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Jauch in Helferlaune Ex-Model wechselt bei Tauben Straßenseite

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Luise Schulmeyer freute sich über 32.000 Euro.

Federvieh oder Raubtiere, Taylor Swift oder Rammstein - was ist tödlicher? Für Ex-Model Luise Schulmeyer gibt's bei Tauben kein Pardon: "Ich wechsle sogar die Straßenseite für Vögel." Günther Jauch kann da mitfühlen und hilft der jungen Dame ordentlich.

Warum Luise Schulmeyer immer ein Käsebrot in der Handtasche dabei hat, wurde bei "Wer wird Millionär?" am Montagabend leider nicht mehr erklärt. Auch, ob das etwas mit ihrer Vogelphobie zu tun hat, blieb offen. Vielleicht schmeißt das Ex-Model ja die Stulle als letzte Abwehrfinte und hält sich damit die abgebrühten Potsdamer Tauben vom Hals? Wenn die sich nämlich vor der Bäckerei zusammenrotten, wechselt die Kandidatin die Straßenseite: "Das sind ja Stadttauben, die gehen ja nicht weg."

Günther Jauch teilt die Antipathie, die sich in seinem Fall auch auf Tauben fütternde Omas erstreckt. "Da werde ich zum Falken", meinte der Moderator in der ersten regulären Ausgabe nach der langen Sommerpause. Dabei war kurz zuvor doch noch "Herzblatt" angesagt gewesen.

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Kharifa Schwalme sackte 8000 Euro ein.

Schulmeyer hatte es dank fundiertem Wissens über deutsche Instagram-Stars à la Dagi Bee als Erste auf den heißen Stuhl geschafft. Ihr Freund Peter war mit dabei und hatte Geburtstag. "Der Arme", meinte Jauch und fragte den Freund gleich mal, wie viel Geld er sich denn wünsche. "Mein Hauptgewinn sitzt ja schon vor Ihnen, von daher …", entgegnete Peter. "Das sind ja Antworten wie bei 'Herzblatt'", meinte Jauch.

Der Moderator war aber doch irgendwie milde gestimmt - vielleicht ja auch, weil die Kandidatin wie er in Potsdam lebt. Erst stellte er sich bei der Frage, welches Körperteil wohl zu rund einem Viertel die Körperlänge eines Erwachsenen ausmacht, als Anschauungsobjekt zur Verfügung und verortete für Schulmeyer auch gleich mal das Brustbein (richtige Antwort war aber der Oberschenkelknochen).

Kölsch-Debüt

Nachdem die Auszubildende einer Rechtsanwaltskanzlei eine Liedzeile umgehend der gerade wieder aus der Versenkung aufgetauchten Taylor Swift zuordnen konnte, griff ihr Jauch ganz schön unter die Arme – und das total beiläufig. Bei der Frage für 32.000 Euro sollte die Kandidatin wissen, wie lang die Krankschreibung eines Arbeitnehmers am häufigsten dauert. Sie tendierte zu 4 bis 7 Tagen oder 8 bis 15 Tagen.

Allerdings wurde klar, dass Schulmeyer da auf der Suche nach dem bundesweiten Durchschnittswert war. "Es geht um 'häufigsten'", warf Jauch extrem hilfreich ein, woraufhin die Kandidatin sogleich zur Spanne ein bis drei Tage wechselte und damit eine Runde weiter war. Bei der stieg Schulmeyer denn auch aus und freute sich über 32.000 Euro. Und nicht nur darüber: "Ich trinke jetzt mein erstes Kölsch meines Lebens", verabschiedete sich die Potsdamerin.

Auch ihr Nachfolger Kharifa Schwalme, der bereits bei der ersten Auswahlfrage richtig geantwortet hatte, profitierte von Jauchs Moderation. Nachdem der Erzieher aus Trier dank des Publikums nun ganz genau weiß, dass das Live-Album "Rammstein: Paris" und nicht etwa "Tokio Hotel: Zwickau" im Mai die Charts gestürmt hatte, war er bei der 16.000-Euro-Frage auf dem falschen Familiendampfer. "Bei welchen dieser Tiere besteht eine in freier Natur anzutreffende Gruppe üblicherweise aus Vater, Mutter und deren Kindern? A) Wölfe, B) Tiger, C) Frösche, D) Elefanten", sollte Schwalme wissen. Er tendierte stark zu den Tigern.

Jauch ließ den Kandidaten lieber erst mal grübeln und erkundigte sich bei dessen Freundin Laura nach dem Ausmaß von Schwalmes Schuhsucht. Wie viele Paare besitzt ihr Freund wohl? "Er hat mindestens fünfmal so viele wie ich. Minimum", entgegnete Laura. Plötzlich wurde dem Kandidaten offenbar klar, was er mit 8000 Euro alles kaufen könnte und er stieg aus. Ein Glück, denn die richtige Antwort wären die Wölfe gewesen.

Der dritte Kandidat Michael Hirsch dürfte schon so manches Kölsch getrunken haben. Der Kölschrock-Sänger kam gerade mal zur 100-Euro-Frage. Er kehrt erst in zwei Wochen zurück. Nächsten Montag überträgt RTL das WM-Qualifikationsspiel Deutschland – Norwegen.

Quelle: ntv.de