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Schlaganfälle und Herzinfarkt Lovato spricht über Folgen von Überdosis

Vor zweieinhalb Jahren entgeht Demi Lovato nur knapp dem Tod. Schuld daran ist eine Überdosis. In einer neuen Dokumentation spricht die Sängerin jetzt über die schwerwiegenden körperlichen Folgen, die das hatte. Die 28-Jährige erlitt mehrere Schlaganfälle und einen Herzinfarkt.

Demi Lovato hat enthüllt, wie knapp sie dem Tod nach ihrer Überdosis im Juli 2018 entgangen ist. In einem Trailer für ihre neue Doku "Demi Lovato: Dancing with the Devil" ("Demi Lovato: Tanz mit dem Teufel") verrät die Sängerin, dass sie nach der Überdosis im Jahr 2018 mehrere Schlaganfälle und einen Herzinfarkt erlitten hat.

"Ich hatte eine Grenze überschritten, die ich noch nie zuvor überschritten hatte (...)", so die 28-Jährige in dem Clip: "Ich hatte drei Schlaganfälle. Ich hatte einen Herzinfarkt. Meine Ärzte sagten, ich hätte nur noch fünf bis zehn Minuten gehabt." Ihr Gehirn sei geschädigt worden, erklärte Lovato US-Medienberichten zufolge auf einem virtuellen Presseevent: Sie fahre nicht Auto, weil sie "blinde Flecken beim Sehen" habe, wird sie von "Entertainment Tonight" zitiert.

Wochenlang mit Auswirkungen gekämpft

Sie habe lange Zeit auch Schwierigkeiten beim Lesen gehabt, sagt Lovato. Wochenlang habe sie nur verschwommen gesehen. Sie habe mit den Auswirkungen sehr zu kämpfen gehabt, "und ich denke, irgendwie sind sie immer noch da, um mich daran zu erinnern, was passieren könnte, wenn ich jemals wieder an einen dunklen Ort komme".

Welche Substanzen zu der Überdosis geführt haben, ist bis heute nicht bekannt. Nicht näher genannte Quellen aus dem Umfeld der Sängerin widersprachen seinerzeit Berichten, denen zufolge es Heroin gewesen sein soll. Auch über den Konsum der Droge Crystal Meth wurde spekuliert. Lovato hatte schon vorher offen über ihre Alkohol- und Drogenprobleme gesprochen. Erst einen Monat vor dem Zusammenbruch deutete sie in ihrem Song "Sober" an, dass sie nach sechs abstinenten Jahren einen Rückfall erlitten hat.

Auf die Frage, ob sie "jetzt ganz clean" ist, sagt sie im Trailer nichts, starrt nur weiter in die Kamera. In der vierteiligen Doku unter der Regie von Michael D. Ratner, die ab 23. März auf Youtube läuft, soll es neben der Drogenvergangenheit der Sängerin auch um die Corona-Krise und Lovatos kurze Liebesgeschichte mit dem 29-jährigen Schauspieler Max Ehrich gehen, inklusive Verlobung und Trennung.

Quelle: ntv.de, nan/spot