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Verdacht auf häusliche Gewalt Verfahren gegen Spielberg-Tochter eingestellt

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Mikaela Spielberg (l.) griff ihren Freund im Februar an (Archivbild).

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Mikaela Spielberg hat in diesem Jahr mit diversen Schlagzeilen für Aufsehen gesorgt: Erst kündigte die Adoptivtochter von Star-Regisseur Steven Spielberg eine Porno-Karriere an. Dann wurde sie nach einem Ausraster festgenommen. Jetzt kann sie aber wieder aufatmen.

Mikaela Spielberg, die Adoptivtochter von Regie-Meister Steven Spielberg, kann sich nun wieder voll und ganz auf ihre angestrebte Karriere als Erotikstar konzentrieren. Denn ein Justizverfahren, das gegen die 24-Jährige wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt lief, wurde eingestellt, wie das US-Promiportal "TMZ" berichtet.

Der Vorfall, der zu Mikaela Spielbergs Festnahme führte, trug sich Ende Februar dieses Jahres in Nashville (Tennessee) zu. Nach einem Barbesuch soll sie sich damals so heftig mit ihrem Freund Chuck Paknow gestritten haben, dass sie anfing, Gegenstände auf den 50-Jährigen zu werfen. Die Polizeibeamten beobachteten eine "sichtbare Verletzung", trockenes Blut an seiner Hand und ein geschwollenes Handgelenk. Paknow, professioneller Dartspieler und mittlerweile ihr Verlobter, sprach kurz danach von einem "Missverständnis".

Die 24-Jährige musste laut "TMZ" nach ihrer Festnahme an gerichtlichen Beratungskursen teilnehmen und schloss diese erfolgreich ab. Der Abschlussbericht sei sehr gut gewesen, was dazu geführt habe, dass die Richterin ihren Fall von häuslicher Gewalt abwies.

Mikaela dreht jetzt Pornos

Nur wenige Tage vor dem Vorfall hatte die 24-Jährige, die von dem US-Regisseur gemeinsam mit seiner Frau, Schauspielerin Kate Capshaw, adoptiert worden war, in einem Interview mit der US-Ausgabe der britischen Zeitung "The Sun" offenbart, dass sie in Zukunft eine Karriere als Pornodarstellerin plane. Auch einen Job als Stripperin könne sie sich vorstellen, sobald sie eine offizielle Lizenz als Sexarbeiterin habe, sagte sie dem Blatt.

Mikaela Spielberg charakterisiert sich als "sexuelles Wesen". "Ich habe es wirklich satt, aus meinem Körper kein Kapital zu schlagen. Und ich habe es wirklich satt, gesagt zu bekommen, dass ich meinen Körper hassen sollte. Und ich habe es satt, Tag für Tag einer Arbeit nachzugehen, die meine Seele nicht befriedigt", wurde sie von "The Sun" zitiert. Ihre Eltern habe sie selbstverständlich von ihren Porno-Plänen in Kenntnis gesetzt. Diese seien nicht verärgert gewesen, vielmehr hätten sie sich "fasziniert" und "interessiert" davon gezeigt.

Quelle: ntv.de, lri/spot