Unterhaltung

Underwolf im "House of Cards" "Sesamstraße" parodiert Politthriller

Ernie, Bert und Samson sind allesamt friedliche Zeitgenossen, nicht jedoch ihr pink-plüschiger "Sesamstraße"-Kollege Underwolf. Der hat es auf ein weißes Steinhaus abgesehen. Während er drei Schweine hinters Licht führt, erinnert er stark an den Star einer Fernsehserie.

Die "Sesamstraße" ist auch mit 45 Fernsehjahren auf dem Buckel alles andere als angestaubt. Die US-Ausgabe der Show parodiert den Netflix-Hit "House of Cards" und beweist damit, wie aktuell Stoffpuppen noch sein können. Für den Viereinhalb-Minuten-Spaß wurde der Politthriller mit der Kindergeschichte "Die drei kleinen Schweinchen" gemixt.

Der böse Wolf heißt Frank Underwolf - angelehnt an den TV-Strategen Frank Underwood (Kevin Spacey). Mit der für "House of Cards" typischen Off-Stimme erklärt er die simplen Regeln der Subtraktion, indem er die Häuser der kleinen Schweinchen niederbrennt - bis auf das letzte, das weiße Steinhaus. "Das Einzige, in das ich wirklich rein will", erklärt Underwolf und verweist damit natürlich auf Frank Underwoods Streben nach Macht in Washingtons Weißem Haus.

Underwolf adaptiert herrlich Spaceys Sprachduktus, der Clip ist ganz wie die Erfolgsserie auch mit dramatischer Musik unterlegt. Schließlich manipuliert sich der Schurke - ganz wie das Fernsehvorbild gegen Ende von Staffel zwei - ins "Oval Office".

Schweinchen stellen Falle

"Endlich bekomme ich, was ich verdient habe", ruft Underwolf stolz aus. Doch er ist in eine Falle der Schweinchen getappt.

Was den weniger flauschig-pinken Frank Underwood noch in seinem "weißen Steinhaus" erwartet, erfahren Serien-Fans ab dem 27. Februar. Ab dann gibt Netflix alle Folgen der dritten Staffel frei, nachdem diese bereits vor einigen Tagen versehentlich kurz über den Streaming-Dienst abrufbar waren. In Deutschland hält der Sender Sky die Rechte am Netflix-Format. Dort ist sind die neuen Folgen aber zur gleichen Zeit verfügbar.

Quelle: ntv.de, ame

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