Essen und Trinken

Die Frau am Grill Zwiebelkuchen - schön saftig

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In diesem Zwiebelkuchen-Rezept ist Speck dabei - den kann man aber auch weglassen.

(Foto: Matthias Würfl)

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Ein Zwiebelkuchen passt zu jeder Jahreszeit. Wenn es kalt ist, macht er sich im warmen Zustand serviert sehr gut, bei hohen Temperaturen ist er abgekühlt eine traumhafte Hauptspeise. Egal, ob fürs Familienessen oder das Partybuffet - alle lieben Zwiebelkuchen. Aber nur, wenn er saftig und locker daherkommt. Wie das klappt, schauen wir uns einmal genauer an.

Der Teig

Dieser Zwiebelkuchen besteht nicht aus einem Mürbe-, sondern einem Hefeteig. Hierfür habe ich mein Pizzateig-Rezept leicht abgewandelt. Statt Olivenöl habe ich geschmolzene Butter verwendet. Warum? Ganz einfach erklärt: Meiner Ansicht nach passt Olivenöl weniger gut zum Zwiebelkuchen als Butter.

Die Füllung

Der Zwiebelkuchen soll saftig werden. Wer will schon einen strohtrockenen Zwiebelkuchen aufgetischt bekommen? Hierzu verhelfen natürlich viele Zwiebeln. Ein ganzes Kilo wandert rein, aber auch saure Sahne und Crème fraîche tragen ihren Teil zur Saftigkeit bei.

Eine vegetarische Option

Zutaten

Der Teig

150 ml Wasser (lauwarm)
250 g Mehl
20 g frische Hefe
2 EL Butter (geschmolzen)
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Die Füllung

1 kg Zwiebeln
2 EL Sonnenblumenöl
200 g saure Sahne
100 g Speck
200 g Creme fraiche
4 Eier
0,5 TL geriebene Muskatnuss
0,5 TL Kümmel
1 TL Salz
0,5 TL Pfeffer

Fürs Ausstreichen der Backform

1 TL Butter

In diesem Rezept mischt sich auch ein wenig Speck in die Kuchenfüllung. Mit 100 Gramm eigentlich sehr wenig. Wer will, der nimmt gerne die doppelte oder sogar dreifache Menge. Aber nun zu den Vegetariern. Sie können den Speck entweder einfach weglassen oder noch besser: an dessen Stelle Lauch verwenden. Das sorgt noch für ein wenig grüne Farbe in der Füllung, schmeckt unglaublich gut und bringt uns schon sehr nahe an die Füllung einer Quiche Lorraine. Wobei da ja zusätzlich mit Käse gearbeitet wird - was bei diesem Zwiebelkuchen übrigens auch möglich wäre.

Das perfekte Getränk zum Zwiebelkuchen

Tja, das wissen Insider selbstverständlich. Und alle anderen nach der Lektüre von diesem Beitrag auch: Es ist Federweißer, auch als Brauser oder Rauscher bekannt. Dabei handelt es sich um einen Wein. Naja, kann man eigentlich so nicht sagen. Es ist kein fertiger Wein, sondern ein Produkt, das entsteht, wenn sich der Traubensaft "auf dem Weg" zum Wein befindet. Er enthält auch nicht so viel Alkohol wie ein normaler Wein. Federweißer schmeckt auf alle Fälle sehr erfrischend und den Alkohol merkt man nicht so deutlich wie beim Wein. Es heißt also aufpassen, dass man nicht zu viel davon "zwitschert".

Allgemeine Informationen

Portionen: 12
Vorbereitungszeit: 45 Minuten
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zubereitung

Der Teig

  • Salz, Mehl und Zucker in einer Schüssel verrühren.
  • Im lauwarmen Wasser die Hefe auflösen. Zusammen mit der geschmolzenen Butter mit der Mehlmischung vermengen und zu einem homogenen Teig verkneten.
  • Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und in eine Schüssel geben. Diese mit einem Küchentuch abdecken. Nun muss der Teig an einem warmen Ort gehen, sodass er sein Volumen vergrößert.

Die Füllung

  • Zwiebeln schälen, durchschneiden und in feine Scheiben schneiden. Den Speck in kleine Würfel schneiden.
  • Speckwürfel in der Pfanne auslassen und Sonnenblumenöl beigeben.
  • Die Zwiebeln dazugeben und bei geringer Temperatur weich dünsten.
  • Crème fraîche, saure Sahne, Eier sowie Gewürze in eine Schüssel geben und alles mit dem Schneebesen verrühren. Die ausgekühlte Zwiebeln-Speck-Masse unterziehen.
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Den Zwiebelkuchen fertigstellen

  • Eine Springform mit Butter auspinseln.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Dann in die Springform legen. Dabei den Rand hochdrücken.
  • Die Füllung hineingießen und anschließend glattstreichen.
  • Den Kuchen bei rund 180 bis 200 Grad für 50 Minuten backen.
  • Danach kurz auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit klein geschnittenem Schnittlauch garnieren.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ&Food-Magazins "Die Frau am Grill". Die meisten der Rezepte gelingen nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

(Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 05. Mai 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de

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