Unterhaltung

"Ich wollte mich verlieben" Der Bachelor versinkt in Tränen

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Er kam allein - und geht allein: Bachelor Sebastian Preuss.

(Foto: TVNOW)

Sebastian Preuss hat "Bachelor"-Geschichte geschrieben, wenngleich nicht gerade die beste. Nicht nur sein Umgang mit den Frauen wurde kritisiert. Als erster Rosenkavalier überhaupt kann er sich trotz aller Knutscherei am Ende auch für keine Dame erwärmen. Erklärungsversuche gibt es unter Tränen.

Das gab es wirklich noch nie: Bachelor Sebastian Preuss hat sich im großen Finale der RTL-Show für keine der beiden Frauen entschieden. Weder Wioleta noch Diana bekamen die letzte Rose, da er weder ein Verliebtsein empfinde noch falsche Versprechen machen möchte, so Preuss.

"Ich habe hier teilgenommen, weil ich wirklich etwas Ernstes suche", sagte der 30-jährige Münchner. "Ich mag beide Mädchen sehr, aber irgendetwas fehlt mir", ließ er schon zu Beginn der Sendung wissen. Das änderte sich auch im weiteren Verlauf nicht. Spannender wurde es nach dieser überraschenden Entscheidung dann beim großen Wiedersehen.

"Dieses Schwanen-Thema"

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Die Qual der Wahl hat Preuss nicht geholfen.

(Foto: TVNOW)

Darin versuchte sich Preuss - auch nach der ganzen Kritik während der Show an seiner Person - vor allem ins rechte Licht zu rücken. Das falsche Bild von ihm liege hauptsächlich an "diesem Schwanen-Thema", so Preuss, dem vorgeworfen wird, in seinem früheren Leben einen Mann mit einem lebenden Schwan verprügelt zu haben. Er würde auch jemanden "verachten", der Tiere quält. Die ganzen Hass-Kommentare hätten aber nicht nur ihn sehr getroffen, sondern auch seine Mutter, die "kurz vor einem Zusammenbruch" gestanden habe.

Er hätte außerdem einige Kooperationen verloren. So sei seine Zusammenarbeit mit schwer erziehbaren Jugendlichen daran zu Bruch gegangen, erzählte Preuss und kämpfte dabei immer wieder mit den Tränen - am Ende aber erfolglos. Das hätte ihn sehr getroffen, schließlich wolle er "Jugendlichen nur helfen". Im Großen und Ganzen sei er aber sehr zufrieden, hätte viel gelernt während der Show und werde "weiterkämpfen" und alles wieder "geradebiegen".

"Frechheit und respektlos"

Nach diesem emotionalen Einstieg kamen die beiden Finalistinnen dazu, die beide bis zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, dass keine der Frauen eine Rose bekommen hatte. Beide Frauen schlugen eher versöhnliche Töne an. Weder Wioleta noch Diana seien ihm böse. Auch wenn Letztere "starke Gefühle" gehabt hätte und es zumindest gerne versucht hätte. Die Intention des Bachelors, "niemanden anlügen zu wollen", sei aber gut gewesen.

Interessant auch: Nicht nur Preuss hatte mit Anfeindungen aller Art zu kämpfen, auch die Damen erhielten Hass-Kommentare und sogar Drohungen. Allerdings wurde Diana erst so richtig deutlich, als es darum ging, wie mit Preuss in den Medien umgegangen worden sei: "Das ist eine Frechheit und respektlos", so Diana. Niemand habe das Recht dazu.

"Ich verstehe nicht ..."

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Geknutscht hat er viel, der Bachelor.

(Foto: TVNOW)

Aber trotzdem: Preuss hatte sich in den Augen vieler keinen Gefallen getan, als er Linda keine Rose gab, nachdem sie ihm vorher den Kuss verweigert hatte - zumindest wurde es oft so dargestellt. Und natürlich kam auch Linda, die während der Sendung das erste Einzeldate bekommen hatte und lange Zeit als Favoritin galt, beim großen Wiedersehen zu Wort.

"Für mich ist Küssen etwas Besonderes. Ich verstehe nicht, warum du so viele vorher küssen musstest", erklärte Linda und wollte direkt wissen, warum dem Bachelor das Küssen so wichtig gewesen sei: "Die Zeit hat gedrängt, und ich wollte mich verlieben. Deswegen wollte ich küssen, damit ich weiß, was dahintersteckt", erklärte sich Preuss.

Das Finale beim "Bachelor" ist auch über TVNOW abrufbar.

Mehr Informationen zur Sendung gibt es bei RTL.de.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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