Leben

Ein Stück Paradies in Florida Shell Island: Dort, wo der Sand quietscht

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Shell Island: Auf der einen Seite Party, auf der anderen einsamer Sandstrand und Meeresrauschen.

(Foto: Sonja Gurris)

Florida verbinden die meisten mit Miami Beach, Alligatoren und sonnengebräunten Senioren an den Stränden. Aber es gibt auch Orte, die bisher nur wenige auf ihrer touristischen Landkarte entdeckt haben, wie zum Beispiel Shell Island.

Nur ein paar Minuten von Capt. Anderson's Marina in Panama City Beach entfernt liegt ein paradiesischer Ort. Die Fahrt nach Shell Island dauert mit einem kleinen Passagierboot nicht lange. Von kleinen Charterbooten, die vor der Insel vor Anker liegen, hört man wummernde Bässe und Musik. Die Passagiere sind jung oder möchten es sein. Sie lassen sich an Bord ihrer Charterboote mit einem kühlen Getränk in der Hand die Sonne auf den Bauch scheinen und tragen lässige Sonnenbrillen. Es ist die kleine Partymeile vor einer Insel, die einen ganz besonderen Zauber hat. Doch diesen muss man erst entdecken.

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Die Partyboot-Meile.

(Foto: Sonja Gurris)

"Geht an Land und dann immer geradeaus", ruft der Besitzer unseres Passagierbootes rüber. Das Naturerlebnis beim Landgang steht im krassen Gegensatz zu den Mini-Partys auf den Decks. Man kann sich kaum vorstellen, was gleich kommen wird. Mit allerlei Utensilien bepackt, waten wir durch das knietiefe, türkisfarbene Wasser.

Schon beim Betreten des Sandstrandes wird schnell klar, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. "Hört genau hin, wenn ihr durch den Sand geht, denn er quietscht", sagt Catie Feeney, die in Panama City Beach lebt und uns dieses Highlight zeigen will.

Highlights entlang der Emerald Coast

Neben Shell Island gibt es noch viele andere sehenswerte Orte entlang der Emerald Coast:

Pensacola:
Der Ort bezaubert durch einen prächtigen Sandstrand. Viele Hotels liegen direkt am Strand. Auch ein Ausflug in die Stadt lohnt sich, denn besonders der historische Teil ist sehenswert. Mehr zur Geschichte kann man unter anderem bei einer Segway Tour erfahren.

Auch die Kunstflug-Staffel der "Blue Angels" hat in der Stadt ihre Basis. Besucher können zwei Mal in der Woche die Trainingsflüge der Kunstflieger bestaunen. Auch ein Trip in den Blue Lagoon State Park ist empfehlenswert, denn mit Glück kann man sogar kleine Aligatoren sehen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Destin:
Destin ist das Meeresfrüchte-Mekka Floridas. Der heutige Urlaubsort ist durch die Fischerei groß geworden. Mehr als 300 Fischerboote fahren in den Morgenstunden auf das Meer und bringen den frischen Fisch in die Küchen der Stadt. Eines der bekanntesten Lokale ist das "Harbor Docks". Ebenfalls empfehlenswert ist das "Dewey Destin's Seafood Restaurant" - mit einem wunderbaren Blick aufs Wasser.

Auch Touristen können Angel-Bootstouren machen und selbst fischen. Am Hafen werden die Fische in der Saison gewogen und der Fang in eine Rangliste eingetragen. Außerdem bietet die Stadt den "Harbor Walk", eine große Vergügungsmeile. Hier werden auch Delfin-Touren und Snuba-Schnorcheln angeboten. Mehr Informationen finden Sie hier.

Seaside:
Zwischen Destin und Panama City Beach liegt Seaside. Der Ort bezaubert mit seinen wunderschönen weißen Strandhäusern.

Panama City Beach:
Neben Shell Island bietet Panama City Beach einen langen Sandstrand. Wer noch mehr Natur erleben will, kann eine "Wild Thang Airboat Tour" mitmachen. Mehr Informationen finden Sie hier

Tatsächlich macht der Sand laute Quietsch-Geräusche unter den Füßen. Das liegt am Quarzgehalt des Sandes, der an diesem Teil der Küste zu 99 Prozent aus reinem Quarzkristallen besteht. Die Region Panama City Beach liegt an der Nordwestküste des "Sonnenschein-Staats" Florida und bietet 44 Kilometer Sandstrände entlang des Golfs von Mexiko.

Doch der quietschende Sand ist noch nicht das Highlight des Ausflugs. Das wartet hinter der nächste Düne auf uns. Nach einem fünfminütigen Fußweg scheint sich das Tor zum Paradies zu öffnen: ein einsamer Strand mit türkisblauem Wasser. Erstaunlicherweise macht sich kaum jemand auf den Weg von den Anlegestellen auf die andere Seite der Insel.

Fast schon unwirkliche Postkarten-Idylle

Der leere Sandstrand dort ist eine Oase der Ruhe. In der Ferne steht ein Holzbau, der aussieht, als habe man ihn nur für das ideale Foto dort aufgestellt. Zwei ruheliebende Besucher liegen unter mitgebrachten Sonnenschirmen im Schatten. Ansonsten ist der Strand menschenleer. Ablenkungen gibt es hier keine - nur pure Natur, mit der man bereits nach kurzer Zeit verbunden ist.

Zur Insel mit den zwei Facetten kommt man nur über den Wasserweg. Shuttleboote fahren von Capt. Anderson's Marina aus in der Saison an sieben Tagen in der Woche. Insgesamt bietet die Emerald Coast im Nordwesten Floridas viele weitere kleinere Orte, die nicht von Touristen überlaufen sind. Urlauber können das Künstengebiet über die Flughäfen Panama City Beach oder Pensacola erreichen.

Der Artikel ist im Rahmen einer Pressereise entstanden.

Quelle: n-tv.de