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"Promi Big Brother" - Tag 3 Wahnsinn: Völz und Chethrin Face to Face!

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Hey, na_ Wir haben uns ja noch nie gesehen!.

(Foto: Sat1)

Hausmutti Wollny checkt aus der Villa aus, Beau Haller gesteht eine Affäre mit Chethrin und Behrenbruch übt den Arbeiteraufstand. Es gibt keine Putzutensilien, dafür aber beständigen Herpes - die ganze Dramatik des dritten Tages.

Das muss man sich mal vorstellen: Da macht man Urlaub in einem Luxus-Resort, überall stehen schneeweiße Chaiselongue und güldene Beistelltischchen mit weißen Lilien und dann gibt es da einfach - keine Putzutensilien! Ist das nicht der blanke Urlaubshorror? Alles vom Feinsten und dann kein Sagrotan? Wenn das kein triftiger Grund ist, die Nobelbude unverzüglich zu stornieren und in eine versiffte Ein-Zimmer-Butze zu ziehen, wo es ein ordentliches Kehrblech, freundlichen Urinstein und einen Wischmopp gibt.

Silvia Wollny fühlt sich in der Luxusherberge sichtlich unwohl. Während die Baustellen-Bewohner jeden Tag hart ihr Leben feiern, hat sie nicht mal einen Staubsauger! Das Leben ist einfach nicht fair. Und dann beklagt "die Caro" auch noch ihre versalzenden Tomaten! Luxus ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Unschön auch die Nachwehen von Sophias Schwangerschafts-Verkündung. Damit hat die Wollersheim-Ex PR-mäßig so dermaßen den Vogel abgeschossen, dass der Silvia doch glatt ihr ganzes "Verständnis" flöten geht und sie ganz "aggro" wird. Hat die Schwangere denn kein "Schamgefühl" als "werdende Mama" mit "Kind unterm Herzen" auf der Baustelle in Stöckelschuhen rumzulaufen?

Schmirgeln für ein bisschen Spüli

Tag 3 bei "Big Brassa" beginnt wie ein ganz gewöhnlicher Montag. Man ist noch fix und foxi vom Wochenende und muss schon wieder malochen. Zusammengepfercht auf mickrigen fünfzig Quadratmetern sollen die Bewohner die Farbe von Holzklötzen abschmirgeln. Natürlich - wie im "real Life" - unterbezahlt. Der Lohn: nur vier Coins für den "Big Spender"-Automaten, wo man sich "Spüli und Hygiene-Artikel" gegen Herpes kaufen kann.

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Schmirgeln für Spüli.

(Foto: Sat1)

Während Katja 'Kenobi' mit dem Schleifpapier ihre Nägel feilt, plant Sportass Behrenbruch den Arbeiteraufstand: "Es ist ungesund in diesem Raum zu sein", sagt der Freiheitsliebende, muss sich aber von Vorarbeiter Haller mäßigen lassen: "Du hast keine neutrale, fundierte Meinung! Wieso ist dieser Raum für dich wie Kryptonit? Obwohl die Gruppe ihre Aufgabe erfüllt, sind alle mit den vier Coins maßlos überfordert: "Was kauft man jetzt davon? Können wir die Coins nicht ans Tierheim spenden?"

Als problematisch wird auch das Essverhalten der Frau Schumacher eingeschätzt. Sophia ist es sehr "suspekt", dass sie, frisch aus dem Luxusbereich, geradewegs auf den Suppentopf zusteuert. "Unmöglich!" Zeigt auch den "Charakter". Schließlich haben die anderen "wirklich Hunger". Glücklicherweise vertreibt "Alonso"-Alphonso mit seinem sanften Daddy-Gemüt die schlechte Stimmung, indem er sehr viel erzählt. Irgendwann lacht man mit - aber mehr aus Verzweiflung, weil "Big Brassa" allen Ernstes Massageöl als Goody einführt.

Das Ganze läuft ungefähr so ab: Hallo, wir sitzen hier fest! Nachts regnet es auf unsere geschundenen Leiber, wir haben kaum zu beißen und liegen uns wund. Wir leiden an Herpes, verschiedenen Pilzen und Schürfwunden. Wäre es bitte möglich, uns ein paar Tropfen Massageöl zukommen zu lassen? Daaaanke!

Endlich "Face to Face"

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Cora, lässt du bitte die Suppe in Ruhe.

(Foto: Sat1)

Soziologisch hochbrisant ist auch die Causa Chethrin, Völz und Haller. So gesteht Reality-Boy Haller "in Wirklichkeit mal was mit der Chethrin gehabt zu haben", obwohl alle zuerst behaupteten, einander nicht zu kennen. Laut Chethrin habe sie auch noch nie mit dem Rosenverteiler "von Face to Face" gesprochen, obwohl beide in Berlin im selben Sportverein rumtrullern und sich da mal "von Weitem" gesehen haben. "Hihi hi hi." Aber wir kennen uns nicht, stimmt's? Nee! Hihihi. Egal, wer wen kennt und mit wem was hatte: Es wäre zu viel, das als "Affäre" zu bezeichnen, bloß weil man vielleicht mal "gemeinsam abgestürzt ist". Und das ist ja auch wirklich wie im echten Leben: Partyabstürze zählen nicht! Frei nach dem Motto: Ist es wahr, dass du mit der halben Republik was am Start hattest? NEIN! Bist du verrückt? Das waren Partyabstürze! Achso, na dann!

Was sonst noch geschah:

Mutti Wollny gewährt Einblicke in ihre traurige Vergangenheit: Ihr Vater war gar nicht ihr Vater und zu den Geschwistern habe sie keinen Kontakt, denn "eine Familie mit elf Kindern gelte als asozial. Da kriegste keine Wohnung, die vergeben die Wohnung lieber an Leute mit elf Hunden als mit elf Kindern."

Duelliert wird sich auch: Johannes und Alphonso müssen mit rotierenden Feuerkugeln Ballons zum Platzen bringen. Der Jungsche verliert vielleicht ein bisschen mit Absicht, um dem Älteren, Rückengeplagten nicht die Aussicht auf ein echtes Bett zu nehmen.

Bereichswechsel gibt es freilich auch wieder: Die leicht verdreht wirkende Nicole Belstler-Böttcher und Chethrin dürfen in die Villa ziehen, Mama Wollny wird auf die Baustelle zitiert. Und jetzt wird es ungefähr so spannend, wie Kaulquappen beim Schwimmen zu beobachten: Alle Baustellen-Bewohner heißen die Putz-Queen willkommen, nur Sophia nicht. Keine Begrüßung, kein Blick, nicht die kleinste Geste. Sophia meint den Grund für Wollnys Baustellen-Degradierung genau zu kennen: "Die Zuschauer haben gesehen, wie sie mich attackiert hat, deswegen ist sie hier."

Vielleicht sollte der Sophia mal einer erzählen, wie eine Wollny-Attacke für gewöhnlich aussieht, nämlich so: Nanana! "Nicht mit den Straßenschuhen auf den hellen Teppich! Du, so nich'! Ziehste bitte die Schuhe aus? Hier gibbet kein Putzzeug! SCHUUUUUUHE AUS, WER DAS HAUS BETRITT! NICHT mit den schmutzigen Füßen auf den HELLEN TEPPICH!

Bis heute Abend! Und falls Ihnen jetzt danach ist: Wischen'se ruhig mal wieder feucht durch!

Quelle: n-tv.de

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