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James-Bond-Gegenspieler gestorben "Der Beißer" ist tot

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James Bond (Roger Moore, l.) musste sich immer mal wieder mit dem "Beißer" (Richard Kiel, r.) auseinandersetzen - so in seinen Missionen "Moonraker" und "Der Spion, der mich liebte".

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Wortkarg, aber mit einem stahlharten Gebiss: So wird Richard Kiel Ende der 1970er bekannt. Er muss sich mehrmals mit 007 herumschlagen. Der 2,18 Meter große Kiel leidet zeitlebens an einer Hormonstörung.

Der als James-Bond-Bösewicht "Der Beißer" bekannt gewordene Schauspieler Richard Kiel ist tot. Wie die "Los Angeles Times" und das Promiportal "TMZ" berichteten, starb Kiel am Mittwoch in einem Krankenhaus im kalifornischen Fresno im Alter von 74 Jahren. Eine Todesursache sei nicht genannt worden. 

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Richard Kiel wurde als "Der Beißer" weltbekannt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kiel spielte etwa in "Der namenlose Reiter" von Clint Eastwood. Seine bekanntesten Filmauftritte blieben aber die als "Beißer" in "Der Spion, der mich liebte" (1977) und "Moonraker - streng geheim" (1979). In beiden Streifen hatte er die undankbare Aufgabe, immer wieder auf 007 losgehen zu müssen, der damals von Roger Moore gespielt wurde.

Der 2,18 Meter große Hüne redete in den beiden Bond-Filmen nur in Ausnahmefällen, zeigte aber gern sein furchterregendes Gebiss, mit dem er zur Not auch Stahl knacken konnte.

Kiel litt unter der Hormonstörung Akromegalie. Er war bereits mit 18 Jahren über zwei Meter groß. Er litt unter Gleichgewichtsstörungen und benutzte deshalb seit mehr als 20 Jahren einen Gehstock oder einen Rollstuhl, um sich fortzubewegen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa