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"Dickes Fell zugelegt" Barbara Becker sieht immer wieder Rassismus

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Lässt sich von Diskriminierung nicht einschüchtern - Barbara Becker.

(Foto: imago images / Future Image)

Ihrem eigenen Sohn ist es wiederfahren - und auch sie selbst sieht sich immer wieder mit Rassismus konfrontiert, erzählt Barbara Becker. Die Ex-Frau der Tennisikone Boris Becker sieht sich im Alltag für solche Situationen jedoch gut gewappnet.

Barbara Becker, Designerin und Ex-Frau von Tennislegende Boris Becker, sieht sich immer wieder mit Rassismus konfrontiert. "Ich kenne keinen schwarzen Mann und keine schwarze Frau, die nicht schon einmal rassistisch angegangen worden sind", sagte die 52-Jährige in der Talkshow "3 nach 9" des Senders Radio Bremen. Dies sei ein weltweites Problem.

Auf die Frage von Moderator Giovanni di Lorenzo, wie sie mit Diskriminierung im Alltag umgehe, sagte Becker, sie habe eine "Habachtstellung" angenommen. Es gehe aber auch darum, Haltung zu bewahren, wenn man unter besonderer Beobachtung stehe. Mittlerweile könne sie mit solchen Situationen recht gut umgehen und sei nicht jeden Tag beleidigt. "Ich habe mir ein dickes Fell angeeignet."

Auch der Sohn von Barbara Becker, Noah Becker, sah sich in der Vergangenheit rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Anfang vergangenen Jahres - zwei Tage nach Silvester - wurde auf dem Twitter-Account des AfD-Politikers Jens Maier ein rassistischer Tweet veröffentlicht, in dem Noah Becker als "kleiner Halbneger" beleidigt wurde. Später behauptete Maier jedoch, den Tweet nicht selbst verfasst zu haben. Maier wurde später von einem Gericht zu einer Zahlung von 15.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa

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