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"Boris, bist du hacke?" Becker vertut sich ein bisschen

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Mit seinen Glückwünschen für Steffi Graf etwas zu früh dran: Boris Becker.

(Foto: imago images / Philippe Ruiz)

In Sachen soziale Netzwerke ist Boris Becker eigentlich ein alter Hase. Schon lange gehört er zu denen, die via Instagram und Co regelmäßig mit ihren Fans kommunizieren. Jetzt jedoch unterläuft dem ehemaligen Wimbledon-Sieger ein kurioser Schnitzer.

Sie stehen Seite an Seite für die goldene deutsche Tennis-Ära: Boris Becker und Steffi Graf. Nahezu zeitgleich erklommen sie in den 80er-Jahren den Olymp des weißen Sports und sollten ihn für jeweils rund ein Jahrzehnt dominieren.

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Dabei sind beide auch fast gleich alt. Nun gut, der im November 1967 geborene Becker hat schon etwa eineinhalb Jahre mehr auf dem Buckel und die Schallmauer der 50 bereits geknackt. Doch Graf wird ihm in zwei Tagen darin nachfolgen - am 14. Juni feiert auch sie ihren 50. Geburtstag.

"Es tut kurz weh"

Klar, dass auch Becker diesen Ehrentag seiner einstigen Weggefährtin auf dem Schirm hat. Oder? Leider scheint er sich bei seinen Glückwünschen an die Jubilarin ein wenig im Datum vertan zu haben.

So postete der Leimener bereits jetzt auf seiner Instagram-Seite ein Foto von Graf. "Herzlichen Glückwunsch, Stefanie Maria Graf! Es tut kurz weh ...", schrieb er dazu, offenbar ergriffen vom Gedanken an die gute, alte Zeit. Den Post versah er zudem mit den Hashtags "Königin" und "Deutschland".

Nutzer amüsieren sich

An sich eine nette Geste, nur kommt sie dummerweise zwei Tage zu früh. Das ist auch Beckers Followern bei Instagram aufgefallen. Und so setzte es den einen oder anderen hämischen Kommentar. "Sie hat doch am 14.6. erst. Boris, bist du hacke?", kommentierte etwa ein Nutzer ironisch. "Boris kann mit Zahlen einfach nicht umgehen", scherzte ein anderer. Und ein Dritter amüsierte sich: "Die besten Freunde irren sich im Datum."

Womöglich wollte Becker aber ja auch nur auf Nummer sicher gehen, um die Glückwünsche auf keinen Fall zu vergessen. Die Trennung von Lilly, die Aufsicht über seine Finanzen und das Feilen an einem möglichen Comeback als Tennis-Coach nimmt ihn schließlich sicher stark in Beschlag. Und eigentlich ist er ja auch ein Social-Media-Profi, dem ein solcher Fauxpas normalerweise nicht unterkommt.

Quelle: n-tv.de, vpr

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