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"Bauer sucht Frau" Morgenstund hat Milch im Mund

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Der Mund ist aber nicht nur zum Milchtrinken da - Stephan und Steffi machen es vor.

(Foto: MG RTL D)

Wie toastet man Toastbrot? Wie viele Spiegeleier passen in eine Pfanne? Und wie kommt man in der afrikanischen Steppe an einen halben Liter Frischmilch? Im "Bauer sucht Frau"-Universum stapeln sich schon am frühen Morgen die Fragezeichen.

Ein Arbeitstag auf dem Bauernhof hält sich nur selten an standardisierte Richtlinien. Soll heißen: Feierabend ist erst, wenn Hof und Tier in Schuss und versorgt sind. Da das bisweilen auch schon mal ziemlich lange dauern kann, steht das kräftigende Frühstück bei einem wahren Bauern stets ganz oben auf der alltäglichen "Pack mers!"-Liste.

Bloß keine Blöße geben

Im Beisein ihrer neuen Flammen wollen sich die Kuh- und Schaf-Experten natürlich keine Blöße geben und zumindest in der Hofwoche beweisen, dass sie auch ohne mütterliche Hilfe in der Lage sind, etwas Nahrhaftes auf den Tisch zu zaubern.

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Auch bei Christian und Danielle wird gebusselt.

(Foto: MG RTL D)

Bei Schäfer Dirk geht das Selfmade-Experiment allerdings nach hinten los. Statt goldbrauner Toastscheiben landen rußschwarze Weizenbriketts auf Lenas Teller. Die nimmt es aber mit Humor. Hauptsache, es gibt überhaupt was auf den Tisch, denkt sich die dauergrinsende Bürokauffrau.

Bei Knet- und Grapsch-Bauer Stephan gibt es keine Briketts zum Frühstück. Der Mann, bei dem jeder Satz untertitelt werden muss, geht in puncto Frühstückszubereitung lieber auf Nummer sicher. Zu Aufschnitt vom Vortag und zurechtgerissenem Kantenbrot serviert der liebestolle Süddeutsche brutzelnde Spiegeleier.

"Im Ernst jetzt?"

Bevor im fernen Namibia die Frühstückseier auf dem Tisch landen, stärkt man sich erst einmal mit einem halben Liter Frischmilch. Die kommt aber nicht aus dem Kühlschrank, sondern direkt aus dem Euter einer glücklichen Savannen-Kuh. Oliwia kann gar nicht so schnell gucken, da liegt Farmer Jörn auch schon mit weit aufgerissenem Mund unter der Zitzen-Maschinerie. "Im Ernst jetzt?", fragt die Blondine mit dem charmanten Warschau-Akzent. Sekunden später ist die Aufregung aber auch schon wieder verflogen. Jörns Milchdurst ist vorerst gestillt: "So bin ich als Kind immer zu meiner frischen Milch gekommen", so der Farmer. Tja, andere Länder, andere Sitten.

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Wer ist denn da jetzt wer? Matthias mit den Zwillingsschwestern Tayisiya und Yana (r.).

(Foto: MG RTL D)

Bei den anderen Bauern wird natürlich auch gefrühstückt. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. So richtig Spannung kommt am Frühstückstisch von Christian, Matthias, Andreas und Co aber nicht auf. Überhaupt präsentiert sich der Einmarsch in die Hofwochen-Zielgerade alles andere als spektakulär. Fernab von gängigem Trash-Gebalze schmusen und kuscheln sich die Kandidaten ihr neu gewonnenes Zweisamkeits-Dasein schön.

Auf dem Traktor-Thron

Die Höhepunkte sind schnell erzählt. Bernhard ist sich nach dem erfolgreichen Ausmisten des Hühnerstalls sicher: "Die Annett kann man zu jedem Scheiß gebrauchen." Ein paar Kilometer weiter westlich hievt Mutterkuh-Guru Christian seine Danielle auf den Traktor-Thron. Wieder zurück im Schwabenländle erfreut sich Jungbauer Matthias am Anblick einer zweiten Centre-Court-Barbie namens Yana. Die Zwillingsschwester von Tayisiya bringt den frisch Verliebten ganz schön ins Schwitzen: "Hoffentlich verwechsle ich die beiden nicht. Das wäre ganz schön kacke", bibbert Matthias.

Bleiben noch Nordsee-Neuzugang Niels und Wahl-Kanadier Andreas. Während der Erstgenannte mit hochrotem Kopf und einer gewissen Laura Martina an der Hand über saftige Deichwiesen stolpert, schlägt Andreas im fernen Kanada die Hände vors Gesicht. Irmgards erste Reitversuche sind aber auch nichts für schwache Nerven. Gut, dass Ruhig-Blut-Gaul "Rusty" die Ruhe weg hat. So bleiben alle Anwesenden unverletzt und Andreas kann sich in einer ruhigen Minute darüber Gedanken machen, ob man nicht vielleicht noch eine dritte Kandidatin einfliegen lassen sollte. Möglicherweise käme dann endlich mal ein bisschen Leben in die Bude. Zeit wird's nämlich!

Quelle: n-tv.de

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