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Hat sie diesmal den Bogen überspannt? Andrea Berg.
Hat sie diesmal den Bogen überspannt? Andrea Berg.(Foto: imago/STAR-MEDIA)
Mittwoch, 18. Juli 2018

"Unverschämtheit!": Andrea-Berg-Konzert sorgt für Ärger

Konzerte in Großaspach sind für Andrea Berg eigentlich ein Heimspiel. Regelmäßig tritt die Schlagersängerin im Stadion nahe ihres Wohnortes auf. Doch die Organisation der Aufbauarbeiten sorgt dieses Jahr bei vielen Eltern für mächtig Wirbel.

Einmal im Jahr steht Andrea Berg für ihr ganz persönliches Open Air auf der Bühne: "Heimspiel" heißt das Konzertwochenende, das in der Mechatronik Arena im baden-württembergischen Großaspach stattfindet, ganz in der Nähe des Wohnortes der Sängerin.

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Doch die Organisation des Events sorgt nun für Unmut bei einigen Eltern. Für die Auftritte in der Arena des Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach braucht die Schlager-Königin Unterstützung. Die will sie sich direkt bei der Fußball-Jugend holen.

Die Fußballer der U-19-Mannschaft von Sonnenhof Großaspach sollen beim Auf- und Abbau helfen - ohne Bezahlung! Die Anweisungen auf der Helferliste, die auch an die Eltern gingen, sind strikt: "An beiden Tagen dauert das Ganze ca. 8 Stunden. Es bleibt jeder so lange vor Ort, bis alles erledigt ist! Bitte Handschuhe mitbringen. Für Verpflegung ist gesorgt", heißt es in dem Schreiben.

Beschwerde beim Verein?

Die Eltern der zwischen 17- und 19-Jährigen sind darüber zutiefst empört. "Vom Trainerteam gab es eine Aufforderung an die Jungs, was sie bei dem Konzert zu leisten haben. Alles ohne Lohn! Das ist eine Unverschämtheit", erklärte eine besorgte Mutter der "Bild"-Zeitung.

Bisher traute sich noch kein Elternteil, beim Verein eine Beschwerde einzureichen. Der Grund: Der Ehemann von Andrea Berg, Uli Ferber, ist Mäzen und Aufsichtsrat-Mitglied des Vereins - und war früher sogar mal Präsident. "Da hat man natürlich Respekt", meinte die Mutter.

Und was sagt Andrea Berg zum ganzen Aufruhr? Gegenüber der "Bild"-Zeitung bestätigte ihr Management, dass die Jungs selbst kein Geld bekämen. Aber der Verein würde für den Einsatz der Fußballer entschädigt.

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Quelle: n-tv.de