella und dessen Freundin Greta Nedrotti, die durch die Kollision ums Leben kamen. Den Münchnern wurde fahrlässige Tötung und unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen; sie waren nach der Kollision weitergefahren.

Die Deutschen baten die Hinterbliebenen in dem Prozess um Verzeihung, gaben aber an, den Unfall in der Nacht nicht bemerkt zu haben und davon ausgegangen zu sein, mit Treibholz zusammengestoßen zu sein. Staatsanwältin Maria Cristina Bonomo lehnte diese Erklärung in ihrem Plädoyer ab. Sie warf dem Hauptangeklagten vor, den ganzen Nachmittag über Alkohol getrunken zu haben und daher nicht mehr fahrtauglich gewesen zu sein.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Kristin Hermann hat mir das Zepter in die Hand gegeben. Mein Name ist Lea Verstl und bis in den späten Abend hinein werde ich für sie vom Weltgeschehen des Tages berichten - heute ausnahmsweise nicht aus Berlin, sondern aus der Weltmetropole New York. Hier genieße ich aufgrund der Zeitverschiebung noch die Morgenstunden während die Sonne sich in den roten Backsteinmauern der Nachbarhäuser reflektiert.

Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de

14:02 Uhr

Festnahme nach tödlichen Angriffen auf Obdachlose in den USA

Nach einer Serie von Schüssen auf mehrere Obdachlose in der US-Hauptstadt Washington und in New York mit zwei Toten hat die Polizei einen mit einer hohen Belohnung gesuchten Verdächtigen festgenommen. Der Mann werde derzeit verhört, schrieb die Polizei in Washington in einem Tweet. Für Tipps zur Festnahme des Verdächtigen waren 70.000 Dollar in Aussicht gestellt worden.

Unklar war zunächst, von wem der entscheidende Hinweis kam. Der mutmaßliche Einzeltäter soll in den vergangenen Tagen auf fünf Männer geschossen und zwei davon tödlich verletzt haben. Alle Opfer seien obdachlos gewesen. Bei den jüngsten Vorfällen sei am frühen Samstagmorgen in Manhattan kurz hintereinander auf zwei auf der Straße schlafende Männer geschossen worden. Auch die anderen Angriffe hatten sich im März ereignet. In Washington waren an verschiedenen Tagen drei Männer im Nordosten der US-Hauptstadt angegriffen worden, einer von ihnen erlag seinen Stich- und Schussverletzungen.

13:36 Uhr

Biontech-Gründer baut Abteilung für Krebs-Immuntherapie in Mainz auf

Das neue Frühwarnsystem, könne eine wirksames Instrument sein, um auf neue Varianten besser reagieren zu können, so Biontech-Chef Ugur Sahin.

Biontech-Gründer Ugur Sahin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Biontech-Gründer Ugur Sahin baut am Helmholtz-Institut "HI-TRON" in Mainz eine wissenschaftliche Abteilung für mRNA-basierte Krebs-Immuntherapie auf. Mit speziellen Botenmolekülen (mRNA) soll das Immunsystem dabei zur Bekämpfung von Krebs angeregt werden. Der große Vorteil dieses Ansatzes sei, dass er vergleichsweise einfach und schnell die Herstellung hochgradig individualisierter Tumorimpfstoffe ermögliche, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) mit. Biontech verwendet die mRNA-Technik bereits bei seinem Corona-Vakzin. Im "HI-TRON" arbeiten DKFZ, die Unimedizin Mainz und die Johannes Gutenberg-Universität der Landeshauptstadt zusammen. Ziel sei die Entwicklung wirksamer Immuntherapien und die Identifizierung neuer Biomarker für die Behandlung von Tumorerkrankungen, um so die personalisierte Krebstherapie weiter voranzubringen, erklärte das DKFZ.

12:54 Uhr

Zwei Verletzte durch ätzende Lauge auf Sitzplätzen in Hamburger Bussen

In Hamburger Bussen sind Sitzplätze von einem oder mehreren Unbekannten mit einer ätzenden Lauge getränkt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, erlitten zwei Frauen schwere Hautverätzungen am Gesäß, als sie sich am Montagabend auf die nassen Polster setzten. Laut Polizei ereigneten sich die Vorfälle unabhängig voneinander in zwei Bussen unterschiedlicher Linien, die durch den Hamburger Westen verkehren. Die Frauen im Alter von 17 und 39 Jahren bemerkten beim Hinsetzen, dass die Plätze nass waren. Dann setzen schwerwiegende Hautverletzungen ein. Beide wurden in Krankenhäusern behandelt, konnten diese allerdings danach verlassen.

Der Ehemann der 39-Jährigen, der seine Frau begleitete, erlitt nach Angaben der Beamten zudem Hautreizungen an einer Hand. Er hatte die nasse Kleidung seiner Frau berührt. Nach den Zwischenfällen prüften Polizisten und Mitarbeiter der Busgesellschaft weitere Busse. Dabei wurde in einem Fahrzeug einer der betroffenen Linie ein weiterer nasser Sitz entdeckt. Ein Untersuchungsergebnis stand aber noch aus. Laut ersten Erkenntnissen der Behörden wurden an der Kleidung der Frauen bei Tests eine Lauge nachgewiesen. Um welche Flüssigkeit es sich genau handelte, war zunächst offen. Die Polizei ermittelte demnach "mit Hochdruck" und bat Zeugen um Hinweise auf Verdächtige.

12:15 Uhr

Zahl der rechtsextremistischen Verdachtsfälle in Bundeswehr steigt erneut

Die Zahl der rechtsextremistischen Verdachtsfälle in der Bundeswehr ist im vergangenen Jahr abermals gestiegen. Der Militärische Abschirmdienst habe im Jahr 2021 insgesamt 589 solcher Verdachtsfälle registriert, sagte die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, bei der Vorstellung ihres Jahresberichts. Im Vorjahr waren es noch 477 Fälle, im Jahr 2019 waren es 363 Fälle. Die SPD-Politikerin führte diesen Anstieg vor allem darauf zurück, "dass die Sensibilität in der Truppe gestiegen ist" und dass mehr Verdachtsfälle aus dem Kreis der Soldatinnen und Soldaten angezeigt würden. Dies sei "gutes, kameradschaftliches Verhalten", sagte Högl.

Als ein "echtes Ärgernis" kritisierte Högl die lange Verfahrensdauer bei den Dienstgerichten in solchen Verdachtsfällen. Zudem müsse es künftig schneller gehen, auffällig gewordene Soldatinnen und Soldaten aus dem Dienst zu entlassen. "Wer sich gegen unsere Demokratie stellt, hat keinen Platz in der Truppe und muss sie zügig verlassen", heißt es in dem Jahresbericht. "Bedauerlich ist, dass die Neuregelung des Soldatengesetzes, wonach eine vereinfachte Entlassung innerhalb der ersten acht Dienstjahre möglich sein sollte, in der vergangenen Wahlperiode nicht mehr weiter verfolgt wurde." Dies müsse die neue Regierung "jetzt rasch wieder aufgreifen".

11:54 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:45 Uhr

Indisches Gericht bestätigt kontroverses Hidschab-Verbot

Ein Gericht in Indien hat ein kontroverses Hidschab-Verbot in Klassenzimmern eines südlichen Bundesstaats bestätigt, das größere Proteste ausgelöst hatte. Ein Hidschab - ein auch den Hals umschließendes Kopftuch - sei nicht Teil wesentlicher Praktiken im Islam, begründete Staatsanwalt Prabhuling Navadgi das Urteil im Bundesstaat Karnataka gegenüber Reportern. Die klagenden muslimischen Studentinnen sehen einen Verstoß gegen die Verfassung und wollen nun ans höchste Gericht ziehen.

Das Hidschab-Verbot hatte die Stimmung aufgeheizt: Muslimische Studentinnen demonstrierten dagegen, rechte hinduistische Männer dafür. Dabei flogen nach Polizeiangaben teils Steine, es wurde Feuer gelegt. Die Kontroverse begann, nachdem ein Internetvideo zeigte, wie Schülerinnen mit Hidschab davon abgehalten wurden, in ihr Klassenzimmer zu gehen. In Indien sind die meisten der 1,3 Milliarden Einwohner Hindus, Muslime stellen mit 14 Prozent der Bevölkerung die größte Minderheit. Religion ist für fast alle ein sehr emotionales Thema.

10:46 Uhr

Deutschland verfehlt Klimaziel

Deutschlands Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen ist nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent gestiegen. Damit verfehlt Deutschland selbst ein Jahr später noch das für 2020 gesetzte Ziel von 40 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990, wie aus Daten hervorgeht, die vom Umweltbundesamt und dem Wirtschafts- und Klimaschutzministerium vorgestellt wurden. Die Emissionen sanken nur um 38,7 Prozent im Vergleich zu 1990. Die Zahlen sind noch vorläufig - endgültige Werte stehen erst zu Beginn des kommenden Jahres fest. Deutschland hat demnach 2021 insgesamt 33 Millionen Tonnen mehr klimaschädlicher Gase ausgestoßen als im Vorjahr. Die Sektoren Verkehr und Gebäude lagen über den im Bundes-Klimaschutzgesetz festgelegten Jahresemissionsmengen. "Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen von 2020 ist fast zur Hälfte schon wieder verloren", beklagte UBA-Präsident Dirk Messner. "Unsere Zahlen zeigen deutlich, dass die Ziele der Bundesregierung schnellstens angegangen werden müssen."

10:05 Uhr

Frau bekommt Baby auf Autobahn in Niedersachsen

Nach einer Autopanne auf dem Weg zum Krankenhaus hat eine Frau ihr Baby in einem Rettungswagen auf der Autobahn 1 in Niedersachsen zur Welt gebracht. Wie die Polizei in Rotenburg an der Wümme mitteilte, dauerte die Geburt des Mädchens "im Autobahntempo" nur zwölf Minuten. Der Rettungswagen stoppte dafür an der Autobahnabfahrt von Stuckenborstel. Nach Angaben der Beamten war die Hochschwangere am Montagvormittag mit ihrem Ehemann auf dem Weg ins Krankenhaus, als ihr Auto mit einem Motorschaden auf der A1 liegenblieb. Eine Polizeistreife und ein Rettungswagen und ein Abschleppwagen machten sich auf den Weg. Die Frau wurde in den Rettungswagen gebracht, der sich auf den Weg zu einer Klinik nach Rotenburg machte. Unterwegs aber kam das Kind.

09:23 Uhr

Frau auf Hotelschiff in Düsseldorf vergewaltigt: Zwei Festnahmen

Auf einem Hotelschiff, das in Düsseldorf am Rheinufer liegt, ist eine junge Frau vergewaltigt worden. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die Tat habe sich bereits am 6. März ereignet. Laut "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem Opfer um eine vor dem Krieg geflüchtete Ukrainerin. Das bestätigte die Polizei mit Hinweis auf den Opferschutz nicht. Die Verdächtigen seien 26 und 37 Jahre alt, hieß es weiter. Ihre Nationalitäten seien noch ungeklärt.

09:08 Uhr
Breaking News

Polen, Tschechien und Slowenien: Drei EU-Staatschefs kündigen Kiew-Reise an

Inmitten der sich intensivierenden Kämpfe um Kiew wollen die Regierungschefs Polens, Tschechiens und Sloweniens am Dienstag in die ukrainische Hauptstadt reisen. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki werde mit seinen Kollegen Petr Fiala und Janez Jansa nach Kiew reisen, um dort dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Regierungschef Denys Schmyhal die Unterstützung der EU zu versichern, teilte die Regierung in Warschau mit.

08:31 Uhr

Glööckler: Bin im Dschungelcamp über meine Grenzen gegangen

Modeschöpfer Harald Glööckler (56) ist im RTL-"Dschungelcamp" nach eigenen Angaben hart an seine Grenzen gegangen - und darüber hinaus. "Ich habe mich meinen Ängsten gestellt und festgestellt, dass ich - oder man - alles schaffen kann, wenn man bereit dazu ist", sagte er. Gleich die erste Prüfung habe in großer Höhe stattgefunden. "Das war für mich eine gewaltige Herausforderung, da ich unter schrecklicher Höhenangst leide und nicht schwindelfrei bin", berichtete Glööckler. "Aber gleich zu Beginn Nein sagen, konnte ich nicht. Also dachte ich: Augen zu und durch."

An der Reality-Sendung würde er wieder teilnehmen. "Es war für mich eine wundervolle, großartige Erfahrung, die ich nicht bereue. Ganz im Gegenteil", sagte Glööckler. Überrascht habe ihn nichts. "Es war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Im selben Maße, wie ich Visionär bin, bin ich auch Realist und kann Dinge recht gut einschätzen." Im Nachhinein angeschaut habe er sich die Folgen nicht. "Was ich mache, schaue ich mir für gewöhnlich nicht an. Es ist oft ernüchternd, wenn man Dinge, die man gemacht hat, aus zweiter Hand betrachtet."

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07:54 Uhr

Dreijähriger Junge erschießt in den USA versehentlich seine Mutter

Ein dreijähriger Junge hat beim Spielen mit einer Pistole in den USA seine Mutter erschossen. Laut Mitteilung der Polizei ereignete sich die Tragödie bereits am Samstagabend auf einem Parkplatz eines Supermarkts in einem Vorort von Chicago. Demnach bekam der Junge, der auf einem Kindersitz auf der Rückbank des elterlichen Autos saß, auf bislang unbekannte Weise die Pistole seines Vaters in die Finger. Das Kind "begann damit im Auto zu spielen. Irgendwann drückte das Kind ab", sagte der örtliche Polizeichef Robert Collins der Nachrichtenagentur AFP.

Die 22-Jährige Mutter wurde im Nacken getroffen. Sie kam ins Krankenhaus, wo sie für tot erklärt wurde. Die Polizei nahm den Vater in Gewahrsam. Sie untersucht derzeit, ob er die Waffe legal besaß und ob er angeklagt werden sollte. In den USA sind Tote durch Schusswaffen alltäglich. Experten schätzen, dass bei unbeabsichtigten Schüssen durch Minderjährige jedes Jahr im Schnitt 350 Menschen sterben.

07:43 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Russland greift weiter Ziele in der Ukraine an. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand kommen nicht voran. Unterhändler beider Seiten begannen gestern die neuen Gespräche per Video. Sie wurden erneut ohne greifbare Ergebnisse unterbrochen. Heute sollen die Verhandlungen nach ukrainischen Angaben fortgesetzt werden. Aus der Hafenstadt Mariupol ist ersten Zivilisten offenbar auf eigene Faust die Flucht in Autos geglückt, doch die Lage in der Metropole bleibt dramatisch. Was in dieser Nacht noch passiert ist, haben wir in diesem Überblick für Sie zusammengefasst. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie zudem wie gewohnt in unserem Liveticker.

Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:

  • Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können offiziell noch heute ihre Corona-Impfung oder Genesung nachweisen - oder ein Attest vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Ab morgen gilt dann die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal, und die Gesundheitsämter können bei ihnen dann Beschäftigungskonsequenzen ziehen. Weitere Infos zur Pandemie können Sie in unserem Corona-Ticker nachlesen.
  • Die Bekämpfung des Rechtsextremismus hat für Bundesinnenministerin Nancy Faeser besonders hohe Priorität. Das hat die SPD-Politikerin gleich nach ihrem Amtsantritt deutlich gesagt. Heute will sie in Berlin nun einen "Aktionsplan Rechtsextremismus" vorstellen.
  • Russland zählte im vergangenen Jahr zu den 15 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. Allerdings war der Anteil mit 2,3 Prozent am gesamten deutschen Außenhandel vergleichsweise gering. Zu den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland auf den Handel zwischen den beiden Ländern will sich das Statistische Bundesamt äußern.
  • Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht eine erste Prognose zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase in Deutschland im vergangenen Jahr.
  • Flugreisende müssen sich an mehreren deutschen Flughäfen auf Ausfälle und Verspätungen in Folge von Warnstreiks einstellen. Die Gewerkschaft Verdi weitet die Arbeitsniederlegungen des Luftsicherheitspersonals aus. Betroffen von Warnstreiks sind am Dienstag die beiden größten deutschen Flughäfen Frankfurt und München - aber auch Hamburg, Stuttgart sowie Karlsruhe/Baden-Baden. Die Warnstreiks sind Teil des Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de

07:10 Uhr

Kourtney Kardashian und Travis Barker möchten ein Kind bekommen

Reality-Star Kourtney Kardashian (42) und Musiker Travis Barker (46) wünschen sich ein gemeinsames Kind. Das sagt Kardashian im ersten Trailer für die neue Reality-Serie "The Kardashians", der am Montag (Ortszeit) veröffentlicht wurde. In dem Trailer werden außerdem zwei Clips von Arztbesuchen des Paars gezeigt. In einer Szene wird Kardashian im Liegen untersucht, während ihr Verlobter ihre Hand hält. Die neue Show der Kardashian-Großfamilie soll am 14. April bei den Streamingdiensten Hulu, Disney+ und Star+ starten. Die Unternehmerin und der Musiker hatten ihre Beziehung im Februar 2021 öffentlich gemacht und verlobten sich im Oktober. Beide haben jeweils drei Kinder aus vorigen Beziehungen.

07:00 Uhr

Saharastaub mischt beim Wetter mit: Regen macht sich in der Südhälfte breit

Warme Luft aus Afrika lässt die Temperaturen steigen - im Verlauf der Woche klettern die Werte auf bis zu 20 Grad. Der Sonne könnte allerdings der Saharastaub einen Strich durch die Rechnung machen - der Himmel ist am Dienstag häufig bedeckt, in Teilen der Republik kann es regnen.

06:18 Uhr

Kreuzfahrtschiff mit tausenden Menschen an Bord in der Karibik auf Grund gelaufen

Ein großes Kreuzfahrtschiff mit 3000 Touristen und 1600 Besatzungsmitgliedern an Bord ist vor der Dominikanischen Republik auf Grund gelaufen. Marine-Chef Ramón Betances Hernández sagte, das Schiff sei wegen "starker Winde" an der Nordküste des Karibikstaats auf Grund gelaufen. "Im Moment besteht keine Gefahr für Passagiere oder Besatzungsmitglieder." Die Hoffnung sei, das Schiff mit der nächsten Flut "aus seiner derzeitigen Position befreien" zu können. Laut der Website der Betreiberfirma Norwegian Cruise Line ist die "Norwegian Escape" über 300 Meter lang und wiegt 165.000 Tonnen. Sie kann bis zu 4.200 Passagiere und 1.700 Besatzungsmitglieder beherbergen.

06:03 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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