Unterhaltung

"Ein totaler Widerling" Masseurin schießt gegen Prinz Andrew

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Auch seine ehemalige Masseurin zeichnet kein gutes Bild von ihm: Prinz Andrew.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Mitten im Verfahren um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhält das Image von Prinz Andrew einen weiteren schweren Kratzer. Grund sind die Schilderungen, mit denen seine ehemalige Masseurin nun an die Öffentlichkeit geht. Sie bezeichnet den Royal als "ständigen Sex-Plagegeist".

Die ehemalige Masseurin von Prinz Andrew lässt kein gutes Haar am Sohn von Queen Elizabeth II. Emma Gruenbaum spricht in einem aktuellen Interview mit der Zeitung "The Sun" über Andrew als einen "ständigen Sex-Plagegeist". So habe er sie etwa andauernd über ihr Liebesleben ausgefragt, während sie ihn in seinem Schlafzimmer massiert habe: "Er war einfach ein totaler Widerling."

Nach den Sitzungen in der Royal Lodge im Windsor Great Park habe der 61-Jährige außerdem immer versucht, sie zu umarmen. Ungewöhnlich sei zudem gewesen, dass Andrew darauf bestanden habe, bis auf ein Handtuch um die Hüften komplett nackt zu sein. Als er sich auf die Liege gelegt habe, habe sie immer demonstrativ weggesehen, da sein Schambereich nur mit dem Tuch bedeckt gewesen sei.

Zu einem echten Streit zwischen den beiden sei es gekommen, als Andrew sie mit ordinären Worten gefragt habe, ob sie auf Analverkehr stehe. Sie habe ihn daraufhin beschimpft und wütend erklärt: "Das geht Sie einen Scheißdreck an!"

"Die ganze Zeit sprach er über Analsex"

Zu diesem Zeitpunkt habe sie gerade den Massage-Tisch zurechtgerückt und sich umgedreht, als Andrew "mit einem toten Blick" dicht vor ihr gestanden habe: "Er berührte mich fast, er war wirklich nah dran." Er habe erwidert, man könne so nicht mit ihm sprechen. Sie habe geantwortet: "Sie können auch nicht so mit mir sprechen."

Sie habe "viele prominente Kunden", sagt Gruenbaum, aber Andrew sei speziell gewesen. "Die ganze Zeit sprach er über Analsex und machte Analsex-Witze. Er fragte mich, wann ich zum letzten Mal Sex gehabt habe. So ging es einfach immer weiter", berichtet die Masseurin. Insgesamt sei sie sechs Mal bei ihm gewesen, zwei Monate lang. Plötzlich habe sie keine Anrufe von Andrews Mitarbeitern für Termine mehr bekommen.

Sie habe sich für den Schritt in die Öffentlichkeit entschieden, da Andrews Anwälte im Fall des möglichen Missbrauchsfalls der damals minderjährigen Virginia Giuffre das angebliche Opfer als Lügnerin darstellen wollten, erklärt die 50-Jährige. "Ich möchte nicht danebensitzen und nicht darüber sprechen, wie er sich mir gegenüber verhalten hat, während er Virginia als verrückt bezeichnet", so Gruenbaum.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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