Mittwoch, 12. August 2020Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
22:48 Uhr

Das war Mittwoch, der 12. August 2020

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Diese schöne Aufnahme eines Kettenkarussells entstand heute im Münchener Olympiapark.

(Foto: dpa)

Ein doktorlastiger Tag geht zu Ende, wenn ich da an Dr. Oetker und Dr. Karl Theodor zu Guttenberg denke. Aber das war natürlich nur ein Bruchteil des Tagesgeschehens. Diese Artikel stießen auf besonders großes Interesse:

Ich werde jetzt nach Hause fahren, Fischstäbchen auf meine Tiefkühlpizza legen und gucken, was passiert. Gute Nacht!

22:14 Uhr

Bundeswehr-Heli wirft Privat-Paket ab - Ermittlungen

Es passierte bereits am Montag, aber jetzt nimmt die Geschichte an Fahrt auf: Im Sauerland beobachtete eine Frau, wie ein Hubschrauber der Bundeswehr überraschend tief über ihre Pferdewiese in Arnsberg flog, die dortigen Stuten samt Fohlen in Panik versetzte und dann aus geringer Höhe ein seltsames, weißes Paket abwarf, das eine weitere Frau in Empfang nahm. Erstere Frau empörte sich darüber auf Facebook - und brachte damit etwas in Gang. Wie der "Sauerländer Kurier" berichtet, ermittelt mittlerweile die Polizei in der Sache, auch bei der Bundeswehr versuche man, dem Fall auf den Grund zu gehen. Die aufgebrachte Arnsbergerin schreibt bei Facebook, jemand habe den Helikopter für private Zwecke missbraucht, man habe sich bei ihr entschuldigt. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen.

22:04 Uhr

Trump: Die "Vorstadt-Hausfrau" wird für mich stimmen

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA ist es eine spannende Frage, wie Frauen, die in Vororten leben, abstimmen. Für Biden oder für Trump? Der Amtsinhaber twitterte nun, er gehe davon aus, dass die "Vorstadt-Hausfrau" sich für ihn entscheidet. "Sie wollen Sicherheit und sind begeistert, dass ich das lange bestehende Programm beendet habe, mit dem der Wohnungsbau für Menschen mit niedrigem Einkommen in ihre Nachbarschaften eindrang", schrieb Trump bei Twitter. Damit handelte er sich Rassismus-Vorwürfe ein - warum das? Weil in den USA viele bei "Menschen mit niedrigem Einkommen" an Schwarze oder Latinos denken.

21:38 Uhr

Unwetter im Westen, Rettungskräfte im Großeinsatz

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In NRW ist die Feuerwehr im Dauereinsatz.

(Foto: dpa)

Nach der Hitze kommen die Unwetter - diese alte Weisheit trifft gerade auf den Westen und Südwesten des Landes zu. einige Regionen im Westen und Südwesten Deutschlands getroffen.

In Bonn sind Rettungskräfte im Großeinsatz. "Wir haben jede Menge überflutete Keller, wir haben jede Menge umgestürzte Bäume. Im Moment ist Land unter", sagte ein Sprecher der Polizei am Abend der Deutschen Presse-Agentur.

In Rheinland-Pfalz trat nach einem Unwetter die Ruwer bei Trier über die Ufer. Zahlreiche Keller liefen voll. Zeitweise waren bis zu 300 Einsatzkräfte dabei, die Häuser mit Sandsäcken zu sichern oder Keller auszupumpen. Inzwischen seien die Überflutungen wieder rückläufig, sagte eine Sprecherin der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Trier-Saarburg. "Aber das Wetter ist sehr instabil und aus dem Saarland und Frankreich nähern sich neue Gewitterzellen."

21:03 Uhr

Heißester Ort in Deutschland im Südwesten

Die drei Temperatur-Spitzenreiter Deutschlands lagen alle in Baden-Württemberg. Am heißesten war es mit bis zu 37,0 Grad in Rheinstetten bei Karlsruhe, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Abend auf Anfrage mitteilte. 36,7 Grad wurden weiter rheinabwärts in Waghäusel-Kirrlach gemessen. 36,3 Grad waren es in Mannheim.

Die bundesweit höchste Temperatur des bisherigen Jahres war am Wochenende in Rheinland-Pfalz registriert worden. An der DWD-Station Trier-Petrisberg kletterten die Werte am Sonntag auf 38,6 Grad.

20:36 Uhr

BKA fahndet nach Wirecard-Vorstand Marsalek

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Marsalek.

(Foto: Wirecard)

Sein Fall lief heute sogar bei "Aktenzeichen XY": Der Ex-Vorständler von Wirecard, Jan Marsalek,  ist noch immer auf der Flucht. Das BKA fahndet nun öffentlich nach ihm.

  • Der österreichische Manager war bis Juni 2020 Vorstandsmitglied bei Wirecard, einem Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an Ladenkassen und im Internet. "Aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse wird ein Aufenthaltsort des Gesuchten im Ausland für sehr wahrscheinlich gehalten", teilte das BKA n Wiesbaden mit.
  • Die Ermittler verdächtigen ihn des besonders schweren Falls der Untreue und des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Banken und Investoren über drei Milliarden Euro verloren haben könnten.
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19:49 Uhr

Gestohlener Firmenwagen durch Zufall entdeckt

Durch einen kuriosen Zufall ist ein gestohlener Firmenwagen eines Handwerksbetriebs im nordrhein-westfälischen Warburg wieder aufgetaucht: Aus dem 90 Kilometer entfernten Bielefeld rief bei dem Betrieb ein Mann an, der das Unternehmen beauftragen wollte, wie die Polizei in Höxter mitteilte.

Die Firma erkundigte sich im Gespräch, wie der Anrufer auf das weit entfernte Familienunternehmen aufmerksam geworden sei. Der Anrufer entgegnete, dass ein Firmenwagen in einer Bielefelder Siedlung parke.

Daraufhin bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um ein Anfang Juli gestohlenes Firmenfahrzeug des Warburger Betriebs handelt. Der Wagen wurde dem Eigentümer wieder übergeben. Es wird weiterhin wegen Fahrzeugdiebstahls ermittelt.

19:03 Uhr

Lebenslang im Kitzbühel-Prozess um fünffachen Mord

Ein 26-jähriger Österreicher muss lebenslang hinter Gitter, weil er in Kitzbühel fünf Menschen ermordet hat - das sieht das Landesgericht Innsbruck als erwiesen an und sprach den jungen Mann schuldig. Er brachte demnach seine Ex-Freundin, deren Eltern und Bruder sowie einen 24-Jährigen in einem Einfamilienhaus um.

  • Das Motiv für die Tat war die aus Sicht des Todesschützen unerträgliche Trennung von seiner Freundin. Gutachter bescheinigten dem Arbeiter volle Zurechnungsfähigkeit.
  • Der 26-Jährige hatte sich unmittelbar nach der Tat der Polizei gestellt, die Tatwaffe ausgehändigt und ein Geständnis abgelegt. Vor Gericht bedauerte er das Geschehen. "Es tut mir unendlich leid", meinte der 26-Jährige in seinem Schlusswort.
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18:28 Uhr

Zu Guttenberg soll neue Doktorarbeit vorgelegt haben

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Karl-Theodor zu Guttenberg.

Im Februar 2011 trat Karl-Theodor zu Guttenberg als Verteidigungsminister zurück - es hatte sich herausgestellt, dass er für seine Doktorarbeit plagiiert hatte. Nun die Überraschung: Der Franke habe ein neues Werk vorgelegt und sei nun "Doctor of Philosphy" meldet die "Bild"-Zeitung. Die Arbeit habe er bereits 2019 an der Uni Southampton in Großbritannien eingereicht. 467 Seiten sei sie stark und komplett auf Englisch verfasst. Darin gehe es um das Korrespondenz-Bankwesen. Den Doktorvater Professor Dr. Richard A. Werner zitiert das Blatt mit den Worten, für zu Guttenberg hätten die gleichen Regeln gegolten wie für alle anderen auch. Die Arbeit sei exzellent recherchiert, das Thema wichtig.

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18:18 Uhr

Mehrere Tote bei Zugunglück in Schottland

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Einsatz am Unglücksort.

(Foto: dpa)

Bei einem Zugunglück in Schottland sind nach Medienberichten vermutlich drei Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der Lokführer. Der Zug entgleiste am Vormittag nach starken Regenfällen nahe der Stadt Stonehaven im Nordosten des Landesteils.

  • Ursache des Unglücks soll ein Erdrutsch gewesen sein, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Der Zug sei nur mit einem Dutzend Personen besetzt gewesen. Am Nachmittag gab es noch keine offiziellen Angaben zur Zahl der Opfer.
  • Das Triebfahrzeug stürzte PA zufolge mit drei seiner vier Waggons eine Böschung hinunter. Von der Unglücksstelle stieg Rauch auf.
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18:13 Uhr

Dax lässt sich von der Wall Street mitreißen

Optimistische Anleger an der Wall Street reißen auch den deutschen Aktienmarkt mit, wo der Dax die 13.000er Marke deutlich überspringt. Der Leitindex beendet den Handel schließlich mit einem Plus von knapp 0,9 Prozent bei 13.058 Punkten.

Die Hoffnungen auf den Durchbruch in den Diskussionen um ein US-Hilfspaket und die damit verbundene konjunkturelle Zuversicht hätten den deutschen Leitindex zurück über die runde Hürde gehievt, kommentiert Marktexperte Timo Emden von Emden Research.

Auch die gut erholte Industrieproduktion in der Eurozone im Juni sorgte für Konjunkturoptimismus, denn sie sprang um 9,1 Prozent an. Entsprechend gesucht waren konjunkturnahe Branchen wie Auto-, Finanz- und Chemiewerte.

Der US-Leitindex S&P 500 liegt am Nachmittag 1,3 Prozent im Plus, nur wenige Punkte unter seinem Allzeithoch vom Februar.

Diese Meldung erschien zuerst im Börsen-Tag, wo Sie viele weitere börsenrelevante Nachrichten finden.

17:50 Uhr

Trump spendete zweimal für Kamala Harris

US-Präsident Trump bezeichnet Kamala Harris als "gemein", "schrecklich" oder auch als "Traumgegnerin", aber nicht immer verabscheute er die neue Vize-Kandidatin an der Seite von seinem Herausforderer Joe Biden. Wie "Bloomberg" berichtet, hat Trump sogar für den Wahlkampf der Politikerin gespendet - 5000 Dollar am 25. September 2011 und 1000 Dollar am 20. Februar 2013. Das zeigen demnach Akten der Wahlkampffinanzen. Damals ging es um die Wiederwahl als Generalstaatsanwältin in Kalifornien. Später sagte ein Harris-Sprecher, sie habe das Geld für gute Zwecke gespendet, allerdings erst nach ihrer Wahl, wie eine Zeitung aus der kalifornischen Hauptstadt Sacramento berichtet.

17:28 Uhr

Zahl der Ausweisungen 2019 stark gestiegen

Die deutschen Behörden haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Ausländer ausgewiesen als 2018. Besonders die Ausländerbehörden im Südwesten machten von dieser Möglichkeit häufig Gebrauch.

  • Nach Angaben der Regierung ergingen 2019 insgesamt 11.081 entsprechende Verfügungen. Das waren 50 Prozent mehr als 2018, als 7408 Menschen ausgewiesen wurden. Die meisten Verfügungen richteten sich gegen Ukrainer (1252), Albaner (1220) und Serben (828). Die Ausweisung ist eine Maßnahme der Gefahrenabwehr.
  • Auch Ausländer, die eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben, können ausgewiesen werden, wenn von ihnen nach Einschätzung der Behörden eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht. Das trifft beispielsweise auf Drogenhändler oder Unterstützer von Terrorgruppen zu.

Die Betroffenen müssen Deutschland dann verlassen und dürfen nicht wieder einreisen. Kommen sie der Aufforderung zur Ausreise nicht nach, kann eine Abschiebung folgen.

17:14 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:56 Uhr

Drei Tage ohne Essen - italienischer Reporter in Minsk "befreit"

Ein italienischer Journalist ist nach eigenen Angaben von der weißrussischen Polizei in Minsk "auf brutale Weise festgenommen" und fast drei Tage lang ohne Essen festgehalten worden. Heute wurde der Reporter freigelassen. Das Außenministerium in Rom bestätigte, dass der nicht fest angestellte Journalist "befreit wurde und sich aktuell in der italienischen Botschaft in Minsk befindet". Er soll mit dem nächstmöglichen Flug in die Heimat zurückkehren. "Die Situation hier ist wirklich dramatisch. Die Militärpolizei hat mich in eine Zelle gedrängt", berichtete der Reporter Claudio Locatelli in einem Video bei Facebook, das nach der Freilassung in der Botschaft aufgenommen wurde. "Nach drei Tagen, 60 Stunden, wurde ich befreit. Mir geht es gut. Aber ich habe seit drei Tagen nichts gegessen."

16:17 Uhr

Bringt Dr. Oetker jetzt Fischstäbchenpizza heraus?

Ich stelle mir gerade vor, wie der Social-Media-Manager von Dr.-Oetker-Pizza an der Bürotür von Dr. Oetker persönlich klopft und dann kleinlaut sagt: "Herr Doktor, ich habe Mist gebaut." Warum? Weil der Lebensmittelkonzern nun womöglich bei seinen Followern im Wort steht, eine Fischstäbchenpizza herauszubringen.

Und das kam so: Vom Twitter-Account des Unternehmens wurde der Nutzer Stullen-Andreas angeschrieben, der seit Längerem von dem Konzern fordert, ebenjene Pizza-Variante auf den Markt zu werfen. Er solle zehn Leute dazu bringen, unter den Tweet "Ich will Fischstäbchenpizza" zu schreiben, dann bringe das Unternehmen diese heraus. Offenbar blockierte der Dr.-Oetker-Twitterer dann aber die Kommentarfunktion. Aber nicht mit Stullen-Andreas!

Der retweetete den Post auf seiner eigenen Timeline und sammelte im Nullkommanix die erforderlichen Wortmeldungen ein. Und kreierte eine gewisse Aufmerksamkeit. "Fischstäbchenpizza" ist gerade der meistgenutzte Hashtag in Deutschland. Und was macht nun Dr. Oetker? Panisch bei Iglo anrufen und eine Großlieferung bestellen? Man weiß es nicht.

Das Ganze hat übrigens eine Vorgeschichte. Stullen-Andreas fordert die Fischstäbchenpizza schon seit dem vergangenen Jahr. Am 1. April überraschte ihn das Unternehmen mit einem Foto des möglichen Kartons, darauf wurden die Fischstäbchen zu "Bastoncini di Pesce", zudem wurden tatsächliche Test-Pizzen an Influencer im Netz geschickt. Das Ganze war aber bloß ein Aprilscherz. Kommt die Pizza nun doch? Ich bin gespannt.

15:48 Uhr

Medien-Milliardär Redstone stirbt mit 97

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Medienmogul Sumner Redstone.

(Foto: REUTERS)

Der milliardenschwere und von Geschäftspartnern gefürchtete US-amerikanische Medienmogul Sumner Redstone ist tot. Redstones Unternehmen National Amusements teilte mit, dass er am Vortag mit 97 Jahren gestorben sei.

  • Redstone, der in Boston geboren wurde, baute die Autokinos seines Vaters mit einer aggressiven Strategie zu einer der führenden Ketten in den Vereinigten Staaten aus.
  • Schnell merkte er, dass die Produktion von Filmen einträglicher war als ihr Vertrieb, beteiligte sich an Produktionsfirmen und wurde 1987 schließlich Chef des Medienunternehmens Viacom.
15:03 Uhr

Mann verletzt Polizisten mit Samurai-Schwert

Bei seiner Festnahme hat ein 50-Jähriger einen Polizisten mit einem Samurai-Schwert schwer verletzt. Polizisten wollten für die geplante Festnahme am Morgen die Wohnung des als gewalttätig bekannten Manns in Bad Herrenalb betreten, als er nach Ermittlerangaben unvermittelt auf die Beamten eingeschlagen haben soll. Einer der Polizisten sei dabei am Unterarm getroffen worden und habe tiefe, stark blutende Schnittverletzungen erlitten. Gegen den Mann wurde übrigens bereits vor dieser Tat wegen versuchter Tötung ermittelt.

14:39 Uhr

So alt wie seine Enkelin - Berlusconi zeigt neue Freundin

Sie heißt Marta Fascina, ist 30 Jahre alt und die neue Frau an der Seite des Berufsjugendlichen Silvio Berlusconi. Der einstige Regierungschef Italiens, mittlerweile 83, zeigte sich nun mit der blonden Parlamentarierin, die genauso alt wie seine Enkelin ist. Zu sehen waren Bilder im Klatschblatt "Chi", das praktischerweise Berlusconi gehört. Die beiden urlaubten auf Sardinien, wo der Herr eine Sommervilla besitzt. Anfang des Jahres hatte sich dieser von seiner langjährigen Freundin Francesca Pascale getrennt. Mit der inzwischen 35-Jährigen war er fast ein Jahrzehnt liiert. Pascale durfte sich Medienberichten zufolge mit einer "Abfindung" von 20 Millionen Euro plus einem Unterhalt von einer Million Euro pro Jahr trösten.

14:21 Uhr

Tui bekommt mehr als eine Milliarde Euro zusätzliche Hilfe vom Staat

Der weltgrößte Reisekonzern Tui soll zur Überbrückung der Geschäftseinbrüche in der Corona-Krise weitere staatliche Hilfen erhalten. Ein schon bestehender Kredit der Förderbank KfW soll um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte. Tui hatte bereits ein erstes Hilfsdarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen bekommen. (mbo)

Dieser Eintrag erschien zuerst im Börsen-Tag, wo sie weitere die Börse betreffenden Nachrichten finden.

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14:11 Uhr

Schichtwechsel

Während Janis Peitsch seine Sachen zusammenpackt und dem Feierabend entgegenschreitet, bin ich schon längst bei der Arbeit. Volker Petersen meldet sich an und wechselt ab sofort in die Ich-Form. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de.

14:02 Uhr

Große Algenteppiche in der Ostsee gesichtet

Eine Blaualgen-Blüte könnte auch in den kommenden warmen Tagen den Badespaß in der Ostsee verderben. Satellitenaufnahmen zeigen große Algenvorkommen vor den Küsten Dänemarks und Mecklenburg-Vorpommerns, wie das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow mitteilte. Auch in den Boddengewässern Rügens und im Stettiner Haff sind demnach Algenteppiche zu erkennen.

Es handele sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Blaualgen-Gruppen, die beim Verschlucken zu Vergiftungen und beim Baden zu Hautreizungen führen können. Wer immungeschwächt ist oder offene Wunden hat, solle nicht baden gehen, hieß es vom Landesamt für Gesundheit und Soziales.

Blaualgen vermehren sich bei Wassertemperaturen ab 18 Grad und hoher Sonneneinstrahlung massenhaft. Bei ruhiger Wetterlage können sie sich an der Wasseroberfläche anreichern und bei auflandigem Wind an die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns getrieben werden.

13:17 Uhr

Zollspürhund erschnüffelt fast 250.000 Euro Bargeld

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Spürhund Aki bei der Arbeit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Geld stinkt nicht, oder doch? Zollspürhund Aki hat am Frankfurter Flughafen bei einem Dutzend Passagieren Bargeld in einer Gesamtsumme von knapp 250.000 Euro erschnüffelt. Laut dem Hauptzollamt Frankfurt hatten die Passagiere das Geld nicht für die Ausreise angemeldet. Alleine in der Bauchtasche eines Reisenden spürte Aki fast 52.000 Euro auf.

Bargeldkontrollen dienen dem Kampf gegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Terrorismus. Im vergangenen Jahr sind am Frankfurter Flughafen fast 1400 Verstöße mit einer Gesamtsumme von 23,6 Millionen Euro festgestellt worden.

12:23 Uhr

Schwertklinge Karls des Großen entwendet

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Die Statue von Karl dem Großen - hier noch mit Schwertklinge.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Polizei in Frankfurt am Main sucht nach dem Schwert Karls des Großen. Die Klinge kam dem Frankenherrscher bereits am 24. Juli abhanden - genauer gesagt seinem Denkmal an der Alten Brücke in der Mainmetrople, wie die Polizei mitteilte.

Karl der Große hatte das Schwert in der rechten Hand gehalten. Nun aber fehlt die Klinge. Die Polizei sucht jetzt Zeugen des Diebstahls.

11:50 Uhr

Maskenstreit eskaliert: Mann verletzt zwei Polizisten in Supermarkt

In Dortmund endete ein Streit um die Maskenpflicht mit zwei verletzten Polizisten und einem Mann in Gewahrsam. Was war passiert? Nach Angaben der Polizei hatte sich der 44-Jährige in einem Supermarkt geweigert, die vorgeschriebene Maske zu tragen. Er rammte zunächst einen Mitarbeiter des Ladens mit einem Einkaufswagen und widersetzte sich später zwei Polizisten, die ihn aus dem Geschäft herausführen wollten. Dabei trugen die Beamten so schwere Verletzungen davon, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Mit Unterstützung weiterer Polizisten wurde der Mann schließlich überwältigt und gefesselt. Auf der Fahrt zur Wache versuchte er den Angaben zufolge im Streifenwagen weiter, einen Polizisten anzugreifen.

Der Staatsschutz hat Ermittlungen gegen den aggressiven Maskenverweigerer aufgenommen. Geprüft werden Hinweise auf eine Zugehörigkeit zum Reichsbürgermilieu und mögliche Kontakte zur rechtsextremen Szene, wie die Polizei mitteilte.

10:59 Uhr

Frau unter Drogen bringt Baby vor Hamburger Fußballstadion zur Welt

Im Hamburger Millerntor-Stadion trägt der FC St. Pauli normalerweise seine Heimspiele aus. Nun hat in der vergangenen Nacht eine Frau direkt vor der Arena ein Kind zur Welt gebracht. Bei der Sturzgeburt erhielt die unter Drogeneinfluss stehende Mutter Hilfe von Polizisten und Rettungskräften.

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Frau und Kind kamen nach der Geburt in ein Krankenhaus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Polizeisprecher teilte mit, dass Beamte gegen 00.30 Uhr auf die sich vor dem Stadion krümmende und wimmernde Frau aufmerksam geworden seien. Der Frau, die im siebten Monat schwanger war, lief auf einmal das Fruchtwasser die Beine runter. Sie selbst merkte davon aber offenbar nichts.

Mutter und Kind kamen nach der Geburt in ein Krankenhaus. Über den Gesundheitszustand der beiden und welche Drogen die Frau konsumiert hatte, konnte die Polizei keine Angaben machen.

10:19 Uhr

"Forbes"-Liste: So viel verdienen die Top-Stars in Hollywood

Dwayne "The Rock" Johnson ist und bleibt der bestbezahlte Schauspieler der Welt. Laut dem US-Magazin "Forbes" verdiente der "Fast and Furious"-Star binnen zwölf Monaten geschätzte 87,5 Millionen US-Dollar. Es ist bereits das dritte Mal, dass der 48-Jährige an der Spitze des Rankings der Topverdiener Hollywoods steht.

Auf Platz zwei der Liste schafft es "Deadpool"-Schauspieler Ryan Reynolds (71,5 Millionen Dollar), Mark Wahlberg belegt den dritten Platz (58 Millionen Dollar). Auf Platz vier folgt Ben Affleck mit 55 Millionen US-Dollar. Knapp dahinter rangiert Action-Held Vin Diesel mit 54 Millionen US-Dollar.

Abgerundet wird die Top 10 von einem Urgestein des Kinos: Der 66-jährige Jackie Chan darf sich über Einnahmen in Höhe von 40 Millionen US-Dollar freuen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:50 Uhr

Jacht vor Cuxhaven gesunken - Seenotretter im Einsatz

Vor Cuxhaven sind sieben Segler nach der Havarie ihres Bootes aus dem Wasser gerettet worden. Die Jacht war nach ersten Erkenntnissen vermutlich mit einer Fahrwassertonne kollidiert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte.

Eine der Seglerinnen alarmierte die Seenotretter. Die von ihr angegebene Position befand sich mehrere Seemeilen vor Cuxhaven. Die Seenotretter informierten umliegende Schiffe und erhielten Rückmeldung von einem belgischen Frachter mit Sichtkontakt zu der 15 Meter langen Segeljacht. Der Frachter blieb bis zum Eintreffen der Retter in der Nähe.

Die Segler, vier Männer und drei Frauen, retteten sich zunächst auf eine Rettungsinsel. Die Seenotretter eilten mit zwei Booten zu Hilfe. Zudem begab sich ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Hamburg zum Unfallort. Die Segler blieben alle unverletzt.

08:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

als erstes Bundesland startet heute Nordrhein-Westfalen mit einer Maskenpflicht im Unterricht ins neue Schuljahr. Zudem feiern Model Cara Delevingne (28) und Ex-Kinderstar Heintje (65) ihren Geburtstag. Daneben stehen noch folgende Punkte auf der Tagesplanung:

  • Bundesaußenminister Maas besucht Beirut. Bei dem eintägigen Besuch in der libanesischen Hauptstadt will der SPD-Politiker über wirtschaftliche Hilfe für das Land sprechen.
  • Das Bundeskabinett berät über den "Achten Altersbericht" der Bundesregierung. Er ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Seniorenpolitik.
  • Zehn Monate nach einer Gewalttat mit fünf Toten in Kitzbühel in Österreich muss sich der 26-jährige Beschuldigte vor dem Landgericht Innsbruck verantworten.

Bis zum Nachmittag betreue ich für Sie den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de. Los geht's.

07:57 Uhr

"If I Had a Hammer" - Musiker Trini Lopez an Covid-19 gestorben

Der Sänger und Gitarrist Trini Lopez, der mit seiner Interpretation des Kultsongs "If I Had a Hammer" berühmt wurde, ist tot. Er starb am Dienstag in einem Krankenhaus im kalifornischen Palm Springs, berichteten die US-Portale "Hollywood Reporter" und "Variety". Nach Angaben seines Kollegen und Geschäftspartners Joe Chavira starb Lopez mit 83 Jahren an der Lungenkrankheit Covid-19.

  • Als Trinidad Lopez III. war Lopez als Sohn mexikanischer Einwanderer in ärmlichen Verhältnissen in Texas aufgewachsen.
  • Bei einem Auftritt in einem Nachtclub in Hollywood wurde er von Frank Sinatra entdeckt, der ihn bei seiner Plattenfirma Reprise Records unter Vertrag nahm.
  • Lopez' Darbietungen der Songs "If I Had a Hammer", "Lemon Tree" und "La Bamba" wurden in den 1960er Jahren zu Hits. Er nahm Dutzende Alben auf, hatte Gigs in Las Vegas und ging weltweit auf Tour.
  • Lopez spielte auch in Hollywoodfilmen mit, darunter in Robert Aldrichs Kriegsfilm "Das dreckige Dutzend".

07:33 Uhr

Auch am Mittwoch gibt es keine Abkühlung

Hoch "Emil" schließt nahtlos dort an, wo Hoch "Detlef" aufgehört hat. Es bleibt auch am Mittwoch in ganz Deutschland hochsommerlich. Das Thermometer klettert auf bis zu 35 Grad. Erst zum Wochenende werden die Temperaturen wieder milder.

07:10 Uhr

"Der Prinz von Bel Air" soll Fortsetzung bekommen

Für Will Smith war es der Durchbruch als Schauspieler in Hollywood. Nun soll die Sitcom "Der Prinz von Bel Air" laut Medienberichten neu aufgelegt werden. Wie die Branchenmagazine "Hollywood Reporter" und "Deadline" berichteten, soll die vormalige Comedy-Serie jedoch als düsteres Drama wiederkehren. Produziert werden soll die neue Version demnach von Will Smith.

Die Serie handelt von einen jungen Afroamerikaner aus armen Verhältnissen (gespielt von Will Smith), der zu reichen Verwandten nach Kalifornien zieht. In der Neuauflage soll den Berichten zufolge die Vorgeschichte des Protagonisten erzählt werden. Die Handlung drehe sich um seinen Kampf mit Gangmitliedern.

Die Idee für die neue Version wurde von Regisseur Morgan Cooper entwickelt, der bereits im vergangenen Jahr einen Vorab-Trailer drehte. Zwei Versionen des Trailers wurden im Internet insgesamt mehr als sieben Millionen Mal angeklickt - auch von Will Smith, der sich begeistert von Coopers Idee zeigte. Cooper soll nun Ko-Autor des Drehbuchs für die Neuauflage werden und die Regie führen.

06:13 Uhr

Kanadier rätseln über Satellitenschüsseln auf Biberburgen

In Kanada staunen die Menschen seit einigen Wochen über Satellitenschüsseln auf Biberburgen. Fernsehjournalisten sind dem Phänomen nun auf den Grund gegangen. Grund für die technische Hochrüstung der Biber-Behausungen ist nicht etwa ausuferndes Fernsehverhalten der Tiere, sondern ein Streich, der sich inzwischen verselbstständigt hat.

Dem Sender CBC war zunächst eine Satellitenschüssel auf einem Biber-Damm nahe der Stadt Thunder Bay in der Provinz Ontario aufgefallen. Anschließend stießen die Reporter auf weitere Schüsseln in den Provinzen Manitoba, Sakatchewan, Neufundland sowie an mehreren Orten in Ontario.

Schließlich stießen die Journalisten auf den Urheber des Ganzen: Grant Carlson gestand, dass er im Mai mit einem Kajak über einen Teich gepaddelt und anschließend in Anglerhosen durchs Wasser gewatet war, um eine Satellitenschüssel auf einer Biberburg zu montieren. Carlson fand mit seinem Streich zahlreiche Trittbrettfahrer im ganzen Land.

Im allgemeinen Frust über die Auswirkungen der Corona-Pandemie habe er den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wollen, sagte Carlson CBC. Offenbar mit Erfolg.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht